Warum spenden so viele reiche Unternehmer, selbst aus dem Ausland, Geld an die AfD?

17 Antworten

Eigentlich sind es nach heutigen Kenntnisstand nur zwei Bauunternehmer. Einer davon Henning Conle, der offensichtlich hinter den illegalen Spenden steht.

Die AfD will die Immobilienkonzerne fördern, unter anderem durch vereinfachtes Baurecht, Abschaffung „überflüssiger“ Vorschriften sowie mehr Wohneigentum statt Mietwohnungen. Mieterschutz ist für die AfD kein Thema, selbst die wirkungslose „Mietpreisbremse“ geht ihr ausdrücklich noch zu weit.

Allgemein vertritt die AfD da eine neoliberale und damit Unternehmensfreundliche Politik. Die negative Haltung der Partei zu Euro, Freihandel und EU ist aber für ein Exportland wie Deutschland für die Unternehmen viel schlimmer. Sie befürchten dadurch natürlich Arbeitsplatzverluste und wirtschaftliche Einbußen.

Da Russland das eben über die Länder laufen lässt, damit nicht so schnell auffällt, wer dahinter steckt.

Wäre übrigens nicht möglich, wenn Deutschland ein demokratisches Spendensystem hätte, bei dem Alle Spenden in einem Topf landen und gleichmäßig auf Alle verteilt werden, um jedem die gleichen Chancen bei der Wahl zu bieten.

So ist das eher eine Plutokratie und bügelt nicht einmal dein am einfachsten zu beseitigenden Nachteil der Demokratie aus, den schon Cicero kannte.

Um reicher zu werden wäre es auch die falsche Partei und viele sind es nicht wirklich - schau Dir mal an was die anderen selbst die Linke von Unternehmen an Spenden bekommt.

Das ist zZ ein subjektiver Eindruck, weil die Medien jeden Mückenfurz breittreten der bei der AfD kommt und damit (unfreiwillig ?) Werbung für den Verein machen. Wenn die Herrschaften nicht diese überproportionale Medienpräsenz hätte, hätten die auch wesentlich weniger Wähler.

Woher kommt denn das ganze Geld für die Internetkampagnen der AFD? Die Multiaccounts und Bots kosten auch Geld.

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@Veldrin

Niemand bestreitet, daß die AfD Parteispenden bekommt, es sind nur schlicht nicht überproportional viele Große Unternehmer

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Sie wollen sich eben für ihr Volk und ihre Kultur engagieren, aus Dankbarkeit ein wenig zurückgeben. Die Superreichen wissen, dass sie nur durch die vielen arbeitenden Menschen und durch die Gesellschaft reich geworden sind. Und ob sie ihren Reichtum in einer islamischen Gesellschaft aus Arabern und Afrikanern halten können, ist natürlich die große Frage.

Stimmt, das ist die große Frage, ob eine anders geprägte Kultur nicht für mehr Gerechtigkeit und gegen die immer größer werdende Lücke zwischen Arm und Reich eintreten würde.

Als Beleg hierfür könnte man sehen, dass arabische Banken von den Finanzkrisen der letzten Jahrzehnte weitgehend verschont geblieben sind, weil sie eben - im Gegensatz zu den unseren - nicht auf den Profit der Reichen sondern auf die faire Verteilung ausgerichtet sind.

Sie wollen sich eben für ihr Volk und ihre Kultur engagieren, aus Dankbarkeit ein wenig zurückgeben.

Nein, wollen sie nicht. Sie wollen, dass die Schieflage zu ihren gunsten bestehen bleibt und unterstützen diejenigen, von denen sie glauben, dass dies am ehsten so ist.

Die Superreichen wissen, dass sie nur durch die vielen arbeitenden Menschen und durch die Gesellschaft reich geworden sind.

Die wenigsten gestehen sich das ein und denen, die es tun, ist es egal.

Und ob sie ihren Reichtum ... halten können, ist natürlich die große Frage.

Genau. und zwar die einzige, die sie interessiert. Sie wissen, dass die AfD nicht die Interessen der kleinen Bürger unterstützt, sondern die der Superreichen.

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@gfntom

"Im Gegensatz zu den unseren nicht auf den Profit der Reichen, sondern auf faire Verteilung ausgerichtet ist.

Weil so fair, ist sicher der Grund für das Extreme Wohlstandsgefälle der 21. arabischen Staaten.

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"Viele" ist sehr relativ.

Ansonsten sind patriarchal geführte kleinere und mittlere Unternehmen ja durchaus das Bezugsobjekt der AfD-Wirtschafts- und Sozialpolitik

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