Warum sollten Pornos nicht Realität sein?

17 Antworten

Leider ist es so, dass Menschen durch Pornofilme ein völlig falsches Bild von der Wirklichkeit bekommen. Während Mädels in erster Linie eine falsche Vorstellung davon bekommen, wie schnell Handwerker bei einem Zuhause vorbeikommen, sind die Folgen für die jungen Männer schwerwiegender: 

Da als Pornodarsteller vorzugsweise Männer mit besonders guter Bestückung gecastet werden um dies auch entsprechend filmen zu können, kommt sich manch durchschnittlich ausgestatteter Junge als "zu klein geraten" vor. Ähnlich wie die Mädels, die ihre Oberweite mit den Silikonbomben der Schauspielerinnen vergleichen... . 

Ein weiteres Problem bei Pornofilmen ist, dass hier der Eindruck vermittelt wird, man müsse nur IRGENDETWAS in IRGENDWELCHE Körperöffnungen einer Frau stecken damit diese in totale Ekstase versetzt wird - egal ob Blowjob, vaginaler oder analer Verkehr usw. Jungs, die dieses "Wissen" dann in der Praxis anwenden, wo nur die wenigsten Frauen durch reine Penetration zum Höhepunkt kommen, sind enttäuscht und suchen den Fehler bei der Frau anstatt sich mit Zunge und/oder Fingern um den Kitzler der Partnerin zu kümmern. Da viele Frauen dann lieber Begeisterung heucheln (sage nie einem Mann er könne nicht Autofahren oder sei schlecht im Bett) sieht dieser natürlich keine Veranlassung etwas an seinem Tun zu ändern - ein Teufelskreis beginnt... . 

Ein weiterer Punkt ist die Dauer der Penetration - dank der Kunst des Filmschnitts, bei dem Szenen aus mehreren Drehtagen zu einer Session zusammengeschnitten werden, Spritz-Doubeln und Potenzmitteln, können die Darsteller auf dem Bildschirm scheinbar stundenlang rammeln und die Frau von einem (gespielten) Höhepunkt zum nächsten bringen. Im wirklichen Leben dauert das eigentliche "Rein-Raus" selten länger als 10-15 Minuten - und im Hormonrausch der Pubertät ist selbst das noch lange. Wieder wundern sich zahllose junge Männer über die scheinbar fehlende Ausdauer der eigenen Manneskraft... . Lies mal "Der Hamster hat Schluckauf" - hier beschreibt einer der erfolgreichsten deutschen männlichen Pornodarsteller recht unterhaltsam wie das Geschäft funktioniert: http://www.amazon.de/gp/product/3981727002?ie=UTF8&camp=3206&creative=21426&creativeASIN=3981727002&linkCode=shr&tag=autrfah-21&=books&qid=1467873202&sr=1-1&keywords=der+hamster+hat+schluckauf 

Ich habe nichts gegen Pornofilme - aber wer glaubt er würde aus diesen Entspannungshelfern lernen wie Sex funktioniert, der glaubt auch er könne sich mit einem Fast&Furious-Film auf die Fahrprüfung vorbereiten... . 

Seid nett aufeinander! 

R. Fahren

Der Vergleich mit dem Fast&Furious-Film ist super!

7

Ja bin völlig deiner Meinung. Das mit dem "Porno" entsprechen nicht der Realität ist mittlerweile ein Klischee aus den USA Produktionen der 80iger.. 90iger. Einfach weil es zu jeder Vorliebe und Stimmung mittlerweile auch den entsprechenden Porno gibt!

Von romantisch, zärtlich mit nur einigen Minuten Penetration am Schluss - bis zum Frauen unterdrückenden Massen Rammeln und AUCH das Gegenteil wo ein Mann durch Frauen domniert wird und ausgelacht (Männerverachtend? :-))..ist alles vorhanden!

Zudem ist heute im Internet - ich würde mal sagen, weit über die Hälfte - Private Uploads.. mit schlechtem Schnitt - unästhetischen Körpern.. und überhaupt nichts perfekt - ausser das Rammeln :-)

Ich wüsste nicht, was daran nicht real sein soll. Auch wenn es einigen nicht gefällt!

Ehrlich gesagt stelle ich mir diese Frage auch immer.

Mag sein dass es an den Vorlieben der jeweiligen Partner liegt, doch ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr viele Frauen weitaus mehr auf die "härtere" Gangart stehen, wenn es um Sex geht.

Da ist dann eben nicht die Schmusischmusi-Kuschelflüsternummer gefragt, sondern wirkliches echtes F*cken, Spielereien, Fesseln und eben auch entsprechendes Spielzeug.

Desweiteren hat bei mir auch Pornokonsum nie dazu geführt, dass ich die Partnerinnen verachte oder missbrauche, denn ich weiß sehr wohl zwischen Realität und Porno-Schnitttechnik zu unterscheiden.

Letztendlich denke ich jedoch, dass ein souveräner und versierter Liebhaber am besten weiß, wie er zum Orgasmus kommt, und daher seine eigene Befriedigung erst mal hintenan stellt, um sich die erste halbe Stunde bis Stunde der Stimulation und Befriedigung der Partnerin widmen zu können.

Der Geschlechtsakt sollte die Krönung des ganzen sein, aber nicht die Hauptsache.

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