Warum sollte man Vegan sein?

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11 Antworten

Vorteil:

Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon
immer ein beliebter Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften
wird stets umso erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu
erfüllen sind. Der Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern. Gott
spielt zwar nicht mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als
„Mitgeschöpf“ ein Tanz aufgeführt wie ums Goldene Kalb. Unerfüllbare
Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit Recht der
Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am lautesten den
Inquisitor gibt, hat gewonnen.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

Nachteile:

es macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für den Mensch. Es
ist ein Hype mehr nicht. Das Bild was Vegetarier/veganer meist
propagieren ist lediglich ein Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als
die Frage ob mit oder ohne Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell
verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Tierprodukteverzicht aber
nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer,
wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden
halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler
zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.- aid

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich
nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es
kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst
auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu,
Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch
nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren
nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein
Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit
Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet
und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist
schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet. ökologisch
Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das schließt
solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein Tier/Mensch
daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken,
schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht verbessert er
auch nichts an den üblen Verhältnissen in der Nahrungsmittelproduktion.
Denn: Vegan zu leben fördert weder die Nachfrage nach Produkten aus
einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch
erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser.
Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das
System der Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern
Menschen, die auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel
verzichten, die sich biologisch und regional ernähren. Aber auf dem
Trendmarkt Veganismus boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn  bis zum Soja-Hamburger.

und hier das Grundproblem genauer beschrieben:

Bis zu 70 Prozent der Äcker in China verseucht

Laut einer Studie sind die Äcker des Landes größtenteils mit Giften
und Herbiziden verseucht. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article115177291/Bis-zu-70-Prozent-der-Aecker-in-China-verseucht.html

Daran wird der Verzicht auf Fleisch nichts ändern es wird eher schlimmer.

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

auch hier:

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

oder Spargel. Es dauert 3 Jahre bis er geerntet werden kann. Er hat wenig
Nährstoffe. Er besteht zu 95% aus Wasser. ABER es werden 22% der
Deutschen Nutzflächen dafür verschwendet. Ein Luxusgemüse. Gleiches gilt für Salat. Hauptsächlich Wasser keine Nährstoffe aber verschwendestes Ackerland und Wasser.

Für Vegetarier/Veganer leiden und sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige  Fleischverzicht/tierprodukteverzicht kein bischen.

Sinnvoll wäre also eine Mischkost mit Produkten von Hofläden,
Direktvermarktern regional. ohne Pestizide oder Kunstdünger angebaut
wurden sondern mit Tierischem Dünger. industriell hoch verarbeitete
Produkte meiden sondern Mahlzeiten selbst zubereiten.

warum siehste hier:

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?documentId=30729832&bcastId=246888

Mit der regionalen, ökologisch nachhaltige Mischkost fördert man gute
Tierhaltung, Regionale Produkte, ökologisch nachhaltige
Lebensmittelproduktion, Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz. Man
verzichtet auf Supplemente, Pestizide, Chemischer Dünger,
Massentierhaltung, Monokulturen, Artensterben, lange
Transportwege...usw. usf. Veganer ist man bereits wenn man NUR auf tierisches verzichtet somit nicht hilfreich. Man ist auf Pflanzen aus aller Welt angewisen da Deutschland nur 20% Obst und 40% Gemüse produziert gemessen am eigenbedarf. Es macht mehr sinn einer ökologisch nachhaltigen Mischkost nachzugehen als diese Hipstertrend hinterher zu rennen. Vegetarisch dient also mehr der profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der Umwelt, Tier oder Mensch.

Und wie wichtig Artenschutz ist erklärt dir Peter Berthold beginnt bei 0:50:30

mulano 09.07.2017, 01:22

Bitte kennzeichne deine Beiträge so das sie auch als Satire erkannt werden, sonst nimmt das noch jemand ernst. "Der Tanz ums Goldene Kalb. 😂😂😂

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wickedsick05 09.07.2017, 12:57
@educare

auf die Frage hin, wie das gehen soll, hat er auch mehrfach nicht geantwortet

wo hast du mich das denn gefragt? kannst du lesen oder muss es in Videoform vorliegen?

Kohlenhydrate gelten nicht als essentiell, da der Körper sie in der Gluconeogeneseunter Energieaufwand aus anderen Nahrungsbestandteilen wie Proteinen und das durch Fettsäuren gebildete Glycerin selbst herstellen kann. Da insbesondere das Gehirn hochgradig von Glucose als Energieträger abhängig ist und keine Fette verwerten kann, muss der Blutzucker­spiegel in engen Grenzen gehalten werden. Dessen Regulation erfolgt durch das Zusammenspiel von Insulin und Glucagon. Bei Kohlenhydratmangel wird das Gehirn durch Ketonkörper versorgt, was sich z. B. bei einer Diät durch Aceton­geruch bemerkbar macht. Eine völlig kohlenhydratfreie Ernährung wurde im Tierversuch bei Hühnern problemlos vertragen.[8] Auch eine Langzeitstudie an Kindern und jungen Erwachsenen mit der sehr kohlenhydratreduzierten ketogenen Diät zeigte gesundheitliche Unbedenklichkeit.[9] Eine eigenständige Erkrankung des Menschen durch das Fehlen von Kohlenhydraten ist unbekannt.[10]

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenhydrate

Wissensmangel ist keine bringschuld meinerseits. Wenn du nicht fähig bist dich zu informieren ist das nicht meine Schuld...

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pythonpups 10.07.2017, 21:17
@mulano

Der Beitrag ist sehr gut. Nur weil Dir überspitzte Formulierungen aus der Presse nicht behagen, kannst Du nicht den ganzen Post als "Satire" abstempeln. Der Inhalt ist völlig korrekt und es dürfte Dir schwerfallen die Grundaussage zu widerlegen.

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pythonpups 10.07.2017, 21:25
@educare

Kohlenhydrate sind nicht essentiell. Unter Energieaufwand lassen sie sich metabolisch herstellen. Man nennt das Biochemie, müsstest Du vielleicht mal was drüber lesen. Vielleicht gibt's auch ein YT dazu, wenn's anders nicht geht.

Derartige Mengen Kohlenhydrate wie momentan werden in der Menschheitsgeschichte im übertragenen Sinn erst seit 10 Minuten gegessen. Auch auf Kohlenhydrate lassen sich eine ganze Menge Zivilisationskrankheiten zurückführen. Daran sind wir evolutionär nämlich ganz sicher nicht angepasst.

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Weil der Stoffwechsel ganz darauf ausgerichtet ist, wenn man z. B. ein Riesenross oder ein Rindvieh ist. Nebenbei schützt das auch vor der Ausbreitung von BSE.

Wenn man eine Katze oder eine Spinne ist, sieht die Sache deutlich anders aus - bei rein veganer Ernährung müsste man dann extrem darauf achten, viele Vitamine und essentielle Aminosäuren künstlich zu sich zu nehmen.

Für faktultative Omnivoren, wie z. B. viele "Primaten", spricht eigentlich nur die größere Gefahr von Krankheitsübertragung gegen einen gelegentlichen Fleischgenuss, besonders bei Kannibalismus. Bei derjenigen unter den bisher bekannten "Primaten"-Arten mit dem größten Gehirn und dem im Verhältnis kleinsten Gebiss scheint aber das eine und andere dafür zu sprechen, dass der Stoffwechseln nicht auf eine rein vegane Ernährung ausgelegt ist, allerdings auch nicht auf eine tägliche oder auch nur wöchentliche Fleischzufuhr. Hier sind vom Stoffwechsel her also vegane Phasen unterbrochen von gelegentlichem Fleischverzehr zu empfehlen.

mulano 08.07.2017, 19:26

Schimpansen ernähren sich zu 98% von Pflanzen.

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wickedsick05 09.07.2017, 00:38
@mulano

Schimpansen ernähren sich zu 98% von Pflanzen.

Vegane Propaganda...

we now know that chimpanzees may kill and eat more than 150 small and medium sized animals such as monkeys, wild pigs and small antelopes each year.

www-bcf.usc.edu/~stanford/chimphunt.html

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voayager 09.07.2017, 10:51
@mulano

Das ist völlig falsch, Schimpansen gehen regelmäßig auf die Jagd und erbeuten hierbei zahlreiche Tiere. Du scheinst sie offensichtlich mit den Bonobos zu verwechseln, die sehr selten Fleisch verzehren.

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mulano 09.07.2017, 01:17

Es ist nun mal so das Schimpansen zu 98% Pflanzen essen, also finde dich damit ab. Hier die Quelle: http://www.wildchimps.org/deutsch/ueber-schimpansen/was-sie-essen.html

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PWolff 09.07.2017, 17:42
@mulano

Wenn dem so ist, dann sind sie - wie ich gemeint habe - entweder fakultative Omnivoren, die sich auch rein pflanzlich ernähren können, oder die 2% Fleisch reichen ihnen, umd alle essentiellen Aminosäuren u./o. andere essentiellen Stoffe zu erhalten, die sie den Pflanzen nicht entnehmen können.

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mulano 09.07.2017, 12:27

Ich verwechsel gar nichts. Die Quelle spricht ganz deutlich von Schimpansen und das dies die Meinung von 1086 sein soll ist nur eine Behauptung von wickedsick, weil ihm die Wahrheit nicht gefällt. Wenn Bonobos noch weniger Fleisch essen sollten wie Schimpansen, dann zeigt uns dies das wir erst recht kein Fleisch essen sollten. Sind Bonobos, laut Meinung von Wissenschaftlern, nicht die nächsten (noch lebenden) Verwandten des Menschen?

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wickedsick05 09.07.2017, 12:46
@mulano

das dies die Meinung von 1086 sein soll ist nur eine Behauptung von wickedsick,

auch wenn dir Lesen und das dann verarbeiten schwer fällt. In deinem Link steht

Calculé par Goodall (1986) Chimpanzees of Gombe, page 233

daher ist meine Aussage:

der Meinung war man 1986...

richtig 1986 ist eine Jahresangabe. von 1086 schreibt hier keiner...

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PWolff 09.07.2017, 17:49
@wickedsick05

Nun häng dich mal nicht zu sehr an der 0 auf, die liegt nun mal in der Ziffernzeile der Tastatur direkt neben der 9.

Übrigens entnehme ich der angegebene Quelle noch etwas anderes - die Schimpansen essen danach zu 5,6% Insekten und Fleisch, also zu höchstens 94,4% vegan - was deutlich unter 98% liegt. (Was sich hinter den 4,5% "Anderes" verbirgt, frage ich vorsichtshalber mal nicht.)

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wickedsick05 10.07.2017, 00:10
@PWolff

die null ist zweitrangig. DAS was wichtig ist steht oben: ZITAT:

In seinem Link steht

Calculé par Goodall (1986) Chimpanzees of Gombe, page 233

heute geht man von ca. 10% oder mehr aus... 1986 ist VORBEI schon lange.

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Wegen dem eigenen Gewissen, der Gesundheit (wenn man es wirklich richtig macht) und der Umwelt. Aber Vegan ist nicht für jeden geeignet und das muss jeder für sich entscheiden.

Jack98765 08.07.2017, 20:16

Also ich würde die Umwelt bei diesem Thema nicht ins Spiel bringen, v.a. wenn für das benötigte Ackerland Bäume gerodet werden müssen. Zudem wird auch vegane Nahrung kreuz und quer über den ganzen Globus gekarrt und kommt nicht immer vom Bauern um die Ecke.

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SanyoWoelfchen 09.07.2017, 00:21

Für Soja wird tatsächlich sehr viel Regenwald gerodet. Allerdings wird 90% davon als Tierfutter verwendet und würde somit wegfallen.

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wickedsick05 09.07.2017, 00:54
@SanyoWoelfchen

Wenn die Gesamtbevölkerung von USA und Europa auf jegliches Tierprodukt in Fleisch- und Käseform verzichten würde und durch Sojaprodukte ersetzen wären 39 Millionen Tonnen jährlich nötig: 17% des bisherigen Ertragsvolumens stehen 10% der gesamten Weltbevölkerung gegenüber. Um jeden einzelnen dieser Erde mit ausreichend Bohnenquark versorgen zu können, müssten also weitere Anbauflächen für Sojabohnen erschlossen werden und das lediglich bei einer Tagesration von 250gr was 50% des Proteinbedarf decken würde.

Die Sojabohne wird kaum verfüttert sondern nur die reste aus der Ölproduktion und das auch nur in der Intensivhaltung nicht in jeder Haltungsform...

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Sollte man nicht, da diese Art der Ernährung absoluter Schwachsinn ist.

Man hält seinem Körper ganz bewußt Nährstoffe vor, die er nun einmal einfach braucht. Besonders bei Kindern und Jugendlichen im Wachstum kann das auf Dauer zu Schäden und Mangelerscheinungen führen.

Veganismus ist nichts weiteres als eine völlig überflüssige und blödsinnige Modeerscheinung dieser "Möchtegern-Gesundheitswelle", die gerade durch unsere Gesellschaft schwappt.

Der Mensch hat sich seit Jahrtausenden auf diese Art und Weise ernährt und das hat auch seinen Grund!

Unwichtig123321 08.07.2017, 19:48

Damals wurden Tiere aber auch nicht in massentierhaltung gehalten und wurden so gequält. Außerdem wurde früher wenig Fleisch gegessen und nicht so wie heutzutage bei manchen fast täglich.

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Bikfut50 08.07.2017, 21:19
@Unwichtig123321

Ja, da gebe ich dir Recht.

Und jetzt? Was hat das nun mit diesem Thema zu tun?

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Laut ein paar Büchern und Videos, die ich gelesen/gesehen habe soll es gut für Gesundheit, Natur und Tiere sein - also gut für eine schöne Zukunft.

Um tierische Produkte zu gewinnen werden die Tiere oft gequält. Die Mischkost ist schlecht für den Planeten und Nahrungsmittelverschwendung.

Predator77 08.07.2017, 19:02

Man kann auch Heimische Produkte bzw. Bio kaufen. Da wird keiner gequält

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mulano 08.07.2017, 19:06

Für die Produktion von Bio-Äpfel wird keiner gequält, das ist richtig. Meinst du bei Bio-Tieren geht bei der Schlachtung weniger schief? Antwort: Nein.

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PWolff 08.07.2017, 19:14
@mulano

Woher wollen wir wissen, dass Spalierobstbäume keinen Schmerz empfinden?

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mulano 08.07.2017, 19:22

@PWolff Die Wissenschaft hat keine Indizien dafür das Pflanzen Schmerz empfinden können. Pflanzen haben kein Nervensystem und kein Gehirn. Kümmer dich also erst mal um die Tiere.

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PWolff 08.07.2017, 19:34
@mulano

Es ist sehr wohl wissenschaftlich nachgewiesen, dass Pflanzen auf Traumata reagieren. Allein dass Nervensysteme wesentlich schneller reagieren und wesentlich besser erforscht sind (warum wohl?), bedeutet ja noch lange nicht, dass es bei Pflanzen keine dauerhaften Veränderungen gibt. Empfindungen sind sowieso nicht Gegenstand der Naturwissenschaften, sondern der Wissenschaften, die mit ihren "Objekten" kommunizieren. Dass wir keine Indizien dafür haben, dass Pflanzen Schmerz empfinden können, heißt vom wissenschaftlichen Standpunkt aus also exakt gar nichts.

Lies auch mal Peter Wohllebens Buch "Das geheime Leben der Bäume".

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mulano 08.07.2017, 19:55

Was ist bei dir ein Traumata bei einer Pflanze? Wenn ein Baum eine Wunde hat und da Harz austritt ist das kein Anzeichen/Beweis das der Baum Schmerz spüren kann.

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PWolff 10.07.2017, 14:32
@mulano

* seufz * - aber auch nicht das Gegenteil.

Wenn ein Mensch Blut verliert und schreit, ist das noch lange kein Anzeichen/Beweis dafür, dass der Mensch Schmerzen empfindet.

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mulano 10.07.2017, 21:42
@PWolff

Schreie sind ein Zeichen für Schmerzen, sofern sie nicht simuliert sind oder der Abschreckung wilder Tiere dienen.

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Predator77 08.07.2017, 23:53

Wie definierst du "schiefgehen" ? Ich meine Auch nicht dass es den Tieren bei der Schlachtung besser geht sondern eben davor. Sie hatten anders als Tiere wie z.B. Hühner in Massentierhaltungen ein schönes Leben..

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educare 09.07.2017, 08:39
@Predator77

was würdest du sagen, wenn schon bei deiner Geburt ein Fremder bestimmen würde (ohne dir was zu sagen) wann und wie du getötet würdest, wärst du auch froh über dein schönes Leben bis zu deiner Ermordung?

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PWolff 10.07.2017, 14:33
@educare

Dazu gibt es den Einwand, ein Tier habe keine Lebensplanung, sondern lebe allein im Augenblick.

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Um es ungefragt ständig anderen Leuten auf die Nase zu binden, und zu versuchen, diese zu missionieren. ><

mulano 08.07.2017, 20:00

Selbst schuld wenn man dich missionieren muss. Könntest dich ja auch freiwillig vegan ernähren. 😁

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PWolff 10.07.2017, 14:43

Das ist Polemik - das war damals, als die Diskussion begann, m. E. noch durchaus im Rahmen des Möglichen.

Nachdem diese Diskussion sich - wie zu erwarten - wieder zu einer mehr oder weniger Schlammschlacht entwickelt hat, wäre eine solche Antwort fehl am Platz.

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Ich wusste  gar nicht das man das sollte......

Hm, wird wohl daran liegen das man das nicht soll oder muss.

Sondern einfach nur machen kann.

Weil alles dafür und nichts dagegen spricht.

pythonpups 08.07.2017, 19:02

Dagegen spricht, dass es nicht schmeckt.

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mulano 08.07.2017, 19:08

Dann musst du deinen Geschmackssinn mal eine Pause geben von der ganzen Fertig- und Industrienahrung, dann schmeckt vegan auch.

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pythonpups 08.07.2017, 19:49
@mulano

Ach komm, setz doch mal bitte nicht voraus, wie mein Speiseplan aussieht. Ich esse sehr gern Gemüse, ich esse sehr gern Salat. Ich koche gern. Und zwar frisch. Da haben wir sicher eine große Schnittmenge. Aber der ganze Sojakram, der bei veganer Ernährung immer als "Fleischersatz" herhält ist schlicht widerlich. Und ich habe da schon viel probiert.

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eostre 08.07.2017, 21:19
@pythonpups

Die Mehrheit der Veganer lebt ohne fleischersatz.

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pythonpups 08.07.2017, 21:50
@eostre

Deckt sich nicht mit den Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis, aber wenn Du da echte Zahlen hast, mag das wohl so sein.

Damit können wir uns vielleicht darauf verständigen, dass wir beide pflanzliches Essen lecker und Fleischersatzprodukte unnötig finden. Du, weil Du den Geschmack generell nicht brauchst und ich, weil ich Fleisch halt nicht ersetze.

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eostre 10.07.2017, 09:50
@pythonpups

Wie viele Veganer umfasst denn dein Bekanntenkreis? Wie viele davon leben mehr als 10 Jahre so und wie oft konsumieren sie diese Produkte? 

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PWolff 10.07.2017, 14:47
@pythonpups

Nun, den Sinn von diesem "Fleischersatz" sehe ich darin, Fleischesser davon zu überzeugen, dass es nicht kulinarische Gründe sind, die gegen eine vegetarische/vegane Ernährung sprechen. Von daher halte ich diesen "Fleischersatz" für vollkommen legitim.

Ich muss sagen, es gibt tatsächlich vegante Rezepte, die sich geschmacklich nicht von Fleischgerichten unterscheiden - jedenfalls nicht für einen Gaumen, der nicht beide Welten kennt. Wobei ich persönlich so einen "Fleischersatz" aus Neugier esse, aber nicht, weil ich dem als solchem etwas abgewinnen kann.

"Widerlich" ist auch Konditionierungs-, Gewohnheits- und Einstellungssache.

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ApfelTea 09.07.2017, 06:23

Geschmack als Gegenargument ist wohl ziemlich schwach, da man über Geschmack bekanntlich nicht streiten kann. Ich finde einige Fleischersatzprodukte zum Beispiel sehr lecker :)

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Weil man es möchte. 

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