Warum sollte man Geld dafür kriegen, dass man denkt Fast Food sei gesund?

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8 Antworten

Alle Fast Food-Ketten werben mit superschlanken Menschen - Topmodels, Rockstars, Sportlern. Also suggerieren sie dem Käufer, dass ihr Essen schlank, beliebt und erfolgreich macht.

Jeder Kassierer hat die Pflicht, auch bei der größten Bestellung noch mehr anzubieten - Burger, Fritten, Ketchup, Cola, Süßkram. Man wird also aktiv zu "noch mehr Kalorien" überredet!

Mc Donald´s und andere Ketten wissen ganz genau, was ihre Produkte anrichten (können) - massenhaft Kalorien, kaum Sättigungsgefühl, unausgewogen, machen "süchtig"... Trotzdem schieben sie die gesamte Verantwortung auf den Kunden ab.

Nachdem der aber offensichtlich zu blöd ist, zu wissen, dass Kaffee heiß ist, muss er wohl auch auf alles andere extra hingewiesen werden...

Z.B. "vor dem Spülen bitte aus der Kloschüssel steigen" (natürlich per Video-Botschaft, bekanntlich kann nicht jeder lesen...)

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Ein derartiger Klageversuch kommt bestimmt aus den USA.

Es stimmt ja übrigens nicht, dass McDonalds keine genauen Auskünfte über die Inhaltsstoffe der Speisen geben würde. Sogar auf der Rückseite der Tablett-Papierauflagen stehen komplette Nährwerttabellen für alle Produkte, samt Fettgehalt, gesättigten Fettsäuren, Salz, alles auf die Produktgröße, auf 100 g und auf den Tagesbedarf bezogen.

Und auf der Firmen-Website kann man noch viel mehr über die Zutaten und ihre Herkünfte erfahren.

Und es wäre durchaus möglich, sich bei McDonalds einigermaßen gesund zu ernähren, wenn man nur die richtige Produktauswahl und Zusammenstellung beachtet. Man könnte z.B. häufig einen Salatteller mit unpaniertem Hähnchenfleisch nehmen, die Apfeltüte und Mineralwasser.

Man kann von einem Restaurant nicht erwarten, dass es für lesefaule Gäste ein überdimensioniertes Warnschild an den Tresen stellt:

"Wer täglich immer nur Burger, Pommes und zuckerhaltige Limonaden wählt, ernährt sich ungesund und hat mit Adipositas und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu rechnen."

Jetzt habe ich dir immer noch nicht die Argumente dafür geliefert, dass der Kläger den Prozess gegen McDonalds begründetermaßen gewinnen könnte.

Wie war es eigentlich mit dem Typen, der sich an heißem Kaffee verbrüht hatte? Hatte der seinen Prozess gegen McDonalds gewonnen?

Dann könnte man argumentieren, dass in den USA nicht von einem vernünftigen, aufgeklärten Verbraucher ausgegangen wird, sondern von einem solchen, der erwarten kann, paternalistisch von den Produktherstellern betreut und gewarnt zu werden.

Allerdings ist in den USA grundsätzlich erst einmal alles an Stoffen und Zubereitungen erlaubt, ohne dass der Hersteller vorher die Gesundheitsschädlichkeit prüfen müsste. Erst wenn ein Schaden eingetreten ist, muss er sich darum kümmern. Das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt, aber nach dieser Tendenz läuft es im Chemikalien- und Gefahrstoffrecht der USA.

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McDonald's gibt sich generell sehr gesund und sportlich - wenn man sehr leichtgläubig ist und die Mc Werbung und Sponsorings im Fußballstadion sieht, könnte man meinen, dass es sich um gesunde, "sportliche" Nahrung handelt.

Lg

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So ein Wahnsinn geht wahrscheinlich nur in den Vereinigten Staaten.

McDonalds hätte aufführen müssen, wieviel Kalorien ein Burger oder die Pommes haben. Die Inhaltsstoffe werden ohnehin nicht deklariert sein, also Fettanteil, Zucker u.ä.

Sch.... , wenn man nicht selber denken kann - bezieht sich jetzt auf den Kläger!! lg Lilo

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Die Werbung der Firma zeigt schlanke gesunde Personen, die dort das Essen konsumieren - und nicht dicke, kranke Menschen: das könnte man interpretieren als Täuschung des Verbrauchers.

Bei Medikamenten z.B. werden explizit Anweisungen im "Waschzettel" mitgeliefert, die mögliche Nebenwirkungen auflisten. Dies tun Fast-Food-Ketten nicht.

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Kommentar von Paguangare
16.09.2016, 08:13

In keiner Werbung der Welt wird der Durchschnittsverbraucher bildhaft repräsentiert.

Dann müssten auf einem Werbeplakat immer mindestens vier oder fünf Personen zu sehen sein, davon zwei Dicke, zwei Alte, drei mehr oder weniger Hässliche, Männer und Frauen, einer mit erkennbarem Migrationshintergrund, ein Behinderter, ....

oder man müsste eine Plakatserie mit verschiedenen Motiven machen.

So politisch korrekt ist die Werbebranche jedoch nicht.

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Kenne den Fall nicht, aber es steht zu vermuten, dass hinter dem Kläger ein cleverer Anwalt steht, der eine ganz eigene Agenda verfolgt. Derartige Klagen stehen ja oft im Rampenlicht der Öffentlichkeit, und der Anwalt kann darauf hoffen, dass für ihn am Ende ein nettes Sümmchen herausspringt (Honorar), oder sich zumindest sein Bekanntheitsgrad steigert. Da wird er sich schon ordentlich in das Verfahren reinknien.

Es könnte also sein, dass der Kläger gewinnt (oder zumindest einen guten Vergleich erzielt) alleine aufgrund der Tatsache, dass er einen guten Anwalt hat - also ganz unabhängig von der Faktenlage.

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Er lebt in amerika!? Da wird sogar versucht gott zu verklagen 😂
Dazu wird niergends drauf hingewiesen das es fastfood ist(also für die ganz dummen sowie auf kaffeebechern der hinweis drauf steht das es heiß ist)

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Warum sitzt du jetzt an deinen Hausaufgaben? Solltest du nicht in der Schule sein?

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Kommentar von Hohlbirnkopf
16.09.2016, 14:15

Wir haben Freitags die ersten beiden selbstorganisiertes Arbeiten. Da können wir dann unsere Hausaufgaben machen. Ob in der Schule oder Zuhause ist egal :) Und zur dritten fängt der normale Unterricht an.

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