Warum sollte man Assad (Syriens Diktator) stürzen?

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6 Antworten

Die Frage, die sich stellt, ist doch zuallererst, wer eigentlich mit dem unpersönlichen Fürwort "man" gemeint ist.

Wer soll Assad stürzen?

Sollen das die von westlichen Geheimdiensten ausgebildeten und organisierten syrischen "Oppositionellen" machen oder die von anderen arabischen Diktaturen bezahlten und mit westlicher Hilfe bewaffneten "Gotteskrieger" oder ist vielleicht das syrische Volk einzig und allein dazu berechtigt?

Hat vielleicht das syrische Volk auch das Recht, von einem solchen Sturz abzusehen? Wie sieht es eigentlich mit dem Teil des syrischen Volkes aus, der zu Assad hält? Sollen die von den dann neuen Machthabern massakriert werden?

Wer und was sollen eigentlich nach Assad kommen? Verhältnisse, wie in Irak und Afghanistan, mit Regierungen von der USA Gnaden, die noch weniger Rückhalt im Volk haben, als Assad?

Dieser Bürgerkrieg muss beendet werden. Das geht am schnellsten, wenn die ausländischen Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates aufhört.

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Kommentar von klaranaklar
30.11.2013, 00:30

Wer und was sollen eigentlich nach Assad kommen?

Wenn es geordnete Wege gehen würde, dann müsste man sich anschauen welche Partei in Syrien die größte Oppositionspartei ist. Das ist die SSNP.

http://goo.gl/LPuzSG

Wenn die an die Macht kommen, dann werden sich sehr viele Nachbarstaaten sowohl Assad wie auch Al-Kaida, Hisbollah und Co. zurück nach Syrien wünschen. Es wird schon seine Gründe haben, warum der Westen Assad nicht einfach stürzt.

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Damit ein anderes Regime an sein Stelle tritt.

Der Westen hatte Assad zu früh fallen lassen - man dachte, er fällt sowieso und wollte wenigstens die NAchfolge mitbestimmen. Man hatte sich verrechnet - aber da man in unseren MEdien zu viel (manchmal erfundene aber immer einseitige) Gräuelmeldung platziert hatte , konnte der Westen nicht mehr zurück! Der Westen hat es jetzt nachdem die ISlamisten unter den Rebellen dominant geworden sind - nicht mehr in der HAnd.

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Kommentar von Userrr
30.11.2013, 16:03

Der Westen hatte von Anfang an die Syrienkrise nicht in der Hand. Man hätte gleich in den ersten Monaten eingreifen sollen. Sowohl der französische als auch der amerikanische Präsident sind dazu -ohne das Parlament zu fragen- in der Lage.

=> Schwachsinnige Politik, die hier betrieben wurde.

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  • Israel hätte einen Nachbarstaat mehr der durch seine Instabilität keinen Einfluss in der Region ausüben kann

  • Der Iran würde einen Bündnispartner verlieren und der US-Verbündete Saudi-Arabien könnte dort die Kontrolle weitgehend übernehmen

  • Die Kurden hätten einen neuen Rückzugsort um die Türkei anzugreifen

  • Al-Kaida könnte den nächsten "Failed State" produzieren

  • Muslime könnten wieder rumjammern und behaupten der Westen wäre an den Massakern im Syrien ohne Assad schuld

  • Russland würde seinen einzigen Mittelmeerhafen verlieren

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Kommentar von Steak7597
30.11.2013, 12:16

Sind das nicht eher Gründe, warum man Assad NICHT stürzen sollte?

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Kommentar von Ninazz
30.11.2013, 20:44

Die Kurden hätten einen neuen Rückzugsort um die Türkei anzugreifen

Präsident Assad hat die Minderheiten in Syrien geschützt, zu denen auch die Kurden zählen (soweit ich weiß), deshalb wollen sie ihn eigentlich nicht verlieren.

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Ich muss am Montag in der klasse ein Diskussion führen mit ein paar Mitschüler die gründe für assad haben und ich dagegen. Ich brauche Fakten.

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Kommentar von Steak7597
29.11.2013, 21:15

Eine*

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Kommentar von klaranaklar
30.11.2013, 00:17

Achso. Die werden behaupten, dass Assad Massaker an der Zivilbevölkerung verüben lässt. Suche dazu die Analysen des US-Militärs raus die belegen, dass Assad keine Massaker angeordnet hat.

Suche desweiteren raus welche Länder die Terroristen in Syrien finanziert (Saudi-Arabien, VAR, USA etc.) und welches Land (USA) diese Terroristen aus welchem Land (Libyen) nach Syrien gebracht hat.

Suche Informationen zu den Al-Kaida-Terroristen die mit der sog. "Freien Syrischen Armee" kooperieren und verbinde das mit der Stellungnahme des israelischen Militärs zu der Tatsache, dass das israelische Militär medizinische Hilfe für Al-Kaida-Terroristen gewährte.

Dein Argument: Wenn schon Israel und Al-Kaida einen gemeinsamen Feind haben, dann muss der ja böse sein.

Weitere Informationen liefert dir die sog. "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" welche in London in einem Kiosk ansässig ist.

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das ist der link zu einem video von "MrWissen2go" . er erklärt (finde ich) sehr gut :)

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Der da unten kotzt mich an mit seiner anti-westlichen Haltung. Da bringt ein Verbrecher Leute aus dem eigenen Volk zu Tausenden um. Und das wird verharmlost. Er ist und bleibt nicht nur ein Diktator. Sondern ein Verbrecher, ein Mörder. Solche Leute sollten unbedingt gestürzt werden. Wie und durch wen das geschehen soll: darüber kann man geteilter Meinung sein.

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