warum sollte man an einen Gott oder der gleichen glauben?

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10 Antworten

Es gibt keinen plausiblen Grund, an einen Gott zu glauben.

Schau mal,

- Es gibt keinerlei Anzeichen, welche für die Existenz eines wie auch immer gearteten Gottes sprächen.

- Wir wissen, daß unsere Welt ohne göttliche Hilfe entstehen konnte.

- Wir wissen, daß unsere heutigen Religionen zu einer Zeit entstanden, als man sich die Entstehung unserer Welt noch nicht erklären konnte.

- Wir wissen, daß alle angeblich "heiligen" Schriften von Fehlern übersäht sind. Fehler im Bereich der Geographie, der Physik, der Atronomie, der Biologie und nicht zuletzt Fehler im Bereich der Geschichwissenschaften.

- Wir wissen, daß unsere heutigen Götter (sowie eine Vielzahl religiöser Geschichten) umgeschrieben wurden, also auf älteren basieren, an die heute keiner mehr glaubt.

- Wir wissen, daß jeder Kulturkreis seine eigenen Götter hatte/hat.

- Wir wissen, daß der Mensch lediglich ein Trockennasenaffe ist, welcher
sich, wie alle anderen Arten auch, über Millionen/Milliarden Jahre entwickelte, und dies auch weiterhin tut.

- Wir wissen, daß der Mensch nicht besser oder höher entwickelt ist als andere Lebewesen.

- Wir wissen, daß es NEBEN dem Menschen noch andere Hominidenarten
gab, die ebenfalls über Sprache, Werkzeuge und Kultur verfügten.

- Wir wissen, daß der Mensch erst Milliarden Jahre nach der Entstehung ersten Lebens über den Erdboden lief. Zuvor "regierten" ganz andere Lebewesen, in einer ganz andern Welt. Die Ära der Dinosaurier zB macht keinen Sinn, wenn die Welt doch angeblich eigentlich für uns erschaffen wurde. Zugegeben, so konkret muss man gar nicht werden.

- Wir wissen, daß der Mensch sehr gerne und häufig Geschichten erfindet. Und daß er dabei immer kreativer wird, sobald er merkt, daß er
etwas davon hat.

- Wir wissen, daß der Mensch gerne Antworten auf seine Fragen erhält. Woher also, in einer Zeit in der es an brauchbaren Methoden und dem entsprechenden Wissen haperte, nehmen, wenn nicht aus der Phantasie?

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Hallo Jessica,

denke doch bitte einmal über Folgendes nach: Die Cheops-Pyramide in Ägypten, der Panamakanal, die chinesische Mauer, die Golden Gate Bridge - die Liste dieser berühmten und faszinierenden Bauwerke ließe sich noch beliebig lange fortsetzen. Jedem ist klar, dass die Konstrukteure dieser Bauwerke eine Menge an Können, Wissen und Sachverstand brauchten, um diese Dinge ins Dasein zu bringen.

Wie sieht es nun aber mit den "Bauwerken" in der Natur aus? Ist es logisch, davon auszugehen, dass sie keinen Architekten oder Designer benötigten? Ist es denkbar, dass sie allein aufgrund der Naturgesetze und zufälligen Entwicklungen entstehen konnten? Betrachte einmal folgende Beispiele einiger Lebewesen und ihrer Konstruktionsmerkmale:

Das Facettenauge

Das Facettenauge der Insekten gehört mit zu den faszinierenden Konstruktionen in der Natur. Das Auge der Biene oder der Libelle beispielsweise besteht aus einer großen Anzahl optischer Einheiten, von denen jede einzelne in eine bestimmte Richtung zeigt. So ist das Insekt in der Lage, ein mosaikartiges Weitwinkelbild wahrzunehmen, das ihm hilft, Bewegungen sehr schnell und präzise wahrzunehmen.

In der Wissenschaft versucht man, das Facettenauge der Insekten nachzuahmen, um dieses dann z.B. in Kameras zu verwenden, die man im medizinischen Bereich in Gestalt einer Minisonde einsetzten könnte. Einem Team von Bioingenieuren ist es gelungen, ein künstliches Facettenauge mit etwa 8500 Linsen herzustellen. Dennoch hält es einem Vergleich zu seinem Vorbild aus der Natur nicht stand, da dieses aus 30.000 (!) Seheinheiten besteht.

Das Flagellum der Bakterien

Das Flagellum der Bakterien wird auch Geißelmotor genannt, da es sozusagen die Antriebseinheit eines Bakteriums ist und in seinem Aufbau sowie seinen Einzelelementen ziemlich genau einem Außenbordmotor gleicht. Die rotierenden Flagellen ermöglichen die Vor- und Rückwärtsbewegung des Bakteriums sowie die schnelle Richtungsänderung.

Das Gebilde ist aus etwa 40 verschiedenen Proteinen zusammengesetzt, die, wie gesagt, den einzelnen Bauteilen eines Außenbordmotors entsprechen. Und das Erstaunliche ist, dass sich alles in nur 20 Minuten von selbst zusammensetzt und zwar so, dass jedes Bauteil an der genau passenden Stelle sitzt.

In dem Buch The Evolution Controversy wird gesagt: „Das Flagellum der Bakterien verfügt über einen Rotationsmotor, der es auf 6  000 bis 17  000 U/min bringt. Damit nicht genug, kann er innerhalb einer Vierteldrehung in die Gegenrichtung umschalten und mit unverminderter Geschwindigkeit weiterlaufen.“ Und in der Zeitschrift New Scientist wird das bakterielle Flagellum als „Musterbeispiel für ein komplexes molekulares System  — eine komplizierte Nanomaschine, die das Können menschlicher Ingenieure weit übersteigt" beschrieben.

Die Honigwabe

Die Honigwabe der Biene wird wegen einiger Besonderheiten ihres Aufbaus als eine eindrucksvolle Ingenieurleistung betrachtet. Warum?

Der Honigbiene ist es gelungen, mit möglichst wenig Baumaterial viel Raum zu schaffen. Lange Zeit vermuteten Mathematiker, dass die optimale Form die der in der Honigwabe anzutreffenden Sechsecke sei. 1999 erbrachte dann Professor Thomas C. Hales den mathematischen Beweis für die Überlegenheit der Sechsecke gegenüber anderen Formen wie z.B. Quadrate o.ä.

Die sechseckigen Strukturen der Honigwaben ermöglichen es der Biene, den Platz im Bienenstock ökonomisch auszunutzen. Sie benötigt dazu nur eine kleinstmögliche Menge an Wachs und doch entsteht eine stabile Wabe, in der die Bienen die größtmögliche Menge Honig aufbewahren können. Nicht umsonst wird daher die Honigwabe auch als ein "architektonisches Meisterwerk" bezeichnet.

Diese drei Beispiele sind nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Natur an faszinierenden Formen und Strukturen aufzuweisen hat. Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Für einige sind sie lediglich das Produkt einer ungerichteten Evolution. Andere, darunter auch viele Wissenschaftler, sehen darin jedoch eindeutig die Werke einer gestalterischen und schöpferischen Macht.

Der Wissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig, der bereits viele Jahre am Max-Planck-Institut in der Züchtungsforschung tätig ist, sagte dazu: "Durch meine empirischen Forschungen in der Genetik sowie durch Studien biologischer Themen wie Physiologie und Morphologie komme ich mit der enormen, oft unfassbaren Komplexität der Lebewesen unmittelbar in Berührung. Meine einschlägigen Studien haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Lebewesen — selbst die einfachsten  — einen intelligenten Ursprung haben müssen". Dem schließen sich viele andere Forscher ebenfalls an. Sie halten es nicht für wahrscheinlich, dass eine erste lebende Zelle in einem Urozean aus unbelebter Materie von allein entstanden ist, oder all die vielen Erscheinungsformen des Lebens allein durch natürliche Gesetzmäßigkeiten und zufällige Ereignisse entstehen konnten.

Ob jemand aufgrund dessen, was er in der Natur beobachten kann, an Gott glaubt oder nicht, hängt letztendlich von seiner inneren Einstellung ab und davon, wie er das Beobachtbare bewertet. Eines kann man jedenfalls mit Sicherheit sagen: Bleibt man allein bei den Tatsachen, dann ist man nicht gezwungen, den Glauben an einen Schöpfer abzulehnen, eher im Gegenteil. Auch die langjährigen Forschungen auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie haben nicht dazu geführt, die Entwicklung sämtlicher Lebewesen aus einer Urzelle zu beweisen. Es bleibt also weiterhin genug Raum für den Glauben an einen Gott.

LG Philipp


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Ich persönlich glaube jetzt nicht an Gott oder so. Aber ich glaube, dass die Leute es gut finden etwas festes in ihrem Leben zu haben an was sie glauben können und das ihnen der Gedanke gefällt, das etwas "Übernatürliches" über sie wacht und beschützt und ihrem Leben einen Sinn und eine Richtung gibt.

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schwer zu sagen.. Jeder kann dir jetzt sagen was er will aber wenn du nach Beweisen suchst, wirst du keine finden ! An Gott glauben kommt eher wenn man sehr viel nachdenkt und es wirklich glauben möchte dass es ein 2tes Leben etc gibt. Naja wie gesagt man muss es fühlen viel drüber nachdenken. Als Atheist hat man´s meistens sehr schwer weil es nicht nur eine Religion gibt. Ich würde dir Raten dir alle heilligen Bücher zu lesen und dir dann deine Meinung zu bilden.

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Kommentar von jessica1134
17.07.2017, 23:11

ich bin schon sein einem Jahr darn dafür sinn zu finden trotzt glauben

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Weil es Kraft geben kann und weil manche den Glauben brauchen.

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Kommentar von jessica1134
17.07.2017, 22:59

ok aber wenn man als Kind in einem Heim Missbraucht wurde wie kann man dann an einen liebenden Gott glauben?

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Weil es einem Halt im Leben gibt. Bei mir ist das zumindest so <3

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Kommentar von pythonpups
18.07.2017, 09:16

Das ist endlich mal eine kurze, einfache, persönliche, vorurteilsfreie Antwort, mit der man auch als mitlesender Atheist gut leben kann. Danke dafür.

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw. Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Wenn die Bibel recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.
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wer sic h über "gott" hinausentwickelt hat, braucht nicht mehr zu glauben

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weil man schlussendlich so oder so an was gottähnliches glaubt

sei es, dass man einen fußballer als 'gott' sieht oder sich mit Esotherik oder so was auseinandersetzt...

der mensch muss an etwas glauben, sonst kommt er nicht über die runden, liegt in der natur von ihm

also, wieso nicht an Gott glauben? gibt ja schon schön ausgeschmückte geschichten und die botschaften sind ja eigentlich auch nicht schlecht...

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Kommentar von Meatwad
18.07.2017, 15:41

weil man schlussendlich so oder so an was gottähnliches glaubt

Man? Ich nicht. Millionen andere Menschen ebenfalls nicht.

sei es, dass man einen fußballer als 'gott' sieht oder sich mit Esotherik oder so was auseinandersetzt...

Einen Fußballer als Gott zu bezeichnen ist wohl weit davon entfernt, an eine tatsächliche Gottesfigur zu glauben. Das sind Alltagsfloskeln. Und als Atheist ist man meist auch in der Lage, die Esotherik bzw sämtliches angelich "Übernatürliche" als den Quatsch zu erknennen, der es ist. Ein positiver Nebeneffekt.

der mensch muss an etwas glauben, sonst kommt er nicht über die runden, liegt in der natur von ihm

Komisch. Ich muss das nicht, und komme ganz gut über die Runden.

also, wieso nicht an Gott glauben?

Vielleicht weil es keinerlei Anzeichen gibt, welche für die Existenz eines solchen sprächen.

gibt ja schon schön ausgeschmückte geschichten und die botschaften sind ja eigentlich auch nicht schlecht...

Gilt ebenso für Star Trek.

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Weil das glücklich macht.

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