Warum sollte ich einer Religion angehören?

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18 Antworten

Warum sollte ich einer Religion angehören

Ich selbst bin ein religiöser Mensch und der Ansicht, du "solltest" nicht und du "musst" es ja gottlob auch gar nicht.

Was bringt die Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft, deren Grundsätz man nicht teilt und in der man sich als Fremdkörper fühlt?

Meiner Meinung nach haben Religionen durchaus ihre Berechtigung - aber "sollen" oder "müssen" haben nach meiner Ansicht wenig mit religiösem Geist zu tun.

Was du dir persönlich von solch einem Schritt erhoffen würdest, musst du mit dir selbst ausmachen - ich rede dir da nicht rein.

Manche Menschen haben spirituelle Bedürfnisse und können diese auch ohne Religionen befriedigen und andere haben kein nennenswertes Bedürfnis nach Spiritualität - dann benötigen sie auch keine Religion.

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Du musst keiner Religion angehören. In manchen Sachen, vor allem bei Selbstfindung und Suche nach einer Gemeinschaft hilft dir Religion.
Auch kann dir Religion ein Mittel zur Lebensbereicherung sein.
Aber einer Religion anzugehören muss keine Vorteile haben. Als Atheist kommt man meistens genauso gut klar wie als Religiöser.

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Wenn Du keine spirituellen Bedürfnisse hast, dann gehörst Du auch keiner Religion an. Damit wäre die Frage ja im Prinzip erledigt. Möglicherweise unterliegst Du aber irgendwelchen sozialen Zwängen zur Mitgliedschaft in einer Kirche. Dann zahlst Du Kirchensteuer und beteiligst Dich ggfs. an dem absurden Treiben der Religionsangehörigen um des Friedens willen. Aber davon hast Du uns nichts erzählt. Das könnte immerhin ein nachvollziehbarer Konflikt sein.

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Das kommt alles auf deine eigene Moral an. Was ich nicht vertreten kann, nehmen wir zum Beispiel irgendwas, was man in einer Religion nicht machen darf, wenn jemand sagt 'du darfst das nicht machen, weil in meiner Religion ist das so und so...'. Ich meine, die Menschen können sich selber an die Regeln ihrer Religion halten, müssen andere da aber nicht mit reinziehen und sie dazu bekehren, dass gleiche zu tun/zu glauben.

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Der Glaube ist erstmal "anerzogen", wenn du Atheist bist (wie ich übrigens auch) dann bringt dir eine Religion, an die du nicht glaubst, auch reichlich wenig. Denjenigen die daran glauben kann es natürlch helfen z.B. Trost zu finden oder sich mit der, sagen wir, Ungerechtheit der Welt abzufinden (Karma z.B.). Gleichzeitig kann es Menschen dazu bewegen z.B. durch den Glauben, ein besseres Nachleben dafür zu bekommen, gute Taten zu tun, zu denen sie sich sonst nicht selber entschlossen hätten. Fest an eine Religion zu glauben kann dem, der es möchte, auch viel Philosophisches Nachgedenke sparen, fragen nach dem warum und dem Sinn bzw. der Konfrontation mit der scheinbaren Sinnlosigkeit von, naja, allem eigentlich. Aber dennoch bin ich persönlich Atheist - uns dabei bleibt es, mir persönlcih scheint es einfach eine klarere Sicht auf die Dinge zumindest für mich persönlich einfacher zu machen.

Liebe Grüße,

DarkPhantom :)

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Kommentar von comhb3mpqy
18.03.2016, 17:28

Fest an eine Religion zu glauben kann dem, der es möchte, auch viel
Philosophisches Nachgedenke sparen, fragen nach dem warum und dem Sinn
bzw. der Konfrontation mit der scheinbaren Sinnlosigkeit von, naja,
allem eigentlich.

Sind Sie der Meinung, dass Menschen einer Religion angehören, um nicht nachdenken zu müssen?

Der Grund, warum ich an Gott glaube ist nicht, weil ich keine Lust habe nachzudenken. Ich habe Gott gesucht, wenn ich Zweifel hatte, und es gibt Argumente, um an Gott zu glauben. Einige Argumente, um an Gott zu glauben findet man übrigens, wenn man sich mal bei meinen hilfreichen Antworten umsieht.

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Du musst nicht. Es ist dir überlassen jedoch würde ich dir empfehlen dich mit den Religionen zu befassen. Falls dich jmd fragt wieso weshalb damit du argumente für hast.

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Religion ist nicht so wichtig. Im Prinzip geht es um Antworten auf die Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Existenz ist und wo wir nach unserem Tod sein werden.

Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden. Für mich gibt es viele Gründe, daran zu glauben, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Wenn die Bibel recht hat... 

 - gibt es einen Gott
 - ist dieser Gott erfahrbar
 - hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
 - kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
 - trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
 - bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
 - gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
 - sind Himmel und Hölle Realitäten
 - gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
 - können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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İch finde mit 13 ist es noch zu früh, die Religionen als absurd zu empfinden. Du solltest erst richtig forschen. Und das solltest du ohne jegliche Vorurteile, Gehirnwâsche machen. :)

Okey. Religion kannst du erst aufschieben. Erkundige dich erstmal mit der Weltenstehung und den Sinn des Lebens. Das ist viel einfacher um dir eine Weltanschauung 'beizulegen'. 

Mache eine Tabelle über den Unterschied zwischen der Evolution und der göttlichen Schöpfung. Und dann entscheide dich, was dir am wahrscheinlichsten kommt.

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Kommentar von suesstweet
18.03.2016, 19:53

Ok. Das ist jetzt nicht die passenste Antwort auf deine Frage, aber diesen Versuch haben viele gemacht. Und sind zum positiven Ergebnis gekommen.

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Kommentar von unbekannter2040
18.03.2016, 19:57

Ich finde Religionen nicht absurd, einfach nur manche Sachen in Religionen.

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Kommentar von hcdfanatic83
18.03.2016, 20:43

Mache eine Tabelle über den Unterschied zwischen der Evolution und der göttlichen Schöpfung. Und dann entscheide dich, was dir am wahrscheinlichsten kommt.

Das ist doch kein "entweder-oder". Übrigens ist längst klar, dass Evolution stattgefunden hat und stattfindet.

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Aus Christlicher Sicht :

Damit du das letzte Ziel nicht  verfehlst wozu du berufen und überhaupt erschaffen worden bist .Die Auferstehung und Anschauung Gottes .

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Du solltest das tun was dir gefällt wir haben das Glück in einem "freien" Land zu leben also kannst du glauben oder nicht glauben was du willst du musst dich zu nichts gezwungen fühlen.

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aber manche Sachen die Religionen betreiben sind Absurd.

für dein bewußtsein sind die absurd, aber eben nur für deines und die ähnlicher zeitgenossen

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Warum stellst du diese Frage denn? Wird von dir durch irgendwelche Leute erwartet, dass du einer Religion angehörst?

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Kommentar von unbekannter2040
18.03.2016, 19:52

Man hört ständig "Warum, wieso, weshalb glaubst du nicht ab einer Religion?"

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Nicht Gott hat die Menschen erschaffen, sondern die Menschen

haben Gott und die Götter in ihrer unerschöpflichen Phantasie erschaffen
um sich für sie damals unerklärliche Ereignisse erklärbar zu machen.

Die Bibel ist Menschenwerk und nicht Gotteswerk. Zumal die Christen
und andere Religionen und Glaubensrichtungen ein sammelsurium aus
Allerwelt zusdammen getragener Ereignisse aus frühester
Menschheitsgeschichte sind und von den "Gläubigen" geklaut und für ihre
Ansichten und Machtmissbrauch umgearbeitet und verfälscht wurden.

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Ich werde auch in Zukunft einer Religion angehören, denn ich glaube an Gott, ich bin Christ. Ich finde, das ist ein Argument, um einer Religion anzugehören.
Und wenn du wissen willst, warum ich an Gott glaube, dann kannst du mal ein paar meiner hilfreichen Antworten ansehen, dort findet man Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube. Ich kann die Argumente aber auch hier reinstellen, wenn das jemand möchte, dann einfach bitte melden.

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Brauchst du nicht, denn du gehst auch den "Weg dieser Welt" (Ps.53,2; 2.Kor.11,14; Offb.17,1-6).


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Ist ja dein freier Wille an wen oder was du glaubst - niemand sagt du sollst einer speziellen Religion angehören. 

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Niemand zwingt an etwas zu glauben. Und ja ich gebe dir recht, manches ist absurd in der Religion, aber daran galube ich dann auch nicht ;-)

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Absurd finde ich die Aussage von Schülern, die sich als Atheist bezeichnen und kein Wissen über das haben, was sie ablehnen.

Unter den vielen Erklärungen zum Begriff Religion erscheint mir diese am deutlichsten:

"Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen"

Wenn ich mich als Christ bekenne, diene ich dem unendlich heiligen Gott, der sich in der Menschheitsgeschichte geoffenbart hat, zuletzt in Jesus Christus. Der Glaube ist die Antwort des Menschen, der sich von diesem Heiligen berühren lässt - und dies in freier Entscheidung. Das führt zu erlebnishaften Begegnungen und Erfahrungen mit dem lebendigen Jesus und daraus folgernd zu einer Lebensänderung.

Warum du einer Religion angehören solltest, musst du dir selbst beantworten. Wenn es Gott gibt, hängt die Ewigkeit davon ab. Wer ohne Gott leben will, wird dies auch in Ewigkeit tun. Wer mit Gott durchs Leben geht, ist auf alle Fälle besser dran - nicht nur in der Ewigkeit, sondern auch im Schonjetzt.

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Kommentar von Trashtom
18.03.2016, 11:57

Absurd finde ich die Aussage von Schülern, die sich als Atheist bezeichnen und kein Wissen über das haben, was sie ablehnen.

Spannend, wie du aus 3 Zeilen herauslesen kannst, was er weiß und was nicht. 

Die Zeile

"respektiere alle Religionen und alle die daran Glauben"

halte ich sogar für sehr intelligent  und

Warum sollte ich einer Religion angehören?

zeigt für mich, dass er bereits mit 13 in der Lage ist sein eigenes Gehirn zu benutzen - kritisch zu hinterfragen und nicht alles zu glauben was ihm vorgeworfen wird.

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Kommentar von hcdfanatic83
18.03.2016, 13:47

Absurd finde ich die Aussage von Schülern, die sich als Atheist bezeichnen und kein Wissen über das haben, was sie ablehnen.

Atheist zu sein bedeutet nicht, Religionen abzulehnen, sondern erstmal nur, dass man nicht an Gott/Götter glaubt. Es ist durchaus vernünftig nicht an etwas zu glauben worüber man kein Wissen hat(womit ich nicht sagen will, dass unbekannter 2040 kein Wissen über Religionen hat).

Wenn es Gott gibt, hängt die Ewigkeit davon ab.

Muss überhaupt nicht sein. Es könnte auch einen Gott geben der nicht im Zusammenhang mit einem Leben nach dem Tod steht.

Wer mit Gott durchs Leben geht, ist auf alle Fälle besser dran - nicht nur in der Ewigkeit, sondern auch im Schonjetzt.

Haltlose Behauptung. Übrigens geht es vielen auch ohne Gott sehr gut.

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