Warum sollte Gott/Allah/Jehova Menschen erschaffen, von denen er schon vorher weiß, dass sie in die Hölle gehen?

...komplette Frage anzeigen

18 Antworten

weil das schöpfungsmärchen eben nur ein märchen ist................*g*

zu deiner frage mal zwei fakten:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

Hölle: der Ursprung liegt in der ägyptischen Mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen Hintergrund, wurde Unterwelt genannt und in dieser musste jede Nacht der Sonnengott Ra/Re hinabfahren, Abenteuer bestehen um am nächsten Tag wieder am Himmel erscheinen zu können. Aus dieser Unterwelt hat der monotheistische Glaube dann die monotheistische Hölle erfunden, um die Gläubigen an seinen Glauben zu binden und mit schönen erfundenen Märchenstrafen dann drohen zu können..............

so gesehen ist deine frage auch schon wieder beantwortet..............*zwinker*

Wow, tolle Antwort, das beste, was ich je bei GF gelesen habe! Wenn das wirklich wahr ist und kein Halbwissen, dann Kompliment!

2
@BellAnna89

das schreibe ich ständig, sogar noch mehr beispiel, bezüglich der 10 gebote, oder des teufels............ das sind echte fakten die jeder selbst rausfinden kann, aber leider wollen die meisten lieber weiterhin märchen glauben..........:)

wenn es dich interessiert, geschichte der religionen, die fakten über jesus, teufel oder die 10 gebote, dann lese mal meien agnzen antworten, denn ich schreibe diese dinge ständig hier rein............:)

5

Hey Buddha, das ist ein wirklich interessanter Beitrag. Magst Du uns "erleuchten" und uns Deine Quelle(n) verraten? Die könnte ich gut gebrauchen wenn ich mal wieder in eine Diskussion mit den Leichtgläubigen verwickelt werde. :o)

1

Frustrierend wenn es tatsächlich so sein sollte 

0
@EXInkassoMA

Finde das nicht frustrierend, sondern interressant und auch wichtig, dass die Leute diesbezüglich aufgeklärt werden.

1
@ilinalta

Na ja, so manches entzaubert sich zwar im laufe eines Lebens. Die Erkenntnis das es möglich ist das es keinen Gott gibt empfinde ich schon irgenwie als desillusionierend. 

0
@EXInkassoMA

Was für einen "Zauber" wünscht Du Dir denn? Kannst Du Dich nicht auch von den Naturwissenschaften "verzaubern" lassen?

2
@WeicheBirne

Mach ich ja, die juno mission ist der Hammer und ich freue mich auf die ersten infos. 

Mich verwundert ebenfalls wie es Glaubensgemeinschaften schaffen unangenehme und unlogische Sachverhalte immer wieder auszublenden 

1

@DerBuddha. Ich glaube der Name JHVH oder JHWH ist schon im Jahr 1513 v.Chr. beim Moses bekannt, also 113 Jahren zuvor- bevor in der Region Schasu der Name "Jahwe" erwähnt wurde.  Im 2 Mose 6:3 steht der Name jedenfalls so. Im Lutherbibel steht zwar DER HERR,dennoch in anderen Bibelübersetzungen (und das sind keine Bibelübersetzungen von Zeugen Jehovas)  ist mit "Jahwe" geschrieben. 

Oder.......?

0
@WeicheBirne

@ alle

die quellen sind die geschichte der religionen selbst, musste auch erst lange suchen und alles durchstudieren, aber es gibt auch viele neue interessante dokus dazu............

im übrigen kann man mal die ägyptische mythologie durchforsten, denn im totenbuch, kapitel 125 stehen all die dinge drin, die angeblich gott mose als 10 gebote gegeben haben will.....schon lustig, dass die ganzen dinge im monotheismus alle nur aus anderen mythen geklaut uwrden udn dann umgeschrieben sind...............*g*

ansonsten einfach mal selbst die geschichte der jeweiligen kultur durchgehen, denn ich schreibe ja mit rein, aus welchen quellen diese monotheistischen dinge stammen, z.b. auch diese hier:

Teufel/Satan: Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie, wurde dort Minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische Teufel und lebte, ups, unter der Erde.
Er fraß gerne Menschen und wurde als Strafe von einem Gott (Poseidon) den Menschen untergejubelt UND später getötet. Aus dieser Geschichte entstand dann der monotheistische Teufel....*g*.

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihnen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengericht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“
Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

2
@DerBuddha

Hey Buddha, vielen Dank für die Info. Genau genommen interessiert mich die starke Verbindung zwischen den Schasu und Jahweh. Hast Du für diesen konkreten Punkt eine Quelle?

0

DANKE für die auszeichnung.........:)

0

Hallo Referendarwin,

Du hast Recht, das wäre ziemlich sinnlos! Die Lehre vom Höllenfeuer ist zwar sowohl in der Christenheit, als auch in einigen anderen Religion weit verbreitet, dennoch kann ich zu Deiner Beruhigung sagen, dass es gem. der Bibel eine "Hölle" in diesem Sinn nicht gibt.

Das haben auch einige Kirchenlehrer erkannt, z.B. John R.  W.  Stott aus Großbritannien, der schreibt, dass die „Heilige Schrift auf Vernichtung hindeutet“ und daß „die Lehre von der ‚ewigen Qual bei Bewußtsein‘ eine Überlieferung ist, die sich der höchsten Autorität der Heiligen Schrift unterordnen muß“ (Essentials—A Liberal-Evangelical Dialogue).
Die Bibel lehrt also eindeutig nicht, dass Menschen für böse Taten oder Ungehorsam ewige Qualen in Aussicht stehen. In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder.

In den hebräischen Ursprungstexten findet man z.B. das Wort "scheol".Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für "scheol" gibt, haben es einige Übersetzer in dem ursprünglichen Wortlaut wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das allgemeine Grab der Menschheit. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments, so z.B. dieser: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen...Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst (Prediger 9:5,10). Um durch ein Höllenfeuer gequält zu werden, muss man jedoch ein Bewusstsein haben also am leben sein.

In dem englischsprachigen Lexikon Collier’s Encyclopedia wird dies bestätigt, da man hier über das Wort „Hölle“ folgendes lesen kann: "In erster Linie steht es für das hebräische Wort Scheol im Alten Testament und für das griechische Wort Hades in der Septuaginta und im Neuen Testament. Da Scheol in alttestamentlichen Zeiten einfach den Aufenthaltsort der Toten meinte, ohne zwischen den Guten und den Bösen zu unterscheiden, ist das Wort ‚Hölle‘, wie man es heute versteht, keine glückliche Übersetzung." ( Collier’s Encyclopedia, 1986, Bd.  12, S.  28).

Wenn also die Lehre vom Höllenfeuer keine biblische Lehre ist, sondern eher ein Mythos, warum findet sie innerhalb der Christenheit überhaupt Anhänger? Die Erklärung dazu liefern die beiden Auszüge aus verschiedenen Nachschlagewerken:

„Unter den klassischen griechischen Philosophen ist Platon derjenige, der den traditionellen Gedanken von der Hölle am meisten geprägt hat“ (Die Hölle: zur Geschichte einer Fiktion von Georges Minois, Seite  63).

„Ab Mitte des 2.  Jahrhunderts  n.  Chr. verspürten Christen mit einer gewissen Vorbildung in griechischer Philosophie den Drang, ihrem Glauben in entsprechenden Begriffen Ausdruck zu verleihen .  .  . Die Philosophie, die ihnen am geeignetsten erschien, war der Platonismus“ (The New Encyclopædia Britannica, 1988, Band  25, Seite  890).

Die Höllenlehre ist somit keine biblische, sondern eine Lehre, die durch die Philosophie in die kirchliche Lehre Eingang fand. Die Frage ist also: Was ist glaubwürdiger - die Aussagen der Bibel oder die philosophischer Lehrer früherer Zeit? Das muss sich jeder selbst beantworten.

LG Philipp

Gläubige argumentieren gern mit dem freien Willen, wenn es um diese Frage geht. Die Sache hat aber einen Haken. Wirklich frei ist der Wille nur dann, wenn die Entscheidung keine negativen Konsequenzen nach sich zieht. Man hat also den freien Willen, aber wenn man ihn nicht wie vorgegeben benutzt, wird man bestraft.

Es ist wie der freie Wille des Bankangestellten, wenn ihm ein bewaffneter Räuber eine Waffe an den Kopf hält. Klar, er kann sich frei entscheiden, ob er ihm das Geld gibt, oder nicht, aber wenn er es nicht tut, wird er erschossen. Unterm Strich hat er also keine Wahl.

Genau so ist es beim Christengott. Er will dass die menschen einen freien Willen haben, er will aber nicht, dass sie Gebrauch davon machen, deswegen bedroht er sie.

Alle gebildeten, geistig gesunden Menschen fallen automatisch durch dieses raster, denn er hat ja nur ein paar antike Geschichten geliefert und nichts, was seine Existenz belegen würde.

Und es gibt tatsächlich Menschen die denken, er wäre der Gute. Wie lachhaft.

Die Argumentation ist falsch, denn der Mörder weiß bereits vor der Tat vom Unrecht seines Vorhabens und kennt die vom Staat angedrohte Strafe dafür. Es ist daher seine eigene Entscheidung und ohne äußeren Einfluss den Mitmenschen zu morden.

0
@Karl37

Ich rede nicht vom freien Willen des Mörders, sondern vom freien Willen der/der Bankangestellten, die mit einer Waffe bedroht werden.
Viele Christen argumentieren aber auch, dass Gott die Mörder morden lässt, weil sie ja einen freien Willen haben. Nur was ist mit dem freien Willen der Opfer?
Der Mörder will morden, das Opfer will weiter leben. Wenn er nicht eingreift, wird das opfer daran gehindert, seinen freien Willen auszuleben. Würde er eingreifen, würde er den Mörder daran hindern, seinen freien Willen auszuleben. Es ist also egal ob er eingreift oder nicht, eine Person wird am Ausleben ihres freien Willens gehindert.
Offensichtlich bewertet der Christengott den willen des Mörders zu töten höher, als den Willen des Opfers weiter zu leben. 
Warum zum Teufel sollte sich ein guter Gott für den Mörder und gegen das Opfer entscheiden?

2

Ich bin Zen Buddhist und kann dir die Antwort mit einer netten Geschichte des Gautama Buddha beantworten:

Buddha und Gott 

Eines Morgens wurde der Buddha von einem Mann gefragt: "Buddha, es stimmt doch, daß es Gott gibt?" Der Buddha schaute dem Mann in die Augen und sagte: "Nein, es gibt keinen Gott!" - Einige Zeit später wurde der Buddha erneut gefragt:" Buddha, es stimmt doch, daß es keinen Gott gibt?" Und der Buddha sah auch diesem Mann in die Augen und antwortete:" Doch, es gibt einen Gott!" - Ananda, der dieses aufmerksam mit angehört hatte, war sehr verwirrt, doch es kam noch ein dritter Mann, der fragte den Buddha: "Buddha, ich weiß nicht was ich glauben soll, gibt es einen Gott oder nicht? Bitte hilf mir." - Gespannt lauschte Ananda, was der Buddha nun wohl antworten würde, wo er doch schon zwei ganz gegensätzliche Antworten auf die Frage nach Gott gegeben hatte. 

Der Buddha jedoch lud den Fragenden ein, neben ihm Platz zu nehmen, schloß die Augen, und sagte nichts. Die Einladung annehmend, nahm der Mann neben dem Buddha Platz und schloß ebenfalls seine Augen. Gemeinsam gaben sie sich schweigend dem Augenblicke hin; die Sonne war untergegangen, die Vögel hatten sich auf den Bäumen niedergelassen, schweigend genossen der Buddha und der Fragende eine Stunde lang die friedliche Ruhe des ausklingenden Tages. Dann öffnete der Mann seine Augen, berührte die Füße des Buddhas und sagte zu ihm: "Wie groß, Buddha, ist dein Mitgefühl! Du hast mir die Antwort gegeben, der ich bedurfte. Ich werde dir ewig dankbar sein." - 

Noch verwirrter als zuvor konnte sich Ananda nun nicht mehr zurückhalten und bat den Buddha um eine Erklärung. Der antwortete:"

Der erste Mann war ein Theist und wollte nur eine Bestätigung dessen, wovon er sowieso überzeugt war, er bedurfte einer Antwort, mit der er nur prahlend herumlaufen kann, indem ich seine Überzeugung teile. 

Der zweite Mann war Atheist, in seiner Frage verbarg sich genauso schon die Antwort, die er lediglich von mir bestätigt haben wollte. Keiner der beiden war ein wirklich Wissender, keiner war ein Suchender, sie beide waren in ihrem Vorurteil gefangen. 

Der dritte Mann aber war ein Suchender, denn er hatte keine vorgefaßte Meinung, sein Herz war offen. Womit ich ihm helfen konnte, war eine Unterweisung in stiller Bewusstheit. 

Um nach Gott zu suchen, sind Worte vollkommen nutzlos. 

Hübsch :-)

3

Es gibt keine Hölle. Ich weiß es zufällig, weil ich mit jemandem gesprochen habe, der ansonsten wohl dort wäre. (Ich habe ihn damals 1944 getroffen.) 

Aber es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Der freie Wille ist angeblich eine Dreingabe zum Menschsein. Wer sich nun in die Hand einer höheren Macht legt, stellt dieses Recht in Frage. Oder der Schöpfer ist gebunden an ein Gesetz von Ursache und Wirkung. Die Höllen der Hungergeister dauern Zeitalter. Und doch folgt darauf eine Geburt. Millionen Geburten. Und ALLES ist Gott. Und Gott ist in unserem Kopf. Ruhig atmen, alles wird gut!

Da ist schon der logische Fehler in Ansatz deiner Frage. Gott hat nicht den einzelnen Menschen erschaffen, sondern allgemein die Menschen dargestellt in den Figuren Adam und Eva.

Um nun zu wissen, dass deren Reproduktionen sowohl gute wie schlechte Menschen hervorbringt, braucht man kein allwissender Gott zu sein.

Wenn Gott allmächtig ist, dann weiß er genau, wie das Schicksal jedes Nachkommen aussieht.

Wieso hat Gott den Menschen dann erschaffen, welches ist der Sinn des Lebens?

0

Gott lebt nicht in der Zeit, sondern hat sie für die materielle Welt geschaffen bzw.ist sie durchs Raum-Zeit-Kontinuum entstanden.

Also für Gott gibt es kein vorher und kein nachher, deshalb weiss er alles gleichzeitig.

Wir Menschen müssen uns aber mit unserem Willen immer wieder entscheiden: tun wir Gutes, wollen wir lieber nicht helfen oder wollen wir böses tun, weil wir nur an uns selbst denken oder aus Hass und Bosheit.

Umso mehr wir uns vom lieben entfernen umso mehr geraten wir in einen Gottlosen (heisst lieblosen) Zustand-das ist die Hölle und diese währt nach unserem Tod ewig.

Warum erschafft Gott Menschen, deren Schicksal von Anfang an schlecht ist. Er weiß ja, wie das ganze ausgeht und ist somit für das ewige Leid in der Hölle verantwortlich.

0
@Referendarwin

Nein das siehst du falsch. Erstens ist Gott nicht verantwortlich für die Entscheidungen der menschen und zweitens gibt Gott jedem! bis zu seinem Tode Chancen auf Umkehr vom Bösen. Das Leid hat nichts mit schlechtem Schicksal zu tun - im Gegenteil: Das Leid nutzt Gott und es führt ja auch oft zur Umkehr von seinem egoistischen Lebensstil - wenn nicht für sich selbst, dann für andere durch das Mitleid.Gott wollte keine Hölle - Gott wollte alle Wesen in Liebe vereint im Himmel - und das ist auch so geblieben. Aber manche Geschöpfe wollten nicht Gottes demütige Liebe annehmen.

0
@Referendarwin

So einfach ist das nicht. Gott stellt sich unter seine Entscheidung, dass der mensch einen freien Willen hat - die Engel natürlich genauso. Und diese Entscheidungen respektiert er, auch wenn sie von seiner Liebe und seinem Frieden wegführen, auch wenn er selbst dabei leidet, auch wenn er weiss, wohin diese Entscheidungen führen. Natürlich versucht er durch Mitmenschen, durch Leid zum Nachdenken, durch innere Einsprechungen insbesondere das Gewissen, die Entscheidungen zu ändern, aber zwingen tut er niemanden.

Es steht übrigens nirgends, dass ein Mensch in der Hölle gelandet ist, aber Satan und seine Anhänger sind dort. Wie könnte Satan, der Gott und die Menschen hasst, in den Himmel gezwungen werden, wenn Gott die Hölle vernichtet?

0
@alexander329

Dein zeithinweis oben ist wirklich nachdenkenswert. 

Der Hinweis auf das leid (... Führt oft zu umkehr....) ist angesichts des Elends von vielen Menschen auf der Welt etwas zynisch 

0
@EXInkassoMA

ok. Ich finde es nicht zynisch. Ich finde es eher erstaunlich, dass sich Gott auch des Bösen bedienen kann, um Gutes zu wirken.

Ich weiss, der Zweck heiligt die Mittel nicht. Aber das mit dem Leid ist das größte Mysterium Gottes - finde ich.

Was ich aber nicht verstehe, ist immer das überhebliche Urteil. Was muss dieser Mensch leiden und wie kann Gott das nur zulassen - aber niemand (außer Gott) kann in ihn hineinsehen, kennt seine Gefühle und vielleicht seine Umkehr, seine Liebe , sein Hingabe oder durch Mitleid seiner Mitmenschen hervorgerufene gute Taten ,aufgrund des Leidens, was Gott zulässt.

0
@alexander329

Das von Dir erwähnte größte. Mysterium Gottes könnte allerdings auch ein Hinweis darauf sein das er ganz einfach nicht existiert 

0
@EXInkassoMA

Natürlich. Es gibt eben weder Beweise für die Existenz Gottes, noch Beweise gegen die Existenz Gottes.

1

Da ist sehr vieles, das erst dann einen Sinn macht, wenn man davon ausgeht, daß der wirkliche Mensch Geist ist (Charakter, Denkweise usw.), und daß der Körper im Prinzip nichts wesentlich anderes ist als z. B. auch ein Auto, lediglich anders gebaut und viel komplizierter.

Es gibt sogar Andeutungen dazu in der Bibel, wenn man diese Sichtweise akzeptiert. Da ist von Elia die Rede, der im Körper von Johannes dem Täufer erneut aufgetreten ist. Und da gibt es auch die Ansprachen von Jesus, der von gutem und bösem Samen sprach und an anderer Stelle auch der Priesterschaft ins Gesicht sagte "...der Teufel ist euer Vater".

Die Sichtweise verändert nicht die Wahrheit, aber sie verändert die Interpretation derselben.

Hallo, im Islam hat Gott das Schicksal eines jeden Menschen vor der Schöpfung festgeschrieben. Er weiß, wie sich ein Mensch in Zukunft verhalten wird, aber trotzdem hat der Mensch einen freien Willen und ist für seine Taten verantwortlich. Wir haben die Möglichkeit, durch Gebete in unser Schicksal einzugreifen, sodass Gott- wenn er will- unser Schicksal verändert obwohl er es nicht gemacht hätte, wenn wir ihn nicht darum gebeten hätten. Es gibt auch einen Hadith dazu der lautet, dass nichts das göttliche Schicksal verändern kann, außer das Bittgebet

Das alles weiß ich. Aber wieso erschafft Gott überhaupt Menschen mit schlechtem Schicksal, die er nachher in die Höll schickt?

0
@Referendarwin

Wenn Gott weiß, wie der Mensch sich verhalten wird, er ihn aber trotzdem erschafft, dann hat Gott offenbar ein Interesse daran, dass ein Mensch entsteht, der später auf ewig in die Hölle geht.

Ist Allah also böse?

0

Ich würde mal sagen: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ob ein Mensch in den Himmel kommt oder nicht, entscheidet ja er selbst. Gott/Allah/Jehova/JHWH/Vishnu/ weiß das nicht vorher.

Er weiß schon wie er sich entscheiden wird. Aber die Entscheidung musst du ja erst einmal treffen.

0
@Tige8822

Aber Gott/Allah, weiß schon vorher, wie die Entscheidung ausfallen wird, bevor er den Entscheider erschaffen hat.

Welchen Sinn hat das?

1
@Referendarwin

Ich sagte doch, er weiß nicht vorher, wie die Entscheidung ausfällt. Der Mensch hat es in der Hand.

0

Gott hat den Menschen geschaffen und ihm die Möflichkeit gegeben sich zu entscheiden ob Himmel oder Hölle. Er hab und einen Kopf zum Denken und selber entscheiden, weil er keinen Roboter wollte.

Er gab ihm doch aber einen Kopf zum Denken, von dem er schon vorher wusste, was er denken würde. Den er ist ja allwissend, oder?

Und warum erschafft Gott/Allah ein krankes Rennpferd und schickt es in ein Rennen, an dessen Ende das Paradies steht?

2

er erschafft ihn ja nicht mit diesem Willen, er bildet sich ja erst was du in deinem Leben machst ist ja deine sache

0
@BangBang3

Aber Gott weiß schon vorher, wie das ausgeht. Er könnte auch sagen: Ich erschaffe so einen Menschen nicht, dass sorgt ja nur für Leid.

Warum erschafft Gott also einen verdammten Menschen?

0

Es gibt keine Hölle. Gott liebt auch die Menschen, die Fehler gemacht haben.

0

Gott schuf den Menschen, weil er jemanden wollte, der ihm ähnlich ist und der über das ganze gemachte herrscht.

0

Ja Jesus liebt auch Menschen, die noch soviel falsch gemacht haben. Deshalb möchte er das jeder in den Himmel kommt. Aber Gott ist perfekt, der Mensch nicht. Um zu Gott zu kommen muss man perfekt werden. Das können wir nicht. Deshalb kam Jesus für uns auf die Welt. Wenn wir ihm sagen, das wir unsre Sünden bereuen und uns für ihn entscheiden ersetzt er unser Lebenslauf im Lebensbuch mit seinem. Und schwupp die Wupps sind wir perfekt und kommen in den Himmel zu Gott. Ansonsten nicht. ➡️ Hölle

0

Dafür muss man aber erst einmal an eine Hölle glauben.

die hölle ist nur temporär

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, zu Gott zu finden und in den Himmel zu kommen: "Jesus ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

"Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen" (1. Timotheus 2,4).

Das Angebot der Errettung gilt also jedem Menschen. Gott freut sich über jeden, der dieses Angebot annimmt. Doch dazu bedarf es einer persönlichen Entscheidung, an Gott zu glauben und dieses Rettungsangebot anzunehmen.

Gott hätte auch Roboter erschaffen können, die ihn wegen ihrer Programmierung lieben, ihm glauben und vertrauen und ihm folgen müssen. Doch was hätte das mit wirklicher Liebe, mit wahrhaftigem Glauben und echtem Vertrauen zu tun? Gar nichts...

Deshalb gibt Gott uns die Freiheit, uns für oder gegen ihn zu entscheiden. C. S. Lewis, der Autor von Narnia, hat einmal gesagt: "Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen - jene, diezu Gott sagen: "Dein Wille geschehe", und jene, zu denen Gott sagt: "Dein Wille geschehe". Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt."

Wieso erschafft Gott Menschen, die sich die Hölle erwählen?

3
@Referendarwin

Gott hätte nach dem Sündenfall von Adam und Eva, die sich von ihm abwandten und selbst wie Gott sein wollten, der Menschheit auch den Rücken kehren können.

Doch das hat er nicht getan und hat uns ein Rettungsangebot gegeben: In Jesus Christus ist er selbst Mensch geworden, um als einziger ohne Sünde stellvertretend zur Vergebung aller Sünden am Kreuz zu sterben. Wir brauchen nur an Gott glauben und das stellvertretende Opfer von Jesus für uns in Anspruch nehmen und bekommen Erlösung und das ewige Leben geschenkt. Das ist m. E. der beste "Deal", den es gibt.

Warum brauchte Gott dieses Opfer? Gott ist helig, rein und gerecht und kann Sünde nicht tolerieren. Alle Menschen sind Sünder, da wir alle in Taten, Gedanken und Worten den Maßstab Gottes verfehlen. Also hätten wir alle die Hölle verdient. Wie gut, dass uns Gott einen Ausweg geschenkt hat, den jeder Mensch gehen und ergreifen kann!

Aber Gott zwingt niemanden, an ihn zu glauben und errettet zu werden. Er respektiert die Freiheit der persönlichen Entscheidung...

0

Das setzt voraus, dass Gott in die Zukunft sehen kann. Kann er das?

Ist er nicht allwissend und allmächtig?

0
@Referendarwin

Zumindest im Christentum nicht so uneingeschränkt.

Der Mensch wurde mit einem freien Willen geschaffen, hat also die Mööglichkeit Entscheidungen zu treffen, welche auch nicht vorhersbestimmt sind/waren. Da ist dann Gottes Allwissenheit zumindest im Bezug auf die Zukunft eingeschränkt.

Es ist also (im Christentum) nicht vorherbestimmt, wie ein Mensch lebt, was er tut und ob er in die Hölle kommt (vorausgesetzt/ angenommen man glaubt an die Hölle). Dann hat Gott auch keinen Menschen erschaffen, von dem er wusste das er in die Hölle kommt, bzw. jeder Mesch hat(te) die Möglichkeit sein Schicksaa zu beeinflußen/ bestimmen.

0

Hmmm, das halte ich für unwahrscheinlich. Aber ich frage gern mal nach, sollte ich eines Tages die Gelegenheit dazu haben.

0

ja gott weiß schon was bald passiert, er weiß wie und wann du stirbst

0

Kein Mensch wird böse geboren. Und Gott kann wohl nur versuchen zu verbessern, was geschieht und nichts verhindern, was noch kommt.

Aber Gott weiß doch, vorher, ob es klappt. Er hat den Menschen doch erschaffen.

1
@Referendarwin

Gott kann nichts dafür, was die Menschen aus ihresgleichen machen. Woher soll er denn wissen, ob dieses Kind ein guter Mensch bleibt/wird, oder verdirbt? Die Zukunft kann sich durch eine kleine Sache komplett umkehren und verändern.

0
@whabifan

Das kann man so und so sehen. Anscheinend ist er ja nicht allwissend, denn sonst hätte er Dinge, die jetzt geschehen wohl nie zugelassen.

0
@Sternchen667

Klar kann er was dafür. Er erschafft den Menschen obwohl Gott ja weiß, dass dieser Mensch für die Gesellschaft schlecht ist UND später in der Hölle leidet. Welchen Sinn hat das?

0
@Referendarwin

Gott erschafft einen Menschen, der von Grund aus noch nicht gut und noch nicht schlecht ist. Je nachdem wo und wie man aufwächst. Gott erschafft vielleicht den Menschen, aber nicht die Person.

0
@Sternchen667

Gem Bibel gibt es keine Hölle, siehe Beitrag von phillip59 weiter oben. 

Was ich mich frage :warum hat Gott überhaupt Satan erschaffen wenn er genau weiß das Dieser sich gegen ihn wenden wird. 

Und

Warum kämpft satan gegen Gott obwohl er wissen muß das chancenlos ist? 

0

Wer sagt das ?

Jeder Mensch hat das in seiner Hand (5.Mose 30,19; Mt.10,38; Röm.6,23).

Unser ewige Schöpfer (Jes.45,22) will also, dass kein Mensch verloren gehe (2.Petr.3,9).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) möchte, dass alle ins Feuer kommen, so wie er zuletzt enden wird (Offb.20,10.15).

Was möchtest Du wissen?