Warum sollte Gott/Allah/Jehova Menschen erschaffen, von denen er schon vorher weiß, dass sie in die Hölle gehen?

... komplette Frage anzeigen

19 Antworten

weil das schöpfungsmärchen eben nur ein märchen ist................*g*

zu deiner frage mal zwei fakten:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

Hölle: der Ursprung liegt in der ägyptischen Mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen Hintergrund, wurde Unterwelt genannt und in dieser musste jede Nacht der Sonnengott Ra/Re hinabfahren, Abenteuer bestehen um am nächsten Tag wieder am Himmel erscheinen zu können. Aus dieser Unterwelt hat der monotheistische Glaube dann die monotheistische Hölle erfunden, um die Gläubigen an seinen Glauben zu binden und mit schönen erfundenen Märchenstrafen dann drohen zu können..............

so gesehen ist deine frage auch schon wieder beantwortet..............*zwinker*

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BellAnna89
14.08.2016, 21:49

Wow, tolle Antwort, das beste, was ich je bei GF gelesen habe! Wenn das wirklich wahr ist und kein Halbwissen, dann Kompliment!

2
Kommentar von WeicheBirne
15.08.2016, 00:04

Hey Buddha, das ist ein wirklich interessanter Beitrag. Magst Du uns "erleuchten" und uns Deine Quelle(n) verraten? Die könnte ich gut gebrauchen wenn ich mal wieder in eine Diskussion mit den Leichtgläubigen verwickelt werde. :o)

1
Kommentar von EXInkassoMA
15.08.2016, 00:31

Frustrierend wenn es tatsächlich so sein sollte 

0
Kommentar von Rex6969
15.08.2016, 10:59

@DerBuddha. Ich glaube der Name JHVH oder JHWH ist schon im Jahr 1513 v.Chr. beim Moses bekannt, also 113 Jahren zuvor- bevor in der Region Schasu der Name "Jahwe" erwähnt wurde.  Im 2 Mose 6:3 steht der Name jedenfalls so. Im Lutherbibel steht zwar DER HERR,dennoch in anderen Bibelübersetzungen (und das sind keine Bibelübersetzungen von Zeugen Jehovas)  ist mit "Jahwe" geschrieben. 

Oder.......?

0

Gläubige argumentieren gern mit dem freien Willen, wenn es um diese Frage geht. Die Sache hat aber einen Haken. Wirklich frei ist der Wille nur dann, wenn die Entscheidung keine negativen Konsequenzen nach sich zieht. Man hat also den freien Willen, aber wenn man ihn nicht wie vorgegeben benutzt, wird man bestraft.

Es ist wie der freie Wille des Bankangestellten, wenn ihm ein bewaffneter Räuber eine Waffe an den Kopf hält. Klar, er kann sich frei entscheiden, ob er ihm das Geld gibt, oder nicht, aber wenn er es nicht tut, wird er erschossen. Unterm Strich hat er also keine Wahl.

Genau so ist es beim Christengott. Er will dass die menschen einen freien Willen haben, er will aber nicht, dass sie Gebrauch davon machen, deswegen bedroht er sie.

Alle gebildeten, geistig gesunden Menschen fallen automatisch durch dieses raster, denn er hat ja nur ein paar antike Geschichten geliefert und nichts, was seine Existenz belegen würde.

Und es gibt tatsächlich Menschen die denken, er wäre der Gute. Wie lachhaft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Karl37
15.08.2016, 09:30

Die Argumentation ist falsch, denn der Mörder weiß bereits vor der Tat vom Unrecht seines Vorhabens und kennt die vom Staat angedrohte Strafe dafür. Es ist daher seine eigene Entscheidung und ohne äußeren Einfluss den Mitmenschen zu morden.

0

Ich bin Zen Buddhist und kann dir die Antwort mit einer netten Geschichte des Gautama Buddha beantworten:

Buddha und Gott 

Eines Morgens wurde der Buddha von einem Mann gefragt: "Buddha, es stimmt doch, daß es Gott gibt?" Der Buddha schaute dem Mann in die Augen und sagte: "Nein, es gibt keinen Gott!" - Einige Zeit später wurde der Buddha erneut gefragt:" Buddha, es stimmt doch, daß es keinen Gott gibt?" Und der Buddha sah auch diesem Mann in die Augen und antwortete:" Doch, es gibt einen Gott!" - Ananda, der dieses aufmerksam mit angehört hatte, war sehr verwirrt, doch es kam noch ein dritter Mann, der fragte den Buddha: "Buddha, ich weiß nicht was ich glauben soll, gibt es einen Gott oder nicht? Bitte hilf mir." - Gespannt lauschte Ananda, was der Buddha nun wohl antworten würde, wo er doch schon zwei ganz gegensätzliche Antworten auf die Frage nach Gott gegeben hatte. 

Der Buddha jedoch lud den Fragenden ein, neben ihm Platz zu nehmen, schloß die Augen, und sagte nichts. Die Einladung annehmend, nahm der Mann neben dem Buddha Platz und schloß ebenfalls seine Augen. Gemeinsam gaben sie sich schweigend dem Augenblicke hin; die Sonne war untergegangen, die Vögel hatten sich auf den Bäumen niedergelassen, schweigend genossen der Buddha und der Fragende eine Stunde lang die friedliche Ruhe des ausklingenden Tages. Dann öffnete der Mann seine Augen, berührte die Füße des Buddhas und sagte zu ihm: "Wie groß, Buddha, ist dein Mitgefühl! Du hast mir die Antwort gegeben, der ich bedurfte. Ich werde dir ewig dankbar sein." - 

Noch verwirrter als zuvor konnte sich Ananda nun nicht mehr zurückhalten und bat den Buddha um eine Erklärung. Der antwortete:"

Der erste Mann war ein Theist und wollte nur eine Bestätigung dessen, wovon er sowieso überzeugt war, er bedurfte einer Antwort, mit der er nur prahlend herumlaufen kann, indem ich seine Überzeugung teile. 

Der zweite Mann war Atheist, in seiner Frage verbarg sich genauso schon die Antwort, die er lediglich von mir bestätigt haben wollte. Keiner der beiden war ein wirklich Wissender, keiner war ein Suchender, sie beide waren in ihrem Vorurteil gefangen. 

Der dritte Mann aber war ein Suchender, denn er hatte keine vorgefaßte Meinung, sein Herz war offen. Womit ich ihm helfen konnte, war eine Unterweisung in stiller Bewusstheit. 

Um nach Gott zu suchen, sind Worte vollkommen nutzlos. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BellAnna89
14.08.2016, 21:52

Hübsch :-)

3

Hallo Referendarwin,

Du hast Recht, das wäre ziemlich sinnlos! Die Lehre vom Höllenfeuer ist zwar sowohl in der Christenheit, als auch in einigen anderen Religion weit verbreitet, dennoch kann ich zu Deiner Beruhigung sagen, dass es gem. der Bibel eine "Hölle" in diesem Sinn nicht gibt.

Das haben auch einige Kirchenlehrer erkannt, z.B. John R.  W.  Stott aus Großbritannien, der schreibt, dass die „Heilige Schrift auf Vernichtung hindeutet“ und daß „die Lehre von der ‚ewigen Qual bei Bewußtsein‘ eine Überlieferung ist, die sich der höchsten Autorität der Heiligen Schrift unterordnen muß“ (Essentials—A Liberal-Evangelical Dialogue).
Die Bibel lehrt also eindeutig nicht, dass Menschen für böse Taten oder Ungehorsam ewige Qualen in Aussicht stehen. In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder.

In den hebräischen Ursprungstexten findet man z.B. das Wort "scheol".Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für "scheol" gibt, haben es einige Übersetzer in dem ursprünglichen Wortlaut wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das allgemeine Grab der Menschheit. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments, so z.B. dieser: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen...Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst (Prediger 9:5,10). Um durch ein Höllenfeuer gequält zu werden, muss man jedoch ein Bewusstsein haben also am leben sein.

In dem englischsprachigen Lexikon Collier’s Encyclopedia wird dies bestätigt, da man hier über das Wort „Hölle“ folgendes lesen kann: "In erster Linie steht es für das hebräische Wort Scheol im Alten Testament und für das griechische Wort Hades in der Septuaginta und im Neuen Testament. Da Scheol in alttestamentlichen Zeiten einfach den Aufenthaltsort der Toten meinte, ohne zwischen den Guten und den Bösen zu unterscheiden, ist das Wort ‚Hölle‘, wie man es heute versteht, keine glückliche Übersetzung." ( Collier’s Encyclopedia, 1986, Bd.  12, S.  28).

Wenn also die Lehre vom Höllenfeuer keine biblische Lehre ist, sondern eher ein Mythos, warum findet sie innerhalb der Christenheit überhaupt Anhänger? Die Erklärung dazu liefern die beiden Auszüge aus verschiedenen Nachschlagewerken:

„Unter den klassischen griechischen Philosophen ist Platon derjenige, der den traditionellen Gedanken von der Hölle am meisten geprägt hat“ (Die Hölle: zur Geschichte einer Fiktion von Georges Minois, Seite  63).

„Ab Mitte des 2.  Jahrhunderts  n.  Chr. verspürten Christen mit einer gewissen Vorbildung in griechischer Philosophie den Drang, ihrem Glauben in entsprechenden Begriffen Ausdruck zu verleihen .  .  . Die Philosophie, die ihnen am geeignetsten erschien, war der Platonismus“ (The New Encyclopædia Britannica, 1988, Band  25, Seite  890).

Die Höllenlehre ist somit keine biblische, sondern eine Lehre, die durch die Philosophie in die kirchliche Lehre Eingang fand. Die Frage ist also: Was ist glaubwürdiger - die Aussagen der Bibel oder die philosophischer Lehrer früherer Zeit? Das muss sich jeder selbst beantworten.

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt keine Hölle. Ich weiß es zufällig, weil ich mit jemandem gesprochen habe, der ansonsten wohl dort wäre. (Ich habe ihn damals 1944 getroffen.) 

Aber es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der freie Wille ist angeblich eine Dreingabe zum Menschsein. Wer sich nun in die Hand einer höheren Macht legt, stellt dieses Recht in Frage. Oder der Schöpfer ist gebunden an ein Gesetz von Ursache und Wirkung. Die Höllen der Hungergeister dauern Zeitalter. Und doch folgt darauf eine Geburt. Millionen Geburten. Und ALLES ist Gott. Und Gott ist in unserem Kopf. Ruhig atmen, alles wird gut!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da ist schon der logische Fehler in Ansatz deiner Frage. Gott hat nicht den einzelnen Menschen erschaffen, sondern allgemein die Menschen dargestellt in den Figuren Adam und Eva.

Um nun zu wissen, dass deren Reproduktionen sowohl gute wie schlechte Menschen hervorbringt, braucht man kein allwissender Gott zu sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Referendarwin
15.08.2016, 10:55

Wenn Gott allmächtig ist, dann weiß er genau, wie das Schicksal jedes Nachkommen aussieht.

Wieso hat Gott den Menschen dann erschaffen, welches ist der Sinn des Lebens?

0

Gott lebt nicht in der Zeit, sondern hat sie für die materielle Welt geschaffen bzw.ist sie durchs Raum-Zeit-Kontinuum entstanden.

Also für Gott gibt es kein vorher und kein nachher, deshalb weiss er alles gleichzeitig.

Wir Menschen müssen uns aber mit unserem Willen immer wieder entscheiden: tun wir Gutes, wollen wir lieber nicht helfen oder wollen wir böses tun, weil wir nur an uns selbst denken oder aus Hass und Bosheit.

Umso mehr wir uns vom lieben entfernen umso mehr geraten wir in einen Gottlosen (heisst lieblosen) Zustand-das ist die Hölle und diese währt nach unserem Tod ewig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Referendarwin
15.08.2016, 10:51

Warum erschafft Gott Menschen, deren Schicksal von Anfang an schlecht ist. Er weiß ja, wie das ganze ausgeht und ist somit für das ewige Leid in der Hölle verantwortlich.

0

Referendarwin, sicherlich hast du die Antwort von Philipp gelesen - vielleicht liest du ja die  nachfolgendenBibelverse auch noch:

Römer 6 : 7     Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.

Römer  6:23    Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe        aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus,   unseren Herrn.

Johannis 5:28   Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 

Du siehst also, dass niemand in der Hölle landet, es sei denn, die Hölle wird als das allgemeine Grab der Menschheit gesehen. Aber dort wird niemand gequält, dort ist man einfach tot, merkt gar nichts mehr!

Kannst du dir vorstellen, dass ein Gott, der voller Liebe die Erde und alles was darauf ist, für uns Menschen gemacht hat zuläßt, dass sein Widersacher, der Teufel, die Menschen schnappt und in seine Hölle bringt, nachdem er sie vorher auf der Erde zum Sündigen verführt hat?Dann wären der Teufel und Gott ja Partner! Das ist unmöglich!  Und dann müßte die Hölle ja der Aufenthaltsort des Teufels sein - er ist aber auf der Erde und hat große Wut, da er weiß, dass er nur noch eine kurze Frist hat. (Off 12:12)
Doch wehe dir, Erde, / und wehe dir, (Menschen)Meer! / Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und rast vor Wut, / weil er weiß, dass er nicht mehr viel
Zeit hat."

Solche Glaubensansichten wie der Glaube an die Hölle hat  den christlichen Glauben in Verruf gebracht. Google doch einfach bei dieser Frage und allen späteren nach jw.org, gib deine Fragen ein und klicke die entsprechenden Links an. Bei "Hölle" wirst du viel aufklärendes, mit der Bibel belegtes Material finden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Philipp59
15.08.2016, 17:42

Sehr gute und logische Argumentation!

1

Da ist sehr vieles, das erst dann einen Sinn macht, wenn man davon ausgeht, daß der wirkliche Mensch Geist ist (Charakter, Denkweise usw.), und daß der Körper im Prinzip nichts wesentlich anderes ist als z. B. auch ein Auto, lediglich anders gebaut und viel komplizierter.

Es gibt sogar Andeutungen dazu in der Bibel, wenn man diese Sichtweise akzeptiert. Da ist von Elia die Rede, der im Körper von Johannes dem Täufer erneut aufgetreten ist. Und da gibt es auch die Ansprachen von Jesus, der von gutem und bösem Samen sprach und an anderer Stelle auch der Priesterschaft ins Gesicht sagte "...der Teufel ist euer Vater".

Die Sichtweise verändert nicht die Wahrheit, aber sie verändert die Interpretation derselben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo, im Islam hat Gott das Schicksal eines jeden Menschen vor der Schöpfung festgeschrieben. Er weiß, wie sich ein Mensch in Zukunft verhalten wird, aber trotzdem hat der Mensch einen freien Willen und ist für seine Taten verantwortlich. Wir haben die Möglichkeit, durch Gebete in unser Schicksal einzugreifen, sodass Gott- wenn er will- unser Schicksal verändert obwohl er es nicht gemacht hätte, wenn wir ihn nicht darum gebeten hätten. Es gibt auch einen Hadith dazu der lautet, dass nichts das göttliche Schicksal verändern kann, außer das Bittgebet

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Referendarwin
15.08.2016, 10:48

Das alles weiß ich. Aber wieso erschafft Gott überhaupt Menschen mit schlechtem Schicksal, die er nachher in die Höll schickt?

0

Gott hat den Menschen geschaffen und ihm die Möflichkeit gegeben sich zu entscheiden ob Himmel oder Hölle. Er hab und einen Kopf zum Denken und selber entscheiden, weil er keinen Roboter wollte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Referendarwin
14.08.2016, 22:21

Er gab ihm doch aber einen Kopf zum Denken, von dem er schon vorher wusste, was er denken würde. Den er ist ja allwissend, oder?

Und warum erschafft Gott/Allah ein krankes Rennpferd und schickt es in ein Rennen, an dessen Ende das Paradies steht?

2
Kommentar von BangBang3
15.08.2016, 01:38

er erschafft ihn ja nicht mit diesem Willen, er bildet sich ja erst was du in deinem Leben machst ist ja deine sache

0
Kommentar von Hardware02
15.08.2016, 19:47

Es gibt keine Hölle. Gott liebt auch die Menschen, die Fehler gemacht haben.

0
Kommentar von AntwortTT
17.08.2016, 09:53

Gott schuf den Menschen, weil er jemanden wollte, der ihm ähnlich ist und der über das ganze gemachte herrscht.

0

Dafür muss man aber erst einmal an eine Hölle glauben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde mal sagen: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ob ein Mensch in den Himmel kommt oder nicht, entscheidet ja er selbst. Gott/Allah/Jehova/JHWH/Vishnu/ weiß das nicht vorher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tige8822
14.08.2016, 22:15

Er weiß schon wie er sich entscheiden wird. Aber die Entscheidung musst du ja erst einmal treffen.

0

die hölle ist nur temporär

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das setzt voraus, dass Gott in die Zukunft sehen kann. Kann er das?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Referendarwin
14.08.2016, 21:42

Ist er nicht allwissend und allmächtig?

0
Kommentar von maulmau
14.08.2016, 21:45

Hmmm, das halte ich für unwahrscheinlich. Aber ich frage gern mal nach, sollte ich eines Tages die Gelegenheit dazu haben.

0
Kommentar von BangBang3
14.08.2016, 21:48

ja gott weiß schon was bald passiert, er weiß wie und wann du stirbst

0

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, zu Gott zu finden und in den Himmel zu kommen: "Jesus ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

"Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen" (1. Timotheus 2,4).

Das Angebot der Errettung gilt also jedem Menschen. Gott freut sich über jeden, der dieses Angebot annimmt. Doch dazu bedarf es einer persönlichen Entscheidung, an Gott zu glauben und dieses Rettungsangebot anzunehmen.

Gott hätte auch Roboter erschaffen können, die ihn wegen ihrer Programmierung lieben, ihm glauben und vertrauen und ihm folgen müssen. Doch was hätte das mit wirklicher Liebe, mit wahrhaftigem Glauben und echtem Vertrauen zu tun? Gar nichts...

Deshalb gibt Gott uns die Freiheit, uns für oder gegen ihn zu entscheiden. C. S. Lewis, der Autor von Narnia, hat einmal gesagt: "Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen - jene, diezu Gott sagen: "Dein Wille geschehe", und jene, zu denen Gott sagt: "Dein Wille geschehe". Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Referendarwin
14.08.2016, 23:52

Wieso erschafft Gott Menschen, die sich die Hölle erwählen?

3

Kein Mensch wird böse geboren. Und Gott kann wohl nur versuchen zu verbessern, was geschieht und nichts verhindern, was noch kommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Referendarwin
14.08.2016, 21:42

Aber Gott weiß doch, vorher, ob es klappt. Er hat den Menschen doch erschaffen.

1

Wer sagt das ?

Jeder Mensch hat das in seiner Hand (5.Mose 30,19; Mt.10,38; Röm.6,23).

Unser ewige Schöpfer (Jes.45,22) will also, dass kein Mensch verloren gehe (2.Petr.3,9).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) möchte, dass alle ins Feuer kommen, so wie er zuletzt enden wird (Offb.20,10.15).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?