Warum sollte Gott wollen, dass wir ihm dienen?

9 Antworten

Es ist genau anders herum. Es ist wie im Mittelalter wo man Baden für Unnötig hielt und viele deshalb an Krankheiten starben.

Genauso ist das Beten (und es gibt ja mehrere Arten des Betens). WIR brauchen es. Wir Menschen.

Beispiel: Es gibt zwei Menschen, die die selbe Krankheit haben. Das gleiche Alter. Keine Vorerkrankungen etc. und trotzdem wird der eine einfach nicht gesund und der andere schon. Und dann gibt es Spezialisten, die kommen zu dem Kranken und Fragen Ihn unangenehme Fragen und dann stellt sich heraus, dass dieser geheime Emotionale Probleme hat und man zwingt ihn fast schon darüber zu reden, was dieser nicht will, aber irgend wann brichst es aus ihm heraus und er redet und redet und irgend wann ist das Herz befreit und derjenige wird langsam gesund.

Beten ist sowas in der Art (Jesus = Retter übersetzt). Man gibt Dinge ab, die einen früher oder später krank machen oder sogar töten.

Ein Bekannter von mir ist Esoteriker. Er erzählte mir von seiner Mutter. Diese habe im 2. Weltkrieg mit anschauen müssen, wie ihre Familie abgeschlachtet wurde. Sie habe nie darüber geredet und er hat das erst nach ihrem Tod erfahren. Jedenfalls hat diese Frau, die immer dieses Thema verdrängt hat, schlimmsten Alzheimer bekommen. Sie konnte sich an NICHTS mehr erinnern. Gar nichts. Für mich und diesen Bekannten ist das kein Zufall. Egal, was Wissenschaftler auch sagen mögen.

Diejenigen, die dir den Gott verkünden, wollen, dass du ein gottgefälliges, arbeitsames und bescheidenes Leben führst, die eheliche Treue hältst und recht viele brave Kinder in die Welt setzt. So können sie an dir verdienen, bestenfalls eine prunkvolle Kultur aufbauen, und in einer stabilen Gesellschaft ihre Macht und ihr Ansehen genießen.

Götter, das heißt Geister, die eine solche Theokratie gut finden, erfreuen sich natürlich an gehorsamen und fleißigen Untertanen. Sie werden im Monotheismus in der Vorstellung der Anhänger der Religion nicht mehr als Vielheit von Göttern oder Geistern gesehen, sondern zum alleinigen Gott erhöht. Alle geistigen Wirkungen werden nun einem Gott zugeschrieben, der alles beherrscht.

Der Staat kann auf einem solchen Glauben aufbauen oder aber, er ist atheistisch und regiert ebenso autokratisch mit Hilfe einer totalitären Ideologie (Kommunismus usw.). Auf jeden Fall ist jegliche Kritik an den von denen da oben getroffenen Entscheidungen unerwünscht.

Im demokratischen Säkularismus oder Pantheismus ist dagegen jeder Mensch prinzipiell frei und für sich selbst verantwortlich. Er braucht sich nur nach einer allgemeinen Moral zu richten, die ausschließlich kriminelles Verhalten ahndet, und allen einen breiten Freiheitsspielraum zu ihrer eigenen Entfaltung zuerkennt. Auch besteht die Möglichkeit mitzuwirken an öffentlichen Entscheidungen, Kritik zu üben oder sich gegen Misstände auszusprechen.

Maßgeblich ist hier nicht ein mächtiger Gott, vertreten von einer Priesterschaft, sondern die freien, schöpferischen und geistigen Möglichkeiten, die das Leben bietet. Eine prosperierende und lebendige Gesellschaft wird dabei durch das Zusammenwirken vieler vernünftiger und produktiver Menschen, und die institutionelle Aufteilung und wechselseitige Kontrolle staatlicher Macht ermöglicht.

Diese beiden Gesellschaftsmodelle stehen sich als Gegensatzpaare unversöhnlich gegenüber, was zahlreiche Konflikte staatlicher und persönlicher Art zur Folge hat.

Ich denke, dass im Christentum die Beziehung zu Gott wichtig ist. Und in einer Beziehung redet man auch.

Gott will nicht, dass wir "Ihm dienen".

Er moechte, dass wir das Goettliche in und an uns (und der restlichen Schöpfung) wahrnehmen und respektieren, quasi das Beste aus unserem Mensch-Sein herausholen.

So, wie eine gute Mutter hofft und wünscht dass ihre Kinder sich gut entwickeln und das Beste aus und mit ihrem Leben machen.

Da gibts und braucht es dann halt Zuspruch, Ermahnungen, eben bis zu unangenehmen Konsequenzen, wenn Kinder frech und aufmuepfig sind/werden, sich dumm stellen oder ihren Geschwistern und sich selbst schaden.

Allah ist unserer unbedürftig, denn Er hat zu allem die Macht. Dennoch hat er uns erschaffen, nicht jedoch als Ihm ebenbürtig, sondern Er steht über allen Dingen. Er ist also selbstredend unser König und es ist uns Muslimen eine Ehre unserem König zu dienen. Was bedeutet nun dienen, wo er unserer zum einen doch unbedürftig ist und zum anderen, wir garnicht in der Lage wären eine Bereicherung für den Allmächtigen darzustellen? Allein an der Frage erkennt man das unser Dasein eine reine Barmherzigkeit des Barmherzigen darstellt. Und rechtlich eine reine Schuld darstellt, zu der wir in der Lage sind diese zu begleichen.

Allah reicht es inshallah jedoch, wenn wir Ihm gegenüber uns einfach Dankbar verhalten und uns an Seine festen Regeln, Ver- und Gebote halten und diese nicht übertreten, alleinig aus dem Grund, dass Er uns die Möglichkeit dazu gegeben hat und uns dahingehend nicht eingeschränkt hat.

Dadurch begleichen wir nicht nur unsere Schuld, Allah gibt uns noch das Paradies als Barmherzigkeit oben drein. Es ist uns daher eine Ehre bei all der Liebe, die wir für Allah empfinden als Seine Diener erschaffen worden zu sein und versuchen Allahs Schöpfung so gut es geht an uns selber in Ehren zu halten.

alleinig aus dem Grund, dass Er uns die Möglichkeit dazu gegeben hat und uns dahingehend nicht eingeschränkt hat.

Problem: Seine Regeln sind stellenweise nicht umsetzbar und die Kommunikation ist seinerseits suboptimal.

Dadurch begleichen wir nicht nur unsere Schuld, Allah gibt uns noch das Paradies als Barmherzigkeit oben drein.

Was sich nicht wirklich mit dem Koran deckt. Einerseits erschafft er da mit Absicht Menschen für die Hölle, andererseits verweigert er anderen die Rechtleitung. Wo ist da die Barmherzigkeit?

2
@Termobar

Die Antwort auf deine Frage übersteigt deinen Verstand

0
@Termobar

Nehmen wir mal an und die Wahrheit darüber kennt nur Allah, deine Seele sei für die Hölle erschaffen. Hast du denn das Gefühl deine Meinung zu Allah, sei nicht deine eigene, sondern sei dir aufgezwungen? Eben so geht die Vorherbestimmung mit dem freien Willen einher.

0
@YOUKnow3

Das ist nicht "Verstand übersteigend", das ist einfach nur unlogisch. Kann ich, obschon Allah meine Seele für die Hölle geschaffen hat, trotzdem aus eigener Kraft seinen "Test" bestehen?

0

Seit wann wird Allah als "König" gesehen .?

das wäre mir neu .

Das gilt für Jesus und die Bibel.

Zeige mir wo das in Koran und Hadith steht ??

Danke

0
@Ignatius1

Einer Allahs 99 Namen, die er uns genannt hat ist Al-Malik, welches als der Herrscher, König aller Könige und Gesetzgeber übersetzt wird.

Malik (arabisch ملك ) ist arabisch und bedeutet König.

Im edelen Koran kommt diese Bezeichnung im Zusammenhang mit Allah unter anderem in folgendem Vers vor:

Sure 23:116.

FataAAala Allahu almaliku alhaqqu la ilaha illa huwa rabbu alAAarshi alkareemi

zu deutsch:

116. Doch Erhaben ist Allah, der König, der Wahre. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Herrn des ehrwürdigen Thrones.

Schöne Grüße und alles Lob dem Herrn.

0

Was möchtest Du wissen?