Warum sollte es eine Regierung interessieren, welchen Tee erwachsene Menschen zu sich nehmen?

8 Antworten

Ja, warum sollte es? Nicht alles, was verboten ist, ist sinnvollerweise für alle verboten, s. Verbot, über rote Ampel zu gehen, wenn kilometerweit kein Auto oder Fahrradfahrer zu sehen ist. Verbote haben meist - nicht immer! - schon für die Mehrheit der Menschen einen Sinn, manchmal dienen sie aber auch nur zum Geldeinnehmen (das Gefühl bekommt man z.B. bei manchem, scheinbar willkürlichen, 30er-Zonen + Radarfalle). Einiges ist definitiv überreguliert und einiges, das erlaubt ist, ist definitv schädlicher als einiges, das verboten ist. Man muss allerdings auch sehen, dass Gesetze für den Durchschnittsmenschen gemacht werden - es gibt immer intelligentere und verantwortungsbewusstere und erfahrenere Menschen, die ohne das Verbot die verbotene Sache verantwortungsbewusst in Maßen betreiben könnten und weniger intelligente, verantwortungslose Menschen ohne Erfahrung, die man vor sich selbst schützen muss. Wobei natürlich nie alle Eigenschaften zwingend in einer Person vereinigt sind, was die Sache noch schwieirger macht. Gesetzgeber = Elternteil für unbekanntes Kind, könnte man sagen. Es gibt Kinder, die man problemlos in die Küche lassen kann und andere, denen man verbieten muss, in die Nähe des Herds zu gehe oder an an den Putzschrank, weil sie sonst sich selbst schaden könnten. Der Gesetzgeber weiß halt auch nicht, was jeder denkbare Bürger tut. Und ja, Geld einnehmen möchte er auch und verhängt dann auch Verbote, die auch Geldbußen nahe legen.

Ich glaube, gerade der Gebrauch von Cannabis, wie er früher überall in Europa üblich war, würde auf Dauer wohl der Pharmaindustrie zu sehr schaden. Regierungen handeln da als verlängerter Arm von Industrieinteressen, aber auch in Verbindung mit unbegründeten Vorurteilen, die von vielen Menschen geteilt und durch die Medien als Echokammer immer wieder wiederholt werden, wenn es um diese Themen geht.

Ich habe gerade letztens einen TV-Beitrag zu den legalen CBD-Automaten gesehen, die nun bei uns in Österreich mancherorts stehen. Durchwegs tendenziös, negativ und es wurden "Experten" eingeladen, die entweder keine waren oder schlicht in die Kamera logen (es wurde da behauptet, es gäbe keine Studien, die die gesundheitlichen Wirkungen feststellten, es würde abhängig machen und in zu großen Mengen sedieren - in Wahrheit müsste man für eine wirkliche Sedierung 2 Kilo innerhalb einer Stunde rauchen, und ich bin mir nicht sicher, dass das funktionieren würde :D )

Das schon bei einem legalen Produkt (in dem Automatenhanf ist kaum THC, aber CBD enthalten, das, genauso wie THC, zahlreiche gesundheitliche Wirkungen hat, aber nicht berauscht).

Warum schreibst du solch einen Unsinn. Warum ausgerechnet sollte es eine Regierung interessieren, welchen Tee man trinkt. Soooo furchtbar wichtig ist das nun wirklich nicht.

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