Warum sollte es ein Burka-Verbot geben?

11 Antworten

Das Hauptgegenargument ist, dass man Verbrecher nicht so leicht identifizieren kann. 

Zum Beispiel muss man, wenn man an einen Bankautomat geht oder in eine Tankstelle geht, den Helm absetzen. Da stehen meistens extra Schilder. Das dient natürlich dem Zweck, dass man Räuber identifizieren will.

Das ist auch der Grund, weshalb auf öffentlichen Demos Vermummungsverbot besteht.

Dann ist natürlich noch ein großes Proargument für das Vermummungsverbot, dass manche nicht so gerne (strenggläubige) Muslime unter den Mitbürgern haben wollen. Menschenhass und Fremdenfeindlichkeit spielt da also auch eine Rolle.

Die (Voll-) Verschleierung (bei Frauen in Deutschland) passt nicht ins 21. Jahrhundert.
Der Minirock signalisiert zum Beispiel für sexistisch angehauchte Menschen eine Machtdominanz. Tatsächlich ist es ein Ausdruck, der die Schönheit der Trägerin in den Vordergrund stellt – und die Freiheit zu sagen, ich kann das von mir zeigen, was ich entscheide zu zeigen.
Ob nun Burka, Jador bzw. Verhüllung in jeglicher Form, es präsentiert für mich genau das Gegenteil dessen, was ich mir unter der freiheitlichen und modernen Denkweise vorstelle. Die Verhüllung steht letzten Endes nicht für Freiheit, sondern für das Gegenteil dessen. (…)
Darauf dürfen wir stolz sein, wie auch auf unsere Freiheit und die Toleranz in unserem Land. Wenn somit eine Ideologie der Unterwerfung spezifisch von Frauen und Mädchen durch Präsenz einer nicht nachvollziehbaren Überlegenheit den Männern aus diesem Kulturkreis auf bizarre Art und Weise Macht und Würde verleiht, ist das nicht zu akzeptieren. Wenn diese ihnen erlaubt, ihre Machtphantasien auch noch auf Kosten von Frauen und Mädchen auszuleben, so ist das absolut verwerflich und gehört nicht ins 21. Jahrhundert.
Selbst das Kopftuch steht für mich stellvertretend für ein fatales und unpassendes Statement. Mich stört vor allem, dass es Frauen diskriminiert, die KEINES tragen. Denn die Aussagen sind klar: Wer eines trägt, ist (im Gegensatz zu den restlichen Frauen) ehrbar und darf nicht belästigt werden.
Wir sollten uns fragen, ob Frauen, die ein Tuch tragen, nicht dazu beitragen, dass die >>modernen<< Frauen sogar als Freiwild betrachtet werden dürfen. Für mich spiegelt das Verhüllen ein ganz bewusstes Zeichen der Abgrenzung und das Signal, dass man die falschen politischen und national_konservativen Werte hierher importiert und in dieser ganz eigenen Parallelwelt leben möchte.
Die Frage sollte somit erlaubt sein: Wofür steht also für diese Menschen das Wort Integration? Für einen doppelten Boden, auf den man sich finanziell oder räumlich retten kann, wenn man dieses gerade einmal für sich als notwendig erachtet? Oder sollte diese eher auch eine gewisse Verbundenheit mit diesem Land und der Menschen widerspiegeln? Das Verhüllen von Tatsachen in Deutschland ist einer nicht transparenten Political Correctness geschuldet. Aber dieses hilft uns in der aktuellen Lage beim besten Willen nicht weiter. (…) Was nun das Seelenheil angeht, solange sich die Ordensschwestern so aufopfernd darum bemühen, dürfen sie sich auch im wirklich positiven Sinne abheben. Denn Ordenstracht sollte in unserer Gesellschaft wirklich die einzige sein, die signalisieren darf: >>Seht her, ich gehöre einem Mann.<<

Das Problem ist, das man nicht sieht, ob unter einer Burka was verborgen ist.Z.B. ein Sprengsatz.

Würdest Du unter einer Vollverschleierung einen Mann von einer Frau unterscheiden können ?

Zudem - hast Du mal eine Frau gefragt, warum sie eine Burka trägt und ob sie in der Sonne nicht lieber etwas leichteres tragen will ?

Ich durfte - leider - erleben, wie eine junge Frau in einer Burka fast ertrunken ist, weil sich die ganzen Stoffschichten irgendwo verheddert hatten.

'Burka' ist ein Zeichen von Unterdrückung durch den Mann.
Wenn die Frau die Burka freiwillig trägt, dann ist das in Ordnung, aber regelmäßig ist es das Diktat des Vaters / der Familie die dazu zwingt..


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