Warum sollen homosexuelle Paare keine Kinder adoptieren dürfen?

19 Antworten

Es könnte für das Kind/Die Kinder schwierig werden, es zu verstehen, warum alle anderen eine Mutter und einen Vater haben, nur sie/es nicht. Außerdem ist (eine Art von) Mobbing natürlich nicht ausgeschlossen, nicht jeder toleriert Homosexuelle und erst recht nicht deren Familienplanung.

Auch könnte es sein, dass beispielsweise ein Mädchen, welches bei zwei Männern aufwächst, sich nicht komplett vor ihnen öffnen kann, Mädchen zeigen oftmals mehr Offenheit ihren Müttern gegenüber. Ebenso ist es bei dem anderen Geschlecht.

Wenn ein Kind adoptiert wird, warten die Adoptiveltern meistens, bis zu einem bestimmten (meist späteren) Zeitpunkt, um dies zu erzählen und, gegebenenfalls, zu erklären. In so einer Situation könnte sich dies komplizierter gestalten, da von Anfang an feststeht, dass mindestens eine Person, kein leibliches Elternteil sein kann. Es könnte sich als schwierig erweisen, einem kleinen Kind die Lage verständlich zu erklären.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig behilflich sein.

Dünnes Eis, aber ich würde sagen, dass viele bei gleichgeschlechtlichen Eltern das Problem sehen könnten, dass Vater-Mutter-Rolle-Irritationen entstehen könnten. 

Typisch ist doch zum Beispiel, dass der Vater dem Kind bei bringt, wie es etwas baut, geht mit dem Kind in Karussels, zeigt später, wie man angelt, wie man sich rasiert, ...

Die Mutter hat die Rolle der tiefen, emotionalen Bindung. "Mama, Aua", "Mama, Hunger", ...

Jungs sprechen über Frauenprobleme lieber mit den Vätern, Mädchen über Probleme mit Jungs mit den Müttern. Auch in diese Kategorie der geschlechtsspezifischen Fragen gehört z. B. der Einsatz der Periode.

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Aber es gibt so viele alleinerziehende (meistens Mütter), bei denen das Problem das gleiche ist wie bei homosexuellen Paaren. Ich sehe keinen Grund, weshalb es "schlimmer" sein sollte, wenn die Eltern homosexuell sind.

Ganz dünnes Eis... Also ich (schwul) rede mit meine Vater nicht über Männer, wenn ich mich bei dem oute bin ich unten durch.

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@Fragant1995

Ja eben. Das ist noch ein Problem, das hinzu kommt, nämlich dass Homosexualität allgemein noch nicht vollständig Akzeptanz gefunden hat. Nach dem Motto: "Mit ihrer eigenen sexuellen Identität nicht klar kommen, aber Kinder erziehen wollen."

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Das einzige Argument, das mir einfällt, wäre dass das Kind nur durch ein Geschlecht "geprägt" wird, und ihm sozusagen der jeweils andere, also männliche oder weibliche Input fehlt. Aber andererseits ist das auch bei vielen Kindern von Alleinerziehenden so, und außerdem gibt es vllt. trotzdem noch Großeltern oder andere Familienteile, sodass sich das wieder relativiert. Also es gibt irgendwie keine wirklichen Argumente dagegen :-)

Nun ja, es gibt schon nicht viele Argumente dagegen, und das lässt sich auch entkräften. Den Kindern werden keine "Geschlechterrollen" eingeprägt, also wird er/sie keine Person die denkt, dass Frauen in die Küche gehören oder ähnliches. :D

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