Warum soll es Wildtieren nicht gefallen in einer anderen Umgebung / Wohnung etc zu leben?

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3 Antworten

Du wirst viel spaß mit dem Waschbären haben, wenn er mal Hunger oder einen rappel bekommt. Deine schränke und deine Möbel werden es dir danken.

Zudem ist es in Deutschland nicht erlaubt, einfach wildtiere aus ihrem habitat zu entreissen und als Haustiere zu halten.
Für viele braucht man Genehmigungen und natürlich artgerechte haltungebedingungen die du garantiert nicht liefern kannst. Oder hast du einen 30 qm großen Freilauf im garten, wo er Leben kann? Artgenossen, ein ausgewogenes nahrungsangebot, Beschäftigung, Auslauf? Nein.

Tiere brauchen Artgenossen um die Kommunikation zu erlernen etc. Übrigens sterben wildtiere Für gewöhnlich nicht an ein paar zecken. Ich war dabei, als rehe abgezogen wurden, da sind ganz andere Viecher herabgerieselt und die rehe waren trotzdem quietschfiedel.

Wenn es den Tieren so schlecht gehen würde, wie du es darstellst, wären die meisten schon ausgestorben. Tiere sind nunmal dafür gebaut, weite Strecken zurück zu legen, ihr Gehirn einzusetzen, um zu überleben, nach Futter zu suchen und sich zu vermehren. Ein Mensch kann einem wildtier niemals eine "perfekte" Haltung garantieren. Es wird Träger, hat verhaltensauffälligkeiten etc. Und ja, auch zuneigung zu dir/ einem menschen, ist eine verhaltensauffälligkeit, da ein tier, welches richtig aufgezogen wurde, sich niemals einen menschen so nähern würde, da die angelernten Instinkte normalerweise dagegen gehen, um längeres leben zu garantieren. Dein "kleiner Bär " nähert sich dir, weil er jung ist und keine anderen bezugswesen hat. Er wird ein sozial komplett unfähiges, verhaltensgestörtes Wesen werden, wenn du ihn weiter so hälst und nicht an eine auffangstation abgibst. Und nur weil es länger lebt, weil es nicht von einem anderen Tier erbeutet wird (diese Tiere haben auch eine Existenzberechtigung und müssen sich ernahren) heisst es lange nicht, dass es besser gelebt hat.

Die Natur als Hölle zu bezeichnen, ist sehr sehr fragwürdig. Nur weil so zu leben bequemer ist, ist es um Längen nicht besser. Menschen vergiften sich in großen Städten übrigens langsam selbst, genauso wie durch die Nahrung die wir zu uns nehmen. Warum du dann die Natur und nicht unsere, sich selbst zersetzende Lebensweise als Hölle bezeichnest, ist mir unschlüssig. Die Natur ist ein natürlicher Ablauf. Alles stirbt und dient danach einem anderen Zweck, spendet etwas anderem leben. Das ist ein Kreislauf, in dem nichts verschwendet wird. Ein Kadaver bietet Vögeln, Carnivoren und tausenden von Insekten leben. Es ist keine Hölle, es ist Natur. Natur mag dir grausam erscheinen, weil du dich zu weit von ihr entfernt hast.

Wieso fragst du überhaupt nach Meinungen, wenn du dir eh so sicher bist, dass du das richtige tust?

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Ich stelle mir gerade vor, wie ich einem Rehkitz das verwaiste Hundekissen hinlege und ihm in der Küche das von dir gewünschte 5-Sterne-Menü serviere.

Bei aller Liebe zur Natur und allem Verständnis für Naturschützer, auch ein Waschbär kackt dir die Bude voll, wird in deiner Einzelhaft niemals Sozialverhalten und arttypisches Verhalten erlernen, wird dich nachts in den Wahnsinn treiben.

Vergiss nicht, ihm einen ausreichend großen Napf mit viel Wasser bereitzustellen, damit er seine Nahrung "waschen" kann.

Viel Spaß beim Putzen sag ich da nur :-D

EDIT: Hat er das freilaufende Nagetier eigentlich schon entdeckt?

Und noch ein EDIT: Leider killt ein Waschbär keine Vögel, sonst hättest du die totale Ruhe vor dem überaus nervenden Gezwitscher, du Tierfreund.

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Kommentar von SiebenSiebenAQ
25.06.2016, 12:26

du kunde ich hab den waschbären doch nicht damit er die vögel killt ausserdem kann er das gar nicht weil die vögel auf dem parkplatz sind ich habe leider keinen garten oder so wie manch sonst ein schmock

Vögelgezwitscher mag ich halt nicht da dreht sich mir der magen um weil ich dann weiß das die Nacht vorbei ist 

vllt mag ich keine vögel und spatzen so wie du dafür eulen und tauben

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ich hab mir jetzt deine frage nicht ganz durchgelesen (bin mega müde :/) aber ich denke schon das tiere da so ähnlich sind wie menschen

klar, eingesperrt, mit 5* essen und jeden tag knuddeln hört sich für 3 tage schön an, dann wirds langweilig auch wenn man spielzeug besitzt

ich hab mich vor kurzem über raben informiert und wenn man einen selber großzieht und irgendwann frei lässt kommt er immer wieder zurück, so wie er es auch in seiner familie machen würde

bei katzen ist es auch so, bei hunden... na gut... es gibt halt intelligentere und weniger intelligentere tiere ;P

ich denke nicht das sie ein problem mit dem "vermenschlichten" leben haben, solange ihnen nichts getan wird (also kleidung angezogen wird, obwohl die tiere das nicht leiden können)

aber action wollen tiere schon noch haben... wobei das wohl eher die jäger, statt die gejagten wollen :D

hoffe meine antwort hat irgendwie zum thema gepasst und war hilfreich^^

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Kommentar von SiebenSiebenAQ
25.06.2016, 12:30

ich habe einfach ein krasses problem den kleinen bär weg zu geben ich könnte damit nicht leben wenn ich ihn weggebe und er mich traurig und fragend anguckte 

genauso wenig könnte ich ihn in der natur aussetzen

ich kann es nicht 

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