warum soll rohes Fleisch besser als gekochtes für hunde sein?

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Hunde stammen vom Wolf ab und fressen nun mal Fleisch. Kein Wolf läuft mit dem Bunsenbrenner rum, um es erst mal zu erhitzen.

Barfen ist das artgerechte Rohfüttern von HUnden. Dazu muss man sich aber erst mal schlau machen und einlesen, denn man muss ein Grundahnung haben, was ein Hund so im Schnitt braucht. Übern Daumen gepeilt "bastelt" man ein komplettes Beutetier bestehen aus Muskelfleisch, Sehen, Knorpel, Knochen und Innereien zusammen. Davon sollten 30% pürriertes Gemüse sein.

Selber kochen ist wesentlich komplizierter als Barfen, da die Eiweißkörper des Fleisches gerinnen und ganz anders wirken. Beom Kochen bracht man in der Gesammtsummer viel mehr Fleisch als beim Barfen und muss mit Pülverchen und Tröpfchen nachhelfen und supplemetieren, was man zuvor alles totgekocht hat.

bei der Vorstellung "Wolf läuft mit dem Bunsenbrenner rum" schmeiß ich mich weg x'D

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@xxguit94

ich hab nur ein problem, mein hund verträgt kein gemüse (zuminderstens fast nicht) und überhaupt kein getreide. Außerdem habe ich gelesen das rohes schwein einen virus enthäl,t rindfleisch bandwürmer und huhn samonellen. wenn dann würde ich schon fertige, eingefrorene gerichte für den hund kaufen. glaubst du da ist das fleisch ganz sicher frei von krankheiten ist?

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@treblis

Europa is Aujeszky Virus frei.

Das wäre schön, stimmt aber nicht.

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Barfen ist das artgerechte Rohfüttern von HUnden. Dazu muss man sich aber erst mal schlau machen und einlesen, denn man muss ein Grundahnung haben, was ein Hund so im Schnitt braucht. Übern Daumen gepeilt "bastelt" man ein komplettes Beutetier bestehen aus Muskelfleisch, Sehen, Knorpel, Knochen und Innereien zusammen. Davon sollten 30% pürriertes Gemüse sein.

Ein Beutetier enthält 30% püriertes Gemüse? Seit wann? Und: Laufen Wölfe neuerdings mit 'nem Pürierstab herum, wenn sie schon keinen Bunsenbrenner dabei haben?

Dass Hunde anteilig auch vegetarische Nahrung erhalten sollten, ist Quark. Man kann Gemüse (püriert oder gedünstet) zufüttern, wenn man das unbedingt möchte (manch eine/r wird das auch aus Kostengründen so handhaben wollen) und wenn der Hund es mag, aber notwendig ist es nicht. Artgerecht ist die Fütterung von RMB (Rwa Meaty Bones) bzw. "Whole Prey". Wölfe fressen - anders lautenden Gerüchten zum Trotz - nicht den vegetarischen Mageninhalt von Beutetieren.

Und man muss sich auch nicht großartig bilden, um roh zu füttern. Caniden fressen Tiere. Punkt. Ein Tier besteht zu ca. 80% aus Muskelfleisch und Fett, 10% Innereien und 10% Knochen, Knorpel, Sehnen, Fell/Gefieder/Haut. Wer mit dieser Faustregel ans BARFen herangeht und die Art der verfütterten Tiere regelmäßig wechselt (also nicht ständig nur Huhn oder nur Rind füttert), kann nicht viel verkehrt machen. Gemüse ist nicht notwendig. Meiner frisst gern Obst und Gemüs eund bekommt allein deswegen auch Obst und Gemüse präsentiert - Bananenstücke und Karottenstückchen und rohe Erbsen beispielsweise sind super Leckerchen für ihn.

Seine Mahlzeiten heute: Hühnerherzen und Stück Ochsenschwanz als Frühstück; Truthahnkeule als Abendessen.

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@Urbanessa

@ Urbanesser : Mit dem pürrierten Gemüse ersetzt man den Mageninhalt und das Fell des Beutetieres, welches man beim Barfen nicht mitfüttert. Wenn Du Dich ein bißchen mit Barfen beschäftigen würdest, würdest Du dieses Grundwissen nicht so erststunt zur Kenntin nehmen.

@crazyzockers: Du sollst auch kein Getreide füttern, denn das hat im Magen eine s Fleischfressers überhaupt nichts verloren. Selbst ein Wolf kurz vorm Verhungern würde kein Getreidefels plündern. Und seine Beutetiere auch nicht. Rohes Schweinefleisch füttert man beim Barfen nicht.

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@MitHundenSein

@ Urbanesser : Mit dem pürrierten Gemüse ersetzt man den Mageninhalt und das Fell des Beutetieres, welches man beim Barfen nicht mitfüttert. Wenn Du Dich ein bißchen mit Barfen beschäftigen würdest, würdest Du dieses Grundwissen nicht so erststunt zur Kenntin nehmen.

Ach weißt Du, liebe Hundetrainerin, die von so vielen Grundlagen des Hundetrainings und des Hutterfütterns keine Ahnung hat, in Anbetracht dessen, dass unsere Hunde immer schon gebarft werden, habe ich mich bereits seit ca. 40 Jahren mit BARF beschäftigt.

Das Fell wird bei "Whole Prey"-Fütterung - die im Gegensatz zu Deinem pürierten Gemüse wirklich artgerecht ist - durchaus mitgefüttert, ebenso das Gefieder, falls Geflügel verfüttert wird. Und der Mageninhalt von vegetarisch lebenden Beutetieren wird von Caniden in der Natur eben nicht mitgefressen, wie ich oben bereits erklärt habe, weswegen ebendieser Mageninhalt auch nicht substituiert werden muss. Es sei denn, Du gehst davon aus, dass die Hunde das pürierte Gemüse vollkommen wolfsmäßig nicht anrühren und wie den verschmähten Mageninhalt liegenlassen, während sie sorgsam um diesen Mageninhalt herumfressen.

Es gibt verschiedene BARF-Richtungen. Die wirklich artgerechten (Whole Prey), die weitgehend artgerechten (ausschließlich tierische Produkte) und die Möchtegerns (die auf sowas wie Kaninchenfell, Hühnerfüße und Schafskäpfe verzichten, weil sie es "igitt" finden und stattdessen mit Gemüse herumdoktorn). Ein wichtiger Aspekt des gefressenen Fells ist übrigens die Darmreinigung - think "Besen". Erklär mir doch mal, wie Dein Gemüsebrei das ersetzen kann.

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@Urbanessa

Meine Katzen kriegen ganze Tiere. Manchmal muss ich nachhelfen und aufschneiden, is aber wirklich selten.

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@Urbanessa

Hui, Urbanessa, jetzt aber...... Swanie Simon ist die, die das Barfen überhaupt publik machte. Natürlich, mit Haut und Haar ist am besten, da geb ich Dir vollkommen recht, aber die Geschichte mit dem übriggebliebenem Magen nehm ich Dir nicht ab. So wählerisch kann sich kein Raubtier leisten zu sein.

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Hunde haben ein anderes Verdauungssystem wie Menschen. Sie können die Nährstoffe leichter aus rohem Fleisch aufnehmen, zumal da noch Stoffe drin sind die beim kochen verschwinden.
Rindersteaks ist du doch auch (hoffentlich) Meduim oder Rare, durch ists nur noch ne Schuhsohle. Da ist nichts drin was dir schadet und ein Hundebauch ist noch viel widerstandsfähiger. Schwein solltest du trotzdem nur gegart füttern wenn überhaupt, ich weiß grad nichtmehr warum aber so hab ichs gelesen auf einer Seite zur Hundeernährung.
In der freien Natur fressen Wildhunde und Wölfe ja auch oft die kranken und schwachen Tiere, wär dumm gemacht von der Natur wenn sie sich so leicht anstecken könnten. So lange das Fleisch nicht gammelig ist sollten sich also keine Probleme ergeben.

Danke, ich hab mir grade auch nochmal so nen film über das barfen angekuckt. Das stand das auch und außerdem kenne ich jetzt eine Internet seite wo man barf gerichte fürd en hund kaufen kann. Da kann man sich sicher sein nichts falsches zu kaufen :)

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Schwein solltest du trotzdem nur gegart füttern wenn überhaupt, ich weiß grad nichtmehr warum

Weil rohes Schweinefleisch das für Hunde tödliche Aujeszki-Virus enthalten kann, und auf dieses Virus werden Schweine nicht getestet, weil es für den Menschen unbedenklich ist.

Das gilt aber nur für Europa. Hier in den USA gilt Aujeszki als ausgerottet, und alle meine BARFenden Freunde füttern ganz bedenkenlos Schwein. Da kommt es also auf den Wohnort an.

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@crazyzockerz

Schwein aus der Dose is gegart. Sonst wäre die Dose keine Dauerkonserve.

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... weil es der natürlichen Ernährung des Hundes entspricht. Der Hund stammt nämlich vom Wolf ab und der kocht sein Fleisch auch nicht sondern frisst es roh.

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