Warum soll Milch angeblich schädlich sein für Menschen?

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9 Antworten

Das wird von Leuten behauptet, die sich zu wenig mit der Materie auskennen und aus jeder Studienmücke einen Staatsaffärenelefanten machen. 

Faktisch ist Milch gesund. Punkt. 

Wenn man allerdings über lange Zeit raue Mengen in sich hinein schüttet, darf man - wie bei fast jedem Lebensmittel - mit Folgen irgendeiner Art rechnen. 

Bei zuviel Zitronensaft lösen sich die Zähne auf, bei zu heiß Frittiertem schaufelt man sich angeblich Krebs pur in den Körper und von Milch steigt das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken. Immer ist was und immer gehen alle daran kaputt. 

Akzeptiere ich, und futtere weiter alles bunt in mich hinein. Ob ich jetzt an Prostatakrebs oder Darmkrebs oder Milchjieper sterbe ist wohl egal, das Leben überlebe ich so oder so nicht. 

Lass es dir schmecken, Guten Appetit! 


Für Interessierte: 

https://openagrar.bmel-forschung.de/receive/openagrar\_mods\_00016213

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Es gibt Menschen, die eine Genmutation (?) haben, die ihnen ermoeglicht, Milch ohne Probleme zu verdauen. In Europa haben die fast alle Menschen, und interessanterweise erscheint diese Genmutation jetzt auch in Asien, wo erst seit kurzem Milch getrunken wird, und wo die Leute bisher Bauchschmerzen von Milch bekamen.

Wir koennen davon ausgehen, dass Urmenschen nicht immer Milch toleriert haben, und vielleicht ist das der Grund, dass Leute Milch ablehnen. Ich persoenlich bin auch nicht gegen Milch, aber lieber im Kaffee :)

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Milch ist Gesund am besten ist Fettreiche Milch also 3-4% bei einer LowCarb Ernährung. Wenn der Kohlenhydratanteil in der Ernährung gering
ist ist ein höherer Fettanteil besser. Ist der Kohlenhydratanteil hoch
ist eine Fettreduzierte Milch besser.

Laut DGE max. 250ml täglich aber Fettreduziert da die DGE eine
Kohlenhydrat reiche Kost empfiehlt. Es gibt Esoteriker und Milchgegner
deren Argumente sind aber alle widerlegt.

Die Milch ist eines jener Lebensmittel, die, früher geschätzt, nun verteufelt werden. Warum bloß?

Inhaltsstoffe der Milch verhindern die Aufnahme von Eisen, das man
benötigt, um den sauerstoffbindenden Blutbestandteil Hämoglobin
aufzubauen. Fehlt dieser, wirkt man unter anderem blass.

Richtig ist, bestimmte Nährstoffe in der Milch können die
Eisenaufnahme hemmen. Das tun laut Aussage des Bundesinstituts für
Risikobewertung aber auch Kaffee, Tee, Rotwein, Getreide, Reis und
Hülsenfrüchte. Diese zählen Milchgegner nicht auf. 

Auf Nachfrage bei Pädiatern Kopfschütteln. Eine unausgewogene oder
einseitige Ernährung bei Kindern sei immer ein Problem, heißt es. Statt
der Milch stufen die Pädiater deshalb eine rein vegane Ernährung bei den Kleinen als schwierig ein.
Doch das beeindruckt deren Eltern nicht. Auf
der Homepage einer Vegane-Eltern-Vertretung aus Berlin etwa steht
sogar, dass diese darüber nicht mehr diskutieren: „Dies ist keine
Diskussion über Veganismus (bei Kindern)! Warum? Darum!“ – Reaktionen
wie von einem trotzigen Vorschüler. Das Ziel der Berliner
Elternvertretung: Kinder sollen in der Schule veganes Essen serviert
bekommen, dafür klagen sie sogar. Der Berliner Senat hat das abgelehnt,
weil die Deutsche Gesellschaft für Ernährung vegane Ernährung bei
Kindern nicht empfiehlt. Kein Argument, das für die Eltern zählt. Um das
Gegenteil zu beweisen, bestücken sie ihre Homepage „“
mit selbstgeschriebenen Zetteln von Kindern, die sich nichts sehnlicher
wünschen, als vegan essen zu können. Ernährungspsychologen sagen, ein
solches Anliegen sei klar anerzogen. Kein Kind wolle von sich aus kein
Fleisch essen.

Auf der Suche nach Antworten hilft ein Blick in den Bericht des Max
Rubner-Instituts. Er trägt den nüchternen Titel „Ernährungsphysiologische Bewertung von Milch und Milchprodukten und ihren Inhaltsstoffen“ und stammt aus dem Jahr 2014. In dem Bericht, in dem sich das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel unter der Federführung ihres Präsidenten Professor Gerhard Rechkemmer zahlreiche internationale Studien zur Milch anschaute, kommen Wissenschaftler auf den ersten Seiten zu dem Schluss, dass die Auswertung ergeben habe, ein erhöhter Verzehr von Milch und
Milchprodukten sei nicht mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Schlaganfall verbunden. Ganz im Gegenteil, laut dem Bericht senken Milch und Milchprodukte sogar die Gefahr dafür. Ebenso sei der erhöhte Verzehr von Milchprodukten mit einem
verringerten Risiko für Bluthochdruck assoziiert.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/wie-ungesund-ist-milch-wirklich-14157605.html

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In der Hauptsache geht es um Menschen mit Laktoseintoleranz, bei denen Milch tatsächlich zu schweren Verdauungsstörungen führen kann. Das sind bei uns ca. 15 Prozent der Bevölkerung. Aber auch diese müssen nicht auf Milch und Milchprodukte verzichten. Es gibt inzwischen laktosefreie Milch und auch viele laktosefreie Erzeugnisse aus Milch.

Ernährungsphysiologisch ist Milch als sehr hochwertig einzustufen und sie ist auch gesund. Durch engmaschige staatliche Überwachungsmaßnahmen und Eigenkontrollen der Milchwirtschaft wird sichergestellt, dass die Belastung mit Schadstoffen, wenn überhaupt, nur äußerst gering ist.

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Ob Milch schädlich ist, wird gerade reichlich diskutiert. Es gibt aber bereits Studien, die das belegen (da gehts aber natürlich auch wieder um die Menge). Ums kurz zu fassen: Milch beinhaltet Stoffe, um rasches Wachstum des Kalbes zu fördern, etc. Diese Stoffe werden auch bei uns teils wirksam und können sich negativ auswirken. Milch ist nun einmal nicht für Menschen gemacht, sondern für Kälber. Zusätzlich gibt es auch noch einen großen Unterschied zwischen industriell verarbeiteter Milch und Rohmilch vom Bauern.

Hier ein ausführlicher Artikel zum Thema:
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/01/Milch.xml

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Kommentar von Everklever
02.06.2016, 20:23

Der zitierte Artikel ist m. E. von wenig Sachkunde geprägt und bewegt sich in seinen Aussagen weitgehend in unklaren Grautönen. Manches ist auch schlichtweg falsch.Eine Entscheidungshilfe ist er jedenfalls nicht, er ist nicht einmal ein gelungener Einstieg ins Thema.

 Zusätzlich gibt es auch noch einen großen Unterschied zwischen industriell verarbeiteter Milch und Rohmilch vom Bauern.

Der besteht aber nur im Grad der Bearbeitung. Ernährungsphysiologisch sind die praktisch gleichwertig. Mit einem wichtigen Unterschied: Molkereimäßig bearbeitete Milch ist durch eine Wärmebehandlung stets frei von möglichen Krankheitserregern. Rohmilch vom Bauern dagegen sollte aus gesundheitlichen Gründen immer vor dem Genuss abgekocht werden. Es gibt immerhin mehr als zwanzig Krankheitserreger, die durch Rohmilch auf den Verbraucher übergehen können, z. T. mit ganz fatalen Folgen.
Der besteht aber nur

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Schlecht ist Milch meiner Meinung nach nicht.

Es ist zwar gegen den Lauf der Natur, weswegen man auch Laktoseintollerant wird sobald man mehrere Jahre keine Milchprodukte mehr gegessen hat, weil von Natur aus die Milch nur Säuglingsnahrung darstellt, aber ich denke nicht dass es deswegen ungesund ist.

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Kommentar von Everklever
02.06.2016, 20:27

Es ist zwar gegen den Lauf der Natur

Das ist bei den Eiern aber genau so. Die werden ebenfalls nicht als Speise gelegt, sondern zur Produktion von Nachwuchs der Vogelwelt.

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Kommentar von kayo1548
02.06.2016, 20:42

"Es ist zwar gegen den Lauf der Natur,"

die Natur hat keinen Lauf oder keinen Masterplan.

Eine Mutation wie die, die es uns ermöglicht auch später noch Laktase zu produzieren, ist das natürlichste was es gibt:

das wir heute so sind wie wir sind verdanken wir unzähligen von solchen Mutationen.

Mutationen treten mehr oder weniger "zufällig" auf und wenn sie sich bei einem bestehenden Selektionsdruck als vorteilhaft erweisen werden sie aufgrund dessen vermehrt weitergegeben und etablieren sich möglicherweise sogar als "Standard"

Daher ist es wenig verwunderlich, dass die oben genannte Mutation vor allen in den Gebieten präsent ist, in denen Milch eine sehr wichtige Nahrungsquelle war.

5

Sie ist schädlich für Menschen mit Laktose-Intoleranz. Für andere ist sie nicht schädlich.

Wer behauptet das?

Du musst doch selbst wissen, woher du das hast.

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Vielleicht haben Veganer das in die Welt gesetzt? Tierisches Produkt. Milch ist sehr gesund, schon ein Baby trinkt Muttermilch. Heidi trank gerne Ziegenmilch. Alles nur Blabla von Spinnern, die mal wieder was zum warnen suchen. Achtung Milch, Gefahr! Morgen ist es dann das Ei, und übermorgen die Petersilie.

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