Warum soll Massentierhaltung schlecht sein, wenn man damit extrem viel geld verdienen kann?

19 Antworten

Aus christlicher Sicht ist es wichtig, die Schöpfung zu bewahren und Nutztiere gut zu behandeln. In Sprüche 12,10a steht dazu:

  • "Der Gerechte erbarmt sich über sein Vieh" (Sprüche 12,10a).

Dazu ist Bio-Tierhaltung nachhaltiger, ökologischer und das Fleisch ist gesünder (es enthält z. B. weniger Antibiotika) und schmeckt besser (das sagen einige Leute zumindest).

Ähhh… weil es nicht artgerecht ist natürlich.

Außerdem werden Tiere dann anfälliger für Krankheiten, was dazu führt, dass sie (such präventiv) mehr Antibiotika kriegen, was wir dann ebenfalls aufnehmen und das wiederum wird langfristig dazu beitragen, dass gewisse Antibiotika nicht mehr wirksam sind.

Keime werden resistent und wie du dir denken kannst, führt sowas zu Krankheiten und Tod, auch in Massen.

Darauf möchte ich kurz mit einem (wahrscheinlich gefälschten, aber dennoch wahrhaftigen) Zitat antworten:

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr verstehen, dass man Geld nicht essen kann.
Die Weissagung der Cree – Indianer

Weil das nur auf kosten der Gesundheit von Menschen und Tieren geht. Massentierhaltung wird Millionen Menschen auf dem Gewissen haben, wenn das letzte Reserveantibiotikum dank resistenter Keime versagt

Weil Tiere fühlende Lebewesen sind, die, wenn man sie schon züchtet um sie zu schlachten, doch zumindest ein halbwegs artgerechtes Leben verdienen ohne in Massentierhaltung gequält zu werden. Das du das ernsthaft fragen musst, macht mich ein wenig fassungslos.

Außerdem hat man ja gerade Massentierhaltung, weil man bei Zucht und Mast so wenig verdient.

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