Warum soll man nach dem Essen nicht gleich ins Wasser gehen?

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3 Antworten

also ich habe gelernt, dass das mit dem kreislauf zu tun hat. der körper ist mit der verdauung beschäftigt und das Wasser belastet den Körper dann zusätzlich. Die Gefahr einer Kreislaufstörung (Ohnmacht) ist dadurch höher und das Schwimmen wird gefährlicher.

hallo strand,

Tatsache ist, dass der Körper nach einer üppigen Mahlzeit müde und träge wird. Ursache hierfür ist die Unterversorgung des Gehirns und des restlichen Körpers durch Blut. Ein großer Teil des Blutes wird nämlich im Verdauungstrakt benötigt. Aber nach einem fettigen und umfangreichen Essen verspürt eh keiner ein Verlangen nach Sport. Der Körper ist nach dem Essen also nicht krampfanfällig sondern lediglich weniger leistungsfähig.

Vorsicht Die Ausnahme: bei Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen und besonders bei Älteren, kann die Doppelbelastung des Körpers tatsächlich zu einem Kollaps führen. Das Fazit lautet also benutzen sie ihren gesunden Menschenverstand, wenn es ums Schwimmen nach dem Essen geht.

Fazit Es gilt sich aber weniger Gedanken über mögliche Magenkrämpfe durch übermäßiges Essen zu machen, als über die größten Gefahren beim Schwimmen, nämlich der Selbstüberschätzung und des Leichtsinns.

Lg, nutellaNele

Verdauung ist (Schwerst-) Arbeit für den Körper. Er zieht dafür Blut aus den Regionen ab, wo es (scheinbar) momentan nicht gebraucht wird.

Beim Schwimmen werden aber Muskelgruppen beansprucht, die ebenfalls Treibstoff ziehen. Beides gleichzeitig geht nicht oder überlastet den Körper. Die Folgen sind Krämpfe und Kreislaufprobleme.

Das gleiche Phänomen läßt sich auch auf anderen Gebieten der körperlichen Ertüchtigung beobachten: das sog. Suppenkoma nach dem Essen (ein voller Bauch studiert nicht gern); bzw. das Unvermögen komplexer Gedankengänge während des Sex...

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