Warum soll man Kindern unter 12 Monaten keinen Honig zu essen geben?

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6 Antworten

Einige Bakterien können im Honig überleben. Besonders gefährlich ist der Krankheitserreger Clostridium botulinum, der das Botulinumtoxin freisetzt, welches zu Lähmungserscheinungen führen kann (Botulismus). In geringen Mengen wurde dieser Erreger auch in einzelnen Honigen nachgewiesen. Vermutlich durch die noch nicht voll entwickelte Darmflora sind Säuglinge durch bakterielle Infektion stärker gefährdet als Erwachsene. Trotz Intensivmedizin ist bei einer Infektion bei Säuglingen mit diesem Bakterium meist mit einem bleibenden Schaden zu rechnen. Die Ärztekammer Baden-Württemberg empfiehlt aus diesem Grund, bei Säuglingen unter 12 Monaten ganz auf die Gabe von Honig zu verzichten. Jedoch ist der Säuglingsbotulismus durch Honig sehr selten. Bei älteren Kindern und Erwachsenen ist keine Gefahr mehr vorhanden.

Korrekt ! Daumen.

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@Pestopappa

Wie kommt denn das, wenn Honig antibakteriell wirken soll? Habe noch nie was von Honigbotulismus gehört - das ist bestimmt wieder Panikmache.

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Siehe erste Antwort. Da kann man nicht mehr viel ergänzen. Die Darmflora bei den Lütten und die unzureichende Produktion von Magensäure in dem Alter führen dazu, dass wenn der Erreger im Honig ist (was sehr selten ist) nicht im Magen abgetötet wird und damit sehr schwerwiegende Symptome hervorruft, Atemlähmung, bis zum Tad möglich.

Weil Honig antibakeriel wirkt und der Darm eines so kleinen Kindes damit noch nicht zurecht kommt. Erst wenn die Darmflora vollkommen aufgebaut ist, kann der Mensch Honig vertragen.

Das ist leider nicht ganz richtig. Das sich entwickelnde Botox - Toxin ist ursächlich.

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@Pestopappa

Die Darmflora baut sich am besten durch lebendige Nahrung auf, also die noch nicht totgekocht worden ist.

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Honig ist ein Rohkostprodukt und die sind für Kinder im Kleinkindalter nicht empfehlenswert. Es können Keine enthalten sein, die den empfindlichen Darm des Kindes schädigen können.

Da der Honig nicht erhitzt wird und somit mit Keimen belastet sein kann, die ein Kleinkind noch nicht verträgt.

So, Ihr Leute. Mein zweites Kind habe ich von Geburt an mit Rohkost versorgt - erst durch die Muttermilch, 7 Mon. voll gestillt, dann nur mit Möhren, Sauerkraut (!), anderes Gemüse, das sich raspeln oder mit dem Mixstab musen läßt (alle Arten von Salate), Obst - was ich so dahatte und selbst gegessen habe. Und ein bißchen Kaltpreßöl dabei, sonst gab es Blähungen.

Das Kind ist wunderbar gediehen, jetzt am wenigsten von allen Kindern krank, und wenn dann kurz und heftig.

Wenn ein Kind von Anfang an keine gekochte Milch bekommt, verträgt es Rohkost und müßte auch Honig vertragen. Die Darmflora wird nur durcheinandergebracht, wenn man rohes und gekochtes gemischt verfüttert. So meine Beobachtung.

Ich weiß nicht, mehr, ob ich dem Rohkostkind Honig gegeben habe; mit Banane kann man ja auch viel süßen.

Meiner Meinung haben deutsche Mütter viel zu viel Angst vor Bakterien.

Meine Kinder haben auch ab 6. Monat rohes Getreide bekommen, über Nacht das Mehl eingeweicht, dann mit Banane und Sahne verfeinert. Gab überhaupt keine Probleme.

Muttermilch = Rohkost??? Finde die Kost, die du deinem Kind gegeben hast schon sehr außergewöhnlich. Gemüse nur als Rohkost, nicht gekocht??? Hört sich sehr extrem an.

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@duesti

Ja, meinst Du vielleicht, ich hab meine Milch abgekocht?? Die war roh! Unter 43 °C! Meistens um die 37 °C, schätze ich mal.

Wieso ist denn das eine extreme Kost? Nur weil Du das nicht kennst - puh, das ist aber ganz schön intolerant, was man nicht kennt, als extrem zu verschreien!

Weißt Du, wir haben a) wenig Geld, b) wohnen wir "in der Pampa", da kann man sich keine Gläschen leisten!

Und wenn man wie ich in/nach der ersten Schwangerschaft herausgefunden hat, wie die entsetzlichen Koliken zu vermeiden sind - würdest DU das nicht auch tun?

Ich gestehe, ich habe dafür gebraucht, bis ich ein 2. Mal schwanger wurde, dann erst war der Leidensdruck groß genug zur Ernährungsumstellung!

Aber es hat funktioniert! Und heute bin ich sehr dankbar für meine gesunden Kinder!

Ich hatte ja genau den Unterschied zum 1. Kind (16 Mon. dazwischen) und habe genau gesehen, was in der Windel wie aussah, ob es verdaut war oder nicht! Und da schnitt die Rohkost wesentlich besser ab!

Ich mache mein Essen selbst und stopfe mich nicht mit Fertiggerichten voll - und meine Kinder auch nicht!

Wenn man natürlich lieber dem glaubt, was einem in deutschen Blättchen zur Erbauung für die deutsche Frau vor die Nase gehalten wird, und wenn man dann auch noch ärztehörig ist, die sich doch nur nach den Vorgaben der Pharmaindustrie richten - ja, dann kommt einem das vielleicht extrem vor!

Ich nehme mein Leben selbst in die Hand und lasse mir von keiner Illustrierten vorschreiben, was meine Kinder zu essen haben, ich baue auf den gesunden Menschenverstand!

Und der kann abwägen von den vielen, vielen Büchern, die ich gelesen habe, das herauszusuchen, was für uns das beste ist.

Und vielleicht auch herauszufinden, wer einen guten Rat anzubieten hat und wer mir was verkaufen will.

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