Warum soll man denn den Islam verbieten und wieso werden Leute so naiv zu glauben der Islam wäre die einzige Religion die die schlimmsten Anschläge verübt?

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25 Antworten

Ich kann zwar die Gedankengänge der Leute verstehen und teilweise nachvollziehen, die ein solches Verbot fordern, würde aber eher dazu tendieren, den (fundamentalistischen) Islam in seinen Dogmen und Inhalten zu "bekämpfen" als durch Verbote.

Dabei gehört insbesondere den islamischen (Hass- und Unterwerfungs-) Predigern, wie Pierre Vogel, Marcel Krass oder international Zakir Naik sehr viel mehr (mit Worten) auf die Finger geklopft, als es bisher geschieht und ihre angeblichen Beweise für die Richtigkeit der Religion als das bezeichnet, was sie sind, nämlich Schwindel.   

Ich halte da eine sehr viel intensivere Aufklärung der Muslime für notwendig, und dabei sehe ich ohne weiteres Möglichkeiten, das bereits aufgeklärte und nicht mehr in ihren Dogmen feststeckende Muslime mitwirken.

SibTiger 22.01.2017, 20:52

Danke für das Sternchen!

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Hallo, ich verstehe etwas nicht.

So leid es mir tut, aber das merkt man den Ausführungen des Fragestellers an.


Seitdem eine Diskussion über den Islam entfacht ist und einige
muslimische Menschen nach Deutschland hergekommen sind,waren viele mal der Ansicht man könnte ja den Islam hier in Deutschland verbieten usw. und sofort. Nur mal ohne Witz, es leben schon seit einiger Zeit hier
Muslime, siehe Türken etc. Doch wenn auf einmal Flüchtlinhe mit im Spiel
sind, ja dann wirds wieder extrem. z.B Anschläge.

"Einige muslimische Menschen" ist eine zahlenmäßige Untertreibung. Außerdem waren nicht "viele mal der Ansicht man könnte ja den Islam hier in Deutschland verbieten usw. und sofort". In Deutschland ist die Religionsfreiheit in der Verfassung, dem Grundgesetz, verankert und wird von der Politik und der übergroßen demokratischen Mehrheit des Volkes nicht infrage gestellt! Allenfalls rechtsgerichtete Extremisten verfolgen solche Ziele - und es sind auch nur politische und muslimische Extremisten, die "Anschläge" planen und durchführen.


Man glaubt es sei dieser große Flüchtlingsandrang Schuld gewesen das es auf einmal so viel Anschläge in Europa gab. Hmm ok, ich kann ja
verstehen das man beunruhigt ist und es total schlimm findet das es zu
Anschlägen gekommen ist. Aber mal ehrlich, wären es keine islamistischen sondern christliche oder von einer anderen Religion extremistischen Anschläge gewesen, wärs doch genauso schlimm oder nicht? Mal abgesehen davon, es sind halt einfach Einzeltäter und jetzt ohne Quatsch, solche Leute sind einfach nur Idioten und keine ganz normalen Flüchtlinge.

Ohne Frage trägt "dieser große Flüchtlingsandrang Schuld" daran, dass in Deutschland die Anzahl von Diebstählen, Gewalttaten und Anschlägen angestiegen ist. Es macht wenig Sinn, das abzustreiten. Aber - und das ist das Wesentliche! -: es tragen daran die friedlichen und anständigen Flüchtlinge und Asylsuchenden keine Schuld, die vor Gewalt und Verbrechen in ihrer Heimat fliehen müssen und berechtigterweise in Europa und in Deutschland Schutz und Hilfe suchen und erhalten! Sie sind das Opfer, genauso wie die Bevölkerungen Europas, die unter in- und ausländischen Verbrechern, Gewalttätern und Mördern zu leiden haben. Sind die meisten Kriminellen, die sich als Flüchtlinge tarnen und das Gastrecht missbrauchen, nur von materiellen Motiven geleitet, sind sowohl z. B. die deutschen Rechtsextremisten als auch die muslimischen Extremisten menschenverachtende Fanatiker und gleich verabscheuungswürdig, ganz egal, ob sich ihr Fanatismus aus politischen oder religiösen Wahnvorstellungen speist. - Eine Bemerkung noch: es ist nicht zu leugnen, dass der mörderische Fanatismus von Muslimen vorallem religiösen Ursprungs ist! Christen oder Menschen anderen Glaubens sind nicht darunter!


Ich habe mir mal mir von einer Person eine ganz gute Meinung angehört
und da stimme ich auch zu, z.B, dass sowas passiert, weil manche Leute
einfach nicht lesen können. Ich kenne mich zwar mit dem Koran nicht aus, aber trotzdem ich einfach weiß das es nicht sein kann das sowas dort wie Menschen töten drin stehen soll. Wer z.B halt nicht lesen kann und einem ein gefälschtes Buch vors Gesicht hält, meint ihr die Person denkt dann was anderes? Wir müssten mehr Wissen ausstrahlen und nicht nur mehr Bildung entstehen lassen.

Religiöse Schriften wie der Koran sind sehr unterschiedlich auslegbar, und eine ganze Reihe von Stellen kann dahingehend ausgelegt werden, (mörderische) Gewalt auszuüben. Gewiss ist es ein Bildungsproblem, wenn Menschen nicht in der Lage sind, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen und lieber irgendwelchen Predigern folgen, die sie gegen andere Menschen aufhetzen und bis zu sinnloser, rücksichtsloser Gewalt gegen Unschuldige und sogar bis zur Selbstvernichtung fanatisieren, als sich selbst ein Urteil zu bilden.


Nunja, Anpassung. Gut, ich finde es auch nicht schön das man sich hier
in Deutschland wie Dreck benimmt oder jemanden angrabscht etc., doch ich habe auch mal welche gesehen die ganz gut erzogen sind oder sich sehr gut angepasst haben.

Das bezweifelt auch niemand, der bei Verstand ist! Es geht auch nicht um "Anpassung", sondern um Integrationsbereitschaft und Beachtung der Gesetze des Landes. Mit gegenseitigem Verständnis und Bereitschaft zu Toleranz ist ein Zusammenleben möglich.

Kommen wir nun zum Schluss, ich möchte gerne wissen, warum meist zu viel pauschalisiert oder verallgemeinert wird?

"Meist" ist unzutreffend! Für die pauschalierende und verallgemeindernde Minderheit trifft zu, was oben schon erwähnt wurde: mangelnde Bildung - nicht selten aufgrund intellektueller Minderbegabung -, fehlendes Wissen und Unfähigkeit zu differenzierendem Denken. Die Möglichkeit, auf solche Menschen sowie auf Fanatiker positiv einzuwirken, ist sehr begrenzt.

MfG

Arnold





Oh je, das waren viele Behauptungen und viele Fragen auf einmal. Sicher bin ich mit dir einer Meinung, dass alle Anschläge in gleicher Maßen verurteilt werden sollten, auch wenn sie von Christen oder Buddhisten verübt werden würden, oder von Menschen die gar keine Religion ausüben. Jedes Töten ist ein nicht wieder gut zu machendes Verbrechen.

Du hast geschrieben, dass du dich mit dem Koran nicht sonderlich auskennst. Ich habe ihn gelesen, und jede Stelle angekreuzt, wo der Leser zu Gewalt an Ungläubigen aufgerufen wird: es sind 64 Stellen.

Es gibt aber auch ein Tötungsverbot im Islam, u.A im Vers 92, Sure 4: Ein Gläubiger soll kein Gläubiger töten, es sei denn aus Versehen.... und dann kommen die ganze Sühneregeln.

Es wird also im Koran unterschieden zwischen das Töten von Muslime, was verboten ist, und das Töten von Nicht-Muslime, was erstrebenswert ist, und unter manchen Umständen mit Jungfrauen und Paradis belohnt wird.

Nun kannst du natürlich, wie viele andere aufgeklärte Muslime sagen: "Das ist uralt, und gilt in der heutigen Zeit nicht mehr". Dann wäre die Welt ja in Ordnung. Aber du siehst ja, wie viele ungebildete, aber total indoktrinierte Moslems das verinnerlichen, was ihnen so lange vorgepredigt wurde, und dann gewalttätig werden. 

Natürlich hat das nichts mit dem Zusammenleben von den "normalen" Menschen in Deutschland zu tun. Ich habe sehr viele Iranische, Türksiche, Georgische, Albanische und sonstige Freunde, wovon viele Moslems sind. Sie schämen sich in Grund und Boden, und versuchen ständig zu beteuern, dass sie nicht so sind. Denn das ist einer der Probleme. Die Leidtragende von dieser Auseinandersetzung sind weniger die Christliche Deutschen, oder die "Ungläubigen" allgemein. Die Leidtragenden sind die säkulare Muslime in Deutschland, die hierher gekommen sind um in Frieden und Freiheit ihre Kinder zu erziehen. Die werden nun von zwei Seiten mit Ablehnung konfrontiert: von der Deutschen Mehrheitsgesellschaft, und dazu von den streng-gläubigen Muslimen, für die sie ja "Ungläubige" sind.

Meine Libanesische Nachbarin, die Schiitin ist, traut sich kaum noch alleine raus, da sie ständig von tiefgläubige Sunniten beleidigt und angemacht wird. 

Das sind Folgen einer völlig aus dem Ruder gelaufene Politik. Ich glaube leider auch, dass die Kontroversen noch lange so weiter gehen werden.

Geht's dir um Flüchtlinge oder um den Islam? Das sind getrennte Themen. Ich habe nichts gegen Flüchtlinge. Aber ich lehne den Islam aus vielen Gründen an, und das nicht erst, seit es den Flüchtlingsstrom gibt.

Natürlich wären die Anschläge genauso schlimm gewesen, wenn es christliche oder Anschläge von einer anderen Religion gewesen wäre. Glaubst du, die wären nicht genauso kritisiert worden?

Nur hätte es im Falle z.B. christlicher Anschläge nichts genutzt, das NT zu verbieten. Denn dort steht ja nichts drin, was einen Anschlag rechtfertigen könnte. Die Motive eines "christlichen" Attentäters könnten also nur selbstgebastelte sein, und da greift kein vorbeugenden Verbot.

Und für jemanden, der zugibt, sich mit dem Koran nicht auszukennen, lehnst du dich ganz schön weit aus dem Fenster, wenn du uns erklärst, was gar nicht drin stehen kann. Kannst du nach eigener Aussage ja gar nicht wissen.

perfectingday 18.01.2017, 16:24

Ich sagte das doch selbst. Aber wieder überliest man die andere Dinge. Gut es mag so sein, ich bin wenigstens froh das es noch vernünftige Kommentare dazu gibt, wenn auch nur wenige. Nur bei den anderes ist das mir unverständlich, erst mir irgendwelche Tatsachen unterstellen und dann auch noch sagen ich könnte ja nicht schreiben. Naja sowas ist im Internet normal heutzutage. Auf solche Leute gehe ich nicht mehr ein, sry

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perfectingday 18.01.2017, 16:26

Und ja mir gehts eigentlich meist um die Flüchtlinge selbst, tut mir ja leid wenn das in der Frage nicht genauer stand, nur länger oder kurz zusammenfassen ging in dem Moment gar nicht.

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Zicke52 18.01.2017, 17:28
@perfectingday

@perfectingday: Doch, ich hatte schon verstanden, dass es dir vor allem um Flüchtlinge geht, aber da du dich im Titel auf den Islam beziehst, wollte ich klarstellen, dass das getrennte Themen sind. 

Nicht alle Flüchtlinge sind Moslems. Abtrünnige und Andersgläubige haben sogar mehr Grund zu flüchten als Moslems, da sie in islamischen Ländern oft religiöser Verfolgung ausgesetzt sind. Anderseits gibt es sehr radikale deutsche Moslems (Konvertiten), die ich genauso ablehne wie ausländische Extremisten.

Für mich war der Islam schon immer ein Schreckgespenst. Wenn ich Berichte über die Situation der Frauen in Afghanistan las, lange vor dem Eingriff der westlichen Koalition. Oder über das Schreckensregime, das Khomeini - der vorher in Europa SCHUTZ fand! - im Iran einführte. Über seine Bestrebungen, den Islamismus zu exportieren. Die Todesfatwa gegen Rushdie. Über das Bildungsverbot für Mädchen in islamischen Ländern. Und die Koranschulen für Jungen, auch nicht besser. Über Steinigungen, öffentliche Auspeitschungen, und das berüchtigte "Handabhacken". Und und und.

All dies existierte laaaange vor irgendwelchen Konflikten mit dem Westen! Ein Blick in die islamischen Länder reichte mir, um mich den Islam verabscheuen zu lassen.

Menschen, denen das Problem erst bewusst wird, seit Islamisten Europa mit Attentaten überziehen, haben sich eben vorher nicht dafür interessiert, weil es "weit weg" war. Aber das Problem existierte nichtsdestoweniger, und die Attentate sind nur eine seiner Erscheinungsformen.

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perfectingday 18.01.2017, 23:38

Hmm, wenn man das so sieht, ist es eigentlich doch schlimm. Tut mir leid, ich war mir indessen darüber nicht bewusst das ich sowas vergessen hatte. Aber irgendwie scheint es mir so, als ob das ganze eskalieren würde, deshalb ist es mir nahezu unverständlich warum immer noch Leute miteinander unsachlich reden.

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perfectingday 18.01.2017, 23:39

Zumindest in Diskussionen und usw.

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Es gibt einen riesen großen Sack an Argumenten, warum der Islam verboten werden soll.

Das Argument, worüber es dann keine Diskussion geben kann und darf;

Aus den Hadithen des al-Buchari Volume 4, Book 52, Number 177:

Der Prophet (Anmerkung: Prophet = Mohammed) sagte, dass die Stunde 
(Anmerkung: Stunde = Ankunft des Mahdi) nicht kommen wird, bis 
die Muslime die Juden bekämpfen und umbringen; bis der Jude sich hinter 
dem Stein und Baum versteckt und der Stein und der Baum sagen wird: Oh, 
du Muslim, oh, du Diener Allahs, dies ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, komm und bring ihn um!

Der Hadith ist von Abu Huraira.

Alleine aus unserer historischen Verpflichtung gegenüber dem 
jüdischen Volk, ist es Deutschland unmöglich. solche Lehren und 
Lehraufträge zu dulden. Der Islam ist antisemitisch.

Den Islam verbieten, natürlich aus dem einfachen Grunde, weil der Islam nicht bereit ist, die vom höchsten Souverän gemachten Gesetze als gültig zu akzeptieren....

Höchster Souverän ist ein einem freiheitlich, demokratischen Rechtsstaat... das Volk, bzw. dessen gewählte Vertreter.....

Daher kann der islam zu so einem Staat nicht passen, oder ?

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eine Religion verübt keine Anschläge... es sind eben allenfalls die Menschen, die an eine Religion/Ideologie/ glauben, oder sonst gegen irgend etwas terroristisch protestieren wollen...

Das ist sicher nicht nur die islamische Ideologie... es gibt und gab auch kommunistische und nazistische .. usw....Einstellungen, die zu einem Anschlag führten.....

Was aber nichts daran ändert, dass der Islam Grundgesetz feindlich ist und bleibt....und deswegen eigentlich verboten gehören sollte.....

leider haben die Richter, die die NPD NICHT verboten haben, dem Vorschub geleistet, dass sich auch eine verfassungsfeindliche moslemische Partei installieren könnte....

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Allerdings gibt es auch moderatere Muslime, die durchaus erkennen, dass so manches, was der Prophet geäußert hat... im Wandel der Zeit.. auch an Gültigkeit verloren hat.....

Solche Menschen können und dürfen natürlich gerne auch zur BRD gehören, und auch deren Islam-Verständnis.....

viele mal der Ansicht man könnte ja den Islam hier in Deutschland verbieten usw. und sofort.

Klassisches Strohman Argument. Wer hat das je gefordert? Außer ein paar braune Idioten niemand.

Aber mal ehrlich, wären es keine islamistischen sondern christliche oder
von einer anderen Religion extremistischen Anschläge gewesen, wärs doch
genauso schlimm oder nicht?

Ja, wäre es. Das ist aber nicht der Fall und somit irrelevant.

Mal abgesehen davon, es sind halt einfach Einzeltäter und jetzt ohne
Quatsch, solche Leute sind einfach nur Idioten und keine ganz normalen
Flüchtlinge

Das sind keine Einzeltäter, sondern sie sind meistens organisiert in Netzwerken von Islamisten mit Verbindungen zum islamsichen Staat.

Ich kenne mich zwar mit dem Koran nicht aus, aber trotzdem ich einfach
weiß das es nicht sein kann das sowas dort wie Menschen töten drin
stehen soll.

Ich weigere mich zu glauben, dass du dieses "Argument" ernst meinst.

Wer z.B halt nicht lesen kann und einem ein gefälschtes Buch vors Gesicht hält, meint ihr die Person denkt dann was anderes?

Was jetzt plötzlich für ein gefälschtes Buch?

doch ich habe auch mal welche gesehen die ganz gut erzogen sind oder sich sehr gut angepasst haben

Natürlich gibt es die, aber das ändert doch nichts an dem Problem mit radikalem Islamismus?

der Islam wäre die einzige Religion die die schlimmsten Anschläge verübt?

Es ist leider eine Tatsache, dass die schlimmsten Anschläge in letzter Zeit alle von Muslimen begangen wurden. Ich kenne keinen Buddhisten, Juden oder Christen, der 19 Menschen bei seinem Selbstmord mit in den Tod gerissen hat.

Doch wenn auf einmal Flüchtlinhe mit im Spiel sind, ja dann wirds wieder extrem.

Es ist leider auch eine Tatsache, dass sich mit den Flüchtlingen auch IS-Mitglieder und sonstige Islamisten eingeschlichen haben. Die sind aber gar nicht das Problem, sondern der oft fehlende Inteegrationswille von Flüchtlingen.

Ich arbeite selbst in der Flüchtlingshilfe mit und weiß deshalb aus Erfahrung, dass etwa 50% von ihnen Probleme bei der Integration haben (denen kann man helfen), etwa 10% lehnen sie absolut ab (denen kann man nur bedingt helfen). Die letzteren sind natürlich ein willkommenes Fressen für muslimische Extremisten.

Dazu kommt noch, dass viele Familien mir ihren autoritären Strukturen mit der Kindererziehung in einer freiheitlichen Demokratie absolut überfordert sind.

Es werden natürlich jetzt viele aufschreien, dass es so nicht ist, aber die leiden wohl eher an dem Helfersyndrom und sind unfähig objetiv das zu betrachten. Ein frommer Wunsch schafft eben keine Tatsachen.

Ein anderes, weltweit zu beobachtendes Phänomen ist auch, dass wenn Muslime etwa 5% der Bevölkerung ausmachen, beginnen sie so wahnwitzige Forderungen zu erheben wie die Nichtteilnahme von Mädchen am Schwimmunterricht. Damit boxen sich aber die Muslime selbst ins Extremisteneck und niemand darf sich wundern, wenn sie auch so angesehen werden.

W4hrheitsf1nder 18.01.2017, 11:19

Es ist leider eine Tatsache, dass die schlimmsten Anschläge in letzter Zeit alle von Muslimen begangen wurden.

Ich weiß ja nicht ob sie es mitbekommen haben aber das Drohnenprogramm und die völkerrechtswidrigen Kriege im Jemen, Syrien, Lybien sind Kriege der christlichen Wertegemeinschaft. 

Oder wollen sie uns jetzt erzählen das Mio. Tote im Nahen Osten weniger schlimm sind als ein paar hundert in Europa? 

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Zicke52 18.01.2017, 12:57
@W4hrheitsf1nder

Die "christliche Wertegemeinschaft" hat Jemen, Syrien, Lybien den Krieg erklärt? Will sie die Bevölkerungen dieser Länder gar zum Christentum zwangskonvertieren? Davon weiss ich nichts.

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Dracn 18.01.2017, 20:12
@W4hrheitsf1nder

Ich weiß ja nicht ob sie es mitbekommen haben aber das Drohnenprogramm und die völkerrechtswidrigen Kriege im Jemen, Syrien, Lybien sind Kriege der christlichen Wertegemeinschaft. 

Das, mein Freund, ist astreine IS-Propaganda, die du hier verbreitest. Damit versucht der IS unter anderem Deutsche dazu zu bringen, nach Syrien zu reisen und sich dem IS anzuschließen.

Bei den Angriffen, die vom Westen ausgehen ist es niemals das Ziel möglichst viele unbeteiligte Zivilisten zu töten - ganz im Gegenteil. Die Anschläge, die vom IS ausgehen, haben genau dieses Ziel.

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josef050153 18.01.2017, 21:59
@W4hrheitsf1nder

Das ist reinste Propaganda des Islamischen Staates. Es ist dir hoffentlich klar, dass ich diesen Link an die Polizei weiterleite? Wundere dich also nicht, wenn sich in den nächsten Tagen die grünen Männchen bei dir melden. Oder glaubst du wirklich hier ungestraft Werbung für Islamverbrecher machen zu dürfen?

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JoJoPiMa 18.01.2017, 22:28
@W4hrheitsf1nder

W4hrheitsf1nder, entschuldigen Sie die Einmischung - Höflichkeit ist immer gut. Jemen, Syrien, Libyen ohne die Beteiligung und Zustimmung islamische Länder?

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Weil der Islam die Ideologie ist, wegen der die Meisten Anschläge verübt werden. Sogar noch um ein vielfaches mehr als von Kommunisten. Stastik/Quelle folgt morgen oder so.

perfectingday 17.01.2017, 22:40

Braucht man gleich gar nicht zu schicken. Kann man sowieso genug nachlesen. Wie sähs denn umgekehrt aus? Dann hätte man schon auch sagen können die Religion verübt am meisten Anschläge. Trotzdem ändert es nichts an der Tatsache daran das es einfach nur total kranke Menschen sind und nichts besseres zu tun haben als jemanden Angst einzujagen. Und das es solche Leute halt immer wieder gibt. Stellt euch vor, es wäre nicht der Islam, sondern eher was anderes was Menschen glauben. Dafür würden immer noch welche töten, ändert sich halt nicht so einfach.

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AngelofAntioch 17.01.2017, 22:43

doch, tut es. Das Größte Problem an Islamischen Fundamentalisten ist das Fundament des Islams. Ein radikaler Buddhist wäre bsp. für niemanden, außer sich selbst eine Gefahr.

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kayo1548 18.01.2017, 02:51
@AngelofAntioch

"
Ein radikaler Buddhist wäre bsp. für niemanden, außer sich selbst eine Gefahr.

"

wirklich?

Schau dir mal Myanmar an - die dort lebende muslimische Bevölkerung wird das sicher anders sehen.

Dort haben sich die entsprechenden Mönche zu Gewaltaten, dem Anzünden von Moscheen, Plünderungen usw "animieren" lassen.

Es gibt also durchaus auch radiklae und gefährliche Buddhisten, waurm denn auch nicht? Anzunehmen das es das bei einer so großen, mitunter auch sehr unterschiedlichen Gruppierung nicht gäbe halte ich ehrlich gesagt für ein bisschen naiv.

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Zicke52 18.01.2017, 09:14
@kayo1548

@kayo: Wenn sich die radikalen Buddhisten in Myanmar von einem Buch zu ihren Untaten motivieren liessen, in dem die Ausrottung der muslimischen Bevölkerung gefordert wird, wäre ich durchaus dafür, dieses Buch zu verbieten. 

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AalFred2 18.01.2017, 09:44
@Zicke52

Nachdem sich radikale Christen durch ihr Buch zu Untaten motivieren lassen, bist du auch dafür die Bibel zu verbieten?

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Zicke52 18.01.2017, 12:30
@AalFred2

@AalFred2: Wenn du eine Stelle im NT findest, die zu Mord aufruft - ja!

1
AalFred2 18.01.2017, 12:41
@Zicke52

Seit wann gehört das AT nicht mehr zur Bibel?

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Zicke52 18.01.2017, 13:38
@AalFred2

@AalFred2: Was die Lehre betrifft, bezieht sich das Christentun ausschliesslich auf das NT.

Und zum AT: Erstens verstehen die Juden ihren Tanach METAPHORISCH. Und er gibt nicht vor, das wörtliche Diktat Gottes zu sein (ausser den 10 Geboten, und die enthalten keinen Tötungsbefehl), sondern Erzählungen über die Geschichte des jüdischen Volkes. Zweitens sind die Tötungsbefehle darin zeitlich und örtlich definiert. Also keine allgemeinen Anweisungen wie "bekämpft alle Ungläubigen, bis nur noch der Glaube an JWJH existiert" sondern "bekämpft die Kanaaiter, die Ammoniter...", und die gibt es heute nicht mehr.

Aber glaub mir: Würden in Israel heute unfolgsame Kinder, Homosexuelle und Ehebrecher gesteinigt, und das aufgrund des Tanach, wäre ich auch dafür, dass diese Bücher verboten, bzw. von den entsprechenden Stellen bereinigt würden!

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AalFred2 18.01.2017, 14:10
@Zicke52

Warum tut das Christentum das und wo finde ich das theologisch belegt? Gelten die zehn Gebote neuerdings nicht mehr?

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kayo1548 18.01.2017, 18:28
@Zicke52

"
@kayo: Wenn sich die radikalen Buddhisten in Myanmar von einem Buch zu
ihren Untaten motivieren liessen, in dem die Ausrottung der muslimischen
Bevölkerung gefordert wird, wäre ich durchaus dafür, dieses Buch zu
verbieten. "

ist es nicht egal ob mit oder ohne Buch?

Letztendlich sieht man ja da, dass es keinen kausalen Zusammenhang gibt oder?

Es ist ja meist eher die Sache der Einzelnen

"
Was die Lehre betrifft, bezieht sich das Christentun ausschliesslich auf das NT"

du warst wohl noch nie in der Kirche?

Da wird natürlich und selbstredend das AT herangenommen und natürlich ist das AT auch noch gültig, auch wenn das NT in vielen Punkten sicher vordergründig ist.

"
Und zum AT: Erstens verstehen die Juden ihren Tanach METAPHORISCH

"

Viele Muslime auch...

Das Problem ist, das du hier zweierlei Maßstäbe benutzt.

Wenn man sagt das es bei anderen auch vorkommt ist es dort natürlich nur metaphorisch gemeint, etwas, dass beim Islam ja gar nicht sein kann (obgleich die Situation so ziemlich diesselbe ist)

"
Aber glaub mir: Würden in Israel heute unfolgsame Kinder, Homosexuelle
und Ehebrecher gesteinigt, und das aufgrund des Tanach, wäre ich auch
dafür, dass diese Bücher verboten, bzw. von den entsprechenden Stellen
bereinigt würden!"

und das würde etwas bringen? Und wenn einige das tun ändert sich die ganze Situation?

VIelleicht liegt die ganze Sache doch eher bei den Menschen selbst und ihrem Umfeld?

Daher würde das kaum etwas bringen und btw viele Menschen die solche Handlungen machen sind gar nicht religiös oder benutzen das nur als Vorwand.

Eine große Gefahr sehe ich da nur bei sektenähnlichen Strukturen, aber die lassen sich auch kaum effektiv verbieten.

Ich kann dich natürlich schon verstehen, aber die absolute SIcherheit die du da anstrebst wird es nie geben, damit muss man sich abfinden.

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Zicke52 18.01.2017, 22:58
@kayo1548

@kayo: "Ist es nicht egal ob mit oder ohne Buch?"

NEIIIN! Das ist DER springende Punkt!

Gläubige glauben, ihre heiligen Bücher seien von Gott inspiriert oder, im Fall des Islam, gar diktiert. Und Gotteswort ist für alle Zeiten gültig, denn der Mensch kann es nicht ändern. Und alles, was Gott befiehlt, ist für Gläubige "gut", auch wenn es schlecht ist.

Aber von Menschen erstellte Regeln können von anderen Menschen geändert werden. Denn die Menschheit entwickelt sich weiter (zum Glück). Es gab Zeiten, da galt Sklaverei als selbstverständlich. Heute würde niemand mehr wagen, Sklaverei zu verteidigen, denn man hat eingesehen, dass es ein Verbrechen gegen die Menschenwürde ist.

Und die Kreuzzüge waren keine biblischen Gesetze. Sie waren menschlichene Entscheidungen. Also konnten sie von anderen Menschen aufgehoben werden.

Aber wie könnten Menschen sich anmassen, Gottes Regeln zu ändern? Wenn also in einem "heiligen" Buch steht "Dieben soll die Hand abgehackt werden", gilt das für Buchstabentreue heute genauso wie vor 1400 Jahren, und in 1400 Jahren.

DAS ist der Unterschied, und ich lege die gleiche Messlatte an alle Religionen an: Was steht in euren heiligen Büchern?

Einige Muslime sehen den Koran metaphorisch? Darum geht es nicht. Es geht um die Tendenz, die sich durchsetzt. In Israel gibt es Religionsfreiheit und Gayprides. Könntest du dir das in einem islamischen Staat vorstellen?

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kayo1548 19.01.2017, 00:05
@Zicke52

"
NEIIIN! Das ist DER springende Punkt!

"

Also ist es gut solange es nur nich dasteht das man das tun soll?

"
Und die Kreuzzüge waren keine biblischen Gesetze. Sie waren menschlichene Entscheidungen

"

Die aber auch durch entsprechende Schriften "belegt" wurden"

"gilt das für Buchstabentreue heute genauso wie vor 1400 Jahren, und in 1400 Jahren."

das Problem hast du dann aber bei so ziemlich jeder Religion; selbst in buddhistischen Texten findest du oft "gefährliche" Praktiken die z.T, sicher nicht wörtlich gemeint waren, aber einen "Buchstabentreuen" interessiert das nicht.

Menschliche Dummheit oder Fanatismus kann man halt leider nicht verbieten, egal was man da tut.

"
Könntest du dir das in einem islamischen Staat vorstellen?

"

Naja, Religion und Politik sind zweierlei Paar Schuhe, auch wenn das eine sicher das andere beeinflusst.

Und klar:  in Ägypten, Marokko usw ist das z.b. der Fall auch wenn das mancherorts sich verschlechtert aber man braucht nicht allzulange zurück da konnte man hier auch kein Jude sein.

Heute geht das problemlos und genau darauf wollte ich hinaus: Es gibt da nicht zwangsläufig einen kausalen Zusammenhang.

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Jessy74 19.01.2017, 06:49
@kayo1548

selbst in buddhistischen Texten findest du oft "gefährliche" Praktiken die z.T, sicher nicht wörtlich gemeint waren, aber einen "Buchstabentreuen" interessiert das nicht.

Entschuldigung, das ich mich einmische aber könntest Du diese Texte bitte einfügen? Ich würde sehr gerne lesen, wie Buddhismus Gewalt lehrt, danke.

Und wie Du den - sehr gut verständlichen - Text von Zicke52 ständig ignorierst und drum herum redest, ist pure Satire :)

LG

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Zicke52 19.01.2017, 15:35
@kayo1548

@kayo: Der DH war ein Versehen....

Wo habe ich gesagt, dass etwas gut ist, solange es nicht (in heiligen Büchern) dasteht? Ich habe gesagt es ist nicht UNVERÄNDERLICH.

Die Kreuzzüge wurden durch entsprechende Schriften "belegt" (ich nehme an, du meinst "gerechtfertigt")? Welche denn? Die Bibel war's nicht.

"Man braucht auch nicht allzulange zurück, da konnte man hier auch kein Jude sein"

Genau. Weil ein Mensch das so beschlossen hatte. Und dieser Mensch ist tot und mit ihm seine Doktrin. Vergänglich wie alles Menschliche. Was sie von allem Göttlichen unterscheidet.

Siehst du. Endlich hast du's kapiert.

Nun stellt dir vor, Hitler hätte sich als Prophet ausgegeben und "Mein Kampf" als letztes Update der göttlichen Nachricht, und seine "Philosohie" wäre als Religion anerkannt worden. Dann müssten heute zwar keine Juden mehr getötet werden, da in Deutschland Religion und Staat getrennt sind, aber man müsste den Nationalsozialismus im Namen der Religionsfreiheit "respektieren", sonst könnte man ja die zarten Seelen der Neonazis verletzen. Und jeder dürfte individuell seiner Verachtung für die Juden Ausdruck verleihen, das gehörte schliesslich zur freien Religionsausübung.

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AalFred2 19.01.2017, 17:41
@Zicke52

Du solltest dich nochmal ausführlich mit Religionsfreiheit und deren Grenzen in Deutschalnd auseinandersetzen.

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Der Islam ist keine einheitliche Ideologie sondern eine Relgion, wie das Christentum mit mehreren offizieĺlen Kirchen und Glaubensrichtungen und unzähligen Sekten. Dazu kommen ein paar Verbrecher die sich im Widerspruch zu allen Immanen auf den Islam berufen.

Ich könnte genug Beispiele nennen, von christlichen Verbrechern oder Verfassungsfeinden, von den Kreuzzügen bis zur heiligen römischen Inquision, bis zu amerikanischen Abtreibungsgegnern, die Ärzte umbringen, bis zu PEGIDA ... würde aber nicht folgern, dass man das Christentum verantwortlich machen soll.

Nach unserer Verfassung, dem Grundgesetz, sind alle Straftäter Straftäter und nach geltendem Gesetz zu bestrafen, was Sache der Justiz ist. Und alle Religionen grundsätzlich Privatsache und es gilt das Diskriminerungsverbot .. keiner darf wegen ... benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wer etwas anderes fordert wie ein Verbot des Islam, steht ausserhalb unseres Grundgesetzes !

1988Ritter 18.01.2017, 00:13

Das verbiete ich mir. Das Christentum ist vollkommen befreit von Deinen Vorwurf. Als orthodoxer Christ fühle ich mich aufs tiefste von Dir beleidigt.

Was Du ansprichst ist Katholizismus, nicht das Christentum!

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kayo1548 18.01.2017, 02:05
@1988Ritter

"
Das Christentum ist vollkommen befreit von Deinen Vorwurf.
"

Nein, ist es nicht so wie keine Religion der Welt - "schwarze Schafe" gibt es überall

Katholizismus ist ein Teil des Christentums...

Aber um auch andere Beispiele der Neuzeit zu nennen:

-> LRA in Afrika

-> Die Kirche des allmächtigen Gottes

-> Anti Balaka

Um bewusst ein Beispiel einer orthodoxen Kirche zu nennen kann man z.b. noch die "Eiserne Garde" einwerfen.

Das um einige größere Beispiele zu nennen; natürlích gibt es das Ganze auch im lokalen Bereich.

Ich denke wenn man mit der Einstellung rangeht, dass es Bereiche gibt in denen es das nicht geben kann macht einen das blind.

Man muss sich klar machen, dass sowas überall passiert, auch wenn dich das vielleicht kränken mag ist es (leider) Tatsache, wie du durch diese Beispiele siehst.

Mag ja sein, dass du und sehr viele (die meisten) anderen das nicht machen, aber es gibt halt trotzdem einige die es tun und diese wird es auch immer geben.

Das wichtigste was man dagegen tun kann ist offen damit umzugehen.

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Zicke52 18.01.2017, 08:59
@kayo1548

@kayo:

LRA in Afrika: Ist im Gegensatz zum Islam keine anerkannte Religion, sondern international geächtet und bekämpft, und auf ihren "Führer" steht ein Kopfgeld. Die Bibel zu verbieten hätte keinen Sinn, denn die LRA hat ein selbstgebasteltes Konzept, das keine Rechtfertigung in der Bibel findet.

Die Kirche des allmächtigen Gottes: Sekte, die glaubt, dass Christus als Frau wiederkommt. Das steht nicht in der Bibel, welchen Sinn hätte es also, die Bibel zu verbieten?

Anti-Balaka: Wurde als dörfliche SELBSTVERTEIDIGUNG gegen die Angriffe der muslimischen Seleka-Truppen gegründet! Ach ja, Verteidigung ist nur Muslimen gestattet. Ich vergass. 

Vielleicht findest du ja noch andere hinkende Beispiele?

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AalFred2 18.01.2017, 09:24
@Zicke52

@ Zicke: Wo genau ist der islamische Terror ein anerkannte Religion?

Es ist ein wenig albern, darauf zu verweisen, dass die anderen ja nur Einzeltäter seien, aber dies beim Islam zu ignorieren.

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Zicke52 18.01.2017, 12:42
@AalFred2

@AalFred2: Der Islam ist eine anerkannte Religion. Seine Quellen sind der Koran und, für 90% der Muslime, die Sunnah, und in beiden Quellen wimmelt es von Aufrufen zu Mord, Verstümmelung, Versklavung, religiösem Zwang. Und diese Quellen werden von HEUTIGEN Muslimen ernstgenommen. Nicht von einigen Deppen, die den Koran nicht kennen, wie immer behauptet wird. Sondern von Gelehrten, die an den renommiertesten islamischen Universitäten der Welt studieren. Und die Gesetze in islamischen Ländern bestimmen, und weltweit gültige Todesfatwas aussprechen. 

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AalFred2 18.01.2017, 12:51
@Zicke52

Das ist das Christentum auch. Auch da gibt es Gelehrte, die es schaffen aus ihrem heiligen Buch die Rechtfertigung für Morde oder die Todesstrafe abzuleiten. Der Großteil seiner Anhänger ist aber ebenso friedlich, wie der Großteil der Muslime auf dieser Welt. Deiner Logik folgend müssten nahezu alle Muslime auf dieser Welt mordend und brandschatzen durch die Gegend laufen. Warum passiert das nicht? Sind das keine echten Muslime?

0
Zicke52 18.01.2017, 13:02
@AalFred2

@AalFred2: OK, dann nenne mir eine Stelle im NT, die zu Mord aufruft.

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AalFred2 18.01.2017, 13:08
@Zicke52

@Zicke52: Das mache ich, sobald du mir belegst, dass die Bibel nur noch aus dem neuen Testament besteht.

Und dann müsstest du noch erläutern, warum nicht alle Muslime morden durch die Strassen laufen, obwohl nach deiner Ansicht, das ja eindeutig gefordert ist.

0
juergen63225 18.01.2017, 14:00
@1988Ritter

@Ritter ... ich empfehle mal zu lesen, was ich geschrieben häbe. "könnte, würde" Konjunktive ! ... ich werfen niemandem etwas vor, der sich heute zum Christentum bekennt und sich moralisch gut verhält.

Wobei ich sehr wohl feststelle, dass das, was man heute fürs Christentum in den Vordergrund stellt, keineswegs immer im Mittelpunkt stand, das Christentum war über lange Zeiten auch eine sehr grausame Religion, das jetzt abzustreiten oder an Konfessionen festzumachen, entspricht nicht den Tatsachen. 

Fakt ist: das es das Christentum sowenig wie den Islam gibt ! Und Tatsache ist, dass man in der Geschichte beider Religionen Grausamkeiten, Kriege,  Intoleranz, Unterdrückung der Frauen und vieles mehr findet. Aber auch die Basis für einen Sozialstaat, Almosen, Caritas, Nächstenliebe ... nicht nur "Erfindungen" des Christentums ! 

ich bin persönlich aber der Meinungen, dass die Menschheit nur weiterkommt, wenn sich die Ideen der Aufklärung durchsetzen, und man die Religionen hinter sich lässt, statt sich über Religionen und Konfessionen zu streiten. (Die heftigsten Kriege wurden übrigens nicht zwischen Islam und Christentum geführt, sondern zwischen Katholischen und Reformierten Christen, sowie zwischen Schiiten und Sunniten . ich kann nicht erkennen, dass diese Kämpfe die Menschheit weiter gebracht haben oder die Welt "Menschlicher" gemacht haben.

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Zicke52 18.01.2017, 14:07
@AalFred2

@AalFred2: Die Bibel besteht aus dem AT und dem NT, aber was den Inhalt der LEHRE betrifft, beziehen sich die Christen nur auf das NT. Das AT dient ihnen vor allen als Legitimation Jesu als Gottes Sohn.

Bleibt, dass das AT,  besser gesagt der Tanach, für die Juden noch Geltung hat. Darauf bin ich gerade zu einer ähnlichen Frage von dir unter der Antwort von AngeloAntioch eingegangen.

Warum nicht alle Muslime morden? Es haben auch nicht alle Nazis persönlich gemordet, nicht mal Hitler selbst hat sich die Hände schmutzig gemacht. Das Problem ist eine Ideologie, die Verbrechen legitimiert. Jeder, der diese Ideologie teilt, trägt Verantwortung.

Wobei ich nicht allen Muslimen unterstelle, den Koran in seiner Gesamtheit und im Wortlaut zu akzeptieren! Noch, dass sie den zwielichtigen Mohammed für den perfekten Menschen halten. Die Muslime, die einen Funken Empathie, Menschlichkeit und Vernunft haben, haben innerlich genügend Abstand zu ihrer Religion genommen, um ihre dunklen Seiten zu verwerfen. Aber diese Muslime handeln nicht wegen, sondern TROTZ ihrer Religion menschlich! Und sie dürfen ihre Meinung nicht öffentlich machen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist.

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AalFred2 18.01.2017, 14:44
@Zicke52

Ist das AT für Christen also ein Wunschkonzert? Warum? Wer entscheidet, wass davon relevant ist? Wo findet man diese allgemeinverbindliche Regelung?

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Zicke52 18.01.2017, 15:24
@AalFred2

@AalFred2: Nein, das AT ist kein Wunschkonzert, aber die Lehre wurde durch die des NT abgelöst.  Die biblische Figur Jesus ruft einfach nicht zu Mord auf, da gibt's nichts zu deuteln. 

Warum kannst du das nicht akzeptieren? Kann ich als Atheist, das gebietet die Neutralität.

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kayo1548 18.01.2017, 18:17
@Zicke52

"
Ist im Gegensatz zum Islam keine anerkannte Religion, 

"

Die LRA bekennt sich zum Christentum, sowie diverse Täter und Organisationen sich zum Islam bekennen.

Auch diese Organisationen sind z.t. auch von anderen Muslimen geächtet.

Ich sehe in dieser Hinsicht also nur bedingt einen Unterschied

"
das keine Rechtfertigung in der Bibel findet.

"

doch sicher, man muss sich nur mal das AT anschauen, da steht genug von Gewalttaten.

Von demher kann man das durchaus als Interpretation hernehmen und es wurde ja auch früher schon so gemacht (Kreuzzüge etc)

Auch andere Muslime sagen das solche Taten wie Anschläge nicht mit dem Islam konform sind;

wie gesagt: letztendlich ist hier genau dasselbe und ich sehe da keinen Unterschied.

"Wurde als dörfliche SELBSTVERTEIDIGUNG gegen die Angriffe der muslimischen Seleka-Truppen gegründet!

Mag sein, aber jetzt handelt es sich um Gewalttaten gegen alle Muslime und laut diversen internationalen Organisationen auch um "ethnische Säuberungen".

Das ist für mich keine Selbstverteidigung - für dich etwa? Und nein, das ist keine rhetorische Frage, ich hätte da gerne eine Antwort.

"
Ach ja, Verteidigung ist nur Muslimen gestattet. Ich vergass. 

"

Ich glaube das Problem das du hast, ist hierbei objektiv zu bleiben.

Wenn du so emotional und voreingenomemn an die Sache herangehst kann das kaum etwas werden, das ist wie bei allem so.

"
Vielleicht findest du ja noch andere hinkende Beispiele?"

Wenn man so voreingenommen an die Sache herangeht wie du ist jedes Beispiel hinkend, man sieht halt dann nur das was man sehen möchte und dir ist dabei nicht klar das du die Argumente die ich gebracht habe als Quatsch darstellst, aber genau die gleichen verwendest...

0
kayo1548 18.01.2017, 18:20
@Zicke52

"
aber die Lehre wurde durch die des NT abgelöst."

Nein, das AT hat nach wie vor Gültigkeit, auch wenn es eher in den Hintergrund gerückt ist

Bei den Juden ist das übrigens nicht so - also die auch gleich besser verbieten?

Also wenn schon dann schon oder verwendest du dann zwei unterschiedliche Maße?

"
Kann ich als Atheist, das gebietet die Neutralität.

"

So emotional wie du an die Sache herangehst bist du alles andere als neutral, ob du dabei Atheist bist oder nicht ist da auch völlig irrelevant

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Zicke52 18.01.2017, 23:13
@kayo1548

@kaya: "Die LRA bekennt sich zum Christentum..."

in dessen Buch NICHT steht, man solle den Glauben mit Gewalt verbreiten, also können Sie ihre "Methode" nicht darauf beziehen. 

"Auch diese Organistionen sind z.T. Auch von anderen Muslimen geächtet"

aber nicht vom Koran und den Hadithen, die die Verfolgung von Ungläubigen und Kritikern gutheißen.

Nein, ich bin nicht voreingenommen.  Ich lege die gleichen Maßstäbe an alle Religionen an.

Der Inhalt der heiligen Bücher ist der Kern jeder Religion. Weil er für die Gläubigen Gottes Willen ausdrückt.

1
AalFred2 19.01.2017, 09:09
@Zicke52

Mir fehlt immer noch die theologische Begründung. Hat Gott sich da geirrt?

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AalFred2 19.01.2017, 09:12
@Zicke52

Komisch, obwohl dass ja deiner Aussage nach so eindeutig ist, haben es die Christen geschafft unter Berufung auf ihr heiliges Buch Millionen von Menschen zu massakrieren. Wie geht das?

Und nochmal die Frage: Warum laufen nicht alle Moslems durch die Gegend und massakrieren Ungläubige? Haben die etwas falsch verstanden?

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Garfield0001 18.01.2017, 00:25

Ich kann etwas fordern, was außerhalb des GG ist ohne außerhalb des GG zu stehen (Meinungsfreiheit). Ob diese Forderung rechtens ist und durchgesetzt wird, ist ja noch eine andere Sache

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Zicke52 18.01.2017, 09:44

@juergen63225: Ein paar Verbrecher, die sich im Gegensatz zu allen Imamen....?

Die Gelehrten, die nichts tun, als ihr Leben lang den Koran zu studieren, und die weltweit Schriftsteller, Zeichner, Filmemacher mit Todesfatwas belegen? Die stehen im Gegensatz zu allen Imamen?

Und die selben Gelehrten, die in den Ländern, in denen sie die Gesetze bestimmen, Todesstrafe, Verstümmelungen, Verbot von Religionsfreiheit durchsetzen? Im Gegensatz zu allen Imamen?

Worauf warten "alle Imame", um diesen Gelehrten ihre Macht zu entziehen?

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Ich kenne bisher keine Forderung nach einem Verbot des Islam von irgendeiner relevanten politischen Kraft. Noch nicht einmal die AfD fordert das. :-)

Ferner ist der islam der Oberbegriff für eine Vielzahl von Glaubensrichtungen. Darunter sind eben auch sektenförmig radikale und terroristische, die den Islam legitimationsideologisch für ihr Mordtreiben instrumentalisieren.

Das ist aber nicht charakteristisch für die breite Mehrheit der Glaubesrichtungen und ihrer Anhänger. Die sind vielmehr die ersten Opfer von radikalislamistischem Terrorismus.

Das sind nur relativ wenige Leute, die den Islam tatsächlich verbieten wollen. Und die meisten von denen beziehen ihre Informationen vermutlich über die Medien, die gerade eine ziemlich effektive Antiwerbung für den Islam machen. Wenn man die Assoziationen mit dem Islam nachverfolgt, ist das auch kein Wunder. Und ja, das ist zum größten Teil emotionale und kaum rationale Überzeugung.

earnest 18.01.2017, 15:37

Dein erster Satz ist zweifellos richtig.

Aber solche Gesinnungstäter brauchen nicht "die Medien" (welche eigentlich genau?), sie HABEN ihre braune Gesinnung schon.

Und meinst du nicht auch, dass es keiner "effektiven Antiwerbung" "für den Islam" bedarf, wenn sich die Terrorakte von Islamisten häufen?

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Dovahkiin11 18.01.2017, 20:42
@earnest

Nicht nur Gesinnungstäter, sondern auch Menschen, die sich zu sehr von ihren Emotionen steuern lassen und somit mehr oder weniger leichte Beute für jede Art der Propaganda sind. Das ist ein leider großer Teil der Bevölkerung.

Nein, meine ich nicht. Die Anzahl an radikalen Vertretern in Relation zu den Anhängern des Islam ist lächerlich gering und lange nicht so groß, wie dargestellt. Jeder Gewaltakt ist einer zu viel, aber die Gesamtmenge hat sich nicht wesentlich vergrößert. Man berichtet nur gerade lieber über Muslime als über qualvoll krepierende Menschen in weiten Teilen Afrikas in deutlich größerer Zahl oder über andere Thematiken. 

Wenn die Medien nicht nur stumpf und kurzsichtig Terrororganisationen sowie z.T. den Islam negativ konnotieren würden, sondern konstruktiv und bspw rational hinterfragen würden, unter was für elendigen Rahmenbedingungen Menschen überhaupt solchen Gruppen beitreten, wäre das Bild der Bevölkerung über das Weltgeschehen weitaus differenzierter. Aber siehe erster Absatz... Emotionen verkaufen sich besser als Dokumentationen.  

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Es stimmt. Im Alten Testament (Thora) stehen auch viele schlimme Dinge. ABER: Ich habe noch nie gehört, dass sich ein Jude einen Selbstmordanschlag verübt und sich auf die Thora berufen hat. Das ist der feine Unterschied.

Ebenso wenig hab ich gehört, dass Christen, Buddisten oder Hindus derartiges getan hätten, abgesehen davon, dass sich Jesu im Neuen Testament sich ausdrücklich gegen Gewalt ausgesprochen hat und Buddisten oder Hindus durch einen Selbstmordanschlag ein schlechtes Karma bekommen und schon aus diesem Grund so was nicht tun würden.

So was gibt es  nunmal nur im Islam. Sorry.

Niemand wird den Islam in Deutschland verbieten, denn das wäre Verfassungswidrig. 

Der Islam hat halt momentan einen aggressiveren Charakter als das Christentum. Das liegt daran, das Mohamed Feldherr war, während Jesus gepredigt hat auch noch seine linke Wange hinzuhalten. 

Wegen der Lehre Jesu, hat das neue Testament in der Bibel auch einen eher friedlichen Charakter. Während der Koran mit seinem Scharia Gesetzen und der Vorbild funktion Mohameds einen eher aggressiven hat. 

Daher sind viele die dieser Religion nicht angehören etwas genervt.


perfectingday 17.01.2017, 22:28

Und wo steht das mit den Menschen töten? Ich glaube nicht das sowas da drin steht. Da braucht mich auch keiner gleich mit Links kommen.

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Zicke52 17.01.2017, 23:17
@perfectingday

@perfectingday: "Und wo steht das mit den Menschen töten?.....Da braucht mich auch keiner gleich mit Links kommen"

Das heisst, du willst es gar nicht wissen. Warum fragst du dann?

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earnest 18.01.2017, 06:38
@perfectingday

Wenn dir da keiner mit den vielen Tötungsaufrufen im Koran zu kommen braucht, dann bist du eben ein unbelehrbarer Ignorant.

Ich hoffe, du bist nicht auch noch stolz darauf.

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perfectingday 17.01.2017, 22:35

Und ja.

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Swagger02 17.01.2017, 22:38
@perfectingday

Hinzu kommt, dass viele noch aus Ländern kommen die gefühlt 200 Jahre mit den Menschenrechten und religiösen Vorstellungen zurückliegen "Zwangsheirat " z. B. Das geht nicht so schnell raus aus den Köpfen.

1
perfectingday 18.01.2017, 17:16

Jetzt fängt das schon wieder an.. Aber hey, ist ja das Internet. Muss man halt immer wieder damit rechnen. Man konnte ja auch anders antworten und nicht gleich irgendwie jemanden ein Fehler vortäuschen den er eigentlich nicht hat.

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earnest 18.01.2017, 22:38
@perfectingday

"Das ist das Internet" ist keine Entschuldigung, denn: Das bist immer noch DU.

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Swagger02 18.01.2017, 23:16
@earnest

Worum geht es in dieser Debatte hier eigentlich ?

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perfectingday 18.01.2017, 23:47

@earnest Noch einmal, NIEMAND, rein Niemand hat behauptet das es eine Entschuldigung ist.

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Den Islam verbieten das wird nie passieren!

Nun es werden viele Anschläge im Namen des Islam verübt vieleicht daher!

Islam verbieten nie!

Und es ist numal so das Anschläge im Namen des Islam verübt werden!

Ist nicht die einzigste Religion aber derzeit die häuftigste!

Die islamischen Vereine und Religionsgruppen hier sollten sich zum Laizismus bekennen und zu den Menschenrechten, einschließlich Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Recht seine Meinung äußern zu dürfen (auch über den Islam, den Koran und über Mohammed), und zu der Freiheit aus jeder Religion austreten zu dürfen. 

Einen solchen Islam hält unsere bunte Gesellschaft aus. 

Mit verbieten wird das nichts werden, wir haben hier Religionsfreiheit.

Der Kehrseite der Medaille nennt sich Ideologie, gleich ob diese christlich daherkommt oder islamisch.
Im Glauben fest, geschieht das jeweilige, rüber und hernüber, schon seit Jahrtausenden und wird nicht ausgerechnet dieser Tage enden.

Was der Koran beinhaltet ist nicht sosehr entscheidend, sondern wer den wie auslegt. Das sind innerhalb des Islam s.g. Korangelehrte (Mullahs), oder im islamischen Recht die Ulema (Rechtsgelehrte).
Wenn ein Imam zum Freitragsgebet 3 x Dschihad ruft, sitzen die Islamis auf der Palme.

Fremdenangst ist keine Erscheinung der Neuzeit, sondern gehört seit je zum Verlauf der Geschichte.
Es war und ist noch keinem Volk gutbekommen ausgerechnet Fremde kennengelernt zu haben, seien es nun Christen oder Moslems. Der Mensch selbst ist des Menschen größter Feind.

Bleiben wir in Deutschland, hier wirst als Zugereister nicht einfach Bayer, Hesse oder Schwabe, Hamburger oder Berliner.
Im schwäbischen nennt man die Zugereisten "Eingeschmeckte".
Heute gibt es Ossi's, Wessi's und Wossi's...sind alles Deutsche, nur eben keine Einheimischen.
Von Bayern aus betrachtet sind alle nördlich des Weißwurstäquators Saupreußen.

Und hochoffiziell, alle dunkelhäutigen sind Nafris.
So geht der Staat mit "Vorbild" voran.

perfectingday 17.01.2017, 22:52

Genau das, habe ich doch zumindest so in der Art ähnlich gemeint.

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soissesPDF 17.01.2017, 23:07
@perfectingday

Das habe ich auch nicht bezweifelt.
Ist immer so eine Sache mit Meinungen.

Wir sind uns einig, nur unser Ausdruck unterscheidet uns.
Das nennt sich Kommunikation, womit unser Problem mit dem Islam anfängt.

Sagt die Politik "der Islam gehört zu Deutschland" mag das deren Meinung sein, nur gehört er nicht per se zu Deutschland.
Auch nicht wenn wir 3 x Multikulti ausrufen.

Mein arabsich ist nicht nur grottenschlecht, ich kann nicht einmal arabisch sprechen.
Nun wird von Flüchtlingen gar verlang deutsch zu lernen.
Als wäre Integration eine Einbahnstraße.
Wollten wir kommunizieren, wäre im Gegenzug arabisch schon einmal die Hälfte des Weges.
Falls nicht, wird immer ein Rest bleiben, der von Misstrauen, weil wir sogar nicht verstehen, was der Imam in der Moschee so von sich gibt.

Es wird mithin nicht einfacher, oder.
Siehe https://www.amazon.de/Im-Dialog-Die-abrahamitischen-Religionen/dp/0692388117/ref=sr\_1\_22?s=books&ie=UTF8&qid=1484690624&sr=1-22&keywords=soisses
Das Vorwort wurde in arabisch übersetzt, nur ob da das Gleiche drinsteht wie in deutsch oder englich, kann ich Dir nicht beantworten.
Es wurde von einem Marrokaner übersetzt, vom deutschen ins französische von dort ins arabische.

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Zicke52 18.01.2017, 00:25
@soissesPDF

@soissesPDF: "Nun wird von den Flüchtlingen gar verlangt, deutsch zu lernen"

Wieso "gar"? Ist es nicht normal, dass man die Sprache des Landes spricht, in dem man lebt? Und ich glaube, da muss man gar nichts "verlangen", das Bedürfnis haben die Flüchtlinge auch selbst. Die sind froh, wenn man ihnen Deutschkurse zur Verfügung stellt.

"Wollten wir kommunizieren, wäre im Gegenzug arabisch schon einmal die Hälfte des Weges"

Ich bin nach England ausgewandert und dann nach Frankreich. Weder die Engländer noch die Franzosen haben meinetwegen deutsch gelernt, und ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, das zu verlangen. Ich hätte das gar nicht gewollt, schliesslich bin ich dorthin gefahren, um meine eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu perfektionieren. Wenn ich mich in einem anderen Land ansiedle, ist es an mir, die dortige Sprache zu lernen! Das ist doch selbstverständlich. 

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Helipa 18.01.2017, 00:38
@Zicke52
zu dieser Erkenntnis gehört Verstand
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soissesPDF 18.01.2017, 06:00
@Zicke52

" Wenn ich mich in einem anderen Land ansiedle, ist es an mir, die dortige Sprache zu lernen! Das ist doch selbstverständlich."

Für das Überleben. Nur warst Du auf der Flucht, um zu überleben?
Warum bist Du wieder hier?
Da juckt denn doch der Floh, oder.

Du warst im Ausland,um einen Vorteil zu erlangen, den Du in der Heimat verwerten kannst.
Gleiches etwaig Flüchtlingen zu unterstellen?
Zeigst Du mit einem Finger auf einen, zeigen 10 Finger auf Dich selbst zurück.
Die Angst die Du empfindest ist die gleiche und gab es ebenso zu allen Zeiten.

Noch Jesus meinte "was Du dem Geringsten getan, das hast Du mir angetan", also jener Christus, der mit der Religion.
Eben das macht Fremde so unüberwindlich, hier wie dort.

1
Zicke52 18.01.2017, 08:33
@soissesPDF

@soissesPDF: Für das Überleben? Nein, einfach um zu leben. Damit meine ich Teilnahme am sozialen Leben.  Das geht nur, wenn man die Sprache des Landes spricht, in dem man lebt.

Nein, ich war nicht auf der Flucht.  Und ich bin auch nicht wieder hier. Aber macht das einen Unterschied? Ob man 5 oder 50 Jahre im Ausland lebt, man sollte diese Zeit nutzen und nicht auf die "Aus"-Taste drücken. Und die meisten Flüchtlinge wollen das auch. Sie hassen das Nichtstun und möchten so schnell wie möglich Arbeit finden. Das heisst, sie sind ganz normale Menschen. Ja, das unterstelle ich Ihnen. 

Aber du unterstellst Ihnen offenbar, nicht deutsch lernen zu wollen und nur auf Sozialhilfe aus zu sein. Und sie sollen sich ja nicht integrieren, schliesslich sollen sie so schnell wie möglich wieder abhauen, nicht wahr?

Und du unterstellst MIR Angst und Flüchtlinghass?

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soissesPDF 18.01.2017, 18:26
@Zicke52

Nichts davon, ich unterstelle nicht, dass Flüchtlinge kein Deutsch lernen wollen. Ich unterstelle, dass "wir" nicht kommunizieren wollen, dass Integration nur eine Worthülse ist.

Die Politik wünscht, dass sie schnell wieder abhauen. Ich sage, sie kommen um zu bleiben. Das war seit je das Ziel von Migration, gleich ob im alten Rom, zu Preußens Zeiten oder heutigen Tages.

Ich unterstelle Dir keine Angst, sondern sagte, dass Angst vor Fremden seit je eine Gewohnheit des Menschen ist.

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Jessy74 18.01.2017, 22:18
@soissesPDF

Ich sage, sie kommen um zu bleiben.

Wenn jemand in Deutschland Fuss fassen will, muss er die deutsche Sprache lernen - das ist ganz einfach.

So wie es Zicke52 schon ausgeführt hat, ist es nicht die Aufgabe des Landes die Sprache des Gastes zu lernen, mir  ist es schleierhaft mit welcher Selbstverständlichkeit Du dies verlangst?

Ich bin selbst Ausländerin, es würde mir im Traum nicht einfallen zu verlangen das sich Millionen von Menschen mir anpassen sollen.

Verstehe Deine Meinung nicht. 

LG

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soissesPDF 18.01.2017, 23:18
@Jessy74

Es geht nicht um Anpassung, sondern Kommunikation.
Wenn so ein Imam in Deutschland in einer Moschee seine Reden schwingt, dann sicher nicht in Deutsch.
Woher willst Du wissen, was der von sich gibt, wenn Du ihn nicht verstehst?

Die Gerichtssprache ist deutsch, weshalb jedem Ausländer ein Dolmetscher zur Seite gestellt wird.
Nicht weil er ich anpassen soll, sondern damit er versteht was der nette Richter so zu sagen hat.

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Jessy74 18.01.2017, 23:45
@soissesPDF

Deshalb redet man ja auch darüber das Imame aus der Türkei nicht mehr kommen sollen und nur noch deutschsprachige Imame ihre Reden halten sollten.

Wenn ich als Ausländer kommunizieren möchte, lerne ich die Sprache des Landes. 

Wenn der Staat möchte das dies geschieht dann macht er dementsprechend eine Regelung und es ist Pflicht am Deutschunterricht teilzunehmen - finde ich völlig legitim und angemessen. 

So kann auch Kommunikation entstehen. Das ganz Deutschland nun arabisch sprechen soll, halte ich für überzogen...

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Zicke52 19.01.2017, 00:01
@soissesPDF

@soissesPDF: Du unterstellt mir keine Angst? Warum hast du dann geschrieben "die Angst, die du empfindest..." und "zeigst du mit einem Finger auf einen..." - auf wen habe ich denn gezeigt?

Der simple Hausverstand sagt einem doch schon, dass es ganz unmöglich ist, dass Deutsche die Muttersprache ALLER Ausländer lernen, die in Deutschland wohnen, um mit ihnen zu kommunizieren! Das wären hunderte! Es geht nur umgekehrt: der Ausländer, der nach Deutschland kommt, braucht nur EINE Fremdsprache zu lernen, um zu kommunizieren - nämlich deutsch! Um man sollte ihm die Möglichkeit dazu geben.

1
soissesPDF 19.01.2017, 00:03
@Jessy74

Von ganz Deutschland ist auch nicht die Rede.
Man kann auf deutscher Sprache bestehen, ändert nur nichts an der Problemstellung und verhindern wird das auch nichts.
Es bleibt bei Missverständnissen, Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit.

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Zicke52 19.01.2017, 00:09
@soissesPDF

@soissesPDF: Natürlich werden vor Gericht Dolmetscher beigesteuert, wenn jemand (noch) nicht deutsch kann. Genau darum gibt's ja Dolmetscher. Das heisst aber nicht, dass alle Deutschen alle Sprachen der Welt lernen müssen, um mit eventuellen Einwanderern zu kommunizieren. Und damit diese Einwanderer nie deutsch lernen müssen. 

1
soissesPDF 19.01.2017, 00:15
@Zicke52

Zum wiederholten Mal, Fremdenangst ist allgemein, überall auf der Welt. Es geht nicht um Dich, oder Einzelne.

Einem Ausländer die Möglichkeit zu geben die Sprache zu lernen, dagegen ist nichts einzuwenden.
Es geht um das Diktat, es zu verlangen.
Es geht auch nicht darum jedwede Fremdsprache zu beherrschen.

Migration wird man nicht verhindern können, in keiner Zeit.
Wie man Integration gestaltet ist die Frage.
Das das problematisch ist, darum dreht es sich aktuell.

"Mich interessiert nicht was sie tun wenn sie in der Minderheit sind. Sondern was sie tun wenn sie die Mehrheit wären". Wolfgang Bosbach (CDU) zum Thema Salafisten.

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soissesPDF 19.01.2017, 00:28
@Zicke52

Wie oft denn noch, es geht nicht darum, dass alle Deutschen alle möglichen Sprachen beherrschen.
Sondern wie man Integration gestaltet.
Das ist zuerst eine Aufgabe politischer Führung.

Gelingt das nicht radikalisiert sich die Gesellschaft.

Im Moment weiß niemand, warum sich Muslime radikalisieren, hier im "gelobten Land".
Die reden nicht und "wir" reden nicht mit denen, schon hat es den Konflikt.
Früher oder später heißt es dann "Du kommst hier nicht rein. Niemand kommt hier rein."

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Jessy74 19.01.2017, 06:20
@soissesPDF

Es geht um das Diktat, es zu verlangen.
Es geht auch nicht darum jedwede Fremdsprache zu beherrschen.

Worum geht es dann, sorry ich möchte es nun gern verstehen.

Vermutest Du das man weniger radikalisierte Jugendliche hätte, wenn man selbst arabisch kann?

Es gibt genug Dolmetscher. Es gibt genug Pädagogen die ausländische Wurzeln haben und türkisch/arabisch/marokkanisch sprechen.

Und das Du Dich daran aufreibst das es zur Pflicht gehören soll die deutsche Sprache zu lernen, verstehe ich als Ausländerin z.B. nicht.

Wieso sollte sich jemand der sich in DE integrieren möchte überhaupt unter Druck gestellt fühlen, weil er zum Deutschunterricht gezwungen wird?

Wie soll ich einkaufen, zur Werkstatt, zum Amt, zum Elternsprechtag oder ein Bewerbungsgespräch durchführen?

Wenn ein Migrant/Flüchtling selbst nicht drauf gekommen ist das er die deutsche Sprache braucht um hier zu leben, dann muss es dafür eben ein Gesetz geben, das ihn dazu verpflichtet.

Und Deine Aussage mit Bosbach verstehe ich nicht.

Es gab ein Vorgespräch zu dieser Aussage und er äußerte sich dazu mit diesen Worten. 

LG

2

"Aber mal ehrlich, wären es keine islamistischen sondern christliche oder
von einer anderen Religion extremistischen Anschläge gewesen, wärs doch
genauso schlimm oder nicht?"


Ja genau. Kannst Du hier mal bitte die christlichen, buddhistischen und jüdischen Anschläge raussuchen? Danke.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen

Btw.: Verbot des Islam? Noch nie gehört. Wer fordert das?

1988Ritter 18.01.2017, 00:14

Ich.

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Hegemon 18.01.2017, 00:17
@1988Ritter

Sorry, Du bist mir in der Politik bislang noch nicht aufgefallen.

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AalFred2 18.01.2017, 09:42
0
Hegemon 18.01.2017, 09:58
@AalFred2

Wow. 1999. Das ist jetzt 18 Jahre her. Gibt's dazu nichts aktuelleres? Mußtest Du lange suchen? Läßt sich das in Promille ausdrücken?

Abgesehen davon zeigt die verlinkte Liste nur eine Auswahl. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Da ist also noch lange nicht jeder islamistische Terrorakt benannt. Wenn da jeder aufgeführt wäre, der hier in letzter Zeit im Namen Mohammeds enthauptet, machetisiert, geaxtet oder gemessert wurde, wäre die Liste wesentlich länger.


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Hegemon 18.01.2017, 10:26
@AalFred2

Ja, schön. Danke für Deine Mühe. Aber wer hat behauptet, daß es keine Anschläge im Namen anderer Religionen gibt?

2
AalFred2 18.01.2017, 10:33
@Hegemon

Wenn du das nicht ausdrücken wolltest, warum hast du dann nach diesen Anschlägen gefragt, die offensichtlich in deiner Liste fehlen?

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Hegemon 18.01.2017, 10:58
@AalFred2

Ja, da ist es wieder, Dein Problem mit dem verstehenden Lesen.

Du weißt, was der Begriff "Verhältnis" beschreibt? Wenn Du's rausgefunden hast, kannst Du ja mal versuchen, die Terroranschläge je nach Motivation ins Verhältnis zu setzen. Christliche zu islamischen Anschlägen, buddhistische zu jüdischen Anschlägen, islamische zu buddhistischen Anschlägen usw. usw.

Und wenn Du damit fertig bist, erzählst Du uns bitte, was Dir dabei aufgefallen ist, ja?

3
AalFred2 18.01.2017, 11:00
@Hegemon

Und welcher Schluss soll jetzt deiner Meinung nach aus diesem Verhältnis gezogen werden?

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Hegemon 18.01.2017, 11:04
@AalFred2

Es geht doch hier nicht um meine Meinung.

Mach erst mal. Such mal raus und zähl zusammen. Und dann erzählst Du uns, was Du herausgefunden hast. Du darfst auch einen Taschenrechner benutzen.

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AalFred2 18.01.2017, 11:06
@Hegemon

Damit bin ich schon lange fertig. Der Sinnn deiner Antwort erschliesst sich mir trotzdem nicht. Was willst du uns anhand dieses Verhältnisses erläutern?

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Hegemon 18.01.2017, 11:07
@AalFred2

Fein, daß Du schon fertig bist. Das hätte ich Dir gar nicht zugetraut. Dafür ein Lob.

Und? Möchtest Du uns die Zahlen verraten?

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AalFred2 18.01.2017, 11:09
@Hegemon

Nein, möchte ich nicht. Ich hätte gerne eine Antwort auf meine simple Frage.

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Zicke52 18.01.2017, 15:53
@AalFred2

@AalFred2: Was du ausser Acht lässt: In der Bibel steht nicht "tötet Abtreibungsärzte!". Der Buddhismus sagt nicht "verfolgt Muslime!"

Also nein, diese Verbrechen sind nicht durch offizielle Religionen legitimiert. Sie sind auf individuelle, aus der Luft gegriffene Überzeugungen zurückzuführen. 

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juergen63225 18.01.2017, 21:58
@Zicke52

Wenn man in böswiller Absicht (so wie das Islamhasser mit dem Koran machen) die Bibel durchsucht, findet man genügend Morde und Gräueltaten ... jaja im alten Testament ... und warum wurde das nicht aus der Bibel entfernt ? Fakt ist, es steht alles drin ... in der Bibel.

Wohlgemerkt, ich finde keine Religion gut oder zeitgemäss, wohl aber die Prinzipien Laizismus und Religionsfreiheit. Und darum setze ich mich für jeden Christ oder Muslim ein, der seine Religion ausüben will, weil er Halt und Sinn in seinem Leben damit findet, und solange er diese Toleranz auch anderen gegenüber zeigt. 

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Hegemon 18.01.2017, 22:47
@juergen63225

In der Bibel werden Gewalttaten beschrieben. Gleichwohl wird dies im Neuen Testament aufgelöst. Aber in der Bibel stehen nun mal nicht 25 direkte Tötungsbefehle an die Gläubigen. Das ist etwas völlig anderes, das kann man nicht einfach gleichsetzen.

Abgesehen davon hat der jüdische Wanderprediger im Gegensatz zum arabischen Warlord auch nicht solche Nummern abgezogen, wie 600 Menschen an einem Tag köpfen zu lassen.

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"Schöner Text", doch leider völlig nutzlos, da deine Grundannahme, dass der Koran keine Tötungsaufforderung enthält, schlicht falsch ist.

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