Warum soll Karfreitag ein Trauertag sein, Jesus hat an diesem Tag doch die Sünden der Menschheit auf sich genommen?

18 Antworten

Nein, das war schon am Mittwoch, dem 14. Nisan (4.Mose 28,16; Lk.22,15).

Drei Tage und Nächte war Jesu im Grab (Mt.12,40)

und stand am Sabbath gegen Abend wieder auf (Joh.20,1).

Einige "Glaubensorganisationen" (Offb.17,1-4) lehren das anders (Offb.12,9).

Woher ich das weiß:Recherche

Ein Glück wird diese Diskriminierung Anders- und Nichtgläubiger langsam aber sicher "aufgeweicht"!

Das Bundesverfassungsgericht entschied am 27. Oktober 2016, dass Artikel 5 des Bayerischen Feiertagsgesetzes mit der Weltanschauungsfreiheit und der Versammlungsfreiheit nicht vereinbar ist. Damit folgte es einer Verfassungsbeschwerde des Bundes für Geistesfreiheit (bfg) München, der sich nach dem Verbot seiner "Heidenspaß-Party" an Karfreitag im Jahr 2007 durch alle Instanzen geklagt hatte.

Mögen doch bitte die Jesus-Vasallen ihre "Trauer", deren Vorwand eigentlich große Freude bei den Christen hervorbringen sollte, in ihren Nischen begehen.

Ich wäre auch dafür, den freien Tag an Karfreitag zu streichen, wie in Österreich, da ist es ein Arbeitstag.

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@Anastasia65

Für Streichen bin ich nun nicht. Aber für einen "Heidenspaß" an diesem Tag!

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@Stier1240

Dann doch lieber streichen. wenn es keinen Grund gibt, den Tag frei zu halten, und zum Wohle der Wirtschaft.

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@Anastasia65

Ok, da würde ich auch mitmachen! Aber dann sollten noch so einige andere "Feiertage" gestrichen und das meinetwegen als zusätzlichen Urlaub gerechnet werden.

Wenn ich bloß an diesen bescheuerten "Bet- und Bußtag" hier in Sachsen denke....

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@Stier1240

Es ist nicht mehr zeitgemäß, jede Woche einen Tag auszusetzen: der christliche Sonntag sollte auch gestrichen werden!

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@Anastasia65

"Christlicher" Sonntag???

Wo steht in den christlichen Märchen was von Sonntag?

Und dann steht ja die Frage noch nach dem "nichtchristlichen" Samstag, der für die meisten ebenfalls arbeitsfrei ist!

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@Stier1240

Der Sonntag ist von der Kirche als arbeitsfreier Tag eingeführt worden!

Und

Ich bin sabbathaltende Adventistin -der Sabbat/Samstag sollte natürlich frei sein!

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@Anastasia65
  • Der Sonntag ist von der Kirche als arbeitsfreier Tag eingeführt worden!
  • Und
  • Ich bin sabbathaltende Adventistin -der Sabbat/Samstag sollte natürlich frei sein!

Du sagtest "christlicher Sonntag". Nicht alles, was die christlichen Kirchen einführen, ist auch "christlich"!

Dann sag doch gleich, dass Du mir auch einen arbeitsfreien "Sabbat" gönnst!

Einen fleißigen, unchristlichen Osterhasen wünsche ich dir!

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Es geht dabei um eine Erinnerung an die Leiden und Schmerzen Christi...

Du hast aber durchaus Recht. Wenn man es so sieht, wie du es beschrieben hast, ist der Karfreitag ein Tag großer Dankbarkeit!

Und es ist nur ein Tag im Jahr - als ob die Kritiker sonst jeden Tag tanzen gehen würden!

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"Feiertag" ist n staatlicher, gesetzlicher Begriff. Hat nix mit Feiern zu tun. Eher einfach n "freier Tag".

Aber in unserem eher christlich geprägtem Lande, gedenken "wir" am Karfreitag nunmal an die Passion. Sein Leiden und Sterben am Kreuze. Nach ch. Lehre also kein Tag zum Feiern, sondern eher zur inneren Einkehr, Gedenken und Mitgefühl.

Die Freude über seine Auferstehung kommt nunmal erst danach. Natürliche Reihenfolge. Vor einer Wiedergeburt muss man erstmal sterben.

(Über Verständnis und Auslegung von Religionen ist´s schwer zu streiten)

Aber in unserer Zeit kann und darf jeder den Tag so verbringen, wie er mag. Zum Glück! Mir pers. macht´s nix aus, wenn Party und Konsum für einen Tag ruhen.

Bei deinem letzten Satz bin ich mir nicht ganz sicher. Mir ist, als gäbe es da noch das sogenannte "Tanzverbot". Das bedeutet, man darf den Tag u.U. nicht so verbringen, wie man mag - wenn man mit anderen tanzen und feiern mag.

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@HasteMalNeFrage

Ich weiss ja nicht, gibt es dieses Verbot offiziell (noch)?

Ich denke, du kannst den Tag im Privaten so verbringen, wie du willst.

Ich komm aus ner christl. Familie. Da war Party am K.Fr. auch nicht verboten, es gehörte sich einfach nicht. Ich kann sowas respektieren, ganz ohne eigene Überzeugungen über alles zu stellen.

Wird über andere Feiertage auch soo heftig nach Sinn und nutzen gestritten? Dann sollten wir vllt. ma Weihnachten überdenken bzw. gleich abschaffen.

Versteh das ganze "Gebrüll, Gezeter und Rumgeheule" hier nicht. Was für´n Aufstand. Und das wegen einem RUHETAG. Manchen fällt´s wohl echt schwer, ma einen Tag die Klappe nicht ganz sooo aufzureissen

Naja, so ist´s eben bei "Religionsfragen"...

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@Dolly2000

Ja, ich bin mir ziemlich sicher. Wenn es überhaupt abgeschafft wurde, dann erst unmittelbar. Gehört habe ich davon nichts.

Du möchtest gerne den Karfreitag "respektieren", dich also an das Tanzverbot halten. Das kannst du tun. Warum sollte aber jemand, für den der Karfreitag nichts bedeutet, sich so verhalten, in einer Umgebung, in der nicht einmal annähernd für die Mehrheit der Menschen der Karfreitag irgendetwas bedeutet? Das kann man nicht verlangen.

Wenn die Moslems fasten, esse ich trotzdem was. Es tut mir wirklich leid dass die nichts essen dürfen, aber das kann doch nicht meine Sorge sein. Ebenso ist es mit dem Trauern. Wenn die Christen kollektiv trauern, muss ich doch nicht mit-trauern.

Das eigentliche Problem ist ja außerdem, dass hier gesetzlich bestimmt wird, dass sich alle an eine Vorgehensweise halten, die einigen bestimmten Leuten von ihrem persönlichen Aberglauben diktiert wird. Das ist nicht in Ordnung und wäre das selbst dann nicht, wenn diese Gläubigen in der Mehrheit wären.

Wenn man eine solche Ungerechtigkeit auch nur anspricht, kommen die Christen aus ihrer Motz-Ecke und nennen das u.a. "Gebrüll, Gezeter und Rumgeheule". Solche Christen müssen sich dann auch irgendwann nicht mehr wundern, wenn auch ihnen, nach einer langen Phase der Geduld in der sie sich alles rausnehmen durften, auch einmal mit Intoleranz begegnet wird.

Wenn irgendwem am Karfreitag nach Feiern zumute ist, soll er das tun (dürfen)! Und wenn dem Christen nach Trauern zumute ist, soll er es auch tun. Fertig! Aber deshalb muss man nicht versuchen, die ganze Welt anzuhalten und ihr dann noch zu sagen, sie soll sich deshalb nicht so anstellen! Wenn meine Oma gestorben ist und ich trauere, verlange ich deshalb auch nicht, dass die ganze Welt stillsteht! Wie käme ich überhaupt dazu! Und bei meiner Oma ist das noch nicht mal so lange her, wie bei eurem Jesus.

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@HasteMalNeFrage

Und wieder sprichst du von Verbot, Bestimmungen, Diktat, Intoleranz und gar über "die Welt anhalten". Das ist mir alles einfach drüber, sorry.

Mach doch am Freitag was du willst. Wird dir wohl keiner was verbieten. Wird doch auch keinem was aufgezwungen. Ausser nem freien Tag. Aber den nehmen sie alle gern mit, nicht wahr? (Wie sieht´s denn aus mit Weihnachten?)

Und diese Begriffe mit dem "Geheule" kommen hier weiter unten doch eher von den "Antichristen" .

D'accord bin ich mit deinem 3. Absatz. Und sowieso mit dem Anfang deines 6.

Aber unterm Strich seh ich einfach null an "Ungerechtigkeiten", sondern einfach nur n freien Tag für alle. Verbringe ihn Jeder wie er mag .

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Ich glaube du musst hier etwas differenzierter herangehen. Der Karfreitag ist natürlich für die CHristen ein Trauertag ( das sagt ja schon der Name Kar = KLage) Aber da Jesus für die Menschen gestorben sein soll ist es auch ein Tag der Freude. Man sollte hier vielleicht die ganze GEschichte mit "feierlichem Ernst" betrachten.

Sitzt du mit der Braut beim Standesamt werden auch keine Witze gerissen oder laut gesungen und gelacht. Dazu ist nach der Zeremonie Zeit.

für Die Protestanten ist der Karfreitag der höchste Feiertag, für die Katholiken ist es Ostern und die Auferstehung.

Da wir in Deutschland Religionsfreiheit haben steht natürlich jedem frei ob er glaubt oder nicht. Aber die freie Religionsausübung ist auch verbürgt. Daher ist es nur Recht und billig, dass an so einem hohen Feiertag keine Riesenpartys und öffentliche BEsäufnisse stattfinden.

Ich persönlich finde auch, dass es gut tut mal "staatlich verordnete" Stille zu haben. Aber einige können ja nicht mal 5 minuten still sitzen und den Rand halten.

Alles Gute Dir

  • Aber die freie Religionsausübung ist auch verbürgt. Daher ist es nur Recht und billig, dass an so einem hohen Feiertag keine Riesenpartys und öffentliche BEsäufnisse stattfinden.

DU widersprichst dir selbst in einem Satz!

WENN an diesem Tag "Riesenpartys" und öffentliche Besäufnisse stattfinden und die Veranstalter das in den Rahmen ihrer Religion stellen, UND KEINER HEULT RUM WEGEN JESUS,

DANN darfst du von Religionsfreiheit reden.

Wieso soll ich am Jubiläum eines angeblichen Ereignisses ruhighalten, wenn ich an diesen Schmons nicht glaube!

Christen regen sich doch auf, wenn Imams ihre Religionsfreiheit praktizieren und von der Moschee herunter ihr Gebrüll veranstalten!

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@Stier1240

Das ist kein Gebrüll. Das ist der Gebetsruf.

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@Stier1240

Das wiederspricht sich keineswegs. Rücksichtnahme ist ein Gebot das in allen Lebenslangen gut ansteht. Sei es auf die Menschen die gläubig sind, sei es auf diejenigen die Nachtschicht hatten. aber mit offenkundigen Egomanen zu diskutieren ist sowieso nicht möglich. Daher dir alles Gute.

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@AKPli

Das magst DU bezeichnen, wie du willst, meinetwegen auch als Opernarie.

Für die Mehrheit der Menschen in nicht-muslimischen Ländern ist es Gedöns und Gebrüll. Wogegen übrigens schon viele Menschen, eben wegen Störung der Nachtruhe, speziell nach Nachtschichten geklagt und Recht bekommen haben.

Das Allerlächerlichste bei diesem Gebrüll ist, das kaum noch ein "Allah-inshallalahu"-Rufer ohne Lautsprecher auskommt.

So als ob dieser komische Gott immer leiser wird oder seine Untertanen immer schwerhöriger!

Das sind eben die Folgen dogmatischer Glaubenspraktiken!

Und damit keine Fehlschlüsse entstehen: auch das Glockengebimmel christlicher Kirchen geht den meisten Leuten auf den sprichwörtlichen Keks - auch und besonders mir!

Beides hat mit meiner Haltung gegenüber Religionen nichts zu tun. Aber wenn "Religionsfreiheit" mit "Unfreiheiten" des Nachbarn einhergeht, dann nehme ich mir schon die Freiheit, etwas dagegen zu sagen!

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@Stier1240

Du kannst nicht wissen, was die Mehrheit denkt oder hast du Quellen, an denen du dich orientierst?

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@AKPli

Ich kann nicht wissen, was die Mehrheit denkt, stimmt!

Genau wie du nicht weißt, was die Mehrheit der Christen über die lustige Geschichte mit der Kreuzigung denkt!

Ich hatte mal vor langer Zeit Statistikkurse belegt. Da ist mitunter von "Hochrechnung", "statistischer Wahrscheinlichkeit" usw. die Rede. Ich denke, aufgrund meiner Umgebung, der Meinung meiner Freunde und Bekannten sowie einer intensiven Informationsgewinnung aus den Medien darf ich mir diese o.g. Behauptung erlauben!

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