Warum soll der Islam denn plötzlich doch zu Deutschland gehören?

26 Antworten

Nach meiner Ansicht gehört der Islam nicht zu Deutschland.

Ich halte es auch für äußerst bedenklich, wenn Menschen dem Islam Zugehörigkeit oder Rechte zusprechen (wollen), die sich dann über den Islam nicht ausreichend informiert haben.

Wir haben hier in Deutschland die Religionsfreiheit. Nur kann das "Deckmäntelchen" Religionsfreiheit keine Pauschalität besitzen.

Anthropophagie ist auch ein Religionsbestandteil, würde aber in unserer Gesellschaft nicht geduldet. Damit will ich dem Islam keinen Kanibalismus vorwerfen, sondern nur das extremste aller Beispiele für ein Verneinen einer Religion anführen.

Es geht mir bei meinem Beispiel zur Anthropophagie um etwas anderes. Eine Religion kann sich nur der Religionsfreiheit berühmen, wenn diese Religion geltende Gesetze beachtet.

Hierbei haben wir im Islam eine deutliche Schieflage.

Im Islam ist es erlaubt, dass ein Muslim bis zu 4 Ehefrauen haben darf.

  • Dies verstößt gegen die Gleichheit der Geschlechter.
  • Polygamie (Vielweiberei) ist gesetzlich verboten.

Eine Muslima darf nur einen Muslim heiraten.

  • Dies verstößt gegen die freie Wahl von Ehepartnern.
  • Zusätzlich stellt es eine Diskreminierung von Andersgläubigen dar.

Der Islam ist judenfeindlich

  • Die Stunde wird nicht schlagen, bis die Muslime die Juden bekämpfen und töten, sodass die Juden sich hinter Steinen und Bäume verstecken. Die Steine oder Bäume sagen jedoch: O, Muslim! O, Diener Gottes, ein Jude versteckt sich hinter mir. Komm und töte ihn! Nur al-Gharqad nicht; denn er ist ein Baum der Juden. Ein Hadith (Überlieferung) von Abu Hurreira.
  • Das sich der hunderte Jahre alte Hadith bis in die Neuzeit zieht, und seine Gültigkeit bewahrt, kann man aktuell der Charta der Hamas entnehmen.

Der Islam verstößt gegen die Religionsfreiheit.

  • Abrogation (Abfall vom Glauben) ist im Islam bei Todesstrafe verboten.

Der Islam verstößt gegen die Geschlechterfreiheit.

  • Homosexualität ist im Islam bei Todesstrafe verboten. Leider haten wir hierzu in Dortmund schon einen negativen Fall, wo Muslime Homosexuelle steinigen wollten.

Der Islam grenzt Andersgläubige aus.

  • Hierzu bedarf es nur dem leidigen Thema der Parallelgesellschaften.

Der Islam behauptet Andersgläubige als Tributpflichtige

  • Da braucht man nur in die Schulen schauen, wo Muslime Andersgläubige als Dhimmis (Tributpflichtige) bezeichnen und behandeln.

Der Islam beansprucht für sich das Gesetz der islamischen Scharia (islamische Vorstellung von Gesetzen).

  • Hierzu zählt unter anderem Vorstellungen zu Stellung der Frau, Gleichgeschlechtlichen, Umgang mit Andersgläubigen, Verteidigung islamischer Vorstellungen, die dann alle mit geltendem Recht nicht vereinbar sind.

Der Islam verwehrt sich der allgemeinen Menschenrechte.

  • Die Charta der Welt wird vom Islam nicht akzeptiert, und ist auch nciht unterschrieben. Der Islam hat eigene Menschenrechte auf der kairor Vollversammlung nur für Muslime bestimmt.

Verbreitung von islamischen "Lehren" in den Moscheen

  • Der Imam von Malaga verbreitete in allen Moscheen in Europa ein Buch, was in der Abhandlung die Züchtigung der Frau darstellte. (Von der Justiz beschlagnahmt und verboten)
  • Das türkiische Religionsministerium Diyanet verbreitete in den DITIB-Moscheen das Kindercomic "Die Schönheit des Märtyrertums". (Von der Justiz beschlagnahmt und verboten)

Angriff des Islam auf die Rechtsstaatlichkeit

  • Schon 2003 musste die BRD erleben, dass im Namen des Islam mitten in Deutschland das Kalifat beansprucht wurde. Federführend war hier Metin Kaplan, der 2004 abgeschoben wurde. Das in Köln von Kaplan ausgerufene Kalifat, konnte nur mit massivem Polizeiaufgebot beendet werden.

Salafismus

  • Der Salafismus fundamentalisiert Muslime, und wirbt aggressiv nach Konvertiten.
  • Nicht jeder Salafist ist ein Terrorist, aber jeder Terrorist war ein Salafist.
  • Salafisten werben für den aktiven islamischen Kampf. Siehe hierzu Sven Lau, alias Abu Adam, zu langjähriger Gefängnisstrafe verurteilt.

Wie Du nun anhand meiner Aufstellung.....wohlgemerkt man kann noch wesentlich mehr anführen.....feststellen konntest, habe ich mich nicht darauf beschränkt auf Unerfreulichkeiten einen direkten Bezug zu finden. Ich habe lediglich allgemeine Begebenheiten aufgeführt, die in der Summierung dazu herhalten, den Islam als zweifelhaft zu betrachten, da es hier nicht mit deutschem Recht konform ist.

Was machbar ist, und was derzeit ja auch erfolgt, dass Muslime hier in Deutschland leben können, ihren Glauben behalten und im Rahmen unserer Gesetzgebung praktizieren dürfen.

Was zu verneinen ist, dass sind Bestrebungen, wie z.B. von Frau Özoguz (SPD), die unsere Gesetzgebung islamkonform aufweichen möchte. Bestrebungen zur Grundgesetzveränderung, sowie Einforderungen von Zugeständnissen gemäß dem eingereichten Impulspapier, müssen kategorisch abgelehnt werden.

Und du meinst ernsthaft, dass jeder Muslim, der hier nach Deutschland kommt, sich genau an alle diese Regeln hält und ultraglüubig ist?

So wie es die Christen auch sind?

Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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@Destranix

Hat Er nirgendwo behauptet, ganz im Gegenteil...

"Eine Religion kann sich nur der Religionsfreiheit berühmen, wenn diese Religion geltende Gesetze beachtet."

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@ziiim

Ich finde es allerdings eng an der Grenze, wenn die nicht konformen Teile des Islams breit dargelegt werden, die aller anderen Religionen aber unerwähnt bleiben.

Außerdem ist ein Großteil der Punkte kompletter Blödsinn...

Das ist so, als würde man sich auf eine eigene ultraorthodoxe Form des Christentums beziehen, die an Grundsätze aus dem Mittelalter festhalten.

Komplett realitätsfern!

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@Destranix

Es geht aber bei der Frage nunmal um den Islam. Und es ist einfach nicht zu verneinen, daß sich diese Religion, und der Koran der diese leitet, nicht weiterentwickelt. Das was 1988 Ritter aufgeführt hat, ist nun einmal Realität. Das hat auch nichts mit einer be-oder Abwertung zu tun. Wie man das findet, sollte jeder für sich selbst beantworten.

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@ziiim

Kein Muslim, den ich kenne, würde so einen Unsinn glauben!

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@Destranix

Wie gesagt. Es hat ja auch nirgendwo jemand, alle über einen Kamm geschert.

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Warum sollte dann das Christentum zu Deutschland gehören ?

Ist es nicht eher so, dass Deutschland andere Religionen akzeptiert solange sie sich an die geltenden Regeln halten?

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Keine Frage, dass auch im Islam mit den Menschenrechten unvereinbare Strömungen entstanden sind.

Die gab und gibt es leider auch im Christentum. Ist es z.B. mit unserem Grundgesetz vereinbar, dass ein Arzt wegen einer Wiederverheiratung seinen Arbeitsplatz verliert?

Deine Negativliste über "den Islam" erweckt leider den Eindruck, dass es "einen Islam" gibt. Ähnlich wie im Christentum gab und gibt es im Islam ständige Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Wertorientierungen.

Der islamische Dichter und Mystiker Hafiz (Muhammad Schams ad-Din / 1326-1389/90 u.Z.), der schon als Kind den Koran auswendig gelernt hatte, konnte schon im 14. Jahrhundert ausdrücken, was vielen Christen und Muslimen noch im 21. Jahrhundert kaum über die Lippen kommt:

Ich habe so viel von Gott gelernt,

dass ich mich nicht mehr

Christ, Hindu, Moslem,

Buddha nennen kann.

http://mariaknies.com/2015/03/13/ich-habe-so-viel-gelernt/

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Kommt darauf an, welche Staatsform für die BRD (weiterhin) angestrebt wird..:

Auszüge aus: http://www.tauhid.net/demokratie.html

Manche Muslime glauben wirklich, dass Islam und Demokratie vereinbar seien, da Islam in der Tat demokratische Prinzipien besitzt.
ff
Durch die Einführung des Volkes als "Souverän", d.h. Demokratie oder jeder anderen Staatsform, die nicht auf dem von Gott offenbarten Gesetz aufgebaut ist, wird Allah s.w.t. als "Souverän" (Al-Malik) abgelöst.
Dies bedeutet, dass alle, die diese Staatsformen akzeptieren, etwas anderes als Al-Hakam (der Gesetzgeber) als oberste Autorität gestellt haben.
Dies ist Shirk, Götzendienst, und einer jener Sünden, die Allah s.w.t. nicht vergeben wird.

Da mag jede/r für sich selbst spekulieren, ob und inwieweit "der Islam" zur BRD gehören soll...

Gehört die Evangelische Kirche zu Deutschland?

Unter der Diktatur des Generalissimo Franco in Spanien gehörte nur die katholische Kirch zu Spanien.

Andere Glaubensrichtungen durften nicht öffentlich in Erscheinung treten, weil eben nur die Katholische Kirche zu Spanien gehörte.

Heute haben wir in Deutschland ein Grundgesetz dessen Artikel 4 vorschreibt:

"Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."

Solange das Grundgesetz zu Deutschland gehört, gehören auch andere Bekenntnisse zu Deutschland.

Alle, die das Gegenteil behaupten, könnten – wenn sie das Grundgesetz achten – erst nach einer Grundgesetzänderung mit Recht behaupten, dass der der Islam nicht zu Deutschlang gehört.

Eine Grundgesetzänderung müsste dann allerdings festlegen, welche Religionsausübung in Deutschland legal ist. Um das durchzusetzen, müsste Deutschland sich zuvor wohl in eine Diktatur verwandelt haben.

Nun hat 1988Ritter, Argumente zusammengetragen, die belegen sollen, dass der Islam gegen die in unserem Grundgesetz verbürgten Menschenrechte verstößt.

Zugespitzt zusammengefasst: „Der Islam“ ist eine kriminelle Vereinigung. Deshalb gehört er verboten und deshalb darf er nicht Teil unseres Rechtsstaates sein.

Nun ist mir nicht bekannt, dass ein Verbot „des Islam“ in Deutschland angestrebt wird.

Das wäre auch schwachsinnig, da „der Islam“ mindestens so heterogen ist, wie die christlichen Kirchen.

Wer also behauptet, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, missachtet das Grundgesetz und strebt unterschwellige gar eine andere staatliche Ordnung an, die mit unserer demokratischen Grundordnung kaum vereinbar sein dürfte.

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