Warum so ein Hass?

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11 Antworten

Weil Menschen zum Teil blöd sind, und noch viele andere Dinge hassen und verabscheuen, die absolut nicht verabscheuungswürdig sind. 

Meiner Meinung nach ist der Ansatz und Idee der Religionen gut, aber hat jedoch auch seine Fehler, genauso wie alles andere.

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Weil diese Religionen wie auch ihre Anhänger die unangenehme Angewohneit haben sich vehement in das Leben anderer einzumischen.

Sei es bei der Abtreibung, bei der Gleichbehandlung von Homosexuellen, Gleichberechtigung der Frau, bei Stammzellforschung, Kreuzen in Kirchen, verpflichtende Verschleierung in vielen muslimischen Ländern und vielen anderen Themen. 

Dieses Verhalten ist absolut indiskutabel und sorgt dafür, dass viele normale Menschen eine Abneigung gegen Religionen und deren Anhänger entwickeln und sorgt für Kritik. 

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Von "Hass" würde ich da nicht reden, aber wenn mir Leute mit höllischen Qualen kommen, die allen Menschen drohen, die nicht bedingungslos ihrer ganz bestimmten Religion folgen, muss damit gerechnet werden, dass ich nicht gerade vor Freude "Luftsprünge" mache.

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Die Religion (oder eher vor allem die Kirche) hat nun mal bei einigen Menschen einen negativen Ruf. Die Inquisition verurteilte mit ihrer Macht viele unschuldige Menschen oder Philosophen, die nur von der physikalischen Wahrheit berichteten. Auch gibt es die Pfarrer, die Kinder schänden oder die generelle religiöse Striktheit und Keuschheit mit denen einige aufwachsen mussten. Gläubige, die ihr Kind wegen Homosexualität beispielsweise verstoßen, verkanten sich auch mit der heutzutage sozial eingestellten Gesellschaft.

In meiner Klasse (10. Klasse) zum Beispiel, wird, gegenteilig zu dem was du schon erwähnt hast, eben sehr oft gesagt "Ohne Religion hätten wir wahrscheinlich keinen Krieg auf der Welt... oder kaum welchen". Und manchmal musste die Religion so hinhalten, um schreckliche Taten zu rechtfertigen, ein gutes Beispiel ist der IS.

Und wenn es halt dann auch so Dinge gibt, wie den IS, ist das viel auffälliger, als die Milliarden Muslime, die friedlich leben können. Genauso wie bei Hautfarben, Geschlechtern, Altersstufen, und, und, und, bilden sich Stereotypen aus, die den Menschen im Kopf bleiben, vor allem, wenn sie keine widersprüchliche Erfahrung in dem Bezug erleben.

Das ist natürlich nur ein Erklärungsversuch, aber nicht meine Meinung. Religion an sich ist keine schlechte Sache. Sie erklärt ein bisschen, wie der Mensch denkt und was sein Herz braucht.

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Es ist wirklich nicht in Ordnung, Menschen wegen ihren Glauben oder ihrer Meinung schlecht zu machen aber wenn man mal die Geschichte anschaut, sind dank der Religionen Millionen von Menschen gestorben. Und wegen was? Einem Gott.

Und wenn wir mal die Staaten anschauen, bei denen Religion an erster Stelle steht, geht es bei denen auch nicht wirklich bergauf. 

Meiner Meinung nach, soll jeder das machen und das anbeten was er will aber man sollte Menschen die damit nichts zu tun haben wollen in Ruhe lassen und die Religion nicht komplett als Staatsform bzw. Regierung zulassen.

Ach ja, Kritik hat nichts mit Hass zu tun und eine Diskussion hat nichts mit Feindlichkeit zu tun.

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Weil der "Glaube" nichts besseres als der an den Osterhasen, die Zahnfee oder die Vier ist?

Ich persönlich hasse weder eine Religion noch einen Gläubigen. Und es ist wohl eher dein ganz persönliches Problem, dass du Hass verspürst.
Meine Westentaschenphsychologie für Anfänger, Jahrgang 1922 verweist auf https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29

Hass wirst du unter Atheisten selten finden, Gewalt noch seltener. Zumindest wenn du relionsähnliche Ideologien nicht unter Atheismus fasst.

Und wenn DU etwas nicht verstehst, ist das eine Aussage über DICH.
Deswegen darfst du nicht zum Hetzer werden.

Du betreibst durch deine Frage Hezte, wie ich es empfinde..
Natürlich ist es mein gutes Recht, keinen Glauben zu akzeptieren, und jeden Glauben der angemessenen Lächerlichkeit zuzuführen.
Glauben kann man ebensowenig akzeptieren wie Menschen, die den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Und die dann noch von Gottes Strafe beten, während sie sterben, durch eigenen Dummheit.

All das darf ich sagen, hierzulande und hoffentlich auch in diesem Forum, weil es nur eine Zuspitzung war.
Ich werde den Glauben nie respektieren, und auch nicht akzeptieren.

Was nicht heißt, dass ich gläubige Menschen nicht respektiere und akzeptiere.
Jeder Mensch hat viele Seiten, und kein Mensch kann vom anderen fordern, dass er alle Seiten akzeptiert oder respektiert.

Welch eine Anmaßung, so vermute ich mal.

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danhof 28.03.2016, 08:53

>>Hass wirst du unter Atheisten selten finden, Gewalt noch seltener<<

Eigenes Zitat von oben:

>>Dann empfehle ich einen Blick auf die Facebook-Gruppe "Die Atheisten".
Dort hat sich eine Gruppe zusammengefunden, deren primäres Ziel
Provokation und die Äußerung ihres Hasses gegenüber allen Religionen und
Gläubigen auszudrücken zu sein scheint. Diskussion und sachliche
Auseinandersetzung: Fehlanzeige. Und wenn ihnen keine Argumente mehr
einfallen, bannen sie einen.<<

Gewaltandrohung war übrigens auch dabei.

>>Weil der "Glaube" nichts besseres als der an den Osterhasen, die Zahnfee oder die Vier ist?<<

Wo gibt es Informationen über die Ziele, Offenbarungen und Verheißungen des Osterhasen oder der Zahnfee (wichtig: das FSM haste vergessen!). Richtig: NIRGENDWO. Also ist die These, dass der Glaube nichts besseres ist, schon mal nicht zutreffend.

Man kann sagen "Ich glaube nicht an Gott" oder "Ich finde Glauben doof". Damit hat niemand ein Problem. Nur ich finde, wenn es unsachlich und persönlich wird, wird es schnell schwierig.

>>keinen Glauben zu akzeptieren, und jeden Glauben der angemessenen Lächerlichkeit zuzuführen.<<

der ANGEMESSENEN Lächerlichkeit? Schon dieses Adjektiv offenbart ziemlich deutlich eine persönliche, subjektive Färbung. Es wäre ja auch damit getan, zu sagen "Nein, ich glaube nicht an Gott".

Warum muss es aber oft als - geschriebener oder latent mitschwingender - Zusatz heißen "Und im Übrigen ist Glauben doof und Gläubige sind dumm wie Brot"?

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Oft werden die Religionen von Menschen ausgenutzt um Hass zu verbreiten. Es geht ihnen gar nicht um die Religion. Sie suchen einfach nur Gründe um ihre schrecklichen Taten irgendwie rechtfertigen zu können.

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Ein wesentlicher Kritikpunkt (Kritik nicht mit Hass verwechseln) an fast allen Religionen ist, daß sie nicht akzeptieren können, daß andere Leute nicht religiös sind: Und zwar die eigenen Kinder.

Provokante Gegenfrage:

Warum können sie nicht einfach akzeptieren (im Sinne von: Es so belassen), daß ihre Kinder ohne religöse Vorstellung auf die Welt kommen?

Nein, die Kinder werden ungefragt getauft, zu Anhängern einer Religion erklärt, teilweise in einer Weise beschnitten, die sie ihr leben Lang nicht mehr rückgängig machen können. Ihnen werden religöse Lehren als Wahrheit vermittelt, bevor sie mit ihrem Verstand in der Lage sind, den Wahrheitsgehalt selbst zu bewerten. Und schau dir mal an, wieviele Fragen es hier von Jugendlichen gibt, die gezwungen werden, zur Kirche, zur Konfirmation zu gehen, zu beten oder denen aus religösen Gründen Freund/Freundin verboten werden.

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danhof 28.03.2016, 08:34

Provokante Gegenfrage: Warum sollte man Kinder von jeglichen Werten und Moralvorstellungen fernhalten?

"Ja, mein Kind. Klau ruhig. Wenn Du erwachsen bist, kannst Du ja prüfen, ob das OK ist".

OK, das ist stark überspitzt, aber konsequent weitergedacht. Wenn ich meinen Kindern nichts vom Glauben erzählen darf, dann bitte ich auch darum, atheistisches Gedankengut außen vor zu lassen.

Im übrigen ist nicht immer alles nur schwarzweiß. Ich bin beispielsweise Mitglied einer Freikirche. Weder taufen wir unsere Kinder, noch werden sie beschnitten. Im Gemeindeverzeichnis wird zwischen Mitgliedern, Freunden und Kindern unterschieden. Sie werden also auch nicht zu Anhängern unserer Religion erklärt.

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HirnvomHimmel 28.03.2016, 12:51
@danhof

Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Darin hast Du recht. Und es geht mir auch nicht darum, Kider von religiösen oder atheistischen Gedanken fernzuhalten. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen den Haltungen:

"Mama und Papa glauben, daß alles von Gott gemacht ist, darum bedanken sie sich Abends mit einem Gebet. Wenn Du möchtest, erklären wir Dir, wie es geht" (Erklärung des Glaubens + Einladung)

und:

"Auch du wurdest von Gott gemacht, Gott ist dein HERR, also solltest auch Du dich Abends mit einem Gebet bedanken" (Behauptung + Anweisung)

Als Mitglied einer Freikirche bist Du dir sicher bewusst, daß die Anhänger deiner Kirche, die eben ihre Kinder nicht taufen etc., zahlenmäßig in der Minderheit sind. Du bist dir sicher auch bewusst, daß viele andere Glaubensgemeinschaftn eben so anhängerstark geworden sind, gerade weil sie bei der Glaubensvermittlung an die Kinder mit "schmutzigen Tricks" spielen. Wenn Die Kirtikpunkte für euch nicht zutreffen, wenn ihr nicht versucht, gegenzusteuern, falls eure Kinder den Glauben nicht anehmen - dann gehört ihr eben nicht zur Gruppe "fast alle", die hier kritisiert wird.

Dein Beispiel mit dem Klauen ist tatsächlich etwas überspitzt. Hier besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens, daß es zu Problemen führt. Und eine Belehrung darüber kommt auch ohne die Argumentation mit Gott aus.

Aber wie würden sich die Anhänger deiner Glaubensgemeinschaft in einer Frage verhalten, die für euch eine große Verfehlung ist, für Andere aber kein Problem darstellt: Z.B. wenn die 16-Jährige Tochter einen Freund mit nach Hause bringt und mit ihm unehelichen Sex (natürlich mit Verhüterli) haben möchte?

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Kritik bedeutet nicht gleich Hass oder Abneigung. Nur weil jemand deinen Glauben, deinen Lebensstil oder deine Meinung kritisiert, bedeutet das nicht dass diese Person dich auch hasst.

Kritik mit Hass zu verbinden zeugt eher davon dass man mit Kritik an sich nicht umgehen kann.

In Anbetracht der gewalttätigen Geschichte der Religionen die sich bis in die Gegenwart zieht, ist es nicht verwunderlich wenn man eine Abneigung dagegen entwickelt.

Zusätzlich benutzen Religionen seid es sie gibt verschiedene Mittel der Propaganda und nicht wenige religiöse Gruppen schüren den Hass ihrer Mitglieder gegenüber Andersgläubigen.

Religionen sind anachronistische Lügenmärchen an welchen die Menschen hauptsächlich aufgrund der starken Indoktrinierung bis heute festhalten, obwohl alles gegen ihre Richtigkeit spricht.

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theonce 27.03.2016, 17:24

Ich hab nie geschrieben, dass ich keine Kritik ab kann.

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Andrastor 27.03.2016, 17:28
@theonce

Nun, du verbindest Kritk mit Hass und mit Nicht-Akzeptanz. Das sind sehr eindeutige Anzeichen dafür, dass du mit Kritk nicht wirklich umgehen kannst, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

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danhof 28.03.2016, 08:45

>>Religionen sind anachronistische Lügenmärchen<<

Das ist keine Kritik, das ist verallgemeinernde Herabwürdigung.

Kritik ist "Die SPD tut nichts für Arbeiter, wähl lieber die CDU". Das ist eine Diskussionsgrundlage. Aber im Bezug auf Glauben alles als Mist zu bezeichnen, stellt keine gute Basis dar.

>>Kritik bedeutet nicht gleich Hass oder Abneigung<<

Dann empfehle ich einen Blick auf die Facebook-Gruppe "Die Atheisten". Dort hat sich eine Gruppe zusammengefunden, deren primäres Ziel Provokation und die Äußerung ihres Hasses gegenüber allen Religionen und Gläubigen auszudrücken zu sein scheint. Diskussion und sachliche Auseinandersetzung: Fehlanzeige. Und wenn ihnen keine Argumente mehr einfallen, bannen sie einen.

>>In Anbetracht der gewalttätigen Geschichte der Religionen<<

Naja gut, das jetzt alles gegeneinander aufzurechnen...

Der zweite Weltkrieg hatte wieviele Millionen Opfer? Und niemand wird behaupten, dass das ein Krieg war, der durch Religion verursacht wurde... (nur weil Herr Hitler vielleicht zu faul war, aus der katholischen Kirche auszutreten, bedeutet das übrigens nicht, dass er Christ war)

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Andrastor 28.03.2016, 14:42
@danhof

Du zeigst ein grobes Unverständnis was Kritik ist und was nicht.

"Die SPD tut nichts für Arbeiter, wähl lieber die CDU"

Ist KEINE Kritik. Das ist im höchsten Fall Propaganda.

Religionen sind anachronistische Lügenmärchen

IST Kritik. Der Vorwurf des Anachronismus ist eine direkte Kritik an die urkonservative Einstellung der Religionen, sie schaffen es nicht sich ohne ausreichenden Druck selbst zu modernisieren und verehren Figuren die heute seit mehreren tausend Jahren tot sind.

Lügenmärchen ist eine direkte Kritk an die unbeweisenen Aussagen der Religion, welche jedoch als Wahrheit propagiert werden.

Da das Eigenschaften sind, welche sich alle Religionen teilen, kann man das durchaus so verallgemeinern. Wenn man an den aktuellen Politikern (um bei deinem Beispiel zu bleiben) kritisieren will dass sie generell nichts verändern kann man auch sagen

"Unsere Politiker tun nichts um etwas zu verbessern".

Auch DAS ist eine Kritik.

Dann empfehle ich einen Blick auf die Facebook-Gruppe "Die Atheisten

Komm schon? Wirklich jetzt? Wenn du auf dem Niveau diskutierst, wundert es mich nicht dass du gebannt wirst. Was würdest du sagen, wenn ich behaupte das Christentum wäre gewallttätig weil es in Afrika eine römisch katholische Terrorzelle gibt?

Du hast negative Erfahrungen mit einer Gruppe gemacht und scherst nun alle ich nenns mal "Glaubensanhänger" über einen Kamm? Sind alle Muslime für dich Terroristen nur wegen der IS?

Herr Hitler vielleicht zu faul war, aus der katholischen Kirche auszutreten, bedeutet das übrigens nicht, dass er Christ war

Er WAR Christ. Hat sogar christlich geheiratet und zwar ungefähr einen Monat bevor der Krieg vorbei war.

Nur weil der Krieg keine religiösen Motive hatte, bedeutet das nicht, dass es ein atheistischer Krieg war.

Es gab keine atheistischen Kriege, welche das Ziel hatten den Atheismus in der Welt zu verbreiten, jedoch unzählige Kriege und Schandtaten, welche das Ziel hatten eine Religion zu verbreiten.

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theonce 29.03.2016, 12:03

Religionen haben sich sehr wohl modernisiert, auch wenn vielleicht nicht gerade nach den Vorstellungen von manchen Menschen. Die Vergangenheit zeugt davon, dass Kriege durch Religionen verursacht wurden, aber heute hat das nur noch politische Ursachen. IS hat nichts mit Religion zu tun, wie fast alle Muslime das sehen. (siehe Aktion "not in my name")
Ich finde ja an Religionen besonders so interessant, dass sie schon so lange bestehen. Meiner Meinung nach ist das schon fast etwas "traditionelles".
Natürlich hat Kritik nix mit Hass zu tun, jedoch finde ich diverse Gruppen nicht mehr kritisierend sondern eher hassend. Es schmerzt mich zu sehen wenn friedliche Religiöse beschimpft werden. Klar mag Atheismus ein friedlicher Weg sein, aber gerade deswegen sollte man ja versuchen mit Religionen klar zu kommen. In meinem Umfeld  akzeptieren sich alle, egal welche Religion oder Herkunft oder sonst was. Und auf genau das kommt es mir an. 😉

Mit freundlichen Grüßen
Theonce😊

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Weil allein die Tatsache dass Menschen glauben eine Provokation für die satte säkulare Gesellschaft ist.

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Wer Hass schürt wird Hass zurückbekommen. Wer Menschen tötet wird den mit dem Tode konfrontiert. Schon mal so die Sachen gesehen? Wo Geld, Gier und Furchtlosigkeit die Welt regieren, wird der Mensch zur Bestie.

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