Warum sitzen die Vorstände von Dax Firmen gleichzeitig im Aufsichtsrat von anderen großen Firmen?

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2 Antworten

Der Aufsichtrat einer Aktiengesellschaft wird von den Eigentümern, d.h. den Aktionären bestellt und soll den Vorstand auswählen und überwachen. Der Aufsichtsrat kümmert sich aber nicht um das Tagesgschäft und tritt nur ein paar mal im Jahr zusammen (mindestens 4 mal). Natürlich muss ein Aufsichtrat der den Vorstand eines DAX Konzernes überwacht auch selber Erfahrungen in der Führung eines DAX Konzernes, bzw. eines ähnlich großen Unternehmens haben. Daher werden oftmals ander DAX Vorstände in Aufsichträte berufen. Desweiteren gibt es oft auch Politiker in Aufsichträten, gerade dann wenn der Staat an dem Unternehmen beteiligt ist (z.B. Bahn, VW, etc.) sowie Vertreter der Arbeitnehmer (in der Regel Gewerkschaftsfunktionäre).

Allerdings hat das System viele Macken. So werden z.B. die Arbeitnehmermandate meist mit betriebsfremden Gewerkscjaftsfunktioären bestezt und es gibt auch keine Regel die es untersagt das Vorstände von konkurrienden Unternehmen in die Aufsichträte ihrer Konkurenz gewählt werden. Ausserdem ist es eine ungeschrieben Regel das der Vorstandsvorsitzende nach seinem Ausscheiden zum Aufsichtsratsvorsitzenden berufen wird. Das wirdt natürlich Fragen der Objektivität auf, insbesondere im Bezug auf die zu prüfenden Entscheidungen aus der eigene Zeit als Vorstandsvorsitzender.

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weil es dabei eigentlich nur darum geht irgendjemandem sehr viel geld in die tasche zu manövrieren.

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