Warum sind viele Menschen (vor allem in Deutschland) gegen Türken oder den Islam?

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33 Antworten

Hallo!

Ich finde, dass Dein Fragetext den wirklichen Sachverhalt nicht korrekt wiedergibt. Er mag Deine Sichtweise offenbaren, bzw. die Sichtweise und Empfindung vieler Muslime in Deutschland. ("Türken und Muslime in der permanenten Opferrolle, umgeben von einem feindseligen deutschen Umfeld.") Ich möchte mich als deutsch-türkischer Moslem aber klar gegen diese einseitige Haltung positionieren.

Zunächst sind Internetkommentare, allen voran auf Facebook, eine wahrlich ungünstige Quelle, um sich eine Meinung über eine Gesellschaft zu bilden. Völlig egal, um welches Thema es geht - stets dominieren die kurzen, populistischen, polemischen Beiträge über den längeren sachlichen. Im Internet werden Texte schnell gelesen und wer da knapp und emotional in die Tasten haut, der bekommt eben am schnellsten "Likes". Mit anderen Worten, in der Spähre der Internetkommentarleiste befinden wir uns ohnehin auf einem stumpfen, oberflächlichen Niveau. Schau Dir doch an, welche Parteien die meisten Likes auf Facebook haben. Am meisten Gefällt-mir-Angaben hat die AfD, dicht gefolgt von der NPD und an dritter Stelle kommt die Linke. Sieht das in der politischen Realität so aus? Nein.

Dass es in Deutschland zweifellos Vorurteile gegenüber Türken gibt, ist einfach zu erklären. Die "Türken" (genau genommen sind es ja Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund) machen nun mal die größte Minderheit im Land aus. Und diese Minderheit unterscheidet sich von ihrem Aussehen, von ihrem Werteschema und häufig auch ihrem sozialen Milieu deutlich von der "Kerngesellschaft". Dafür kann man natürlich nicht alleine uns Deutschtürken die Schuld zuweisen. Die Gastarbeiter wurden einst in eine völlig fremde und andersartige Gesellschaft und Kultur geworfen und waren so ziemlich auf sich alleine gestellt. Die Männer gingen arbeiten und konnten so zumindest sozialen Anschluss finden bei ihren Arbeitskollegen. Aber die Frauen blieben nach konservativem Muster zuhause, sprachen kein Deutsch, haben aber die Kinder erzogen. Zwei grundverschiedene Kulturen, die konservativ-türkische aus Anatolien und die säkular-städtische in Deutschland, prallten aufeinander. Integrationspolitik oder ähnliches gab es nicht. Kein Wunder, dass die nachfolgenden Generationen große Probleme hatten. So rutschten dann die Türkenkinder in ein niedriges soziales Milieu und schotteten sich häufig ab. Und so entwickelte sich der Stereotyp vom integrationsunwilligen kriminellen Türken.

Dass es in Deutschland Abneigung gegenüber dem Islam gibt, ist ebenfalls einfach zu erklären. Die deutsche Gesellschaft ist säkularisiert und die jüngeren Generationen haben mit Religion und Glauben fast gar nichts mehr am Hut. Sie empfinden Religion also grundsätzlich als Unsinn, ganz egal ob Christentum, Hinduismus oder eben Islam. Jetzt haben wir aber wieder die große Minderheit, die Deutschtürken, die diesbezüglich komplett gegensätzliche Ansichten haben. Sie definieren sich auch heute noch größtenteils über einen erzkonservativ interpretierten Islam, den die Gastarbeiter aus ihren Dörfern herbrachten. Religiös und ethisch betrachtet prallen hier also wieder zwei völlig verschiedene Werteschemata aufeinander. Klar, dass es dann zu Kommunikationsstörungen und zu Unverständnis auf beiden Seiten kommt, zu Provokationen und Abspaltungen. Zudem wird der Islam auf der Welt sehr negativ repräsentiert. Radikalislamischer Terror dominiert die Schlagzeilen. Grauenhafte gesellschaftliche Verhältnisse, z.B. bezüglich der Frauenrolle im Nahen Osten, empören die Welt. Meistens handelt es sich dabei um komplexe Ursachen, um Verstrickungen zwischen imperialistischer Historie, gegenwärtigen politischen Machtspielen und kulturell-religiösen Hintergründen. Aber woran bleibt es haften? Am Islam. Somit wird der Islam als besonders aggressiv und bedrohlich empfunden.

Auf den Punkt gebracht resultiert aus all dem ein großes gesellschaftliches Problem in Deutschland: Die Herausbildung einer Parallelgesellschaft. Statt mit Offenheit, Respekt, Kompromissbereitschaft und Selbstkritik aufeinander zuzugehen, pinkeln sich beide Seiten lieber gegenseitig ans Bein. Dafür kritisiere ich Deutschtürken ebenso wie Deutsche.

Der Schlüssel zur Lösung des Problems ist folgender: Gegenseitiger Austausch und selbstkritische Hinterfragungen der eigenen Ansichten und des eigenen Handelns. Der säkulare und religionskritische Teil der Gesellschaft muss dazu Akzeptanz, Verständnis und Kompromissbereitschaft für den Islam und die Muslime zeigen. Und der konservativ-muslimische Teil der Gesellschaft muss sich gegen die archaischen innerislamischen Strukturen stellen, die von den theologischen Fakultäten im Nahen Osten und den dortigen politischen Machthabern manifestiert werden. Anders kann sich der Islam nicht weiterentwickeln und eine Annäherung von Muslimen und dem säkularen Westen kann ohne eine Herausbildung von Parallelgesellschaften nicht geschehen.

Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben, meinen mal wieder viel zu langen Text zu lesen (auf Facebook hätte ich schlechte Karten, Likes zu ergattern) ;-)

LG

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Kommentar von DottorePsycho
12.03.2016, 14:49

Sehr schöner Beitrag. Danke dafür. Zu einem Punkt aber möchte ich etwas anmerken:

"Der säkulare und religionskritische Teil der Gesellschaft muss dazu Akzeptanz, Verständnis und Kompromissbereitschaft für den Islam und die Muslime zeigen."

Muss er das wirklich? Nach meiner Beobachtung haben die allerwenigsten Deutschen ein Problem damit, wenn ein Türke oder sonstiger Muslim seine Religion lebt, solange er damit nicht die Regeln, insbesondere die der Deutschen Gesetzgebung verletzt.

Den größten Unmut verursachen provokante und aggressive, oft junge Muslime, deren Verhalten mit den muslimischen Geboten bezüglich des Umgangs miteinander - und eben auch mit den sog. Ungläubigen - nichts zu tun hat.

Auch an einem Kopftuch stört sich in städtischen Regionen kaum jemand. Und die Provinzler werden sich auch daran gewöhnen, haben sie doch selbst noch vor wenigen Jahrzehnten gerne Kopftuch getragen.

Viel entscheidender ist hier jedoch die Assoziation, die der Deutsche bezüglich kopftuchtragender Muslima hat: die unterdrückte unfreie Frau. Dagegen hat der Deutsche etwas. Mit Recht, wie ich finde. Solange muslimischen Mädchen die normale Teilnahme an der Gesellschaft durch religiös motivierte Verbote seitens der Eltern verwehrt wird, solange muslimischen Mädchen der "normale" Umgang mit Männern als Unzucht verkauft wird und solange es Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen und weibl. Genitalverstümmelungen gibt, die allesamt religiös - in diesem Fall muslimisch - motiviert sind, wird der Deutsche etwas dagegen haben. ER könnte ja auch sagen "mir doch egal, sind ja keine Deutschen Frauen", aber so einfach macht er es sich nicht. Und dafür hat der Deutsche eine Menge Anerkennung und Respekt verdient.

In meiner Praxis habe ich weit über 90% Deutsche Patienten, die sich überhaupt nicht an meinern persischen Abstammung oder meinem alevitisch-muslimischen Glauben stören. Hier zeigen mir die Deutschen, dass sie grundsätzlich offen für uns sind. Da ist noch nichtmal Toleranz in der Luft (Toleranz würde ja bedeuten, dass sie quasi "ein Auge zudrücken" obwohl mit mir etwas nicht in Ordnung ist). Nein, ich bin vollständig anerkannt und akzeptiert als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.

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Hallo

Ich ärgere mich auch darüber mich immer 3 mal beweisen zu müssrn. Doch wir müssen uns etwas eingestehen. Viele unserer Landsleute kommen aus Dörfern des Anatoliens. Sie haben kaum die Schule besucht. Dadurch können sie selbst Tradition und Religion nicht auseinander halten. Ungebildete Menschen haben in der Regel Angst vor Neuem. Also halten sie noch fester an Traditionen die bereits in der Türkei schon längst vorbei sind. 

Nun sind aber viele ältere Genarationen aus genau solchen Situationen gekommen. Mal ehrlich: hätte deine Familie Türkei verlassen wenn es ihnen finanziell dort gut gegangen wäre?

Und es gibt nun mal Kinder die genau so erzogen werden und es meinen hier auch sozuleben. Da ist es kein Wunder das Mann türkische Männer als Paschas und Frauen als Unterdrückte sieht. Kurz: wir können uns auch bei unseren eigenen Leuten bedanken!

Der nächste Punkt ist das tatsächlich viele unsere türkischen Landsleute nicht in der Lage sind richtig zu diskutieten. Es endet tatsächlich meistens mit Beleidigungen. 

Und während eine schlechte Tat sich 15 mal verbreitet wird erfahren gute Taten nur 5 mal.

Was den Islam angeht: Allah ist der Barmherzigste. Allah ist der Gerechteste. Warum können das soviele unsere Glaubensgeschwister nicht erkennen?  Wie können wir über andere urteilen? Warum meinen wir zu wissen wie Gott in einer Sache sieht? Und warum erhoffen wir bei einer Sünde nicht auf Gottes Vergebung? Würden wir mehr an Gottes gute Eigenschaften glauben dann würden wir uns nicht ständig so daneben darstellen...

Also kurz gesagt: ich sehe die Schuld nicht an pauschalisierenden Menschen die uns alle in eine Schublade stecken sondern ich sehe die Schuld eher an unseren Leuten die einfach ein schlechtes Beispiel darstellen und uns so präsentieren.

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Kommentar von Dummie42
13.03.2016, 17:11

Und noch eine weitere Stimme der Vernunft. Wie schön!

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Kommentar von eccojohn
16.03.2017, 02:44

Wäre diese selbstkritische Betrachtungsweise bei nur 10 % der Muslime aufzufinden, GÄBE  ES  DIESES  PROBLEM  ABSOLUT NICHT.

Diese Art zu denken und zu handeln in den Medien - diese Art am Stammtisch - diese Art im täglichen Zusammenleben, und wir hätten einen gesellschaftlichen Quantensprung zu verbuchen, der durch nichts zu toppen wäre.

Ich persönlich denke mal, Türke Ali darf ebenso dumm und ungebildet sein wie Kollege Otte / Gustav oder wer auch immer ! Das macht nicht den entscheidenden Unterschied.

Unterschiede macht zu 99% die fanatisch ausgelegte Religion, die für deutsches Verständniss härter und vehementer verteidigt wird wie die eigene Frau und dasKind !

Das und genau das ist m.M.n. das Hauptproblem, denn Türke Ali und Aldi sind heute ganz selbstverständlich in fast jedem Dorf vertreten - und das ist auch gut so

Logisch, es gibt auch Ausnahmen - aber die sind eben auch überall. 

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Dem ist nicht so. Unsere Gesellschaft ist offen genug, jedem - auch Türken - jede Chance zu geben sich zu verwirklichen, wenn er/sie es will und es drauf hat.

Wie konnten es Cem Özdemir, Sibel Kekilli, Fatih Akın, Ali Güngörmüş, Vural Öger, Emine Özdamar, Kaya Yanar, Shermin Langhoff, Nazan Eckes, Nurkan Erpulat, und tausende andere schaffen, nicht nur hier gut zu leben, sondern sogar zu Promis zu werden?

Indem sie sich nicht selbst isolierten, indem sie alte Vorstellungen verwarfen oder erst gar nicht annahmen, die Wertvorstellung der Gesellschaft teilen, sich anpassten(!), nicht ihre Religion heraushängen, sich nicht selbst mit Kopftuch oder schlimmerem stigmatisieren, nicht meinen, unter sich bleiben zu müssen (Stichwort: Heirat innerhalb der Religionsgemeinschaft) usw.

Es ist nicht die Gesellschaft, die sie isoliert. Es sind sie selbst.

Nur zwei kleine Beispiele zum Nachdenken:

wer meint, seinen Glauben öffentlich demonstrieren zu müssen, indem er/sie auf ein Kopftuch oder Schlimmeres besteht, zeigt, daß er/sie eben nicht in der Masse der Menschen untergehen will, sich bewusst abgrenzt. Was aber sagt das über den Menschen aus? Man stelle sich vor, jeder hätte eine Armbinde oder ein Schild umhängen, auf dem die Religionsangehörigkeit in großen Lettern geschrieben steht.

Man sieht: das ist völlig konträr zu einer Gesellschaft, die den Glauben als etwas zweitrangiges, etwas höchst privates ansieht, und ansehen will.

Und das aus gutem Grund: es gab Jahrhunderte in denen sich Katholiken und Protestanten gegenseitig umbrachten. Heute macht sich niemand mehr Gedanken, ob das Gegenüber nun Protestant, Katholik, Atheist oder sonstwas ist. Weil es nicht thematisiert wird. Genau das aber wollen viele Muslime.

Wer meint, seine Kinder nur innerhalb seiner Religionsgemeinschaft zu verheiraten, wer denkt, es wäre eine Sünde, wenn eine Türkin oder Türkischstämmige einen einen Christen oder gar Atheisten heiratet, der verhindert Integration schon im Ansatz. Komischerweise scheint es umgekehrt weniger Probleme zu machen, obgleich auch das relativ selten ist.
Oft hört und liest man sogar "du darfst keinen Deutschen heiraten bzw. mit ihm zusammensein". Schon die Bezeichnung zeigt, daß man sich nicht dieser Gesellschaft angehörig fühlt. Und es liegt nicht an den "Deutschen". Es ist ein hausgemachtes Problem, und Tatsache, daß auch hier Integration bewusst verhindert wird.

Das alles hat aber nichts mit Türken speziell zu tun.

Es hat mit der Religion zu tun.
Wer - auch als Türke oder Türkischstämmig - sich dieser Fessel entledigt, und Religion als das sieht was es sein sollte (nämlich maximal ein Vorwand, 2mal im Jahr ein schönes Festessen zu veranstalten), hat in dieser Gesellschaft alle Möglichkeiten. Und wer in einer von Religion bestimmten Gesellschaft leben will, der muss sich - so Leid es mir tut - eine andere Gesellschaft suchen.
Es gibt genügend Orte auf der Welt wo es das gibt.
Ich frage mich, wenn es denn hier so übel ist, warum es keine Auswanderungswelle dorthin gibt. Irgend was scheint ja an der säkularen, von Religion mehr oder weniger befreiten Gesellschaft dran zu sein, daß alle hierher wollen.

Um den Bogen zu oben zu schließen:
...wenn man es will und es drauf hat.

Es ist natürlich leicht, zu jammern und alle anderen für das eigene Versagen verantwortlich zu machen. Was übrigens auch widerum z.T. religiöse Ursachen hat: wer denkt, Allah wird schon alles richten, und wem schon von Kind an eingetrichtert wird, daß man sich immer und überall fremdbestimmt an dussliche Regeln zu halten hat, wird möglicherweise Probleme haben, in einer modernen Gesellschaft erfolgreich zu sein und sich zu verwirklichen.
Denn wer außer dem Imam und der Mama sagt einem, was zu tun ist?
Selbst denken und insbesondere quer denken ist ja nicht erlaubt und wurde nie gelernt.

Es sind also diejenigen, die sich von den religiösen Fesseln befreien, die Erfolg haben (siehe Promis oben).
Und das muß jeder für sich selbst tun - nicht die Gesellschaft.

PS: nicht alle sind so - siehe Liste oben. Aber eben die Mehrheit. Das lässt sich leider nicht wegdiskutieren.

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Kommentar von uyduran
12.03.2016, 12:52

Ich verstehe zwar, worauf Du hinaus willst und dem Kern Deiner Aussage, nämlich dass der muslimische Teil der Gesellschaft sich von den archaischen innerislamischen Strukturen lösen muss, stimme ich auch zu. Manches finde ich aber unglücklich formuliert, hier appelliere ich an Deinen Ausdruck, denn bei der Zielgruppe, die Du mit Deinem Beitrag erreichen möchtest, stößt Du damit wohl auf taube Ohren.

"wer meint, seinen Glauben öffentlich demonstrieren zu müssen, indem er/sie auf ein Kopftuch oder Schlimmeres besteht"

Ich kann mich zwar nicht als Befürworter des Kopftuches bezeichnen, aber ich finde, dass Du hier ziemlich übertreibst. So "schlimm" ist der Hijab dann auch nicht, auch wenn einem der moralische und theologische Gedanke dahinter missfällt. Am Ende ist es eine Kopfbedeckung, so wie ein Baseballcap, eine Opa-Schirmmütze, ein Hut oder das karierte Kopftuch der Bäuerin. Eine pluralistische Gesellschaft muss diese Vielfalt akzeptieren. Je größer die offen bekundete Ablehnung, umso stärker erfolgt das Echo des Sich-Isolierens und des Jetzt-erst-recht. Je stärker die konservativen Werte als bedroht angesehen werden, umso stärker wird er Fokus auf sie gelegt. Eine pluralistische Gesellschaft muss die Muslima akzeptieren und tolerieren, die sagt, ich möchte aus diesem oder jenem Grund gerne den Hijab tragen. Hier sei außerdem angemerkt, dass das Hauptmotiv meistens nicht mal darin besteht, den Glauben öffentlich zu demonstrieren (auch wenn es sicherlich ebenfalls eine Rolle spielt), sondern, dass geglaubt wird, der Hijab sei tatsächlich von Allah als Pflicht gefordert. Somit stehen wir hier vor einer theologischen Frage und da die theologischen Fakultäten des Nahen Ostens, die die Doktrin des gegenwärtigen Islam maßgeblich prägen, von Konservativen besetzt sind (und von politischen Machthabern gestützt werden), ist es unheimlich schwierig, einen Paradigmenwechsel zu erreichen.

LG







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Kommentar von Mark1616
12.03.2016, 14:27

Sibel Kekilli

Ob die von gläubigen Moslems als gutes Beispiel angenommen werden wird? Ich weis ja nicht. :P

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Wenn ich islamischen Fundamentalismus ablehne und den Koran nicht mag, bedeutet das natürlich nicht dass ich etwas gegen Menschen habe, gleichgültig, aus welchem Land sie stammen, oder welche Hautfarbe sie haben. Ich kenne einige sehr nette Menschen türkischen oder insbesondere auch kurdischer Herkunft. Ich habe auch gute Bekannte in Marokko, die ich aber allesamt als fortschrittlich denkende Muslime ansehen würde.

Ich mag es aber überhaupt nicht, wenn ein ansonsten durchaus netter  und umgänglicher Mensch mir seine Religion als absolute Wahrheit verkaufen, möchte und dann auch noch erzählt, ich würde irgendwann zumindest mit den Füssen im Höllenfeuer stehen, es sei denn ich würde seine Religion annehmen. 

Das bezieht sich auch auf andere Religionen. Ich habe etwas gegen religiösen Fundamentalismus und dieser ist in der heutigen Zeit (zumindest in Mitteleuropa) besonders noch unter den Muslimen zu finden.

Es gibt durchaus fortschrittlicher denkende Muslime, auch islamische Wissenschaftler oder Gelehrte, wie Nasr Hamid Abu Zaid oder Mouhanad Khorchide oder auch Muhammad Asad deren religiöse Sichtweise ich nicht nur tolerieren, sonder auch respektieren kann.

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Kommentar von Trgay
16.12.2016, 03:28

Man kann dem islam nicht vertrauen, es unterdrückt die Mädchen, viele rüberkommen sind heimlich Christentum konvertiert, weil sie den islAm hAssen und Jesus Christus lieben, und eine Christim sucht einen Christenten zum Mann. Weil man ins.Paradies kommt

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Menschen neigen dazu von kleinen Gruppen auf die Allgemeinheit zu schließen. Der Islam macht durch die vielen gewalttätigen, radikalen Gruppen keinen guten Eindruck. Zusätzlich trägt jede/r Einwohner/in mit türkischen Wurzeln, der/die sich nicht anpassen möchte, zu diesem schlechten Eindruck bei.

Die Menschen sehen in den Nachrichten die bösen Islamisten welche die Weltherrschaft anstreben und alle töten wollen und vor der Tür laufen die "Ghetto-Türken" (nicht beleidigend gemeint) herum und benehmen sich respektlos und sprechen kein Wort der Landessprache.

Zsätzlich sind viele Menschen türkischer Abstammung am Äußeren leicht zu erkennen, die dunkle Haut, die schwarzen Haare, das sind Merkmale, die sich einprägen und die es den Leuten erlauben schnell mit dem Finger zu zeigen.

Auf diese Weise entwickelt sich in den Köpfen der Menschen ein Feindbild des bösartigen, nicht integrationswilligen oder -fähigen, Türken oder Moslem.

Je geringer der Intellekt der Menschen desto höher die Gewaltbereitschaft, also sollten dich derartige Kommentare nicht wundern, auch wenn sie nicht von Charakter zeugen.

Im übrigen ist Schweinefleisch wirklich lecker. Ich bevorzuge zwar Geflügel, aber ein richtiger Buschenschank-Schweinsbraten ist eine Köstlichkeit, die man mal probiert haben sollte ;)

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Ich gebe zu, die Stimmung gegenüber Muslimen und Türken hat ein Tief in einer Zeit, in der der IS Menschen abschlachtet und die Türkei Kurd_inn_en abschlachtet. Es zeigt sich daran, das Pegida in meiner Stadt jetzt nicht mehr nur 17, sondern 70 Hanseln auf die Beine stellt - zusammengekarrt aus dem ganzen Bundesland. Aber das Volk repräsentieren sie nicht. Den Menschen in meiner Stadt ist durchaus bewusst, dass in der größten Industrie der Stadt hauptsächlich Türken und auch die eine oder andere Türkin arbeitet und dass das gut so ist.

Auch am Islam stört sich kaum jemand, eher schon am Ausmaß der (zur Schau getragenen) Frömmigkeit. Sie ist im Laufe der letzten Jahrzehnte hier wie in der Türkei erheblich gewachsen. Die Kritik daran kommt nicht von Christ_inn_en, sondern von unreligiösen Menschen. Am unangenehmsten empfinde ich es, wenn Muslime ständig den Namen Allahs aussprechen ohne Notwendigkeit, z.B. im Worte W'Allah. Unter Juden und protestantischen Christen gilt das als Sünde.  

Mit dem Kopftuchtragen habe ich wenig Probleme. Ja, ich empfinde es als schade, wenn ein junges Mädchen ihre große Schönheit hinter einem Tuch verbirgt, aber ich weiß so gut wie sie, dass eben jene mich ablenken könnte.

Mit Deutschen, die von Migranten fordern, sie hätten sich in jeder Hinsicht anzupassen, kann ich gar nichts anfangen. Integration kann keine Einbahnstraße sein, und einige Unterschiede in der Gleichheit aller Menschen müssen immer gestattet sein.

Ich selber habe mich auch immer geweigert, mich vollständig anzupassen, und darüber ist mein Vollbart weiß geworden. Das Gebot, "dass ihr euch den Bart nicht scheret" (leviticus 19 ?), meinte ja gerade, dass die Juden sich von den Heiden unterscheiden sollten im babylonischen Exil. Wer das als Moslem auch will, der hat dazu meinen Segen.

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Solche Provokationen auf Facebook sind natürlich nervig (und nicht ok), da kann ich dich verstehen.

Meiner Erfahrung nach sind die meisten Deutschen keineswegs "gegen Türken" eingestellt, es gibt sicher solche Leute, aber sie sind in der Minderheit.

Der Islam ist eine Religion, die zudem (auch in der Türkei) in einige Untergruppen geteilt ist. Ich schreibe schon seit langem, dass es "den Islam" so als gemeinsame Einheit nicht gibt, auch wenn alle an den Koran glauben, die Unterschiede der Gruppen sind zum Teil erheblich.

Viele Deutsche sehen gerade den arabischen Islam (z.B. die strenge Auslegung in Saudi-Arabien, wo Frauen nicht mal Auto fahren dürfen) als sehr kritisch an (was ich auch verstehen kann). Sie wissen oftmals nicht, dass es in der Türkei deutlich anders ist.

Auf diese Weise werden Muslime auch mit Vorwürfen konfrontiert, für die sie selber gar nichts können (für die andere Muslime verantwortlich sind). Deutsche verallgemeinern gerne (naja, nicht nur Deutsche, viele Menschen tun dies). Ich selber habe nichts "gegen den Islam", aber er ist auch nicht meine Religion.  

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....also ich bin gegen den Islam, weil er (u.a.) die Sharia als Rechtsgrundlage anstrebt. 

...nach solch einem System würde ich nicht leben wollen

wenn hier einer von euch gegen den islam ist, möchte ich fragen; wieso eigentlich? was haben wir denn getan, dass wir so gehasst werden?

Du bist doch nicht "Der Islam" ..

..und Ablehnung des Islams bedeutet doch nicht, dass Du als Mensch abgelehnt wirst..

.. außer Du verhältst dich dauerhaft so, dass man dich für ein wandelndes Islam-Rezitat halten würde...

Egal, ob das jetzt militante Veganer sind, fanatische Kollegen einer Religion oder politischen Überzeugung.. selbst Fans von Sportarten/Vereinen können einen unheimlich nerven...wenn sie penetrant immer wieder darauf zurückkommen

.. sowas kommt halt teils schlecht an, und mit solchen Menschen meiden andere eben den Umgang.. oder sagen auch mal:

" Du jetzt reichts, wir wollen das nicht hören/wissen... verhalte Dich doch bitte etwas anders..."

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Ich kann nicht bestätigen, dass ich etwas gegen "Türken" oder andere Nationalitäten habe... im Gegenteil, ich pflege ein internationales Umfeld...

.. natürlich meide ich aus Anstand gewisse Themen... wie Religion, Sport, Politik... u.ä......bzw streife sie nur, wenn denn nötig....

....treffe mich mit einem türkischen Nachbarn öfter um Schwimmen und Saunieren zu gehen...

...mit einem ukrainischen Nachbarn gehe ich gel. einen "Flohmarktstand" machen...

usw....

...habe eine Türkin und eine Perserin  in meinem Umfeld ( und natürlich auch deutsche Frauen ).. mit denen ich zu verschiedenen Anlässen ausgehe, meist Tanzveranstaltungen

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Fazit: 

trotzdem dass ich gegen die Sharia bin, bin ich nicht gegen Menschen die islamisch aufgewachsen/erzogen sind...

die können ja letztlich auch nichts dafür....

.. entscheidend ist immer das Verhalten jedes einzelnen Menschen, und ob Sympathie vorhanden ist, oder nicht

Nationalität und eingetragene Religion interessieren mich da nicht....

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Hier muss mal ganz korrigierend eingegriffen werden.

Warum sind viele Menschen (vor allem in Deutschland) gegen Türken oder den Islam?

Das stimmt nicht !!!

Sämtliche Staaten auf dem Balkan, sowie slawische Staaten, halten von Türken recht wenig, und von dem Islam gar nichts.

Dies resultiert auch aus der immer noch präsenten Zeit der osmanischen Expansionen mit Zwangsislamisierung.

Zudem gibt es eine wachsende Zahl von Staaten und Völker die den Islam schlicht und ergreifend verbieten. Siehe zum Beispiel Polen.

Der Grund findet sich auch hier in dem Islam selber, der ja nur vorgibt eine Religion zu sein, statt dessen sich auch als weltliche Ideologie versteht. In der islamischen weltlichen Ideologie werden dabei Ansichten und insbesondere Gesetze des Mittelalters favorisiert. Siehe zum Beispiel Saudi Arabien.

Sowas will kein Mensch.

In Bezug auf Deutschland,

wir haben doch hier nach dem zweiten Weltkrieg die ganze Welt begrüßt und mit den Menschen friedlich zusammengelebt. Dabei hat man sich gegenseitig kulturell bereichert, und nach meiner Ansicht, durch das gegenseitige Kennenlernen den Grundstein für einen nachhaltigen Frieden in Europa gelegt.

Der Zirkus ging doch erst ab dem Zeitpunkt los, als Menschen aus islamisch geprägten Ländern nach Deutschland kamen. Abschottung, Parallelgesellschaften, Unerfreulichkeiten, mangelhafte Wertschätzung. 

....und das ging mal nicht von den Deutschen aus.

Der Islam und seine Menschen, haben hier über Jahrzehnte Zeit gehabt, sich selbst positiv vorzustellen. Dies ist gelinde gesagt nicht so gelungen, wie es andere Menschen anderer Nationen und Kulturen geschafft haben.

Sich jetzt in eine "Opferrolle" zu werfen, und klagend zu fragen warum man den Islam und seine Kulturen ablehnt, halte ich für reichlich naiv. Da sollte man sich nach meiner Ansicht lieber besinnen und auf eigene "Werke" der Vergangenheit schauen.

Dabei kann man schon bei dem Benehmen der Kinder in der Schule anfangen, und bei den heutigen Salafisten aufhören. Die Spannweite dürfte da ziemlich breit sein.

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Kommentar von KaeteK
12.03.2016, 10:39

Ich kann mich deinem Beitrag nur anschließen. Vor allem:

Dabei kann man schon bei dem Benehmen der Kinder

Genauso erleben wir das bei uns - Vor allem ziehen die Mütter immer mehr nach.  Da wir hier im Süden eigentlich bisher sehr gut mit unseren muslimischen Nachbarn klar gekommen sind, macht mir das Sorgen. 

 

Bin ja gespannt, wie sich das noch entwickelt.

Es soll keine Verallgemeinerung sein, denn ich kenne durchaus türkische Familien, wo die Kinder wirklich gut erzogen sind und mit denen ich schon seit Jahren immer mal wieder in Kontakt stehe.

Bisher gab es ein friedliches Miteinander auch unter den Kindern und Jugendlichen. Ich hoffe, es bleibt so und es ist nur eine vorübergehende Phase, denn alle Nationen stehen im Moment unter Strom.

lg

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erstmal, die aussage "vor allem in deutschland" ist sicher nur deine gefühlte "wahrheit", denn schau dir mal z.b. ungarn an, die die grenzen dicht gemacht haben und KEINE muslime in ihre kultur reinlassen........die sind also eher zu betiteln mit (vor allem in.......)........:)

das problem mit den "türken" und dem islam sind eigentlich hausgemachte probleme......schau dir die ereignisse in der türkei an, dann das auftreten von den ganzen jungen muslimen hier in deutschland und dem alten dorfglauben bezüglich mancher muslime, die hier in deutschland leben...........die politik bei uns macht noch ihr übriges dazu, z.b. das sinnlose streiten über schweinefleischverbot in öffentlichen kantinen.........

was glaubst du, wie würdest du reagieren, wenn du als türke das gefühl hast, dass dein land in dem du lebst (türkei, nur ein vergleich), von christen übernommen wird und die politik dein gefühl dann durch ihr handeln auch noch verstärkt?

es sind viele kleine dimge, die ein fass zum überlaufen bringen und im moment fehlt wirklich nicht mehr viel, dann ist dass fass "deutschland" wirklich am überlaufen, aber dass ist eben politisch so gewollt und genau dieses gefühl haben wir deutsche leider im moment.............. es ist bei uns auch nicht alles gold was glänzt, es wurden in unserem land unendlich viele einsparungen in allen sozialen bereichen vorgenommen, und auf einmal, als die flüchtlingswelle losging, wurde gesagt, dass wir recih sind, dass die steuereinnahmen nur so sprudeln, dass es uns gut geht und wir uns das leisten können und es wurden mal ganz locker am anfang 10 milliarden aus dem ärmel geschüttet und für die flüchtlinge aufgebacht...........(nichts gegen sie, sie brauchen es auch), aber wie will man einem volk glaubwürdigkeit vermitteln, wenn man jahrzehntelang soziale projekte streicht, schulen verfallen lässt und dann kommt man mal schnell mit so viel kohle um die ecke?..............

solche dinge lassen die menschen langsam verzweifeln, genau wie die vorfälle, die vertuscht werden sollten, als es um die personenfeststellung von straftätern ging, die aus dem asylbereich kamen............die vorfälle in köln zu sylvester, die sich sogar auf andere bundesländer ausgeweitet haben, die meldungen von sexualvorfällen junger mygranten in schwimmhallen usw....usw...........alles dinge, die einem hier so langsam die glaubwürdigkeit von mygranten und ausländischen mitmenschen schwinden lassen.........der frust, die angst und das eigene weltbild sind der grund für solche dinge, die nicht gut sind, aber die man auch nicht toschweigen kann..........

es wäre viel mehr rückhalt für die politik in der bevölkerung vorhanden, wenn man endlich zugeben würde, dass man einen fehler gemacht hat, als man die welt eingeladen hat und als man großspurig verkündete, wir schaffen dass............denn fakt ist nämlich, wenn das so weitergeht, schaffen wir dass nicht............im gegenteil, dann wird es nur noch schlimmer.........:(

wer schreibfehler findet, darf sie behalten und selbst verwenden..........*g*

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Kommentar von VanesLavin
12.03.2016, 01:12

Wow DerBuddha!!! Das erste Mal das ich deinen Kommentar als sinnvoll und sogar gut finde! Normalerweise sehe ich dich öfters rumtrollen. Aber diesmal bekommst du einen Like von mir 😁

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Hi Melih

ganz einfach rauszufinden: die wollen nicht mehr verar..t zu werden.das ist kein hass sondern eine reaktion gegen eine aktion.endlich laaaangsam die eureupaeren augen werden geöffnet..wenn du dich betroffen fühlst , dann geh zurück nach dein Land. bin aus  eine islamisches land und war dort nicht glücklich, da christen verfolgt sind und bin dankbar für Deutschland, dass die mir die tür geöffnet haben.

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Kommentar von Trgay
16.12.2016, 03:45

Super geschrieben, zurück in EUR land

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Manche "Islamisten" versuchen allen anderen ihren Glauben zu "vermitteln". Missioniere nicht!

In der Vergangenheit waren es hauptsächlich türkische Staatsbürger, die wir sogar aktiv geholt haben. Dafür kannst du nichts!

Einige Deutsche und ÖsterreicherInnen sind eben von gestern. Ignoriere sie!

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Gegen Türken hat fast keiner was, ihr lebt hier teilweise schon in der 3.Generation, Kinder wachsen hier auf und es gibt extrem viele stinknormale, die "deutsch" sind und ich außerdem noch nie über den Islam habe reden hören, dafür aber Helene Fischer im Club mitsingen und mit mir studieren. Sowas wie Berlin Wedding usw ist ja nur die Ausnahme. 

Das Problem kommt eher mit den sehr Gläubigen gerade, die aus konservativen Bauerndörfern geflüchtet sind und nicht so auf uns klarkommen. Die Medien machen halt den Islam zum Feind, siehe Schlagzeilen jeden Tag, besonders auffällig negativ islamische Algerier und Afghanen in letzter Zeit... aber jeder im Alter von 3-30 Jahren dürfte heutzutage einige ausländische Freunde haben. 

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Dieser Hass richtet sich an diese, die immer wieder auffallen durch echt sehr unpassendes benehmen, sei es das vor die Füße Rotzen, das anpöbeln zu mehreren Leuten, das Denken, das ein Mercedes Zeitgleich auch den Wohnblock ersetzt, eben die die sich echt aufführen wie es die Affen nicht getan haben, hinzu kommt sicherlich noch der Nachteil, vergebenen Frauen hinterher zu Pfeifen, wo der Mann nebenher läuft..////. Was die Menschen da hassen, ist nicht deine Religion, sondern die Respektlosigkeit, die wirklich absolut fehl am platz ist. Die Menschen sind auch nicht Fremdenfeindlich, sondern schreien nach Veränderung. Was die Menschen wollen ist Frieden, aber was dieser bedeutet weiß eben nicht jeder. Es geht eigentlich keinem um die Religion, sondern um diesen Krieg der für diese Menschen die ganze Welt verändert.

Die Tatsache das vieles vertuscht wurde, verbreitet Unmut und WUT.

Ich glaube eher, das die Leute einfach nicht mehr wissen, was sie machen sollen, es haben alle soooo gut gemeint, und der Dank ist wirklich Traurig.

Die Enttäuschung ,, die Erwartung einfach nicht annähernd entsprechend dem was man sich vorgestellt hat.

Und jetzt kommt das Ende,

Der Mensch bleibt und ist das schlimmste Raubtier auf Erden.

Sei es der Terror, sei es der Hass, es ist schade einzusehen, das sich scheinbar niemals an der Welt ändern wird. 

Aber die vorstellung ist schön...

Und zum Thema Glaube............ mir Persönlich ist es egal woran du Glaubst, wichtig ist mir eigentlich viel mehr, das Menschen zusammenhalten sollten.............. Egal was ich hier noch rein ticker, Es ändert nichts....

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Wenn dem wirklich so wäre, daß die Türken in Deutschland verbreitet angefeindet würden, dann wären die meisten wohl schon wieder in ein anderes Land gezogen. Da Deutschland für Türken aber offensichtlich das ausländische Lieblingsland ist (nicht nur wegen der Verdienstmöglichkeiten), scheinst du mit deiner Bewertung daneben zu liegen.
Ich hatte schon vor 50 Jahren türkische Freunde, welche damals als Gastarbeiter hierher kamen.
Sicher gibt es auch in Deutschland viele, welche mit Türken nicht zurecht kommen, diese und alle "Ausländer" ablehnen (und auch hetzen !)
Ist das in der Türkei nicht noch viel schlimmer ? Gibt es da nicht auch Ablehnung und sogar Hass unter den eigenen Volksgruppen, nicht nur zu Kurden oder Armeniern, sondern z.Bsp. daß Bewohner einer Region (weiß nicht mehr welche) in manchen anderen Regionen als gering geachtet (oder gar gehasst) werden.
(Diese Information hatte ich nur  von meinen damaligen türkischen Freunden, weiß also nicht ob es so stimmt)
Übrigens - in meiner Nachbarwohnung wohnt eine türkische Familie seit vielen Jahren. Keiner im Haus hat damit Probleme - im Gegenteil.

wenn hier einer von euch gegen den islam ist, möchte 
ich fragen; wieso eigentlich?

Es gibt z.Z. für die Welt keinen Grund für den Islam zu sein.
Bist du dafür , was "im Namen Allahs" weltweit für Verbrechen geschehen ?
Kannst du dann nicht verstehen, daß sich die Ablehnung dann auch gegen den Islam verstärkt ? 
Die Muslime hier in Deutschland (und anderswo) haben nicht deutlich machen können, daß sie sich wirklich von diesen Verbrechen distanzieren.
Im Gegenteil, es gibt in Deutschland zehntausende von Sympathiesanten und Aktivisten für den IS und Muslime, welche Christen beschimpfen - sogar manchmal hier auf dieser Plattform.

wieso eigentlich? was haben wir denn getan, 

Ihr habt zumindest einiges unterlassen. Es fehlt der kollektive Aufschrei gegen
die Verbrechen im Namen Allahs. Statt dessen Vorwürfe gegen die, welche als Nichtmuslime diesen "Aufschrei" bringen und als Hetzer gegen des Islam hingestellt werden.

Denk mal darüber nach, was ich hier geschrieben habe, auch darüber , wo du dich hier einreihst.

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Wir Muslime wissen, dass alle Menschen als Muslim auf die Welt kommen. Dass der Islam der natürliche Din des Menschen ist. Allah hat dies für uns so erschaffen.

Jeder Mensch kann für sich selbst entscheiden, das zu tun, was er für richtig hält. Auch das hat Allah so eingerichtet. Alhamdulillah.

So weit wo gut. Jetzt kommt aber das Problem Mensch. Manche Menschen bilden sich ein, sie könnten Ihren Willen anderen aufzwingen. Zur Not mit Gewalt. Das betrifft aber alle Lebensbereiche. Ob im Sport(Fußball) oder in der Medizin, dem Arbeitsplatz usw. überall meinen manche Menschen, dass nur sie die Wahrheit gepachtet haben und die wollen sie durchsetzen.

Als Muslim wirst du immer von Nichtmuslimen angefeindet. Je mehr du als Muslim dein Leben führst umso stärker wird die Gegenwehr. Da brauchst du als Muslim gar nichts zu tun, aber auch überhaupt nichts. Du mußt nur existieren. Viele Nichtmuslime ertragen es einfach nicht, wenn sie einen Menschen sehen, der, so Allah will, im nächsten Leben für ewig in den Himmel kommt. Sie spüren unbewusst, dass sie mit ihrem Lebenswandel nicht dazugehören. Und Shaitan spielt mit ihnen sein Spiel. 

Ich empfehle dir, wie allen Muslimen dringend, haltet Euch von Facebook und ähnlichem fern. Ihr wisst gar nicht wie durchsichtig ihr seid, für alle anderen. Die Volkszählung von 1987 konnte nur stattfinden, weil personenbezogene Angaben von den Fragebögen getrennt und die Fragebögen selbst überarbeitet wurden, um die Anonymität der Befragten besser zu gewährleisten. Dazu gab es vorher auch ein Volkszählungsurteil (https://de.wikipedia.org/wiki/Volkszählungsurteil). Wenn ich mir dagegen ansehe was viele auf Facebook freigeben, dann bin ich schon erstaunt. Wobei ich hier nicht die anderen Leser meine, die nicht alles sehen, sondern das Unternehmen Facebook. Warum glaubt ihr, wurde es so reich? Weil es "lieb" ist?

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Kommentar von 1988Ritter
12.03.2016, 10:05

Dieser gesamte Text ist das klassische Beispiel für:

  • Absolutismus
  • mangelhafte Wertschätzung gegenüber anderen Menschen
  • Dogmatisierung
  • Abschottung in Parallelgesellschaften

Besser hätte man ein Negativ-Beispiel gar nicht bringen können.

Mit Deinem Text und Deinen Ansichten belegst Du lediglich, der Islam Deiner Vorstellung ist nicht gesellschaftsfähig.

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Kommentar von sarahj
12.03.2016, 11:45

"[..]dass alle Menschen als Muslim auf die Welt kommen. Dass der Islam der natürliche Din des Menschen ist. Allah hat dies für uns so erschaffen."

da muss ich entschieden widersprechen.
Kein Mensch kommt als Muslim auf die Welt. Und insbesondere ich nicht!
Ich verbitte mir diese Anmaßung. Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist?
Allah mag in Deinem Kopf existieren und für Dich und Dein Leben eine Rolle spielen. Ich aber brauche niemanden der mir sein mittelalterliches Weltbild als Wahrheit verkauft oder gar mit Gewalt auferlegt. Solange mir Allah nicht persönlich erscheint, und mir sagt, was Sache ist, gehe ich davon aus, daß er eine reine Erfindung von Leuten ist, die andere dadurch zu besseren Soldaten machten, die im Vertrauen auf ein Leben nach dem Tod freudig in ihr Verderben rennen. Nicht mehr und nicht weniger.

"Nichtmuslime ertragen es einfach nicht, [...] im nächsten Leben für ewig in den Himmel kommt. Sie spüren unbewusst, dass sie mit ihrem Lebenswandel nicht dazugehören. "

Nein, sie spüren unbewusst, daß manche unser einziges Leben von dem wir definitiv wissen, daß es real ist - nämlich dieses hier auf Erden - vergiften und zur Hölle auf Erden machen wollen. Und das im Glauben, daß sie dafür in einem zweiten Leben belohnt würden.
Ein zweites Leben, welches lediglich in Märchengeschichten überliefert und mit wilden Männerphantasien ausgeschmückt in den Köpfen derer existiert, die ohne derlei "Sinn" anscheinen wenig mit ihrem realen Leben anfangen können. Ein zweites Leben, dessen Existenz leider noch keiner nachweisen konnte, in dessen Erwartung aber schon hunderttausende in einen sinnlosen Tod gestürmt sind, und dabei keine Rücksicht auf andere nahmen und nehmen. Ein zweites Leben, daß lediglich als durchgeknallter Wunschtraum in den Köpfen existiert.
Und sie können es nicht ertragen, daß diese Leute, deren Argumente im allgemeinen das Kindergartenniveau nicht übersteigt, letztendlich versuchen werden, ihre pervertierte Vorstellung vom Leben mit Gewalt durchsetzen wollen. Was sie immer und übererall tun, wenn man sie nur lässt.

"Manche Menschen bilden sich ein, sie könnten Ihren Willen anderen aufzwingen. Zur Not mit Gewalt."

Da hast Du vollkommen Recht, und Deine Antwort zeigt dies allzu deutlich.

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Kommentar von OlliBjoern
12.03.2016, 13:36

Ich habe noch nie einen Muslim angefeindet. Deine Verallgemeinerung, dass man "als Muslim immer angefeindet würde", ist falsch. Solange mir keiner etwas tut, habe ich keinen Grund, ihn "anzufeinden". Kein Muslim hat mir je was getan, also habe ich zur Feindschaft keinerlei Grund.

Ich bin aber nicht "als Muslim geboren". Diese Verallgemeinerung ist ebenfalls Unsinn. Die Menschen haben unterschiedliche Religionen, und auch manchmal gar keine. Damit musst du klarkommen.

Wenn man erwachsen ist, kann man seine Erziehung (auch die religiöse) kritisch hinterfragen. Das bedeutet nicht, dass man die Religion ablehnen muss. Es bedeutet, nachzudenken, und das anzunehmen, was man aufgrund eigener Erfahrung annehmen kann, und das abzulehnen, was man aufgrund eigener Erfahrung für falsch hält.

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Hallo MelihSrc,

auf facebook werde ich schon von deutschen als drecks moslem bezeichnet

Das werden sie nicht grundlos tun. Hat wohlmöglich damit zu tun, dass du zuvor dementsprechenden Unsinn geschrieben hast. Habe auch schon einige solcher Beiträge gelesen aber es war nie grundlos.

Die Menschen die viel mit euch zu tun haben, haben meiner Erfahrung nach allen Grund euch nicht zu mögen.

Ich bin beispielsweise in NRW aufgewachsen und dort gab es den "Deutschen Viertel" und den "Moslem Viertel". Getrennt waren beide Viertel von einer Autobahnbrücke, wollte man zum Schlecker musste man in euer Viertel.

Als kleines Kind war dieser Bereich für uns alle verboten, weil dort ständig Prügeleien stattfanden und Drogen konsumiert wurden.

Ging man in die Stadt saßen immer die hauptsächlich Türken auf den Bänken und haben die Leute angepöbelt. War man Abends am Bahnhof wurde man ständig von deinen Landsleuten blöd angemacht.

Zur Schulzeit hatten wir anfangs eine strikte Trennung. Das Gymnasium war beinahe ohne Muslime & die die da waren flogen nach den ersten 2 Jahren oder waren normal angepasst.

Dann entschied sich die bei uns regierende SPD dazu die Hauptschule die von all den Muslimen bevölkert war zu schließen, weil es eine "Chancenungleichheit" wäre.

Also teilte man die Hauptschüler auf die naheliegenden Schulen auf (Real-und Gesamtschule). Das Niveau war von einem Tag auf den anderen im Keller.

Mobbing war alltag, Gewalt und Drogen.

Dann entschied man sich, dass der Weihnachtsbasar abgeschafft wird sowie jegliche weihnachtliche Dekoration, weil sich da Eltern beschwert hätten ihr Kind fühle sich unwohl.

Schweinefleisch wurde abgeschafft (Wir hatten anfangs keine Mensa. Man konnte bei uns nur Brötchen kaufen und da wurde die Salami durch Pute ausgetauscht).

Die Realschule ist mittlerweile den Bach runter und ist als neue Hauptschule bekannt, weil alle die eine Hauptschulempfehlung im laufe der Jahre bekommen haben auf die Realschule verwiesen wurden.

Zudem sieht man ja was für Zustände in all den Islamischen Ländern herrschen. Menschenverachtung, Unterdrückung von Minderheiten und Frauen, Krieg usw.

Wer die Geschichte des euren Propheten kennt weiß auch, dass das die natürliche Ursache ist, wenn jemand der über 27 Angriffskriege führte, Menschen aus ihrer Heimat vertrieb um seinen Willen durchzusetzen ein Buch namens Koran schrieb. Wenn es dich interessiert gehe in die Bücherei und lese ein Geschichtsbuch- teils auch auf Wikipedia zu lesen.

Der "Hass" auf euch ist einfach die natürliche Folgerung. Im Laufe des Lebens macht jeder seine Erfahrungen. Wo ich jetzt z.B. wohne gibt es kaum Muslime. Meine Freunde hier wohnen auf irgendwelchen Dörfern und können nicht nachvollziehen warum soviele den Islam nicht mögen, weil sie einfach keine eigenen Erfahrungen gemacht haben.

Ich kann den Islam ebenfalls nicht ausstehen, bin gegen diese Ideologie. Aber einfach nur, weil ich die Geschichte des Islams kenne. Jemand der allerdings wie der Mann meiner Tante an den Islam glaubt, es jedoch nicht so raushängen lässt akzeptiere ich. Er ist z.B. Türke und das einzige woran er sich meines Wissens nach hält ist kein Schwein zu essen. An Geburtstagen gibt es seinetwegen immer extra Sucuk für ihn.

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Kommentar von MartiniHarper
12.03.2016, 16:03

Jeder Pfeil runter ist für mich eine Bestätigung eures Unwissens :-)

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Kommentar von sarahj
13.03.2016, 12:58

Die politisch korrekte Betroffenheitsgesinnung, die jegliche Kritik an Religion gleich in die rechte Ecke schiebt (und hier mit DR bewertet) ist m.E. mit Ursache, daß Probleme eher verschäft werden, anstatt sie zu lösen.

Es sollte keine Frage sein, daß ein ernst genommerer Islam zumindest genauso gefährlich ist, wie ein ernst genommener alttestamentarisches Christentum. Fast jede Religion wird gefährlich, wenn man sie allzu sehr verinnerlicht, und ihre Ansichten und Regeln unkritisch übernimmt.
Niemand außer dem immer vorhandenen Bodensatz ewig gestriger Idioten hat etwas gegen "Kuschelgläubige", die ihre Religion mehr als Tradition denn als ungefragtes Gesetz nehmen.
Und es gibt auch genügend Muslime, die das so sehen und selbst so leben.

Leider ist es aber eine Tatsache, daß es einerseits unter den Muslimen einen weit höheren Anteil gibt, die ihren Glauben ernst nehmen. Laut Umfragen beantworten in D rund 60% aller jugendlichen Muslime die Frage "würdest Du Gewalt beführworten, wenn jemand Deine Religion beleidigt" mit "Ja".
Das ist erschreckend, denn was als Beleidigung empfunden wird ist höchst subjektiv, und bei vielen ist - wie man tagtäglich sieht - die Schwelle viel zu niedrig. Mal ganz abgesehen davon, daß wir hier über Religion reden, also unbewiesene Vorstellungen der Welt, die aus Zeiten stammen, in denen gänzlich andere Moralvorstellungen herrschten. Wir reden über Kritik an Ideologien - nicht über Beleidigung von Personen.

Andererseits dient die Religion gerade in sozial schwachen und weniger gebildeten Kreisen einer gefährlichen Abgrenzungs- und egofördernden Funktion.
Und kompensiert bei vielen ein tief verankertes Minderwertigkeitsgefühl. Wer sonst nichts drauf hat, kann sich damit immerhin als einer "besseren Gruppe" angehörig fühlen, und haut im Zweifen drauf, wenn die Argumente ausgehen.

Dies ist ein Teufelskreis: denn gerade Religionen behindern Bildung und kritisches Denken, womit im statistischen Mittel, streng religiöse Menschen leider auch weniger Erfüllung im "normalen" Arbeitsleben finden. Und dies dann oft zu noch mehr Abtauchen in ihre religiöse Traumwelt führt.

Erschwerend kommt dazu, daß eine Vermischung (Ehe/Beziehung) mit "Andersgläubigen" in der überwältigenden Mehrheit der Muslime aktiv verhindert wird. Teils sogar mit physischer Gewalt - fast immer aber mit massivem psychischem Druck. Damit bleibt die Gruppe auch weiterhin unter sich und isoliert. Integration ist nicht der Zugang zu Berufen oder Konsum, wie scheinbar viele meinen. Es ist das Auf- und Untergehen in der großen Masse. Es ist das Verschwinden von unterschiedlichen Wertvorstellungen. Leider sehe ich auch hier wenig Besserung: die westlichen, freiheitlichen und auch christlichen Werte (die auch Atheisten wie ich verinnerlicht haben) gelten vielen Muslimen eben leider wenig.

Man sollte also obige Antwort ernst nehmen: es gibt bereits Parallelgesellschaften und "no-go areas". Und die verschwinden nicht, indem man diese Fakten ignoriert und den Kopf in den Sand steckt.

Und an alle Gutmenschen:

Und es ist billig und zeugt von einem tief verwurzelten, unterbewussten Selbsthass, wenn jegliche Kritik gleich als rechtes Gedankengut diffamiert wird. Oft scheint mir dahinter auch nicht mehr als Egobauchpinselei und Kompensation eines (unbegründeten) Schuldgefühls, wenn man sich ohne nachzudenken immer sofort auf die Seite der vermeintlichen Opfer stellt?
Mancher Gutmensch scheint sogar bereit sein, diesen psychologischen Selbstbetrug über die Grundfesten und wichtigsten Werte unserer Gesellschaft zu stellen. Wer meint, der Gesellschaft durch Forderung nach strengeren Blasphemiegesetzen oder Beleidigungsparagraphen einen Dienst zu erweisen ist leider auf dem falschen Tripp. Er ist damit in meinen Augen sogar ein Verfassungsfeind und auf einer Stufe mit den tumbesten Pegidaanhängern.

Es gibt auch Jugendliche, die einen freundlich begrüßen, anstatt einen gleich mit "hey alte was gugsch?" anmachen. Und es gibt Stadtviertel, in die geht man schon gar nicht mehr, weil man im Vorraus weiß, daß etwas passieren wird. Das kann man nicht wegdiskutieren.

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Euer Verhalten, ganz einfach. Sag auf Facebook 1x deine Meinung gegen den Islam und du wirst von Beleidigungen nur so überschüttet. Ich verstehe ja, dass in eurem Land eine zweite Meinung keinen Wert hat, aber ihr seid nicht in eurem Land. Daher akzeptiert das es Leute gibt die euch wegen eurer Religion nicht mögen. Auch ist ein großer Teil davon, der jüngeren Muslimischen Generation zu verdanken. Ich habe mich mal mit einem älteren Muslimen darüber unterhalten und er meinte wortwörtlich zu mir: "Die Generation, die ich immer sehe, die sind pure Schande". Er erzählte mir das er seit 15 Jahren in Deutschland leben würde und er die Deutschen mag. Wenn er respektlose islamistische Jugendliche auf der Straße sieht, kann er nur den Kopf schütteln. Sagt also sehr viel aus, wenn die neue Generation, die ältere in den Dreck zieht.

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Kommentar von MelihSrc
11.03.2016, 23:52

Wäre es dasselbe nicht mit dem Christentum? Würde ich auch etwas unschönes über das Christentum schreiben, würde ich auch von jedem beleidigt werden. Außerdem habe ich auch deutsche Freunde und habe überhaupt nichts gegen Deutsche und/oder das Christentum. Aber ich finde es schön, wie immer ein Türke mit dem anderem vergleicht wird. Ist ein Türke mal asozial, sind es sofort alle. Ihr müsst uns ja nicht alle gleich über einen Kamm schären.

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Kommentar von dvavedvave
11.03.2016, 23:55

und sagt dir jemand du bist schlecht wegen deiner hautfarbe? Es ist nicht der Islam, der den Terror bringt, sondern einfach ein paar Ær$(#e, die denken sie müssen den Islam für sich einnehmen und verbreiten, sie nehmen die Stellen aus dem Koran, die sie wollen und haben eine null Toleranzgrenze gegenüber anderen Göttern, obwohl der Islam, das Christen-& das Judentum den gleichen Gott haben, sie benennen ihn einfach anders.

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Solange Muslime ihre Religion als die "einzig Wahre" publizieren, kannst
Du in einem Land, in dem Deine Religion in der Minderheit ist, damit
rechnen, dass Du Dich dadurch selbst ins Aus beförderst. Eine solche
Äusserung ist immer eine Ohrfeige für alle Andersgläubigen.

Die muslimische Umma selbst ist doch immer wieder sehr empfindlich, wenn es um islamkritische Äusserungen geht - viel empfindlicher als die Christen es sind. Eine kleine Muhammad-Karikatur - und schon bist Du des Todes. Christen sind da doch sehr viel entspannter, wenn es um Papst- oder Jesus-Karikaturen geht.

Und dann sich hinstellen und dem urdeutschen Volk die Rechtgläubigkeit absprechen? Sorry, das ist ziemlich dumm. Da braucht sich niemand wundern, wenn er auf Ablehnung stößt. Und trotzdem lässt der Deutsche uns noch hier leben. Umgekehrt - Christen im Iran oder in der Türkei, die sich abfällig über den Islam äussern - hey, wie lange würden die leben?

Als Gipfel der Frechheit sehe ich es dann noch, wenn sich der Muslim über den Deutschen lustig macht, weil der kein Rückgrat hätte. Da wäre es doch fast folgerichtig, wenn dem Deutschen demnächst die Hutschnur platzt oder das Messer in der Hose aufgeht. Da fehlt auch nicht mehr viel!!! Ich kann die derzeitige Deutsche Aufregung sehr gut verstehen.

In schā'a llāh

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weil der islam immer gefährlicher wird. und bei den türken ist es wegen der ehre. frauen haben keine rechte. sind minderwertig. wenn eine frau einen mann nicht heiraten will den die eltern/familie für sie bestimmt hat wird sie entweder aus der familie verstoßen oder umgebracht. und das ist auch ein grund mit.

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Kommentar von ybebae
11.03.2016, 23:52

wieso labert ihr eig. das stimmt gar nicht , das ist im nordosten der türkei so , und meist kurden , was wirft ihr alle türken in die selbe schublade? wieso wird der islam gefährlicher ? der islam ist die friedlichste religion. nur weil manchen menschen sich ,,muslime" nennen und noch lange nicht den islam praktizieren, im grunde so tun als ob, hat es nichts mit der religion zu tun. die is sind keine muslime , sie kennen nicht einmal die definition vom islam.

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Kommentar von Johannisbeergel
11.03.2016, 23:53

Ja solche Fälle gibt es, aber alle - und das sind viele - die ich persönlich kenne, haben damit gar nichts am Hut. Da ist Mama die beste, sie singen Weihnachtslieder (feiern es nur halt nicht), wünschen mir frohe Weihnachten und ich Ihnen alles Gute zum Bayram, die Töchter machen Abi usw Die hier aufwachsenden sind schon "normal" in der Mehrheit 

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