Warum sind viele Menschen gegen Windkraftanlagen?

13 Antworten

die drei wohl wichtigsten argumente gegen windkraftanlagen sind

  • beeinträchtigung der fauna, vor allem vögeln werden sie echt zum verhängnis.
  • schlagschatten
  • Lärmbelästigung, auch im infraschallbereich.

Wer als Mensch nicht unter den dingern leiden will, sollte mindestens den 4fachen Abstand der nabenhöhe weit weg wohnen, dann hat man eigendlich ruhe...

lg, Anna

https://www.facebook.com/groups/553823031324684/?fref=ts

Kein Wind - kein Strom  - das ändert sich auch nicht wenn wir ganz D mit Windrädern zerstören -  das ist hat Physik

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@agrioviolett

Aber wer sagt, dass wir keine Wind haben?

Kein Regen, kein Wasser. Wir müssen alle verdursten... (Selbe Logik.)

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@Comment0815

hier im westerwald herscht fast immer wind... kann aber auch sein, dass die vielen weißen ventialtoren die hier rum stehen den machen :-D

lg, Anna

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Es gibt das sogenannte NIMBY-Prinzip. Ausgeschrieben: "Not In My BackYard". Das bedeutet, dass fast alle Windkraft grundsätzlich gut finden, aber keiner bereit ist, das in seiner unmittelbaren Nähe zu akzeptieren.

Häufig wird mit Infraschall, Tierschutz u.s.w. argumentiert, in den meisten Fällen stellt sich aber heraus, dass sich die Anwohner einfach übergangen fühlen. Wenn sie z.B. durch eine Bürgergemeinschaft zur Finanzierung der Anlage beteiligt werden, ist die Akzeptanz deutlich größer.

Mit der Verschandelung der Landschaft zu argumentieren finde ich auch schwach: Klimaschäden durch Treibhausgase aus fossilen Energieträgern oder die Gefahr der Verstrahlung der Landschaft und Erwärmung der Flüsse finde ich deutlich bedenklicher. Auf lange Sicht gibt es meiner Meinung nach nur zwei vertretbare Lösungen: Stromverbrauch auf Null reduzieren, oder erneuerbare Energien nutzen.

Warum sind denn die Vögel gefährdet? Es ist doch gar nicht bewiesen, dass der Infraschall den Tieren nicht gut tut?

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@nicki122

Viele Vögel werden in der Nähe von Rotorblättern nervös, z. B. Hühner.

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@PWolff

Was heißt denn "in der Nähe"? Es werden ja bestimmte Abstände zu Siedlungen eingehalten. Außerdem wird dafür gesorgt, dass der bewegte Schatten von Rotorblättern wenn überhaupt nur für kurze Zeit auf Wohngebäude fällt.

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Ich hab bekannte da is ein Windrad gerade mal 100 m vom Hof weg. Schön ist was anderes, denn Geräusche geben sie nunmal stetig von sich und in der Nähe nicht zu knapp. Tiere haben sie keine, aber wenn es Menschen wahrnehmen, dann Tiere erstrecht. Das größte Problem bei Windrädern ist die Speicherung und wo der Strom hinkommt. Glaubst du meine Bekannten bekommen Strom von dem Teilen die bei ihnen stehen? Der meiste Strom soll angeblich nach Bayern kommen, aber nachlesen kann man das ja nicht

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@Unhappything

Bei Einzelfällen seh ich das ein. 100 m ist schon blöd. Aber wenn jemand in 3 km ein Windrad nicht akzeptieren will versteh ich das nicht. Gerade bei so Aussiedlerhöfen ist es eben schwierig. Wenn die so verstreut sind ist es eben schwierig, ihnen weiträumig aus dem Weg zu gehen.

Dass die Speicherung der Energie problematisch ist, steht eh wieder auf einem ganz anderen Blatt...

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Du hast keine Ahnung  - Nimby bist Du selbst - sicher wohnst Du nicht nah an Windmonstern von 200m Höhe und mehr - ausserdem kann Winkraft uns nicht annähernd mit sicherer und besonders zeitgerechter Energie versorgen  z B bei Flaute denn wenn kein Wind dann kein Strom und wenn wenig Wind kein Strom  , wenn viel Wind Strom ,wenn Sturm -keinStrom  . Wir brauchen aber 365 T im Jahr zeitgerechten Strom und nicht , wenn grad mal Wind weht https://www.facebook.com/groups/553823031324684/?fref=ts

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@agrioviolett

Was schlägst du als Lösung vor?

Warum bist du der Meinung, dass ich keine Ahnung hab? An welcher meiner Aussagen machst du das fest?

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Ich persöhnlich habe bei einer Abstimmung zu Wndkraftanlagen mit "Nein" gestimmt.

Mir ging es dabei nicht um die möglichen Risiken der Windkraft. Ich fand es einfach eine Verschandelung meiner Wohngegend. Und ich kenne viele denen es ebenso ergeht.

Vielleicht ist das einer der Gründe.

Würdest du ebenso bei einer Windkraftanlage in 100 km Entfernung stimmen?

vgl. die Antwort von Comment0815

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@PWolff

Eine Interessante Frage. Aber für mich käme es auch da auf die Lage an. Auf freiem Welt wo die Landschaft ohnehin durch Ackerwirtschaft geprägt ist vermutlich nicht. Auf einem Berg zum Beispiel würde es mich eher wieder stören.

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@Barschman

Leider ist eben auf dem Berg die Windgeschwindigkeit und damit die Energieausbeute deutlich höher.

Aber ehrlich gesagt finde ich die weißen Windräder gar nicht hässlich; sondern sogar ganz schön. Ich finde es immer unverschämt, wie die Windräder auf "Fotomontagen" von Windkraftgegnern oft schwarz dargestellt werden. Schwarze Windräder würde ich auch nicht befürworten. Aber so ist es ja nicht...

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Viele Leute sind eben lärmempfindlich, ob Verkehrslärm, Baustellenlärm oder Windkraftanlagenlärm. Außerdem geht der Schlagschatten der Drehflügel auf die Nerven. Da möchte ich nicht wohnen müssen.

Verständlich. Aber was spricht gegen eine Reihe von Windrädern auf einem Bergkamm im Wald? Sicher nicht der Schlagschatten.

Zumal ohnehin geregelt ist, dass Schlagschatten auf Gebäuden nicht erlaubt ist. Wenn ein Gebäude von einem bewegten Rotor beschattet wird, muss das Windrad abgeschaltet werden, bis der Schatten nicht mehr auf das Gebäude fällt.

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Weil die der Meinung sind, das keine Winderenergie benötigt wird....der Strom kommt doch aus der Steckdose...

Witzigerweise wollen die Alles nicht, weder Kern- Kohle- oder Winderenergie. 200m zum Bäcker wollen sie aber auch nicht laufen, nur mit dem Auto geht so was....ist schon ein recht merkwürdige Gesellschaft.

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