Warum sind viele gegen Fußballer mit ausländischen Wurzeln?

19 Antworten

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Um in der Nationalmannschaft zu spielen, sollte man natürlich die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und sich dem Land auch zugehörig fühlen.

Spieler wie Özil und Gündogan haben nichts in der Nationalmannschaft zu suchen. Gündogans Ausreden sind für die Tonne. Sein Treffen mit dem türkischen Despoten hat auch nichts mit Respekt oder sonstigem zu tun.

Der DfB hätte beide Spieler aus der Nationalmannschaft schmeißen sollen. Für Integration werben und zwei Muster Deutschtürken aka Erdowahn-Unterstützer in den eigenen Reihen haben passt nicht zusammen.

Wenn jeder sich das Team bzw. Land aussucht, für das er spielen möchte, sind wir ganz schnell beim Vereinsfußball und Länderspiele werden uninteressant.

Ich wünsche der deutschen "National-"mannschaft eine frühzeitige Heimreise. Vielleicht werden dann bis 2020 die nötigen Konsequenzen gezogen.

Mir ist es relativ egal, ob die deutschen Nationalspieler die deutsche Nationalhymne singen oder nicht. Mir wäre es zwischenzeitlich sogar egal, ob sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben....

Die Weltmeisterschaft, bzw. die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft ist die Veranstaltung der FIFA und das ist weder eine staatliche Einrichtung noch ein gemeinnütziger Verein, sondern nichts anderes als ein Wirtschaftsbetrieb.

Der DFB der Mitglied/Anteilseigner der FIFA ist, ist auch nichts anderes. Der DFB macht ca. 60 Mio. Euro Umsatz im Jahr. Er mag ein Spitzenverband der Fußballverbände sein, aber er ist ebenfalls ein Wirtschaftsbetrieb, was man an seinem Gebaren und dem Gebaren seiner Vertreter sieht.

Die deutsche Nationalmannschaft ist also nichts anderes als die Werksmannschaft eines Privatunternehmens.

Das einzige was diese Mannschaft mit der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam hat, ist dass ihr offenbar gestattet ist, staatliche Symbole zu verwenden.

Meines Wissens sind alle aktuellen Nationalspieler in Deutschland geboren. Dadurch hätten sie auch ohne Fussballer zu sein ein Anrecht auf die Staatsbürgerschaft.

Außerdem gehe ich davon aus, dass sie es ohne herausragende Leistungen nicht in die Mannschaft gebracht hätten.

Welche Hautfarbe oder Religion sie angehören und in welchen Ländern ihre Eltern oder Großeltern geboren wurden, darf da keine Rolle spielen.

Wer beispielsweise nicht neben Jerome Boateng wohnen möchte, weil dessen Vater aus Afrika stammt hat in unserem Land nach meiner Ansicht heute nichts mehr zu suchen.

Das Ding ist nur es kritisiert niemand die Hautfarbe von Özil oder Gündogan, auch werden sie nicht ausgebuht weil ihre Eltern im Ausland geboren wurde, sie werden kritisiert wegen ihres VERHALTENS.. Hätte ein "Biodeutscher" sich zu Erdogan bekannt hätte der genauso viel Kritik bekommen.

Der DFB hat einfach keine Werte mehr die er verteidigt. Deren einziger Wert ist Geld.

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mal ganz grundlegend:

Fußball gehört zur Unterhaltungsbranche, das viele Geld kommt von den Zuschauern (im Stadion und am Fernseher)

WARUM schauen sich Zuschauer ein Fußballspiel an?

OK, Frauen (und Schwule) vielleicht deswegen, weil sie gerne Männer anschauen.

Aber die meisten der männlichen Fans - warum ?

Weil sie dazugehören wollen und sich mit den Spielern identifizieren wollen. Sie wollen denken: das möchte ich auch, das könnte ich auch, die sind wie ich und wir zusammen gewinnen oder verlieren. Sie wollen mitfühlen.

Aber damit das glaubhaft funktioniert mit dem sich Identifizieren, muss eine grundsätzliche Ähnlichkeit bestehen (Geschlecht, Alter, Sprache, Herkunft, ...) - alles was offensichtlich fremd ist stört die Illusion des Dazugehörens.

Ich denke die Problematik strickt sich umgekehrt auf.

Ein guter Spieler fremdländischer Herkunft wird schnell mal eingebürgert, weil wir Fussball-Land sind.

Mir selbst geht der ganze korrupte und nervige Murks mit seinen obszön hohen Gagen total am unteren Rücken vorbei. Aber ich kann die Aufregung um eine solche Praktik schon verstehen.

So leicht bekommen andere Migranten keine Einbürgerung.

Und es ist eben nicht so, dass Deutsche mit Migrationshintergrund einen Teil der Manschaft stellen.

Es werden gezielt Spieler im Ausland angeworben. Das hat mit "national" nicht mehr viel zu tun. Es gewinnt der Verein mit dem dicksten Portemonaie.... Und es geht auch nur noch ums Geldverdienen.

Da ist auch nichts mehr, worauf man stolz sein kann. Und Fans zb. von Bayern München versteh ich auch nicht. Wovon ist man denn da Fan? Von deren Einkaufsstrategie?

Der Club hat einen uninteressanten Sport noch uninteressanter für mich gemacht.

"Ein guter Spieler fremdländischer Herkunft wird schnell mal eingebürgert"

ist so gut wie nie passiert. es gab mal überlegungen, einen vermeintlichen topspieler einzubürgern, von dem der dfb aber schnell abstand genommen hat (sean dundee).

Genaugenommen sind es die "anderen" Verbände, die hier ansässige Leute aufgrund der Abstammung abwerben, die deine Kritik trifft. Der DFB bürgert nur Leute ein, die hier leben und ohnehin ein Anspruch oder mindestens berechtigte Hoffnungen darauf haben unabhängig vom Fussball, damit die genossene Ausbildung des DFB auch in der Nationalmannschaft zum Tragen kommt, was ich völlig legitim finde.

Man könnte übrigens durchaus stolz darauf sein, daß Deutschland (also der DFB und die Vereine bis in die unteren Klassen) ein vorbildliches System etabliert haben, um das andere uns beneiden. Wir haben zwar dadurch nicht unbedingt mehr oder bessere Talente, aber es werden mehr erfasst.

Wenn du mal nachschaust, wer alles an Fussballer eingebürgert wurde - die haben alle jahrelang hier gelebt, gearbeitet und/oder hier geheiratet und wären dementsprechend einfach eingebürgert worden. Der letzte eingebürgerte Fußballer war übrigens Cacau, siehe Wiki:

"Die Einbürgerung ging auf eine private Initiative Cacaus zurück und hatte nichts mit seinem späteren Aufrücken in die deutsche Nationalmannschaft zu tun. Sie entsprang einem persönlichen Bedürfnis Cacaus, der sich als Deutscher versteht." Immerhin "treibt" sich der Mann auch seit seinem 18ten Lebensjahr hier rum..

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@ollesgemuese

Nun, ich hab nicht umsonst geschrieben "ich denke", denn ich hab von den ganzen Kram keine Ahnung. Wäre für mich halt das naheliendste Argument gewesen.

Bei den schlechten Deutschkenntnissen die viele Spieler haben, würde man nicht denken, dass die schon so lange auf deutschen Boden leben, oder gar hier geboren wurden.

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@FresherKnilch

Das ist eine sehr unterschiedliche Sache: ich kenne persönlich welche, die weniger als 3 Jahre hier sind und beinahe fliessend sprechen, dann wieder andere, denen es auch nach 10 Jahren schwerfällt mit der Grammatik/Akzent zurande zukommen.

Ist aber normalerweise (gerade bei den Spielern, die haben ja ein gewisses Einkommen) in der 2ten Generation kein Problem mehr, da ist es nur noch eine Frage der Bildungmöglichkeiten.

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Wer ist denn eingebürgert?

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@johnnygpunkt95

Das meinte ich doch xD Alle eingebürgerten Nationalspieler leben seit ihrer Kindheit hier oder haben mindestens ein deutsches Elternteil, hätten also ohnehin keine Hilfe vom DFB nötig um die Staatsangehörigkeit zu erhalten. Der einzige, der volljährig hierhin kam, ist Cacau, aber auch das war unabhängig vom DFB-Einsatz.

Man(bzw Frecherknlich) sollte sich also nicht die Freude an der N11 vermiesen lassen, weil man glaubt, da würde jeder eingebürgert nur weil er gerade spielen kann. Beim FCB ist das nicht anderes, auch da gehören Einbürgerungsangebote nicht zu den Vertragsoptionen. Daß aber jm., der hier jahrzehntelang arbeitet und sich Hilfe vom Arbeitgeber erhofft bei der Einbürgerung, sollte aber auch nicht negativ ausgelegt werden.

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