Warum sind viele deutsche damals nach Südwestafrika(Namibia) ausgewandert?

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3 Antworten

Deutsch-Südwest-Afrika war eine der wenigen deutschen Kolonien. Diese haben unter deutscher Verwaltung gestanden. Um derartig große Gebiete zu verwalten, genügt es nicht, nur eine Kolonialverwaltung zu installieren. Ziel der Kolonie ist die wirtschaftliche Ausbeutung des Gebietes. Dazu braucht man Leute, die das organisieren und den erhofften wirtschaftlichen Vorteil realisieren. Das heißt, man muss auch Leute hinschicken, die dort dauerhaft sind - also dort leben, das dort lebende Volk unterdrücken und die Interessen der Kolonialmacht wahrnehmen.

Viele Deutschnamibier leben heute bereits in der fünften Generation dort, als Folge der Zeit der deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika von 1884 bis 1915. Viele der Deutschnamibier sind neben namibischen Staatsangehörigen auch deutsche Staatsangehörige, so dass diese im offiziellen Sinne nicht als deutschstämmige sondern vielmehr als Auslandsdeutsche bezeichnet werden können.http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschnamibier

Weils da wärmer ist? Weils da was neues gab? Um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Wieso wandern Leute aus ihren Ländern heute aus? Weils sie in die ferne zieht. Man kann sich nicht aussuchen wo man geboren wird, aber wo man lebt. Die sind wohl aus den gleichen Gründen da hin, wie die Engländer über den großen Teich.

schildi 30.01.2013, 09:24

Ihnen folgten die Händler und nach der Anlandung der Bark „Tilly“ in der Lüderitzbucht im Jahre 1883 zunehmend deutsche Beamte, Siedler, Handwerker und Soldaten. Nachdem Südwestafrika 1884 offiziell zur Kolonie Deutsch-Südwestafrika erklärt und auch von England anerkannt worden war, setzte eine immer stärker werdende Migration aus Deutschland ein, die 1908 durch die ersten Diamantenfunde bei Lüderitz ihren Höhepunkt fand.http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschnamibier

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