Warum sind viele Ärzte so überheblich?

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8 Antworten

"warum sind viele Ärzte so überheblich in ihrem Charakter und so nach dem Motto "ich bin dir unterlegen" ausstrahlen ??"

hätte bisher noch keinen solchen erlebt, obwohl es sowas natürlich auf jedenfall gibt.

Aber umgekehrt müsste man auch Fragen: ist das nicht vllt ein stereotypisiertes Bild, dass du da von Ärzten hast und das du vllt das entsprechend hineininterpretierst?

Wäre ja auch eine Möglichkeit.

Ansonsten ist natürlich die Frage ob der Arzt wirklich so "überheblich" ist oder einfach etwas ausstrahlt, was andere Menschen das hineininterpretieren lässt.

Wenn er wirklich so ist, dann kann es natürlich durchaus sein, dass er sich damit identifiziert und einen entsprechenden Status ausstrahlt.  Heiler hatten schon in früheren Kulturen einen hohen Status und generell spielt Status bei vielem was wir tun eine Rolle, aber nicht immer sind wir uns dessen bewusst und nicht immer strahlen wir das entsprechend aus (und natürlich hat nicht jeder dasselbe Bild von Status).

" aber es fällt mir doch sehr auf und besonders im Psychiater Bereich..."

wäre ja auch möglich, dass du in einem solchen Gespräch in eine Defensivposition kommst und deshalb das interpretierst?

Oder die Art und Weise ein Gespräch zu führen führt dazu, dass das bei dir entsprechend ankommt?

Wie oben geschrieben: das muss man halt immer im EInzelfall betrachten

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Überheblich selbstverliebt, starkes selbstbewusst sein und vieles mehr bringen viele Ärzte mit(vor allem Chirurgen) Warum?

Ganz einfach das brauchen sie wenn sie das vor dem Studium nicht hatten haben sie das danach, auch aus Eigenschutz, Konkurrenz denken und ein Gefühl der Überlegenheit dem Patienten gegenüber. Für das Studium alleine muss man schon ein Stur kopf sein und an sich Selbst glauben. 

Der Arzt ist der Halb Gott der Moderne, das ist Fakt. Witze über Patienten sind fast immer Selbstschutz und nicht ernst zu nehmen. Das man nach einem 24 Stunden Dienst auch irgendwie kake drauf ich kann ich auch nach vollziehen oder das er genervt reagiert weil er um 23 Uhr geweckt wird weil irgend ein Patient in die Notaufnahme kommt und etwas richtig beknacktes will das auch bis morgen warten könnte. Wenn ich wegen sowas geweckt werde bin cih auch genervt das ist nur Menschlich. Viele Ärzte fühlen sich einfach überlegen und daher überschätzen manche auch ihr können.

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Nun, man muss bei Fachpersonal berücksichtigen, daß es auch nur Menschen sind. Zuviel private Empathie ist da eher im Weg.

Deswegen lernen Menschen in sozialen Berufen, eine gewisse emotionale Distanz (man nennt das auch Professionalität) zu halten. Und das wirkt dann schonmal überheblich...

Für Mitleid wegen einer Krankheit sind Freunde und Familie zuständig, nicht jedoch der Arzt, der sich professionell um die Heilung bemühen soll.

Versuch mal, Dir vorzustellen, daß Du ein Therapeut bist, dem pro Arbeitstag 8-10 psychisch kranke Leute ihre Probleme erzählen und erwarten, daß Du sie für sie löst...

Wielange kannst Du das aushalten, wenn Du bei jedem Patienten/Klienten in Tränen ausbrichst oder sonstwie emotional beteiligt bist? ;)

warehouse14

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ich glaub das hat wenig mit machtgründen sondern mehr mit selbstschutz zu tun, da du als arzt täglich mit so vielen verschiedenen menschen zu tun hast (wobei manche nicht gerade die freundlichsten sind) dass du nach einer zeit die patienten und oftmals auch deren schicksale einfach nicht mehr so nah an dich ran lassen darfst (besonders bei psychiatern) da man das sonst selbst menschlich nicht mehr aushällt.. glaub mir die meisten ärzte wollen nur das beste und sind eigentlich unglaublich lieb :-)

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Kommentar von FeeGoToCof
12.11.2015, 20:03

Ärzte sind nicht "unglaublich lieb". Höchstens in Rosamunde Pilcher-Filmen.

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Nun, man muss sich das nicht bieten lassen. Du solltest Deinen Standpunkt vertreten und Deine Konsequenzen daraus ziehen. Im Zweifelsfall drehst Du Dich um und gehst. Jameda gibt Dir die Gelegenheit, Deine Erfahrungen mit Ärzten anderen Patienten mittels Bewertung mitzuteilen.

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Kommentar von Spassbremse1
23.05.2017, 10:11

Jameda schaltet negative Bewertungen nicht mehr so einfach frei. Und was nützt es, wenn man einen negativen Bericht schreibt, daraufhin der Arzt 10 Leute klar macht, die ihn gut bewerten.

Sie wählen sich die Patienten aus, die keine Ahnung haben, nicht diskutieren und möglichst wenig Krankheiten haben. Nur so rechnet sich eine Praxis wirtschaftlich.

Selbst wenn der Arzt wollte: Mühe geben zahlt sich nicht mehr aus.

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Oft sind sie in kleinen Städten die einzigen und deshalb sind ihnen so oft alle dankbar und das hinterlässt halt Spuren

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Es geht nur noch darum, das schnelle Geld zu verdienen. Sich Mühe mit dem einzelnen Patienten geben, zahlt sich nicht mehr aus. Die Politik hat es möglich gemacht.

Bei Privatpatienten ist es ein Tickel besser, aber nicht viel.

Dann müssen sie auch noch damit umgehen können, dass betroffene Patienten besser bescheid wissen als sie selbst.

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Das ist ein wirklich dummes Vorurteil. Ich kenne sicherlich mehr Ärzte, als Du je kennenlernen wirst und mir ist dies nie aufgefallen!

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