Warum sind US-Amerikaner so begeistert von Bayern?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bayern ist für viele Amerikaner das Klischeebild von Deutschland, sie stellen sich unser Land genau so oder zumindest sehr ähnlich vor. Solche klischeehaften Vorstellungen gibt es von vielen Ländern, und nicht nur bei den Amis. Manche Dinge werden eben mit einem gewissen Land assoziiert und stellen somit eine Art Sinnbild dar. Beispielsweise denken bei Irland die meisten zunächst an den Ring of Kerry, der als charakteristisch für die grüne Insel gilt, obwohl es dort auch eher unspannendes Flachland gibt. Irland ist ebenso wenig komplett wie der Ring of Kerry, wie Deutschland komplett wie Bayern ist. Im Ausland werden aber eben meist die bekanntesten Regionen wahr genommen. Es gäbe noch mehr Beispiele dieser Art. Bei der Schweiz denken viele an die Berge und das "Heidiland", dabei ist nicht die ganze Schweiz bergig, etc. ...

Richtig, und genauso klischeehaft denken viele deutsche ueber die USA und liegen dabei meilenweit von der Realitaet daneben.

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@wolle1961

Ich danke euch allen für die vielen aufschlussreichen Antworten. LG

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@futureworld

Lag übrigens auch an der Verteilung der Militärbasen nach dem 2. Weltkrieg: die Briten waren im Westen, die Sowjets im Osten...und die Amis im Süden. Schon darum hatten viele GIs nur Süddeutschland auf dem Schirm (da hamse ja gearbeitet, gelle?) und dieses Bild mit in den USA genommen und dort erst recht propagiert. Für den "normalen" Deutschen bestehen die USA ja auch nur aus New York, Los Angeles, Florida und Texas vielleicht noch. Genauso unvollständig (und falsch, wenn man's mit den ganzen USA gleichsetzt).

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Für die meisten Amerikaner sind alle Deutsche Bayern. Z.T. liegt es daran, dass US-Soldaten, die in Deutschland stationiert sind oder waren, sehr oft in Bayern leben/lebten und weil es ihnen in Bayern meist gut gefiel. Deutschland heißt: "gemutlichkeit",kraut, beer, bratwurst usw., und das wird eben mit Bayern in Verbindung gebracht, nicht mit z.B Mecklenburg-Vorpommern. Übrigens: Auch in Las Vegas gibt es ein Hofbräuhaus. Die amerikanischen Brauereien sind praktisch ALLE von deutschen Einwandererern gegründet worden, und viele davon kamen wiederum Bus Bayern...

Nicht nur die Amerikaner, sondern auch Asiaten! Sie kennen das halt von daheim gar nicht, haben andere Traditionen, solche alten Burgen auch nicht, wie bei uns.

Sie lieben den Schwarzwald mit den Kuckucksuhren! Sie freuen sich über das Hofbräuhaus und viele andere Dinge, die sie nicht haben.

Finden US-Amerikaner das unhöflich (geht ums Einladen beim Essen/ bzw. Ausgehen)?

Also beruflich ist bei uns eine US-Amerikanerin zu Gast. Eine Kollegin und ich haben die letzten 4 Wochen für sie gearbeitet. Das "offizielle" Abschieds+Dankeschön-Essen mit der Geschäftsführung hatte sie schon...

Jetzt hat die Amerikanerin mir vorhin gesagt, dass sie meine Kollegin und mich nächste Woche noch irgendwohin einladen will (Bar, Restaurant, irgendwas halt, nicht näher spezifiziert). Sie ist in etwa unser Alter und da wurde man sich eben auch auf privater Seite sympathisch, abgesehen von der Professionellen (außerdem haben wir die Hauptarbeit erledigt).

Jetzt weiß ich aber nicht, wie Amerikaner da ticken... Auch wenn sie vom Auftraggeber kommt und quasi unser "Chef" war, finde ich es bei so einem privaten Treffen blöd, wenn ein ausländischer Gast einen im eigenen Land einladen möchte. Gerade da sie bereits nächste Woche wegfliegt, fände ich es besser, wenn wir (Kollegin und ich) sie einladen...

Fühlen sich Amerikaner durch sowas dann beleidigt? À la "sie wollen nicht von mir eingeladen werden"? ... will da halt in kein Fettnäpfchen treten...Danke! (Und manchmal gibt es ja komische Sitten in diversen Ländern, die man selbst für unlogisch hält)

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