Warum sind Untere Schichten immer Dicker (übergewicht) als die Oberschicht?

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Support

Liebe/r Neugierig008,

Deine Frage hätte eigentlich gelöscht werden sollen. Aufgrund der vielen tollen Antworten wäre es aber aus unserer Sicht sehr schade gewesen, zu diesem Zeitpunkt noch eine nachträgliche Löschung durchzuführen und die Antwortgeber damit zu „bestrafen“. Aus diesem Grund haben wir die Frage nun ausnahmsweise nur geschlossen. Bitte beachte dies in Zukunft und stelle Fragen dieser Art in unserem Forum: http://www.gutefrage.net/forum.

Herzliche Grüsse

Klaus vom gutefrage.net-Support

41 Antworten

weil die "schlauen leute", statt sich zu überfressen lieber saufen :-D

aber so allgemein kann man das auch garnicht sagen. na ja, mit ausnahme meiner Mama... meine Schwester und ich sind defeintiv nicht fett... ob wohl wir nach dieser these bestimmt 12 zentner wiegen müssten...

spass bei seite:

es liegt wohl eher daran, dass sich die wohlhabenden besseres essen leisten können und auch eher die zeit haben, sich gescheit zu ernähren. wenn ich so an meine BF denke. da wird auch sehr darauf geachtet was gegegessen wird...

bei uns damals übrigens auch: allerdings warscheinlich eher, weil wir garnicht das geld für schneckzeug hatten g

lg, anna

Ja du hast recht. Dieses Thema habe ich vor einem Jahr beim hospiteren in einer anderen Schule zufälligerweise bearbeitet.

Menschen, die zur Unterschicht gehören, sind überdurchschnittlich oft dicker als der Durchschnitt. Zu diesem Ergebnis kam die erste repräsentative Studie der Nationalen Verzehrstudie.

Die Deutschen sind zu dick, so die wenig überraschende Nachricht: Zwei Drittel der Männer sind übergewichtig, ebenso die Hälfte der Frauen. Und je niedriger der soziale Status, desto schlechter geht es dem Körper. Hauptschulabsolventen lagern laut Seehofer im Vergleich mehr Kilos an, unter ihnen finden sich fast doppelt so viele Übergewichtige wie bei Menschen mit Fachhochschul- oder Hochschulreife. Anders gesagt: Je höher der Schulabschluss, desto niedriger - und damit günstiger - liegt der Body-Mass-Index, der Gewicht und Körpergröße zueinander in Beziehung setzt. Ob man zur Ober- oder Unterschicht gehört, machen die Forscher an drei Faktoren fest: an der Ausbildung des Befragten, am Haushaltseinkommen und an der beruflichen Stellung des Hauptverdieners.

Doch das liegt nicht nur an Fastfoodketten oder zu viel Fernsehkonsum, sondern die Ursache ist weit komplexer

Insgesamt sind es die Reicheren und Gebildeteren, die Bioprodukte kaufen. Auch die Risikowahrnehmung ist bei der Mittelschicht ausgeprägter, als bei der Unterschicht. Demnach stufen wohlhabende zu viel und einseitiges Essen eher als Gesundheitsrisiko ein.

Klar, bei Übergewicht spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, doch auch die Bewegung ist mindestens genauso bedeutend. Sozialbenachteiligte Menschen müssen jeden Cent umdrehen und dort ist kein Platz für beispielsweise den Fußballverein. Dagegen können Menschen mit genug Geld den Sport der Kinder finanzieren. Unterhaltung wird dann am Computer oder Fernseher gesucht.

Deprimierend ist es wenn die beste Freundin ein iPhone besitzt und man selbst sich mit dem alten Tastenhandy zufriedengeben muss. Diese Ungerechtigkeit wird erstickt in glückshormonen und welcher Mittel bedient man sich dort am besten? Richtig der kalorinreichen Schokolade und den Griff in die Chipstüte,

Leider zieht sich die Fettleibigkeit wie ein Teufelskreis durch die Plattenbauviertel. Ein übergewichtiges Kind fühlt sich in seinem Körper nicht wohl, lernt schlechter und meidet viele Orte, die für die soziale und kognitive Entwicklung wichtig sind - zum Beispiel Sportvereine.

Ich denke es ist langsam zeit sich nicht nur über die Ursachen Gedanken zu machen, sonder nach Lösungen zu suchen. Die Lebensmittelkennzeichnung wäre dabei ein guter Anfang. Bei Süßigkeiten wird gerne gemogelt. Auf der Verpackung steht z.B. der Zuckergehalt, aber Vorsicht pro Keks. Übersehen kann man das leicht und denkt eine komplette Packung hat gerade mal 15g Zucker und die Packung landet im Einkaufswagen. Durch das Ampelsystem- einen grünen Punkt bekommen die Lebensmittel, die gesund sind und einen roten Punkt bekommen jene, die fett machen. Vielleicht wäre es auch angesagt, statt Hartz-IV-Beratern Fitnesstrainer zu bezahlen?

Das "immer" kannst du schon mal streichen, es gibt dicke und dünne in allen Schichten.

Es ist auch nicht immer eine schlechte Ernährung, die jemanden übergewichtig werden lässt. Es gibt Menschen, die große Mengen und auch schlechte Nahrung zu sich nehmen können, ohne irgendetwas anzusetzen.

Entscheidend ist die Psyche, das Unterbewußtsein. Der Körper legt dann Reserven an, wenn das Unterbewußtsein die Zukunftsaussichten als schlecht empfindet, aber im Moment noch genug da ist. Das trifft natürlich häufig auf Menschen der sogenannten Unterschicht zu, aber auch auf Reiche, die Angst haben, ihren Reichtum zu verlieren.

Eine Fettschicht kann aber auch als Schutzschicht angelegt werden, wenn ein Mensch sich ständigen Angriffen ausgesetzt fühlt. Da Menschen aus der Unterschicht in unserer Leistungsgesellschaft selten wirklich freundlich behandelt werden, kann das auch eine große Rolle spielen

DH .... "Entscheident ist die Psyche" so sehe ich das auch. Manche werden von Kummer auch dünn, andere dick....

Und wer wirklich mal Hunger gelitten und kein Geld für Essen hatte, beginnt Nahrung auch anders zu sehen. Die Hauptsorge ist, was macht satt und wird garantiert nicht schlecht? Wie bekomme ich für wenig Geld viel Füllmaterial? Wie verhindere ich mit hungrigem Magen schlafen gehen zu müssen?

Es gibt dann nichts absurderes, als Diät-Produkte zu sehen oder Nahrungsmittel mit halbem Fettgehalt....

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@soulbridge1

Da muss ich widersprechen. In Deutschland muss heute niemand mit knurrendem Magen ins Bett. Und man kann auch für wenig Geld Lebensmittel kaufen, die nicht nur als "Füllmaterial" dienen, und die ausserdem gesund sind. Habe vor Jahren selber mal sparsam, satt werdend und gesund leben wollen, und war sehr erstaunt, wie gut man sich für wenig Geld ernähren kann. Habe ein Haushaltsbuch geführt, nur für mich selbst.

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@ahoi1

In Deutschland muss heute niemand mit knurrendem Magen ins Bett.

Wo lebst Du denn?

Ich kann ja verstehen, daß manche Wahrheiten unbequem sind, aber durch ignorieren kann man sicherlich keine Probleme lösen.

Schön für Dich, daß Du so viel hattest, daß sich der Übersichtshalber ein Haushaltsbuch lohnte. ;-)

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Wenn ich da an einige extrem reiche Menschen denke, würde ich die Geschichte anzweifeln.

Aber prinzipiell stehen wohlhabenderen Leuten mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Gesünderes und qualitativ hochwertigeres Essen, Sportliche Aktivitäten oder gar Fitness/Ernährungsberater, kosmetische Operationen.

Dazu kommt dass Erfolg nicht von alleine kommt. Ein entsprechendes Auftreten spielt mit eine Rolle. Und gesunde Menschen machen eben einen dynamischeren, erfolgreicheren Eindruck als Freund Rumkugel. Ein in der Masse vermutlich kleiner aber eben doch nicht zu ignorierender Faktor.

Ach was, die Reichen essen das gleiche Zeug wie die Armen nur anders verpackt und teurer....

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Diese Statistik ist eben auch nur eine Statistik! Ich denke dass solch pauschalisierte Aussagen nicht auf die Allgemeinheit übertragen werden können. Vermutlich ist die Statistik dahingehend auch beeinflusst worden um den armen Menschen noch ein schlechteres Selbstwertgefühl zu vermitteln, was sie allemal haben durch die finanzielle Diskreditierung.

Schau mal bei youtube mit den Suchbegriffen "frauentausch" und "Nadine" und beobachte, welches Hintergundwissen hinsichtlich Ernährung und Nahrungsbestandteile in "bildungsfernen Haushalten" kursiert. - Meine These ist also, dass, wenn du von "unteren Schichten" sprichst, du sozial benachteiligte Menschen meinst (was eben seine Ursache in mangelnder Bildung haben kann).

Lieber REICH und gesund als ARM und krank. Da bin ich doch lieber ARM und gesund. Habe kein Geld für Drogen oder Trüffel. Die These des Fragestellers ist vielfach wiederlegbar, Hella v. Sinnen, Cindy aus Marzhan, Calmund, Gabriel, Dieter Pfaff, Helmut Kohl um nur einige zu nennen. Das sind alles Gegenbeispiele, oder vielleicht nagen sie ja mittlerweile am Hungertuch. Noch einmal, selbst ARME Leute müssen nicht ungebildet sein.

Schublade zu.

angela merkel, hässlich, dick, naja bei der Intelligenz bin ich mir nicht so sicher

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Unterschicht hat nicht unbedingt mit "kein Geld" zu tun sondern eher mit " wie nutze ich das mir zur Verfügung stehende Geld". Ich als Student hab auch nicht so viel Geld,gehe nebenbei in meinem alten Beruf arbeiten,bin auch nicht dick und überlege mir aber wie ich mein Geld sinnvoll ausgebe. MC Do und Co. esse ich nicht,Mikrowelle hab ich keine - also fällt Fertigessen flach- ich koche lieber selbst und ernte in meinem kleinen Garten. Trotz meines Bus-/Bahntickets nehme ich öfters mal das Fahrrad oder gehe zu Fuß. Ich lass mir keine Fingernägel machen (kostet ja schon um die 60 Ocken),ich rauche nicht ,ich trinke nicht - max. auf Partys ein Glas Wein oder Sekt.

Würde ich aber unüberlegt einfach mal durch die Kaufhalle tingeln und das ganze Zeug auf Augenhöhe einpacken,ohne zu überlegen,ob es zu viele Kalorien hat oder zu viel kostet, dann wäre mein Limit schnell erreicht. Und erfahrungsgemäß ist es so,dass was man einmal zu Hause im Schrank hat ist ruckzuck weggefressen und man kauft wieder neues nach.

Nur an der Bildung kanns auch nicht so wirklich liegen,ich habe alte Schulfreunde,die Abitur haben und sich trotzdem gehen lassen haben und abgerutscht sind und ebenso hab auch Kindergartenfreunde,die mit Ach und Krach die Hauptschule geschafft haben und jetzt aber geregelter Arbeit nach gehen und schlank sind.

Wenn dann hat das alles was mit "geregeltem Alltag und Planung" zu tun. Und wenn ich ziellos einen Tag nach dem anderen vergehen lasse,dann denke ich nicht darüber nach,was ich morgen machen muss,ob ich da auch noch Geld brauche,ob ich schon zu viel Geld ausgegeben habe. Wenn ich aber "einen inneren Kalender" oder eben auch aufgeschrieben habe, was ich wann an welchem Tag machen will,dann hält man sich auch dran. Man merkt es doch an sich selbst, wenn man einen geregelten Tagesablauf hat, dann muss alles zu seiner Zeit sein,man isst zu den gleichen Zeiten, man macht den Haushalt zur gleichen Tageszeit (wenn man nicht gerade Schicht arbeitet) etc. Ist man aber im Urlaub am Meer,dann gammelt man auch so in den Tag hinein,könnte die ganze Zeit essen,da es einem angeboten wird und der Geldbeutel sitzt irgendwie viel lockerer als zu Hause,weil man eben nur in den Tag hineinlebt und nicht an zu Hause denkt,dass man da noch Geld braucht,weil irgendwas ansteht.

Und zum Thema "dick",das findet man in allen Schichten -guck dir bloß mal die dicken Politiker an - die haben ein Haufen Geld und geben vor gebildet zu sein und keiner zählt sie zur Unterschicht.

Es kommt immer darauf an was man aus seiner Person und seinen Gegebenheiten/Möglichkeiten macht bzw. machen will und was man am Ende erreichen will. Wenn dann führt Perspektiv- und Ziellosigkeit in die Unterschicht,aber nicht Übergewicht und Geldmangel.

Ist das so schwer zu verstehen? Schau mal, was gesundes Essen kostet. Das fetteste Fleisch ist das billigste und gute Bildung kostet Geld. Daran ändert unser Schulzwang nichts.

Dennoch finde ich es schade, wenn unreflektiert diese Schubladen geöffnet werden und ohne (groß) nachzudenken, dicke Menschen in die eine und schlanke Menschen in die andere gestopft werden.

Die Politiker (die meisten jedenfalls) denken oft nur von 12 bis es läut.

Ich kenne dicke Menschen, die was auf dem Kasten haben und sogar beweglich sind sowie dünne Menschen, bei denen noch nicht mal der Nürnberger Trichter etwas bewirken würde. Schlanke Menschen sind auch nicht automatisch sportlich. Einige von ihnen haben einfach das unverschämte Glück und setzen nicht an.

Also lass diese Menschen wieder aus den Schubladen raus. Schaue selbst diese Leute an und du wirst hoffentlich erkennen, dass diese Gleichungen eher Ungleichungen sind.

Ach ja: manche Politiker müssten aufgrund ihrer Leibesfülle doch ziemlich arm sein.

Schau mal, was gesundes Essen kostet.

Also das halte ich für ein Gerücht das man Reich sein muss um sich gesund zu ernähren.

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@TitusPullo

was gesundes Essen kostet

wer nicht komplett bescheuert ist kann auch mit wenig geld gesund kochen.

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@TitusPullo

Finde ich nicht. Hast du schon mal versucht, mit wirklich wenig Geld gesund zu kochen? Und zwar nicht bloß ein paar Tage lang.

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@Tiggels

Wie viel Euro pro Woche für einen Erwachsenen und einen Jugendlichen wären das denn für dich?

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@kiniro

Vielleicht sollte man vorher definieren was Gesund kochen für dich überhaupt bedeutet bzw. für die Allgemeinheit. Für mich ist es die Abwechslung, heute Fleisch, morgen Fisch etc. und das klappt auch mit kleinen Geldbeuteln.

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Schau mal, was gesundes Essen kostet 

ganz so ist es ja doch nicht! Man kann z.B. selbst Salat oder anderes Gemüse anpflanzen! Und wenn man keinen Garten hat reicht schon ein Topf!

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@ChipsyS

Wenn es so einfach wäre...man braucht einen Balkon oder eine Fensterbank, die groß genug ist um Menschen über einen längeren Zeitraum mit Salat oder Gemüse versorgen zu können. Man braucht Töpfe, Blumenerde, Wasser zum Gießen.

Utopisch!

Gutes, gesundes Qualitätsgemüse oder Obst ist teuer. Geh doch mal auf den Wochenmarkt und gucke dich um. Geh mal in den Bioladen einkaufen, kaufe ein für eine Woche, bitte nur Sonderangebote. Dann reden wir gerne weiter.

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@ChipsyS

Achso ein Topf... Weil dort bestimmt auch reichlich drinn wächst..

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@DerAffe90

Fleisch, also Burger et cetera, kostet um einiges mehr, als Salat und Grünzeug. Ich denke eher, dass da möglicherweise auch Frust mitspielt, die einem der arm ist mehr essen lässt.

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@rhapsodyinblue

Nur braucht man kein Qualitätsgemüse oder BIO Produkte, als ob die gesünder sind, sowas klappt auch nur hier in Deutschland wir lassen uns alles aufschwatzen.... Mag ja sein das die 0,002345% mehr Vitamine haben aber ob es das bringt....

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@DeutscherKnecht

Eben, Fleisch ist deutlich teurer, wieviel Gemüse ich kaufen könnte wenn ich nicht zu meinem Kasseler für 5€ greifen würde. Davon könnte ich mich paar Tage ernähren...

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ich würde einfach behaupten, dass es zum Teil an der Bildung liegt... Die meisten Kinder aus der "Unterschicht" wissen nichtmals woher das Essen stammt. Das Milch nicht aus der Tüte kommt sondern von der Kuh und sind sich auch nicht bewusst das Fleisch zu essen bedeutet, dass dafür Tiere sterben mussten etc. Generell besteht kein Bewusstsein für das Essen. Zum anderen würde ich ebenfalls behaupten, dass Faulheit ebenfalls eine Rolle spielt. Hauptsache ein fixes, und einfaches essen was allen schmeckt (auch den Kindern) und mehr oder weniger satt macht. Dabei fehlt auch das Interesse mal nach guten, leckeren und gesünderen Alternativen zu schauen. Das Geld spielt dann mitunter eine Rolle. Wenn man dann mal ein Stück Filet holt, dann direkt das billigste und damit auch fettigste.

Leute aus der Oberschicht sind finanziell sehr flexibel und viele achten auf ihre Ernährung und eine grundsätzliche Fitness. Ihnen ist aber auch das Presitge / Ansehen der Gesellschaft wichtig und mit ein Grund warum sie Acht auf ihr Erscheinungsbild geben. Zudem sind sie meistens sehr gebildet und wissen was gut und schlecht für sie ist.

  1. Man könnte wohl auch eine Statistik aufstellen nachder es vielleicht mehr Blonde mit Übergewicht gibt, als brünette oder Frauen gegenüber Männern, Große gegenüber Kleinen, Linkshändern gegenüber Rechtshändern usw. Überall bekäme man eine statistische Verteilung. Statistik hängt von der Auswahl der Kriterien ab, die man subjektiv wählt, dem subjektiv gewählten Zeitraum, dem subjektiv gewählten .... usw.
  2. sich selbst gutes tun zu können benötigt Zeit, es benötigt Geld, einen freien Kopf und ein positives Selbstwertegefühl, daß man es sich überhaupt selbst wert ist. Es benötigt den Zuspruch und Akzeptanz anderer, daß einem trotz Leistungsanforderung auch ein Recht zugebilligt wird, einen (großen) Teil seiner Zeit und seines Geldes für seine Fittnes, Schönheit und Gesundheit investiere zu dürfen. In Notfallsituationen, selbst wenn sie nur subjektiv so empfunden werden, haben Fittnes, Schönheit und Gesundheit letzte Priorität. Im Notfall, also Streßsituationen, nimmt man auf solche Dinge keine Rücksicht, erst recht nicht, wenn man es sich weder zeitlich noch geldlich aktuell leisten kann. Schau dir mal an, wie Mütter oder Väter oft aussehen, wenn sie mitten in der Nacht ihr Kind in´s Krankenhaus bringen... ;-) Dauernder Streß oder / und überleben in einer Nofallsituation, möglicherweise sogar noch verbunden mit Dauerfrust, Hoffnungslosigkeit und Zukunftspanik, setzt alles "überflüssige" auf letzte Priorität, was nicht dem direkten Aushalten der gegenwärtigen Situation nutzt, bis hin zur vollständigen Verwarlosung des Körpers und Verdrängung aller unerträglichen Gedanken durch "Abtötung". Denn das einzige was zählt, ist das Durchhalten des Momentes, bis auch das keine Rolle mehr spielt...

Es gibt eben Lebenssituationen, wo man alleine eine solche Frage schon als Luxux empfinden würde. Und während sich die einen daraufhin "verdünnisieren", bauen sich andere, wenn sie können, einen "Panzer". Langfristsige Gedanken über Gesundheit und Schönheit und langes Leben sind in psychischen Streßsituationen irrelevant.

Lieben Gruß, Soulbridge

Eine wirklich klasse Antwort! Ein ganz dickes Däumchen!!

Das Sternchen darf ich leider nicht....

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Die ganzen Markenklamotten gibt's halt nicht in XXL und deswegen müssen die Reichen dünn sein um da reinzupassen, da sie sonst nicht mit ihren feinen reichen Freunden mithalten können :D

Viele Leute aus der Oberschicht stehen in der Öffentlichkeit und repräsentieren ihre Firma (z.b. Manager, Bankangestellte) und müssen deswegen mehr auf ihr Äußeres achten, als die Leute, die bei Aldi hinter der Kasse sitzen. Und in der westlichen Welt gilt ein schlanker Körper als schön,was auch ein grund sein könnte, wesegen diese Unternehmer/Repräsentanten auf ihr Gewicht achten.

Komisch mein Banker ist ganz schön dick wundert mich das der noch nicht gefeuert wurde.

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Ganz einfach, untere Schichten essen nur um satt zu werden alles unbedacht in sich hinein. Diese Menschen sind meist nicht so gebildet und haben Defizite bezüglich Ernährung. Auch fehlt es manchmal am Geld für gesunde Lebensmittel, Konserven sind billiger und man braucht nicht kochen zu lernen.

Pauschalisieren= Verallgemeinern, das gibt es sehr oft hier in Deutschland. Tut mir Leid mit deinen Aussagen kann ich nichts aber auch gar nichts anfangen.

Ich weiß nicht ob das schon gesagt wurde aber ich denke es liegt auch damit zusammen das die Oberschicht sehr aufs Erscheinungsbild achtet und dafür oft viel hergeben. Natürlich nur 1 Grund zu den vielen die hier schon aufgezählt wurden.

Ich hasse das, wenn Leute (wie z.B. kiniro) behaupten, dass sie sich kein gesundes Essen leisten können.

Meiner Meinung nach liegt das häufig einfach nur daran, dass manche Leute nicht kochen können/wollen.

Wenn man nämlich mal durchrechnet, wie viel ein Fertiggericht kostet, im Vergleich zu den Lebensmitteln die man kaufen müsste um das gleiche zu kochen, merkt man, dass das Fertiggericht häufig dreimal so viel kostet. Und im selbstgekochten ist nicht so viel Fett, Salz, Geschmacksverstärker etc.

Ich denke, dass liegt häufig einfach daran, dass Menschen mit geringerem Einkommen weniger auf sich achten als Menschen mit höherem Einkommen und vielleicht auch höherem Bildungsstand.

Ich finde, das kann man so pauschal doch gar nicht sagen. Ob man schlank oder dick ist, hat nicht zwangsläufig etwas mit der sozialen Herkunft zu tun. Kein Mensch ist wertvoller als der andere, nur weil er "blaues Blut" hat.

Das hat einerseits etwas mit den finanziellen Möglichkeiten zum Kauf von hochwertigen und gesunden Lebensmitteln zu tun aber durchschnittlich auch etwas mit einem höheren Bildungsniveau. Wer intelligent ist bedenkt eher wie er mit seinem Körper umgeht. Natürlich ist das nicht pauschal so.

Fertiggerichte, Tütensuppen, Dosenfraß, Fertigpizza, China-Menü, Mc-Donalds und Co, Pommes Gewürzsalz = Glutaminsäure.

Gaukelt einem permanent Hunger vor, auch, wenn man schon satt ist. (Selbstversuch: Mach mal heute Abend eine Chipstüte auf. Wetten, daß Du so lange nicht aufhörst zu essen, bis sie leer ist? Und das Du auch noch danach Hunger hast? Lese bitte die Zutatenliste auf der Verpackung : da ist - Monoglutaminsäure, oder Geschmacksverstärker, oder Hefextrakte = nicht isolierte Glutaminsäure :o :()

Zweites Problem: Zucker!

Das Gehirn hat ein regelrechtes "Zuckergedächtnis". Mit Süßigkeiten wird unser Belohnungssysthem im Gehirn stimuliert. Weil es Zucker als konzentrierten "Antriebstoff" sehr mag, signalisiert es : "Oh! Super Stoff! Mehr davon!" So können Nachkatzen und Cola-Trinker sich nicht beherrschen, wenn es um Süßes geht... Das bedeutet für sie auch vilele (unnötige) Kalorien.

"Wohlhabende" haben Zeit und Lust sich zuhause Gemüse zu brutzeln, Reis, Karttoffeln zu kochen, Obstsalat zu machen. Sie bereiten ihr Essen aus frischen Zutaten zu, oder haben Personal, die es für sie macht... Sie möchten auch gern wissen, was alles da drinn ist .

Gruß: Isa`

Ich wäre etwas vorsichtiger mit der Aussage: UNGEBILDET und arm. Nicht jeder der arm ist, ist auch ungebildet.

Zurück zur Antwort. Arme Menschen können sich meistens keine gesunden Lebensmittel kaufen, also greifen sie öters zu Fastfood, Jemand der arm ist, kann auch abrutschen (depressiv werden), weil er eh keinen Sinn mehr sieht seine Lage zu ändern. Ist er erstmal krank, kommt der rest von selbst. Dahinsiehen vor dem Fernseher, Vereinsamung etc. Ist ein Mensch in dieser Lage, interessiert es ihn nicht, ob etwas ungesund ist. Es interessiert ihn auch nicht, ob gekocht werden muss oder nicht. Wen kümmert es, ob er lebt oder nicht. Einseitige Ernährung, na und?Fitnesscenter zu teuer. Die Wohngegend/Wohung auch kein Ort mehr der Trost spendet (Möbel kaputt, zu alt etc). Und was tut das Bundesministerium? Schaut zu und bastelt an der Statistik. Was wäre die Lösung? Hilfe und Anteilnahme sowie das Geld für bessere Zwecke einsetzen, als in die Bezahlung der Statistiker.

LG

Fastfood wie MC Do un co. sind viel teurer,als wenn man selber frisches Essen kocht - vor allem dann wenn man die teuren Menüs kauft.

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@Xiphoid

Klar, Fastfood muß nicht unbeding günstig sein (Döner ist vielleicht eine Ausnahme), aber ich denke mal, darin wollte Kaka2006 auch nicht die Hauptaussage stecken.

Aber natürlich können sich sehr arme Menschen viele gesunden Lebensmittel nicht mehr leisten wie Z.B. Obst, Gemüse und gutes Fleisch. Das stimmt schon... ;-)

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Arme Menschen können sich meistens keine gesunden Lebensmittel kaufen,

Das behaupten hier irgendwie so viele, für mich ist das eine Lüge

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@TitusPullo

@TitusPullo:

Arme Menschen könnten sich oft gar keine Lebensmittel kaufen...

Und willst doch wohl nicht wirklich behaupten, gesunde Lebensmittel wäre nicht teurer, als haltbares Füllmaterial, oder Abwechslung nicht gesünder, als Einseitigkeit?

Schon mal gesehen, wie Menschen in Deutschland auf den Äckern nach übriggebliebenen Kartoffeln suchen oder an Feldwegen auf Apfelbäume klettern?

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