Warum sind uns nur die Freunde willkommen - vom Feind lernen wir fürs Leben mehr als vom Freund, wie wir vom Negativen mehr lernen als vom Positiven?

3 Antworten

Unter der Annahme, das Deine Aussage stimmt, besteht immernoch der Fakt, das ein Feind Dir schaden möchte. Ein Freund hingegen Dir aber keinen Schaden zufügen möchte. Und Fakt ist, das die meisten Menschen eine sichere Umgebung vorziehen. Also entscheidet man sich logischerweise für den Freund anstatt für den Feind.

Obwohl es zwar heisst, "aus Schaden wird man klug", so würde ich persönlich Deiner These dennoch nicht zustimmen, da nach meiner Erfahrung der Lernprozess, weder mit dem Freund noch mit dem Feind zu tun hat, sondern ausnahmslos mit der Bereitschaft eines Individuums sein Wissen über unterschiedlichste Themen zu erweitern. Egal wie die Umstände dafür sind.

Achja, bezüglich der Worte von Schoppenhauer. Es gibt eine interessante Definition des Wortes Frieden.

Friede (Hauptwort): Def.: Periode des Betrügens, zwischen zwei Pwerioden des Kämpfens.

Also wenn man den Worten Schoppenhauers folgt, dann muss man zu der Annahme kommen, das er Freunde auch nur als versteckte Feinde ansieht.

Wobei ein echter Freund Dir auch sehr viel beibringen kann. Und das oftmals hilfreicher als ein Feind, von dem Du ja nur unabsichtlich was lernen kannst aufgrund seiner Erfolge gegen Dich.

Den Feind besiegen wollen, soll damit nicht gesagt sein. Er hat dir aber was gelehrt, wozu der größte Freund nicht imstande ist

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@MAKARONIMANN

Was macht Dich so sicher, das ein Freund nicht dazu imstande ist?

Man kann auch von Freunden die Wertschätzung für etwas lernen, sofern man in der Lage ist seinen Geist offen zu halten und Dinge und Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Der Feind mag einen dazu zwingen, aber er ist nicht zwangsweise notwendig. Diese Ansicht würde nämlich auf eine bestimmbare Blockade in der Lernwilligkeit eines Individuums hinweisen. Ein offener Geist kann aus allem lernen wenn er dazu bereit ist.

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@MorsElthrai

Der Freund meint es immer mit dir gut. Deshalb wird er dich sogar loben, obwohl es nichts zu loben gibt. Die Angst quält ihn, dir auch einmal richtig die Meinung zu sagen. Du könntest ja beleidigt sein und ihm deswegen die Freundschaft aufkündigen

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@MAKARONIMANN

Wenn Du wirklich denkst, das ein Freund so reagiert, dann solltest Du Dein Freundschaftsbild nochmal gründlich überdenken. Denn ein wahrer Freund wird Dir auch die Meinung sagen wenn Du falsch liegst, um Dich vor schaden zu bewahren der aus einer falschen Entscheidung resultieren kann. Denn genau DAS macht einen echten Freund aus. Jemand der bereit ist auch die Freundschaft zu riskieren, um Dir trotzdem zu helfen.

Was Du beschreibst ist kein Freund sondern ein "Ja"-Sager und die sind niemals wirkliche Freunde. Es könnte auch ein Feind sein, der Dich mit falschem Rat in Sicherheit wiegen will. Das hängt immer von der Person ab. Aber ein echter Freund wird sich niemals so verhalten wie Du es beschreibst.

Und wenn Deine Freund so sind, dann denk wirklich nochmal darüber nach ob sie wirklich Deine Freunde sind.

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@MorsElthrai

Darüber nachdenken, ob sie wirklich meine Freunde sind, heisst schon an ihnen zweifeln. Du stellst zu hohe Anforderungen an einer Freundschaft, indem du immer Ehrlichkeit von ihnen erwartest. Dazu ist kein Mensch in der Lage. Der Freund fragt dich z.B. wie es dir geht. Hören will er von dir, dass es dir gutgeht, selbst wenn es dir schlecht geht. Und du als sein Freund, willst ihn auch nicht unnötig belasten. Deshalb ziehst du es lieber vor zu sagen, wenn dir wirklich schlecht geht, zu sagen, es geht so anstatt ihm die ganze Wahrheit zu sagen. Im Übrigen lassen sich echte Freundschaften nie aufkündigen. Darin unterscheiden sie sich nicht nur von guter gepflegter Bekanntschaft, sondern sogar von Ehen. Letztendlich bist du dein einziger wahrer Freund. Denn jeder ist sich selbst der Nächste

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@MAKARONIMANN

Und da gibt es Leute die behaupten ich hätte eine negative Weltanschauung. :D Also um die Punkte mal ab zu arbeiten. Ja ich stelle Ansprüche an eine Freundschaft. Deswegen verwende ich das Wort auch nicht leichtfertig. Ebenso wie an eine Lebenspartnerschaft. Treue und Ehrlichkeit sind für mich die Grundpfeiler der Existenz und danach lebe ich auch. Also um bei Deinem Beispiel zu bleiben, wenn jemand den ich als Freund bezeichne mich fragt, wie es mir geht, dann weiss er, das er von mir tatsächlich die Wahrheit zu hören bekommt und keine Beschönigung. So bin ich nunmal. Und das selbe erwarte ich auch von meinen Freunden und das wissen auch alle die mich kennen.

Was das jeder ist sich selbst der Nächste betrifft. Nun ich schätze da gibt es doch einen massiven Unterschied zwischen jemandem der nur das Zivilleben kennt und jenen die auch im Soldatenhandwerk ausgebildet sind. Denn jeder gute Soldat weiss, das es Situationen gibt in denen man bereit sein muss das eigene Leben für den Schutz anderer zu geben. Und so geht man dann auch mit Freundschaften um. Man ist für gute Freunde tatsächlich bereit sich schützend vor sie zu stellen. Selbst wenn der Preis für einen hoch werden kann. Wenn Dir diese Denkweise fremd ist, dann sagt das einiges über Dich aus. Auch wenn jeder Mensch für sich selbst entscheiden muss ob er das positiv oder negativ bewertet.

Für mich selbst habe ich schon vor langer Zeit entschieden was ich bereit bin im Notfall zu geben/gegeben habe und meine Freunde wissen das auch und haben es teilweise sogar schon erlebt.

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  • Geradlinig kann man zu dem "willkommen" antworten, dass Feinde einem schaden oder einen gefährden wollen. Insofern können sie ja gar nicht willkommen sein, oder?
  • Man kann trotzdem versuchen, das Beste mitzunehmen aus unvermeidbaren Begegnungen und in der Tat manchmal was lernen.
  • Ich persönlich halte deine These aber für eher unzutreffend oder zumindest nicht für verallgemeinerbar, dass man aus Negativem oder von Feinden mehr lernen würde als von Freunden oder Positivem. In meiner Lebenserfahrung ist eher das Gegenteil der Fall.
  • Vielleicht kommt es aber auch darauf an, was und wen man alles als "Feind" und wen man als "Freund" empfindet. Weder würde ich alle Menschen und alle Ereignisse in ein solches Schwarzweiß-Schema einordnen, noch denke ich, dass die moderne Verwendung von "Freund" auch nur ansatzweise auf die mannigfachen belanglosen sogenannten Freundschaften zutrifft.

Feinde mobilisieren unsere Kräfte und Energien, wie kaum jemand anders. Der Boxweltmeister hat Monate, ja jahrelang hart trainiert, um seinen Herausforderer zu bezwingen. Wäre sein Herausforderer ein harmloser, freundlicher Mensch, der ihm die Weltmeister-Krone nicht streitig machen wollte, was dann? Jeder Feind will dich mit allen Mitteln besiegen. Du bist also gezwungen, optimal darauf vorbereitet zu sein

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Gegner in einem sportlichen Wettstreit willst du doch aber nicht als "Feind" bezeichnen, oder?

Ich würde das viel positiver formulieren: Herausforderungen und Ziele spornen uns viel mehr an als Angst, Furcht, Feinde und andere negative Dinge.

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@Kajjo

Wenn du schon einmal im Ring gestanden hast, dann wirst du es eher verstehen. Im Ring oder auf dem Fußballfeld herrscht ähnlich Rivalität, wie im grausamen Krieg. Ko will hauptsächlich der Boxer seinen Gegner schlagen, und nimmt sogar in Kauf, dass sein Gegner es nicht überlebt.

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Nun ist Boxen ja auch nicht das wahre Lebe, sondern sehr konstruiert und nur für eine ganz kleine Minderheit überhaupt als aktiver Sport relevant.

Wie gesagt, Herausforderungen und Ziele treiben uns an, natürlich spielen Gegner und Feinde im Leben eine Rolle, aber deine Schwarzweißsicht kann ich nicht nachvollziehen.

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Wie kommst Du auf das schmale Brett, dass man vom Negativen mehr lernt?

Das Gegenteil ist der Fall - ruhig und entspannt, mit viel Spaß lernt man am meisten.

Lernst du Krankheit und schlimme Schmerzen kennen, dann erst lernst du Gesundheit richtig zu schätzen, ansonsten ist Gesundheit für dich etwas Normales, kaum Nennenswertes. Weise wirst du eher als Todgeweihte, wenn du es überstanden hast

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@MAKARONIMANN

Ja, mache ich doch.

Ich kenne niemanden, der nicht froh ist gesund zu sein und das auch schätzt.

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@Menuett

Etliche sind zwar gesund, das genügt ihnen aber lange noch nicht. Wohlhabend und reich wollen sie noch sein. Und selbst das reicht ihnen dann nicht - an Macht und Einfluss wollen sie gewinnnen. Dein geliebter Freund hat dich verlassen oder sogar betrogen: Was interessiert dich da noch deine Gesundheit, oder wenn du auf einem Schlag, aus welchen Gründen auch immer, viel Geld verlierst?

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@MAKARONIMANN

Wir haben schon viel Geld verloren und sehr glücklich darüber, dass wir wenigstens gesund waren.

Auch wenn es nicht immer im Vordergrund steht.

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