Warum sind Sulfate, Silikone und Parabene für unser Haar schädlich in Kosmetika?

3 Antworten

Diese Substanzen sind nicht schädlich für die Haare oder die Haut.

Parabene sind simple Konservierungsstoffe, die sind notwendig, damit du keine Schimmelpilzkulturen in deinem Shampoo bekommst. Das Bundesinstitut für Riskobewertung hat nach ausführlicher Untersuchung erklärt, dass Parabene in Kosmetika in den verwendeten Mengen unbedenklich sind, und das Deutsche Krebsforschungsinstitut führt die angebliche Verbindung zwischen Parabenen und Brustkrebs auf der sehr informativen und wissenschaftlich hervorragend belegten Seite "Krebsinformationsdienst" unter "Widerlegte Risiken" in der Rubrik "Mythen" auf.

Silikone sind pflegende Öle, die Haut und Haare weich machen. Sie sind leichter als normale Öle und eignen sich auch für eher fettige Haut, wo die klassischen Öle zu schwer sind. Dermatologen empfehlen silikonhaltige Pflege auch für Akne, wo man keine normalen Öle verwenden soll. Gerüchte über angebliche Unterbindung der "Hautatmung" sind Unsinn, denn die Haut atmet nicht. Sie bekommt ihren Sauerstoff wie jedes andere Organ auch von innen, durch das Blut. Silikone verhindern, ähnlich wie andere Öle, die schnelle Verdunstung von Wasser aus der Haut. So bleibt die Haut weich und trocknet nicht aus.

Und schließlich Sulfate: Das sind Detergenzien, also waschaktive Substanzen. Manche sind aggressiver (wie z.B. Sodium Lauryl Sulfate), manche sind milder (Sodium Laureth Sulfate). Wenn du ein aggressives Sulfat benutzt, juckt deine Kopfhaut. Gut auswaschen, Problem gelöst. Übrigens gibt es keine Studien, die belegen, dass die Substanzen, die in sulfatfreien Shampoos verwendet werden, in irgendeiner Weise weniger hautreizend sind. Shampoo braucht waschaktive Substanzen, sonst macht es nicht sauber.

Also lass dich nicht verrückt machen, sondern verlass dich auf die Wissenschaft. Und guck, ob du dein neues Shampoo überhaupt verträgst - Unverträglichkeiten sind bei allen Inhaltsstoffen möglich.

Parabene haben ein sehr niedriges Allergenen Potential und zumindest Methyl- und Ethylparaben werden selbst von Ökotest positiv bewertet, es sind wie Pangaea schreibt zugelassene und weit verbreitete Konservierungsstoffe. Die höherwertigen Parabene sind nicht ganz so gut charakterisiert.

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Hey!

Ich habe auch Schwierigkeiten bei dem Ganzen "Das darf enthalten sein aber dieser Inhaltsstoff ist schädigend" durcheinander. Habe mich aber (weil es mich eigentlich auch interessiert) eben schlau gemacht & diesen Artikel gefunden:

http://www.vital.de/schoenheit/haut-haare/artikel/silikon-der-kosmetik

Hier wird genau erklärt, warum (zumindest Silikone) nicht so toll für Haut und Haare sind... Hoffe, ich konnte helfen! Lieber Gruß!

Parabene: Als Mikrobienwachstumhemmer verwendet und um die Lagerdauerhaft der Produkte zu verlängen. Breit benützt obwohl seine sehr toxische Wirkungen sehr bekannt sind. Haben viele allergische Reaktionen und Hautausschläge verursacht. Eine Britische Studie von Feb 2004, zeigt einen starken Zusammenhang mit Brustkrebs; die Deutsche Krebsgesellschaft rät davon ab, Kosmetika die Paraben enthalten zu verwenden. Stark allergisierend. Silikone: sie überziehen die Haut, stauen alles darunter, und erlauben keine Hautatmung (ähnlich wie eine Kunststofffolie). Die sind auch biologisch unabbaubar. Sulfate: Sie reizen die Schleimhäute und lassen sie aufquellen. Auf die Haut aufgetragen, haben sie eine entfettende, irritierende Wirkung; die Haut wird rau, schuppig und rissig. In Shampoos soll für einen verzögerten Heilungsprozess verantwortlich sein und als aggressives Reinigungsmittel den Haarwuchs maßgeblich hemmen.

wow. Tolle Antwort. Danke dir.

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