warum sind Steuerbelastungen für die Arbeitnehmer so unterschiedlich?

3 Antworten

Du scheinst dich ja auf die Steuerklassen zu beziehen. Die sollen die Steuern eben gerechter für den Einzelnen machen, bzw. hohe Nachzahlungen verhindern. Steuerklasse 6 gibt es ja nur für den zweiten oder dritten Job, wenn es kein Minijob ist. 

Arbeitet jemand bei einer Firma und bekommt 3000 Euro brutto, dann kann man den Steuersatz gut ermitteln. Arbeitet aber jemand bei mehreren Firmen und verdient 2000 in einem und 1000 im anderen Job, dann geht das aber eben nicht, weil die Arbeitgeber ja nicht miteinander kommunizieren. Daher gibt es erst mal im Zweitjob höhere Abzüge, um sicher zu stellen, dass jemand nicht zu gut gestellt wird und zu wenig besteuert wird und dann am Ende extreme Nachzahlungen zu leisten hat. 

Am Jahresende ist mit der Steuerklasse 6 ja eh eine Steuerveranlagung zu machen und dann wird derjenige mit 2 Jobs ja genau so versteuert wie derjenige mit nur einem Hauptjob bei gleichem Gesamteinkommen. Er bekommt dann meist noch einiges raus. Bei der Steuerveranlagung am Jahresende gibt es keine Steuerklassen mehr. 

Bei der Steuerklasse 2 ist noch ein kleine Haushaltsfreibetrag dabei, als Ausgleich, wenn man noch ein Kind mit zu versorgen hat und daher eine größere Wohnung braucht, das Kind aber nichts verdient.

Und die Steuerklasse 3 berücksichtigt den Umstand, dass der Ehepartner gar nichts oder kaum verdient  und beide eben gemeinsam versteuert wird. Auch das wird am Jahresende kontrolliert und korrigiert. 

Wenn Du auf die Steuerklassen anspiest, dann geht es ganz einfach um die Lebensumstände.

1. Alleinstehend.

2. Alleinstehend mit Kind

3. Verheiratet (der Ehegatte hat steuerklasse 5)

4. Verheiratet, Ehegatte hat auch die 4

5. Verheiratet, Ehegatte hat die Steuerklasse 3

6. Steuerklasse für eine zweite Anstellung.

diese antworten hab ich gebraucht! Danke

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