Warum sind "Stalker" eher männlicher Natur?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe vorhin ein wenig im Internet recherchiert, und Untersuchungen ergaben, dass tatsächlich weitaus mehr Männer stalken als Frauen. Die Hauptbeweggründe sind das Verlangen nach Liebe und Aufmerksamkeit, oder aber Machtstreben und Kontrollsucht.

Tja. Das ist - wenn dem so ist - nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal der Stalker, denn Liebe und Aufmerksamkeit auf diesem Wege zu erreichen, ist schon reichlich abwegig. Oder Machtstreben und Kontrollsucht auf diese Art auszuleben, ist nichts anderes als ein billiges Armutszeugnis, denn wer Macht und Kontrolle haben möchte, soll sich in Führungspositionen hineinqualifizieren, in denen diese (so positiv genutzt) Führungseigenschaften durchaus in breitem Spektrum zum (positiven/verantwortungsvollen) Einsatz kommen könnten. Man muss niemanden quälen, um zu zeigen, wer die Macht und Entscheidungsbefugnis innehat.

Stalker verbrezeln sich selbst die besten Möglichkeiten, aber das wird ihnen vermutlich nicht klar in ihrer begrenzten Wahrnehmung.

Gestalkte werden sich adäquat zu wehren wissen, denn diese Freibriefe, die Stalker sich selbst ausstellen, haben alle ein Verfallsdatum.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Die Kriminalstatistik gibt dir recht, auch wenn hier vielfach etwas anderes behauptet wird.

Da gibt es ja diese Menschen, die alle Geschlechtsunterschiede wegreden wollen und für die Evolution ein überholtes Märchen ist.

Aber es war nunmal schon immer so, ob in der Tierwelt oder beim Menschen, dass das Männchen dem Weibchen hinterhermacht und nicht umgekehrt.

https://www.youtube.com/watch?v=bbLpZn4B7b0

Wenn Du nur mit dem kriminologischen Hellfeld argumentierst, dann redest eher Du Geschlechterunterschiede weg. In diesem Fall den, daß Männer sich generell seltener Hilfe holen, zumal dann, wenn sie von einer Frau bedroht oder geschädigt werden.

Das ist bei Stalking nicht anders als bei häuslicher oder sexueller Gewalt.

Stalking besteht ja nicht einfach darin, daß man dem Objekt der Begierde "hinterhermacht", da muß auch noch eine ernsthafte psychische Erkrankung dazukommen. Und unter den Cluster-B-Persönlichkeitsgestörten herrscht nun wirklich beileibe kein Frauenmangel...

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@gwf79

Das ist sehr theoretisch. Wenn man es mal etwas lebensnäher betrachtet, braucht man eigentlich auch gar keine Statistiken. Dass Frauen auch Männern 'hinterhermachen' , ggf. auch mit Gewalt, mag vorkommen, ist aber nicht annähernd so häufig wie umgekehrt.

Ich habe beruflich zumindest mit dem Hellfeld zu tun, das Dunkelfeld ist auch relativ unbedeutend.

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Im Liebesbereich sind es mindestens soviele Frauen.

Paparazzis sind keine Stalker. Sie verdienen damit ihr Geld.

Es ist auch beileibe kein Hobby, sondern eher eine psychische Erkrankung.

Narzissmus.

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