Warum sind Stadtmenschen meistens verwöhnt und verweichlicht und Landeier meistens weltfremd?

18 Antworten

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Ich kann Dir gewissermaßen zustimmen. Aber man kann es nicht verallgemeinern. ;-)

Ich bin im Grunde ein Waldkind, da ich im Wald aufgewachsen bin. Nicht in der Stadt und auch nicht auf dem Land.
Allerdings ist meine Familie weit verteilt. Die einen leben auf dem Land, andere in der Stadt. So bin ich im allgemeinen in allen drei Kategorien groß geworden. Aber einige sind auch vom Dorf in die Stadt gezogen oder andersrum. In meiner Familie gab es nie solche, wie von Dir beschrieben.

Aber reine Stadtmenschen kennen die Natur nicht. Daher können sie auch mit gewissen Dingen einfach nicht umgehen. Sie kennen es nicht.
Auf dem Land ist es genauso. Die leben auch ein ganz anderes Leben, als die Stadtmenschen.

Ich war einmal in Berlin und kann Dir sagen, da will ich definitiv nie wieder hin! Einfach schrecklich da. Aber ich bin nie in einer Großstadt groß geworden, daher kann ich mich damit überhaupt nicht anfreunden. Wie die Menschen in Bremen wohnen, dicht an dicht und alles zugeparkt. Ich würde mich umbringen, ganz ehrlich. Da würde ich tot unglücklich werden.

Aber viele Menschen haben auch schon den Bezug zur Natur verloren. Nicht mal der eigene Instinkt ist bei einigen noch vorhanden. Sie machen einfach das, was alle anderen machen.
Ich hatte mal eine in der Klasse, die meinte das Bäume doch eigentlich weg gemacht werden können. Da sie sowas nicht gerne sieht.
Aber was Bäume für uns tun, wusste sie nicht.

Endlich mal eine sinnvolle Antwort! Vielen Dank!

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Wie kommt das? Führt das ständige Leben in Grossstädten oder auf dem
Land dazu, das man sich ein bisschen zu sehr an das Leben dort anpasst?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und zwar in allen Belangen.
Und dummerweise legt man schlechte Angewohnheiten nur sehr schlecht ab.

Natürlich beeinflusst die Umgebung den Menschen und vor allem die Kinder.
Es liegt zunächst an den Eltern, den Kindern den Blick über den Tellerrand zu ermöglichen.

Was du hier vorbringst sind nur dumme Vorurteile. 

Es gibt genug Stadtmenschen, die sich in ihrer Freizeit gern mal dreckig machen und der Hektik auch mal entfliehen wollen.

Es gibt auch viele Landeier, die am Puls der Zeit sind, sich für moderne Technik begeistern können aber einfach das Gedränge und den Lärm der Städte nicht leiden können.

Ich habe eine weile lang in einer größeren Stadt gewohnt und würde nicht wieder zurück wollen. Ich habe Einiges zu schätzen gelernt, zum Beispiel die vielen Läden, in denen man alles bekommt, viele Kulturangebote zur Freizeitgestaltung und eine Menge Leute, so dass es einfach ist, Kontakte zu knüpfen.
 Ich weiß Natur und Ruhe einfach zu sehr zu schätzen, möchte aber nicht auf moderne Errungenschaften verzichten. Großstädte sind mir zu voll, zu laut, zu teuer und zu dreckig. Es wird zwar viel geboten, aber das ist es für mich nicht wert.
Ich mag es, mir von einem normalen Gehalt ein Haus leisten zu können, meine Nachbarn zu kennen, nachts meine Ruhe zu haben und nur ein paar Schritte gehen zu müssen, um in der Natur zu sein. 
Ein ganzes Leben in einem überteuerten Wohnklo könnte ich mir nicht vorstellen.
Ich will aber auch was von der Welt sehen, nur ist es immer schön, wieder nach hause zu kommen

Unterm Strich denke ich, dass einen die Umgebung prägt, in der man aufwächst. Wer als Landei oder Stadtmensch geboren wird, entspricht aber meist nicht den kindlichen Klischees.

Warum sind Stadtmenschen meistens verwöhnt und verweichlicht und Landeier meistens weltfremd?

Ganz ehrlich? Du pauschalisierst hier ganz schön heftig! Nebenbei ist Deine Betrachtungsweise Schwachsinn und Deine Vorurteile sind bombastisch!

Das ist etwas zu sehr klischeehaft gedacht. Ich wurde in einer Großstadt geboren und lebe auch in einer Großstadt, bin aber trotzdem naturverbunden. So geht es sicherlich nicht nur mir. Und von Deinen "Landeiern" gibt es sicherlich auch nicht so viele...

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