Warum sind Sozialwohnungen so überteuert?

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11 Antworten

Hallo,

ich denke, dass Du hier etwas verwechselst.

Wohnungsgenossenschaften verfolgen zwar grundsätzlich den Zweck, die Mietglieder (!) mit günstigen Wohnraum zu versorgen, allerdings bedeutet dies nicht, dass es sich hierbei um Sozialwohnungen handeln muss.

Manche Genossenschaften bieten Sozialwohnungen an, andere jedoch nicht.

Darf mir der Jobcenter die Wohnung ablehnen wenn diese 25 € über den Bedarf liegt,

Ja, das kann passieren. Das ändert aber nichts daran, dass das Jobcenter die angemessenen Kosten der Unterkunft zahlen muss. Du müsstest in dem Fall die Differenz aus der eigenen Tasche zahlen.

Wenn das Jobcenter den Umzug aber ablehnt, dann zahlst Du auch die Kaution und die Umzugskosten selbst.

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Kommentar von KaeteK
11.01.2016, 11:15

So ist es!

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Kommentar von blumenFee47
11.01.2016, 11:31

Danke, das nehme ich ja in Kauf mit den in rahmenliegenden Mehrkosten...aber wie verstehe ich das mit der Ablehnung...ich dachte ich darf dann erst garnicht in die Wohnung einziehen wenn diese abgelehnt wird....mich interessiert das gerade sehr wegen der privaten Wohnung die ich morgen besichtigen werde...diese ist direkt eine Straße weiter...Luftlinie 20 Meter...lg blümchen

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Auch der Jobcenter weiß hoffentlich, wie hoch die Mieten in Eurer Stadt sind. Leg doch einfach mal ein Angebot vor, dann werden die sich schon dazu äußern. 

Damit die sehen, wieviel Mühe Du Dir gegeben hast, würde ich die Vergleichsmieten mit angeben. Alles Gute. lg Lilo

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Kommentar von blumenFee47
11.01.2016, 17:08

Wenn mir die Wohnung zusagt und der Vermieter mich gerne als Mieterin möchte werde ich die Bescheinigung vom Vermieter ausfüllen lassen und diese dem Jobcenter vorlegen...anderes bleibt ja sowieso nicht übrig...lg blümchen

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Hallo!

Ich wohne selbst in einer Genossenschaftswohnung ----------> die Blocks wurden 1972 tatsächlich mit Fördermitteln als Sozialer Wohnbau (aka "öffentlich geförderter Wohnbau") errichtet.. aber Sozialwohnungen sind das trotzdem nicht. Direkt hier wohnen auch keine Sozialhilfeempfänger, dafür besitzt die Baugenossenschaft in Nachbargemeinden einige kleinere, ältere Häuser, die weniger saniert sind & in denen die Mieten vom Sozialamt überwiesen werden.

Die Wohnungen wie ich in einer wohne, sind nicht unbedingt preiswert, aber trotzdem preislich fair & sie sind dafür in einem guten Zustand.. und die (insgesamt drei) Genossenschaftsanteile, die ich beim Einzug kaufen musste (kosteten rund 400 Euro, wenn ich recht weiß --------> das war 2013), ersetzen eine woanders zu zahlende Kaution. Sie haben zudem den Vorteil, dass jährlich Dividende ausgeschüttet werden.. nicht viel aber immerhin!

In einem ca. 3 Km entfernten Wohngebiet, das in den späten 80ern entstand, sind allerdings tatsächlich "Sozialwohnungen" zu vermieten.. die heißen zwar offiziell auch nicht so, sind jedoch deutlich billiger & stehen oft sehr lang leer, die Gebäude sind im verheerenden Zustand, schimmelig & vergammelt.. die meisten, die da wohnen, sind tatsächlich Personen, deren Miete das SOzialamt bezahlt. Weil die Wohnungen oft ewig leerstehen ist es auch so, wie ich mir habe sagen lassen, dass da keinerlei Kautionen mehr bezahlt werden müssen --------> die Investoren von damals die diese Häuserblocks besitzen sind froh wenn sie die Bunker überhaupt vollkriegen.

Allerdings muss ich zu den Mietpreisentwicklungen sagen, dass es natürlich auch auf den Ort ankommt, an dem man was mieten möchte.

Das Amt übernimmt zudem, so habe ich es bei meinem Bruder erlebt, auch Wohnungen die etwas mehr kosten als die eigentliche Grenze ist.. aber das ist Verhandlungssache die vom Goodwill des Betreuers abhängt! Allerdings darf die Wohnung sämtliche sonst greifenden Regelungen nicht überschreiten (Größe usw.).

Ich hoffe, dir helfen zu können..!

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Kommentar von blumenFee47
12.01.2016, 11:57

Hallo "rotesand"...die kleine Wohnung die ich im Netz von der baugenossenschaft entdeckt habe kostet 556 € mehr als ich haben darf...die Nebenkosten mit 88€ würden gerade noch hinkommen...ich darf die Gesamtmiete ohne Heizung laut Jobcenter heute morgen von 416€ nicht überschreiten..rechne mal nach :(..es kommt dann noch auf den Energieversorger an..........aber für diese Wohnung soll man satte 1120€ Genossenschaftsanteile zahlen..die private Wohnung die ich mir heute Mittag anschaue liegt mit den Nebenk. bei 430€.....ich glaube mir bleibt nur ein Zelt auf einer Wiese oder sonst wo.....lg blümchen

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Ich verstehe dein Problem nicht: oder erwartest du eine 100qm Wohnung in bester Lage für € 350 warm. Natürlich muss man intensiv suchen, um eine Bleibe zu finden, die in die Richtlinien des Amtes passt und ggf seine Ansprüche an Lage, Ausstattung, Größe etc. runterschrauben.

 Auch ist es legitim, das Wohnungsgenossenschaften Anteile verlangen und ca. € 1.000 kann ein "normal Verdienender" durchaus aufbringen, der bekommt seine Wohnung aber auch nicht vom Amt bezahlt.

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Kommentar von blumenFee47
11.01.2016, 11:26

Bis 65m²...und ich erwarte keine Ansprüche....ich weiß nicht wie du auf diese Unterstellung kommst....denn im Moment beträgt die Temperatur in meinem Schlafzimmer ca. 10C°...in der Küche 15C°...im Kinderzimmer und Wohnzimmer 18C°...und im Bad habe ich keine Heizung.....naja..ich schraube noch runter mit meinen Ansprüchen :(....lg blümchen

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Diese Erfahrung habe ich auch letztes Jahr mit einem Familienmitglied gemacht. Die Vorgaben macht aber nicht das Jobcenter, sondern die betreffende Stadt.

Wir haben aber die Erfahrung gemacht (in Leipzig), dass städtische Wohnungsvermietungen bereit sind, die geforderten Vorgaben amtsgemäß zurechtzimmern. Die Genossenschaftsanteile oder Kautionen werden meiner Erfahrung nach übernommen, wenn entweder ein Vertrag mit dem Jobcenter und der Vermietung besteht und der Wohnraum angemessen ist.

Ist die Wohnung teurer, kann sie trotzdem gemietet werden. Allerdings entfallen dann Umzugs-und Kautionskosten und die Miete wird nur im angemessenen Bereich getragen.

Allgemein gilt aber auch ein kleiner Spielraum. Überschreiten die Kaltmiete oder die kalten Betriebskosten die Höchstgrenzen und liegt gleichzeitig die andere Position unterhalb dieser Grenzen, kann diese zur Kostendeckung herangezogen werden.

Es kommt immer auf den jeweiligen Sachbearbeiter an. Manche sind sehr auf Euro und Cent fixiert, andere wieder nicht.

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Kommentar von blumenFee47
11.01.2016, 11:37

Danke für deine Antwort, sie macht mir etwas Mut. Viele Mitarbeiter beim Jobcenter kennen meine Situation...aber leider ist auch mometan ein großer wechsel der Mitarbeiter. Es gibt natürlich noch mehere Mitbewerber für diese Wohnung...der Vermieter war nicht so begeitert wegem Jobcenter aber er kennt meine ehemalige Vermieterin (fast 103 Jahre) und hat schon von alleine gsagt das ja meine Tochter bestimmt auch gerne die Wohnung sehen möchte weil sie ja zur Arbeit ist...drum habe ich erst morgen Nachmittag einen Termin ...ich muss doch auch mal Glück haben.....lg blümchen

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Mit den Sozialwohnungen ist alles in Ordnung, weil es vorgaben vom Gesetzgeber gibt, die hier den Preis regeln. Der Haken ist, dass die Einkommen vieler Menschen nicht ausreichen um überhaupt eine Sozialwohnung zu mieten. Das hat aber etwas mit dem Lohngefüge und nicht mit den Sozialwohnungen zu tun.

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Kommentar von blumenFee47
12.01.2016, 12:01

Ich finde es traurig...und weiß auch nicht mehr weiter...danke für deine Antwort...lg blümchen

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Genossenschaften sind meist recht großzügig und erlauben, dass man die Einlage in Raten bezahlt. Rede doch mal mit denen, irgendwann kommt doch sicher auch deine jetzige Kaution, die du dafür verwenden kannst.

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Kommentar von blumenFee47
11.01.2016, 11:19

Wenn ich dann in Raten zahle...das sollen 40€ im Monat sein...dann noch die Satanlage...die Mehrkosten zur Miete...was bleibt mir dann noch als Bedarf zum Leben..weil man soll noch für etwaige Nachzahlungen und Reparaturen ansparen..lg blümchen

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Bei 25 € würde ich auch nicht zögern. Beim Amt ist das Problem, sobald du über den Satz bist, wird auch an den Nebenkosten geschraubt und du bekommst zum Umzug keine Unterstützung und ev. auch keine Kaution bzw. Genossenschaftsanteile. Aber darüber würde ich mit deinem Sachbearbeiter reden. Hast du denn Nachweise, dass du schon länger eine Wohnung suchst. 

Leider ist das inzwischen überall ein Problem, dass die Wohnung einfach zu teuer sind, auch auf dem Land.

Hier kannst du auch nochmal nachfragen:

https://www.elo-forum.org/

lg

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Kommentar von blumenFee47
11.01.2016, 11:17

Warum wird dann an den Nebekosten gedreht....ich gehe doch auch arbeiten nebenbei und zahle dann die 25€ dazu....warum machen sie dann noch Probleme....ich verstehe das nicht...meine Tochter ist in der Ausbildung und kann auch helfen....lg blümchen

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Hi, das weiß nur der Kuckuck oder die, die sich daraus Bezüge erwirtschaften. Ich suche auch und komme immer mehr ins staunen. fG

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was ist denn bei Dir überteuert?

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Kommentar von blumenFee47
11.01.2016, 11:10

Ab 350 € aufwärts....mir und meiner Kleinen stehen nur 325€ zu....

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ein wohnungsverkauf beendet keinen MV.. also deswegen musst du nicht ausziehen...

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