Warum sind so viele Menschen intolerant?

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57 Antworten

Bevor ich dir darauf eine persönlichere Antwort gebe, würde ich dich gerne fragen, ob du dir sicher bist, bei absolut jedem Thema tolerant zu sein? Hinterfrage dich selbst. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch in irgendeiner Hinsicht intolerant ist, was sicherlich nicht perfekt, aber normal ist.

Gehe gedanklich kritische Themen durch, vergleiche diese nicht mit deinen Beispielen, sonderen nehme sie als das was sie sind. Ich geb dir ein paar Beispiele.

Wie stehst du zur Todesstrafe? (Wenn du nicht dafür bist...Gibt es Ausnahmen für dich?)

Wie sieht es mit Tierversuchen aus? (auch hier, denk an Medikamente für den Menschen, nicht an Kosmetika)

Thema Abtreibung

Du bist deiner Aussage nach ebenso dagegen wie ich, Menschen mit einer anderen Sexualität auszugrenzen - Wie sieht es bei Pädophilen aus? (ich spreche nicht davon es auszuleben, sondern wenn du persönlich weißt ein Freund von dir ist pädophil - Hat aber im Leben keine einzige Straftat begangen, sondern hat diese Neigung und vertraut dir das an - Würdest du den Kontakt abbrechen?)

Du musst diese Fragen natürlich nicht hier oder generell für mich beantworten. Ich wäre aber durchaus nicht überrascht, wenn du bei mindestens einer dieser Themen intolerant wärst.

Und ich mag es nicht, wenn Menschen Toleranz fordern für alles was sie selbst für gut halten oder von sich behaupten tolerant zu sein, wenn es bei ihnen selbst eine Menge Lücken in der Hinsicht gibt.

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Kommentar von AimeeOffiziell
23.03.2016, 11:14

Menga tolle Antwort! Du hast auch absolut recht. Entschuldige und Dankeschön!

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Kommentar von AimeeOffiziell
23.03.2016, 11:14

Entschuldige! "Mega"* 😊

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Kommentar von strolo1
23.03.2016, 13:27

Du sprichst mir aus der Seele Tragosso :D

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Kommentar von 19jewelhearts71
24.03.2016, 15:20

Tolle Antwort - auch für Deine weiteren Kommentare ein DH! Echt super!

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Es ist eine Grundeigenschaft des Menschen sich selbst mit Anderen zu vergleichen. Die Psychologie sagt dann noch - man urteilt über Dinge die man bei sich selbst nicht haben oder sehen will.
Geht es nun darum wen zu akzeptieren, der Anders ist müsste man sich damit auseinandersetzen dass auch das in Ordnung ist. Oft versteht man halt nicht WARUM. Man empfindet Anderes als "nicht richtig" weil man sich zum Beispiel damit auch die eigene Welt schönreden kann - "bei mir ist das besser".
Man vergleicht, um sich selbst einen Platz in der Gesellschaft zuzuweisen. Andere auszugrenzen ist somit nichts anderes ans Identifizierung mit der Umgebung. Vieles davon ist zum Beispiel auch schon bereits im Elternhaus indoktriniert worden und wird einfach ungefragt weitergetragen.
Und wir sind notorische Fehlersucher. Das ist einerseits gut, weil es ohne Fehler zu finden keinen Fortschritt gäbe und andererseits auch schlecht weil es die unmenschliche Seite in uns fördert.
Ich würde sagen es ist eine ziemlich umfangreiche Mischung aus Gesellschaft, Erziehung, Angst, schlechter Selbstwahrnehmung und ungeprüften Vorurteilen.

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Hallo Aimee, 

du stellst eine sehr interessante Frage, die leider nicht eindeutig beantwortet werden kann. 

Menschen haben sich z.B. schon immer einen Sündenbock ausgesucht. Sei es damals im 3. Reich mit Juden, Homosexuellen usw., sind es heute bei vielen die Flüchtlinge. "Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg, die wollen unser Geld". Meisten baut dies auf Vorurteilen auf um von sich selbst abzulenken. Vielleicht können intolerante Menschen den Fehler einfach nicht bei sich sehen und müssen so jemand anderen finden an dem sie sich auslassen. Das gilt natürlich nicht für jeden. 

Viele sind auch falsch erzogen oder wachsen in einem harten Viertel auf, wo es keine oder kaum Perspektiven gibt und dann entstehen solche Sündenböcke ganz schnell im Volksmund.

Ich verstehe intolerante Menschen aber anscheinend genauso wenig wie du. Vielleicht beantwortet mein kleiner Text deine Frage zu einem kleinen Teil. 

Liebe Grüße ;)

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Ich denke der Grund liegt etwas tiefer. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, große Veränderungen erfreuen uns meist nicht so sehr. Gewohnheit und Routine geben uns Sicherheit und Halt. Veränderungen bringen uns aus der Balance, wir sind angreifbar und wissen nicht wie wir mit gewissen Dingen umgehen sollen. Belässt man die Veränderungen passt sich der Mensch an, das neue wird gewohnt und somit akzeptiert. 

Vieles was du genannt hast ist für viele neu und fremd. Homosexualität war lange, lange Zeit ein absolutes No-Go, es wurde verschwiegen und schlechtgeredet. Es ist außerhalb unserer Gewohnheit, dass Männer mit Männern oder Frauen mit Frauen zusammen sind. Das merkt man schon allein daran, dass viele nicht wissen wie sie mit lesbischen oder schwulen Pärchen umgehen sollen. Man hat Angst etwas falsches zu sagen, komisch zu gucken oder hat Sorge (gerade unter Männern oft so) dass sich der schwule Kumpel auch für einen selbst interessiert und das wird als abstoßend empfunden. Würde man Homosexualität erlauben und frei ausleben lassen (mit Kindern, Heirat usw.), dann wäre das in ein paar Jahren (meist schon nach der 3. oder 4. Generation) kein Problem mehr. Man hat sich daran gewöhnt, sich damit arangiert und es akzeptiert. Es gibt gewisse "Regeln" und Leitlinien wie man damit umgeht und dann funktioniert das auch. 

Zu sagen jeder soll so leben wie er ist ist kritisch, sehr kritisch. Dürfen Pädophile dann Kinder missbrauchen? Weil sie so sind und so auch leben sollen? Es gibt Dinge, die sind nicht in Ordnung. Natürlich würde man sich auch damit irgendwann arrangieren, wenn es normal werden würde dass 50 jährige 8 jährige an der Hand haben. Aber so weit sollte es niemals kommen. 

In meinen Augen ist es ein Problem, dass so viele Halbwahrheiten kursieren und dass vieles halb vertuscht oder verboten wird. Homosexuelle werden nur zum Teil akzeptiert, dürfen bspw keine Kinder adoptieren. Daher sind sie immer etwas außerhalb der Gesellschaft. Würde man sie ganz normal behandeln und mit gleichen Rechten ausstatten wie Heterosexuelle, dann ginge die "Eingliederung" in die Gesellschaft vermutlich besser und schneller. Bei Ausländern spielen häufig Ängste mit rein, man nimmt sich in Acht und ist vorsichtig. Vorurteile sind ja auch ein natürlicher Selbstschutz. Der Tiger hat große Zähne und kann mich umbringen und fressen. Folglich nimmt man sich vor allen Tieren mit großen Zähnen in Acht. Vorurteil, denn nicht jedes Tier mit großen Zähnen will einen fressen. Aber man lebt sicher länger wenn man großzähnigen Tieren eher aus dem Weg geht statt sie streicheln zu wollen ;) 

Dass Menschen Angst haben, intolerant sind und Vorurteile haben ist in meinen Augen nichts unnatürliches, sondern ein normaler Prozess. Wichtiger ist, dass man diesen Dingen das Unbekannte nimmt und sie zu einem Teil der menschlichen Routine werden lässt. 

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Hallo AimeeOffiziell,

ich kann Tragossos Antwort folgen. Aber um deine Frage mal aus einem anderen Kontekt zu beantworten meine Antwort.

Einer der Gründe für Intoleranz sind Veränderungen. Beispiel Flüchtlinge und Aids.

Flüchtlinge, heute Muslime, haben eine andere Kultur und gerade Muslime eine für uns sehr schwer zu akzeptierende. Viele haben nicht mal Probleme mit dem Glauben, doch es bleibt die Angst der Menschen, das sich die Gesellschaft in diese Richtung verändern könnte.

Aids ist ähnlich, auch wenn da wegen Homosexualität noch die religiöse Verteufelung ein Faktor ist. leider ist dort auch der Faktor, das gerade Gleichgeschlechtliche Beziehungen mit der Verbreitung der Krankheit verbunden wurden und somit ein gewisser groll gegen die Menschen entsteht welchen man es angeblich zu verdanken hat das man nicht mehr ungeschützt und ohne Angst Sex haben kann. 

  • Menschen tun sich schwer mit Veränderungen und wenn dann noch Vorurteile kommen und Falsche Fakten verteilt werden, verunsichert es Menschen auch noch.
  • Leider wird Intoleranz auch zum Teil anerzogen, da Kinder es von Eltern mitunter nicht anders sehen.
  • Auch die angst, selbst ein Opfer von Anfeindungen zu werden ist ein Grund für Intoleranz. Beispielsweise wenn man in einer Gegend wohnt, wo viele ähnliche Meinungen zu einem Thema haben.
  • Auch würden Veränderungen, einige der dinge an die man bisher geglaubt hat, in frage stellen und das ist etwas was auch einigen schwer zu schaffen macht. Daher versuchen sie es so zu lassen wie es ist.
  • Manche sind schlicht Mitläufer.

Es gibt sicher noch andere Gründe, doch bereits an den Punkten siehst du das es nicht den einen Grund gibt sondern, viele.

Gruß Plüsch Tiger

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Intoleranz entsteht meist aus mangelnder Intelligenz oder Erfahrung. Ich als Schwuli kam oft schon in Situationen, in denen ich mich fragte, ob die Menschen zu oft auf den Kopf gefallen sind. Nur ist das wichtigste, dass man nicht rumheult, weil andere intolerant sind, sondern dass man den Menschen zeigt, wie es besser geht.
Klar, sollte man nicht alles tolerieren, aber Sachen wie Sexualität, Behinderungen, Aussehen, Krankheiten, Herkunft usw... Da sollte keine Rede von Intoleranz sein. Was ich persönlich als so ziemlich einzige Sache intoleriere ist die Intoleranz selbst. 
Mache dir weniger Gedanken darum, dass die anderen Leute intolerant sind, sondern mach es besser:) 

LG,

Kim.

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Hallo :)

Die Gesellschaft gibt sich gern tolerant & weltoffen weil das so toll aussieht, aber sie ist es in Wahrheit nicht ----------> typische Doppelmoralität, willkommen im 21. Jahrhundert^^ ist auch für mich so 'nen Streitthema!

Speziell bei psychischen Erkrankungen wird schlicht zu viel stigmatisiert: Wenn in den Medien Berichte dazu veröffentlicht werden, sind psychisch erkrankte Menschen dort in der Regel als "nicht ganz dicht" beschrieben, was jeder, der zwischen den Zeilen lesen kann, da auch herausliest. Weil die wenigsten Leute echt Ahnung von der Materie haben bzw. selbst nix damit zu tun haben, glauben sie diesen Unfug dann & denken "ach ja, psychisch kranke haben alle einen Schatten & sind blöd" oder so ähnlich. Halbwissen vermischt sich mit wertender Berichterstattung ... eine beinahe tödliche Kombination :(

Bei homophilen Neigungen ist es exakt dasselbe -------> Schwule & Lesben werden gesellschaftlich in der Regel ausgegrenzt oder als "nicht normal" hingestellt & haben u.a. deswegen mit etlichen Vorurteilen zu kämpfen. Der deutsche Michel, der das hohle Gerede dann in den Medien aufschnappt & eig. keine große Ahnung davon hat, glaubt das dann natürlich & stempelt alle ab! 

Ähnlich ist es tlw. mit Ausländern, wobei ich da jetzt weniger Intoleranz beobachte. Es dreht sich mehr um Asylbewerber, wobei von denen einige echt sämtliche Klischees manifestieren & dadurch den gesellschaftlichen Frust auf sich projizieren. Politisches Versagen von Angela Merkel, das die Deutschen spaltet, trägt nicht zur Entschärfung dieser Situation bei.

Die allgemeine gesellschaftliche Intoleranz hängt sehr eng mit dem absurden "Normendenken" zusammen, das ich erstmals in der zweiten Jahreshälfte 2001 & viel intensiver ab 2002 beobachtet habe. Vorher gab es gefühlt mehr Raum für Individualismus & eigene Wege. 

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Aus Angst.

Homophobe -> Angst vor eigenen Neigungen oder davor, dass Homosexualität bzw. Transgender zu sein irgendwann "die Gesellschaft übernimmt" (was ne ziemlich verrückte Idee ist).

Ausländer -> Angst um den eigenen Arbeitsplatz, Wettbewerbssituation, Angst, weil die Gruppe der Ausländer stereotyp als "gewaltbereiter" wahrgenommen wird.

Psychische Krankheiten -> Angst wegen Unwissen, weil psychische Kranke manchmal als "gefährlich" wahrgenommen werden, auch wenn sie es so gut wie nie sind. Auch mangelndes Verständnis für psychische Krankheiten ("die stellen sich bloß an") oder auch das Gegenteil ("die sind ja völlig unzurechnungsfähig, außer Kontrolle").
 
Wenn man dagegen vorgehen will, muss man Ängste abbauen.

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Kommentar von AimeeOffiziell
23.03.2016, 00:48

Super toll erklärt. Vielen lieben dank! 😊

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Kommentar von Kitharea
23.03.2016, 11:42

Angst selbst falsch zu sein wenn das was ich nicht will richtig ist?

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Nun, ich finde, dass nicht nur die anderen immer intolerant sind. Ich habe festgestellt, dass auch viele Homosexuelle, Eingeschränkte Menschen usw. usw. sehr intolerant sein können.

Es gibt viele Youtuber, die sich z.B. für andere Geschlechter einsetzen wollen, aber dann völlig die Balance zwischen guten Tipps und Provokation verlieren. So z.B. wird dann gleich die "ganze Gesellschaft" kritisiert - als hätte man selbst die Weisheit gelöffelt. Meine Mum arbeitet seit vielen Jahrzehnten mit eingeschränkten Menschen (körperlich und geistig) und was da für Forderungen kommen, ist auch nicht normal. Geistig und körperlich Behinderte (ab einer bestimmten Stufe) bekommen sehr sehr viel Pflegegeld und Taschengeld - oft ohne jede Arbeit - kostenlosen Transport, freien Eintritt, speziell ausgebaute Wohnungen usw. - und sehr viele Weinen trotzdem, dass der Staat sooo böse sei und sie ja vollkommen verhungern ließe. Denke so wirst Du, wenn Du wirklich nie eine Leistung erbringen musstest.

Auch viele Prenzlberger sind so. Sie fordern ständig mehr Toleranz und ein vielseitiges Leben, macht aber auch nur ein Steakhaus in Ihrer Straße auf, dann wird das aber zugeklebt und die Mitarbeiter belästigt und angefeindet, wie nirgendwo sonst.

Sorry - ich darf genauso Toleranz von diesen Gruppen erwarten wie ich sie ihnen entgegen bringe.

Eine kluge Frau hat mal gesagt: Alle werden diskriminiert - und damit hat sie meiner Meinung nach vollkommen recht.

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Kommentar von Lippenrot
06.04.2016, 21:10

"dass der Staat sooo böse sei und sie ja vollkommen verhungern ließe"

Man merkt, dass du keine Ahnung hast, wie man sich in andere hineinversetzt! Setzt dich doch nur für einen Tag in einen Rollstuhl und versuche deinen Alltag normal zu leben........ vielleicht wachst du dann auf. 

Man kann nicht Toleranz von jemanden fordern, der schon diese ganze Ungleichheit toleriert(en muss)!

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Der Begriff "Intoleranz" bezeichnet eine mangelnde Akzeptanz des Andersseins anderer Menschen. Dies steht im Zusammenhang mit dem, was durchschnittlich als normal angesehen wird. Je mehr ein Mensch von diesem "normalen" Richtwert abweicht, desto mehr wird er von anderen als anders empfunden.

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In modernen kapitalistischen Gesellschaften wird den Menschen leider ein Wettbewerbsprinzip mit in die Wiege gelegt das bedeutet "stärker, schneller, größer". das bringt auch mit sich andere Menschen klein zu machen und ellenbogen auszufahren... ein sehr einfacher, aber wie ich finde sinnvoller ansatz das zu erklären.

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Kommentar von DonkeyDerby
23.03.2016, 06:30

Weshalb natürlich alle nichtkapitalistischen Gesellschaftsformen stets ungemein tolerant sind/waren.... Ironie aus

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Ich denke das Problem ist einfach das Menschen Angst vor dem Ungewöhnlichen haben ... Das ist der Grund für so eine Intoleranz und einen derartigen Rassismus... Ich weiß wovon ich spreche Bin selber Ausländer ( Pole ) und habe durch meine Kindheit einen schweren Schaden erlitten wurde früher deswegen oft schief angesehen deswegen bin ich absolut tolerant und offen was Themen angeht und ich finde das sollte jeder sein

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Weil nur wenige Menschen einsichtig sind in die Belange anderer Menschen und hauptsächlich die meisten Menschen von ihren eigenen Vorstellungen ausgehen und wenig Empathie (Einfühlungsvermögen) zu anderen Menschen haben. Liegt wohl immer noch an einem noch nicht so weit tolerant entwickelten oder erzogenen Gehirn.

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Weil Menschen nun mal Menschen sind. Intoleranz kommt bei jedem in einer gewissen Form vor, bei dem einen ist die Toleranzgrenze hoch, bei einem anderen wiederum niedriger.

Ich denke Intoleranz kann von vielen Faktoren abhängen: die Persönlichkeit, mangelndes Wissen, mangelndes Verständnis, Angst, Ekel, bestehende Vorurteile über Themen, Manipulation durch Medien, usw...

Mich würde ich als relativ tolerant bezeichnen, aber sowas ist keine Selbstverständlichkeit, ich selbst musste mich auch erst informieren, und dazulernen, und auch gewisse Dinge ablegen, die der Erziehung meiner Eltern entspringen (wie etwa deren negative Haltung gegenüber Schwulen oder Ausländern) um mir selbst Toleranz "beizubringen".

Ich selbst versuch so gut es geht zu analysieren und unterscheiden was ich tolerieren kann, und was nicht. Speziell bei sexuellen Orientierungen/Neigungen differenziere ich was schadet und was nicht, weil ich lieber auf objektive Informationen achte, als auf die persönliche Einstellung oder Moral gegenüber gewissen Dingen.

LG.

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Es sind nicht unglaublich viele die intollerant sind. Es sind die Wenigen welche am lautesten schreien, und so scheint es sie wären viele.

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Dieses Verhalten ist in den sozialen Gruppen verankert, es gibt nunmal die die zur Gruppe gehören und diese die es eben nicht tun. Man wird jedoch als Außenseiter der Gruppe A nicht zwangsläufig auch von der Gruppe B ausgeschlossen.

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Ich denke das man selbst entscheiden muss das man für richtig hält, deswegen kannst du doch deine Meinung zeigen und z.B dazwischen schreiten wenn es mal zum Mobbing kommt.

Hoffe dir hat die Antwort geholfen :)

Apropo, ich selbst bin allgemein gegen Mobbing also verstehe ich dich.

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Es kann gut sein das sie in deren vergangenheit etwas schlimmes erlebt hatten im bezug mit mobbing etc. vllt wollen die ihre frustration halt an gewissen personen ablassen.

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Dies ist eine sehr gute Frage!Aber eine spezifische bzw eindeutige Antwort,dürfte es darauf wohl kaum geben!!

Vielleicht liegt dies auch  an den Genen,die ja nicht selten für manches verantwortlich gemacht werden.

Wenn einem etwas nicht gefällt,nicht passt oder man findet es nicht gut,ect.ect.,dann ist sehr häufig leider die "logische" Schlussforderung:

Abfällig sprechen hier,schlecht machen dort,mies machen da und und und.

Leider ist dies so,es war schon immer so und es wird auch immer so bleiben!!!

Deiner Ausführung,kann ich auf jeden Fall absolut nur beipflichten!!!Ob jetzt Krankheit,Sexuelle Neigung und vorallem das Aussehen eines Menschen,DARF man nicht als Grund hervorheben,um über so jemanden ein Urteil zu fällen.Es ist einfach nur INTOLERANT,wenn man sowas tut!!!

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Weil Jeder seine Eigenen Grenzen hat, bei dem was er noch Toleriert.



Beispiel 1. Eine Partnerschaft.
Person A 20 Jahre, Person B 40 Jahre. Das toleriert wohl fast Jeder.
Person A 15 Jahre, Person B 35 Jahre. Das tolerieren wohl nur sehr wenige.
Person A 10 Jahre, Person B 30 Jahre. Das sollte man einfach nicht tolerieren.


Beispiel 2. Geschlechter
Mann – Frau, wird Toleriert
Frau – Frau, wird öfter toleriert
Mann – Mann, wird selten toleriert


Beispiel 3. Gewalt
Es gibt Menschen die Jede Form der Gewalt an Kindern unterlassen.
Es gibt Menschen die Ihre Kinder ab und an Grob anfassen oder ihnen eine Backpfeife geben.
Es gibt Menschen die Ihre Kinder Regelrecht verprügeln.


Alles was „Toleriert“ wird hat seine Grenzen. Diese Grenzen sind geprägt durch die Erziehung, Erfahrungen, und verlieben eines Jeden Menschen.

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