Warum sind so viele Mädchen unsicher wegen ihrer Periode

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8 Antworten

Ich denke in der Schule traut man sich vielleicht nicht vor der ganzen Klasse irgendetwas zu fragen und zu den Eltern hat jeder eine gute oder eben weniger gute Beziehung. Vielleicht kommen die Fragen ja auch erst nach einiger Zeit auf? 

Wir Mädchen sind halt ziemlich unwissend, wann unsere Periode wiederkommt oder ob dies& das jetzt normal ist oder nicht, da gibt es viele Fragen, die einen beschäftigen. Wir machen uns halt ziemlich viele Gedanken, was das Thema angeht

Bist Du nicht selbst eine Frau? Fandest Du das nicht auch merkwürdig und ungewohnt am Anfang? Das hat mit Aufklärung weniger zu tun als mit der Tatsache, dass es nunmal ein Einschnitt im Leben bedeutet: ab sofort ist man kein Kind mehr, sondern kann Kinder bekommen. Außerdem ist es trotz aller rationalen Kenntnisse über körperliche Vorgänge für viele schwierig zu sehen, dass ihr Körper Dinge macht, die sie nicht beeinflussen können und die sich erstmal ihrer Kontrolle entziehen. Wenn Mädchen im Kopf noch nicht soweit, sich als Frau wahrzunehmen und mit ihrer Weiblichkeit noch nicht im Reinen sind (die Pubertät ist schließlich eine einzige Identitätskrise ;) ), dann kommt auch eine gewisse Scham dazu, weil man sich selbst noch nicht als die vollwertige Frau sieht, die man mit Beginn der Blutung ist. Und nicht jedes Mutter-Tochter-Verhältnis ist von großer Vertrautheit geprägt, sodass man jubelschreiend Mama die neuesten Intimgeschichten erzählen will. Das ist kein Versagen, sondern ein normaler Vorgang.

Natürlich kann ich Angst und Unsicherheit in gewisser Weise nachvollziehen. Aber manche Fragen... Kopf meets Tischplatte...

Ich habe die Frage auch hauptsächlich deswegen gestellt, um mal zum Nachdenken anzuregen, was man vielleicht tun könnte um Mädchen mehr Sicherheit zu vermitteln.

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Hallo susannhh,

weil mit dem beginnenden Zyklus mehr verbunden ist als "nur alle 4 Wochen seine Mensis zu haben"-die Jugend von heute ist besser aufgeklärt als jemals zu einer anderen Zeit,das ändert aber nichts an der Tatsache,dass diese Hormonumstellung "Heidenangst" und Unsicherheit hervorruft,weil sich ein unbekanntes Körperbewusstsein einstellt ,an das sich jeder junge Frau erst einmal gewöhnen muss.

Ob es etwas mit Angst zu tun hat ,warum die Tochter es Ihrer Mutter nur verhalten sagen möchte oder etwas "schief" läuft kann auch ein wenig mit Verlegenheit zu tun haben-mit Versagen des Elternhauses ,der Schule oder der Medizin muss das gar nichts zu tun haben!

Gruß

Also ich selber bin 15, und habe meine Tage erst 3 Monate vor meinem Geburtstag bekommen, und war damit die letze aus meiner Klasse und meinem Freundeskreis. Und auch ich habe hier Fragen gestellt wann ich denn das erste mal meine Periode bekomme, obwohl ich die Antwort genau wusste: Das kann man nicht vorhersagen. Und ich war sehr gut aufgeklärt durch die Schule, durch meine Eltern/Oma, Freunde und vorallendingen Bücher, ich habe schon mit 12 jedes Heftchen und jedes Biobuch mit dem Thema gelesen (Großtante war Bio Lehrerin und so hatten wir viele Biobücher). Und auch meine Freundinnen kannten sich gut mit dem Thema aus. Aber ich habe trotzdem diese Fragen hiergestellt, vielleicht weil ich Unsicher war, wegen der "Vorfreude" (die ich heute nicht mehr nachvollziehen kann :D), und weil mich das Thema einfach interessiert hat. Und ich denke das diese Fragen rein gar nicht mit Unaufgeklärtheit oder sonstigem zu tun hat sondern einfach wegen den oben genannten Dingen hat :)

Hier können sie halt anonym die dümmsten Fragen stellen. In der Schule hören sie nicht richtig zu, bzw. kichern verschämt rum. Und in vielen Familien wird leider sehr wenig über dieses Thema gesprochen. Früher lebter man auch enger zusammen, da blieben Fragen schon in frühem Alter nicht aus.

wer möchte denn nicht ein brandheisses thema mit irgendjemand besprechen und teilen? natürlich sind die heutigen mädchen viel besser aufgeklärt als wir es waren, dass hindert aber ein mädchen doch nicht daran, trotzdem viele stunden mit anderen auszutauschen. viel über die periode zu wissen, befreit ja trotzdem nicht von einer gewissen aufgeregtheit diesem thema gegenüber. ich geniesse es jeweils, wenn mich meine schülerinnen einweihen und nach details fragen. von frau zu frau.

die periode macht das mädchen zur frau. das ist eine wichtige umstellung des körpers und auch der psyche. da wundert es nicht, dass mädchen sich gedanken machen.

dass sie angst haben, mit der mutter zu reden, kommt aus dem schiefen verhältnis, das eltern ein missverhältnis zu ihren kindern haben und umgekehrt. unsere familienstruktur und der inhalt (was familie ausmacht) sind gestört (leider).

ANGST hat auch etwas mit den Hormonen zu tun..im gegensatz zu früherne generationen wachsen unsere Kinder in einer Zeit der Massenjodierung an. Uns Erwachsenen schadet das schon. Aber Kinder udn Jugendlich in der ENTWICKLUNG erleiden grossen Schaden an ihren schildddürsen, bekommen kleinere Schilddrüsen, Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse...Schilddrüsenunterfunktion...die macht ANGST udn Konzentrationsschwäche....schölechtere Noten in der Schule.....unsere Medizin versucht mit ritalin alles zu lösen, wahrscheinlich dem guten Marketing von Roche geschuldet..aber die URSACHE die unglaublich vielen svchilddrüsenerkankungen, in denen Deutschland absoluter Vorreiter ist..die erkennen nur wenige...leider ewig langsam udn nach und nach immer mehr, zu spät, zu zögerlich. MUT ist deshalb seltener geworden...schwache Nerven, schlechte Konzentration führen zu immer schlechterer performance unserer Jugend...aber wir jodieren weiter alles über.

Das wäre das erste mal, dass ich von dieser Theorie höre.

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@susannhh

Nur so kommt man weiter. Ich bin deshalb Forscher geworden, weil ich neugierig war und mehr wissen wollte als was man schon gemeinhin kennt. Wer immer nur auf das hört was schon 100x publiziert worden ist, der bleibt immer mindestens einen Schritt zurück. Ich versuche immer weiter zu denken, und auch das anfangs Unglaubliche zu hinterfragen. Paradoxes interessiert mich, weil man da ja immer eher das Gegenteil vermutet. Es braucht Mut neue Erkenntnisse zu vertreten. Die berühmtesten Forscher wurden auch immer von vielen komisch beäugt, denen das Altvertraute Wissen natürlich angenehmer war.

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@Schnabelwal

Als ob Mädchen in früheren Zeiten totaaaaaaaaaal sicher und selbstbewusst waren, wenn sie ihre Tage bekommen haben. Meine Güte, diese Verschwörungstheorie geht sowas von an der Frage vorbei.

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@Stellwerk

Früher hatte die Mädchen nur Dr. Sommer von der Bravo. Ganz früher hatte man gar keinen, den man fragen konnte. Aber dass wir hier alle immer sensibler, ängstlicher, nervöser werden und die die in der Entwicklung sind ganz besonders, sollte langsam jedem auffallen. HEUTE gibt es viele solcher Frageforen..und die Jugend ist mit dem Computer aufgewachsen und deshalb flot hier dabei.

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@Schnabelwal

Meine Antwort oben erklärt auch warum wir dümmer werden.

Außerdem kommen im Internet und insbesondere hier alle gesellschaftlichen Schichten zusammen...so kann sich jede Seite wundern, dass es scheinbar früher nicht so war...auch wenn es insgesamt gesehen doch so war.

Ob meine Antwort am Thema vorbei geht kann nur die Fragestellerin beantworten.

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@Schnabelwal

"HEUTE gibt es viele solcher Frageforen..und die Jugend ist mit dem Computer aufgewachsen und deshalb flot hier dabei."

Eben, heute nimmt das vielleicht viel offensichtlicher wahr. Was nicht heißt, dass es die ganzen Unsicherheiten nicht auch schon vor Roche&Co gegeben hat.

Für einen Forscher gibst Du erstaunlich viel Ungereimtes von Dir.

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@Stellwerk

Ungereimt für wen? Ich habe pubertierende Schulkinder (neben Wissenschaftlern und Ärzten) unterrichtet und darunter auch speziell Sexualkunde. Ich kenne also deren Nöte. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen die Jugend aufzuklären und tue es jedem Tag aufs neue. Vielleicht lernst auch du etwas dazu? Vielleicht besser reimen;)

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