Warum sind so viele Leute gegen Trump?

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8 Antworten

Mal abseits irgendwelcher "Populismus"-Debatten ein anderer Erklärungsansatz:

Die US-Bürger hatten die Wahl zwischen Clinton und Trump. Clinton gehört zu den Kreisen, die man "politisches Establishment" nennen könnte. Trump gehört da definitiv nicht zu. Soweit mal als Ausgangssituation.

Mit der Wahl von Trump läuft es letztlich auf einen Machtverlust des bisherigen politischen Establishments hinaus. Und das betrifft nicht nur unmittelbar die Politiker, sondern auch alle, die mit ihnen irgendwie verbandelt sind oder von dem bisherigen Machtgefüge profitiert haben.

Dazu gehören insbesondere auch etliche größere Medien, und einige sonstige Unternehmen der Wirtschaft. Und die wettern natürlich gegen einen drohenden Macht-/Einflussverlust.

Hier in Deutschland (bzw. Europa alllgemein) hat man darüber hinaus Sorge, dass in einer Ära Trump die Globalisierung rückgebaut wird. Wobei auch hier wieder vornehmlich Finanz- und Einflussinteressen eine Rolle spielen: Von der Globalisierung profitieren in erster Linie die Großunternehmen. Und die Politiker fürchten eine in außenpolitischen Fragen egoistischer vorgehende USA, weil das für Europa mit einem potenziellen Einflussverlust einhergeht.

In Folge wird die Meinungsmacherindustrie angeworfen und auch hierzulande gegen Trump gewettert.

Zumal man bzgl. Anti-Globalisierungs-Tendenzen noch dazu Sorge hat, dass die AfD hier Auftrieb erhalten könnte. Was wiederum dann auch hierzulande mit einem Machtverlust des bestehenden politischen Establishments führen könnte.

Was für die Bürger relevant und wichtig ist, interessiert bei alledem eigentlich niemanden. Es geht um Geld und Machterhalt, diesseits wie jenseits des großen Teiches.

Meines Erachtens ist der US-Wahlausgang ein Feiertag für all diejenigen gewesen, die über die letzten 10 Jahre nicht von der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung profitiert haben. Denn es stehen globale Veränderungen an, die das Profitgefüge massiv verschieben können.

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 11:42

Meine Güte, Danke!

Endlich eine hilfreiche Antwort! Geht doch.

:)

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Nun ja... viele haben sich auf eine Konfrontation mit USA und Russland gefreut. Auch Merkel war voller Vorfreude und ließ die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen modernisieren. Auch wurde das Militärbudget um Milliarden von € aufgestockt. Tja.. die NATO-Truppen die an der Grenze zu Russland stationiert sind kommen sich nun so fehl am Platz vor, wie eine Bulette in der Salatbar.

Dabei hatten sich doch so viele über ein Blutbad und Chaos gefreut... aber nein... der Spielverderber Trump musste ja unbedingt die Wahl gewinnen. Ist doch alles Öde... jetzt haben wir weiterhin Frieden und TTIP können wir auch fast vergessen... wo soll man denn hier bitteschön Genmanipulierten Mais und Chlor-Hühnchen herbekommen? Darauf haben sich doch so viele gefreut... echt langweilig -.-

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 15:27

Ich weiß nicht, ob ich das hier als hilfreich betrachten soll. Einerseits ist die Antwort nonsense, andererseits kann ich mal wieder lachen. ^^

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? Die Argumentation verstehe ich nicht.

Wenn man zwischen Pest und Kolera wählen müsste und sich zum Beispiel für Pest entscheiden würde, dann darf man doch trotzdem noch verkünden, dass man Pest nicht so toll findet? Man darf doch trotzdem ein Pestgegner sein. 

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 11:21

Du verstehst das falsch.

  1. Es geht mir gerade um die Deutschen, die sagen dass wegen Trump der 3. Weltkrieg ausbrechen wird und Hillary Clinton ja so viel besser sei (obwohl sie die einzige von den beiden ist, die mit Krieg droht).
  2. Ich sage nicht, dass man jemanden mögen muss, der gewissermaßen auf Erzwungene Art und Weise gewählt wurde. Vor allem, weil ich hier ja von den Deutschen spreche (hätte das vielleicht in die Frage reinschreiben sollen...)
1

Trump ist KEIN Politiker

,,,, und hat DAMIT  die Wahl gewonnen

"Wir werden es DENEN in Washington schon zeigen. Wir müssen uns nur anstrengen. Ich habe bescheiden als kleiner Milliardenerbe angefangen und dank großer Mühe bin ich jetzt Millionär ,,,,,, EUCH schaffe ich auch noch !

God bless $$-Trump "

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 11:24

Das hier hilft mir in keinster Weise weiter...

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Weil die Mehrheit gegen Trump ist. Viele bilden sich ein Urteil, ohne auch nur ein Wahlprogramm von ihm, oder Hillary Clinton gehört zu haben ;)

Die Amerikaner haben bewusst einen politisch unerfahrenen Menschen gewählt. Was das für sie und auch für andere Nationen bedeutet, wird sich zeigen. Es bringt garnichts, jetzt in irgendeiner Weise zu "spekulieren". Zudem weiss man auch nicht ob Hillary Clinton die bessere Alternative gewesen wäre.

Die erste Rede von Trump nach dem Ergebnis, war definitiv ordentlich und hat in keinster Weise agressive, oder unberechenbare "Ambitionen" gezeigt.

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 11:11

Mir geht es eher um die deutschen die sagen, dass wegen Trump der 3. Weltkrieg ausbrechen wird und Clinton ja so viel besser ist... :/

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Kommentar von fiwaldi
10.11.2016, 11:12

Der Witz ist ja, dass das andere Übel (Hillary C.) mehr Stimmen bekommen hat. Das US-Wahlsystem hat aber das Ergebnis verschoben. Nach unseren Wahn.., Pardon, Wahlvorstellungen, hätte sie jetzt die Trümpfe in der Hand

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Kommentar von fiwaldi
10.11.2016, 11:16

Das Beste an der Siegesrede war sein Sohn, der nahezu demonstrativ mit blödem Blick die Jubelrede verfolgte.

(Gedenkenlesen: Wann hört der Alte endlich auf, so'n Shit zu labern)

Wenigstens 1 Ami scheint also nicht so begeistert zu sein.

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Gegen Trump sind so viele Leute, einschließlich der Mehrheit der US-Bürger, die gewählt haben, weil sie weder deine und Trumps "Zuneigung" für den russischen Autokraten noch dein Verständnis für einen "Hitler der Innenpolitik" teilen oder der unbelegbaren russischen Propagandalüge Glauben schenken, Clinton habe zu einem Krieg gegen Russland aufgerufen.

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 12:58
  1. Habe ich nie gesagt, das Clinton zu einem Krieg aufgerufen hat, sondern nur gedroht. Aus 'ner Mücke 'n Elefanten...?
  2. Ich bin kein Freund der Russen, ich bin denen gegenüber eher neutral eingestellt, da ich nur wenig über sie weiß. Ich finde es nur gut, das Trump und Putin sich so gut verstehen. Warum? Weil sich die USA nach mindestens 70 Jahren Feindschaft endlich mal mit Russland wieder verträgt und sie sich zumindest fürs erste wahrscheinlich nicht im geringsten in die Haare kriegen.
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Er ist vom Gehabe her eher ein Mussolini.

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 11:14

Was? ._.

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Sollten erstmal alle auf sich selbst schauen. Ich meine Deutsche sind genau so blöd und heulen über eine Wahl rum die sie nicht mitmachen konnten? Wer hat die CDU gewählt und danach nach der Flüchtlingskriese so geheult? Die Deutschen!

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Kommentar von MCraft
10.11.2016, 11:27

Bleibt aber immer noch meine Frage: Warum denken so viele, dass Trump der beginn vom 3. Weltkrieg bedeutet und Clinton nicht?

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