Warum sind so viele gegens BARFen? Bestes Beispiel Tierärzte!

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Hallo, die Gründe dafür sind vielschichtig. Zum einen muss man bedenken, dass Tierärzte während des Studiums nur ungefähr ein Semester Tierernährung gelehrt bekommen, und da geht es dann von der Schildkröte über den Hamster, den Kanarienvogel bis hin zum Hund. Dass da kein tiefgreifendes Wissen vermittelt werden kann, dürfte einleuchten. Die Lücken werden dann geschlossen von den fürsorglichen Vertretern der Futtermittelindustrie, die in 'unabhängigen' Seminaren den Tierärzten eintrichtern, was sie ihren Kunden andrehen äh empfehlen sollen (die Argumente werden natürlich mitgeliefert). Und ebendiese netten Vertreter statten dann auch gleich noch die Tierarztpraxen mit schicken Chromregalen aus, welche mit ihren Produkten bestückt sind, auf deren Verkauf der Tierarzt noch ne nette Provision bekommt. Das ist die eine Seite. Die andere ist, dass man auch beim BARFen einiges falsch machen kann, wenn man sich nicht genau darüber informiert. Die Folge sind Erkrankungen, die der Tierarzt behandeln muss. Sicher wird er viel mehr Erkrankungen behandeln, die durch schlechtes Fertigfutter verursacht werden, aber so eine Getreideallergie ist doch was Feines, da kann man ewig rumdoktern. Eine Mangelerscheinung durch Rohfütterung lässt sich in der Regel in kurzer Zeit und ohne Medikamente oder Superduperdiätfutter beheben, der Patient ist also kein Dauergast und bringt keine Kohle. Im übrigen sind nicht alle Tierärzte so. Mittlerweile gibt es eine Reihe, die sich mit Tierernährung beschäftigen und Rohfütterung nicht nur nicht ablehnen, sondern sogar empfehlen. Gruß, Kerstin

also ich barfe meinen hund nun schon seit einigen jahren und ich muss sagen er ist weder krank noch hat er irgendwelche mangelerscheinungen ich weis garnicht warum immer alle übers barfen so schimpfen meine ganzen freunde und bekannte machen das mit ihren tieren sogar meine katze wird gebarft und ist kerngesund!!im gegenteil es macht nicht krank sondern der hund ist viel agiler und weniger anfällig für allergien!!ich habe keine lust meinen hund mit klärschlamm verseuchten trockenfutter zu füttern!!!also ich kann es nur empfehlen!!aber bei der menschheit ist ja bekannt das jeder gegen alles immer einen einwand hat!!

Beim BARFEN wird rohes Fleisch verfüttert dadurch können viele Krankheiten übertragen werden wie zum Beispiel Salmonellen.Zudem muss darauf geachtet werden dass der Hund alle nötigen Vitamine zu sich nimmt und davon auch nicht zu viele. Die Dosierung ist sehr kompliziert und wird nur von den wenigsten richtig gehandhabt.Überdosierungen und Mangelerscheinungen können zu einer Magendrehung führen, die im unerkannten Fall tödlich enden kann.

Salmonellen???Sorry, aber bevor du solche Sachen rauslässt, solltest du dich wirklich zuerst mal ein bisschen informieren! Die Magensäure des Hundes ist viel aggressiver als die des Menschen. Salmonellen haben beim Hund keine Chance! Eine Magendrehung ist beim barfen fast ausgeschlossen!

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Barfen beim Hund- hunderte Fragen

Hallo, suche einen Rat von euch. Da ich mit der Mehrzahl der kommerziellen Hundefuttermarken nicht zufrieden bin, würde ich gerne anfangen zu barfen. Nur stellen sich dabei eben viele viele Fragen. Klar bewußt ist mir das man Fleisch nimmt, Rohfasern wie Kartoffeln, Reis, Gemüse, ein Öl drüber muss und eben die ganzen Ergänzungsmitteln. Nur bin ich damit etwas überfordert. Welche Ergänzungsmittel sind denn nun sinnvoll, gibt ja doch eine ganze Reihe davon. Reicht es wenn man eine Fertigmischung nimmt, wie zb Barfers Best von Petman? http://www.petspremium.de/hundefutter/petman-plus-barfect-barfers-best-300g.html oder sollte man das doch selber mischen?? Möchte auf jeden Fall Seealgenmehl fürs Fell und Muschelextrakt für die Gelenke untermischen. Für meine kleine Hündin hätte ich gerne etwas drin für ihre Zähne, was kann man dafür nehmen? Bislang fütter ich eine Mischung aus Trockenfutter (Select Gold Sensetiv) und Feuchtfutter (Real Nature), wie sollte ich den Wechsel gestalten? Sollte man es am Anfang kochen oder kann man direkt starten es roh zu verfüttern? Habe gehört das man am Anfang nur Fleisch nehmen soll, ohne Eingeweihde, Knochen und Co, warum soll man das nicht?? Ist in den Eingeweihden nicht das wichtige Eiweiß drin? Welches Fleisch sollte man da nehmen? Habe mir überlegt auf Pferd, Hirsch, Lamm und Rentier zuückzugreifen, gibt es sonst noch was empfehlenswertes oder etwas worauf ich achten muss?? Was kann man da noch so untermischen anstatt nur Kartoffeln und Reis? Wäre Hirse vielleicht etwas? Welche Öle kommen so in Frage, außer natives Olivenöl, Lachsöl und Hanföl? Da meine kleine Hündin auch noch ein bisschen mäkelig mit ihren Futter ist, wie kann ich die Akkzeptanz erhöhen?? Besonders kleine Stücke? Warm machen oder ähnliches? Brühe darauf? Wie berechnet man den Bedarf des Hundes an den Ergänzungsmitteln? Also welche Faktoren sollte man mitberücksichtigen? Alter? Kastriert? Aktvität? Oder nur Gewicht? Und wie oft sollte man dann am Tag füttern, reicht dann immer noch 2 mal am Tag aus, oder sollte es dann öfter kleine Protionen geben oder nur noch einmal am Tag? Wie sind da die Verdauungszeiten? Wie stehts mit den Gefahren einer Magendrehung? Wie lange kann man das Futter stehen lassen ohne das was passiert ( bakterien etc)? Wenn wer Tiefkühlfleisch nimmt, wie taut man das ganze auf? Bei Zimmertemperatur oder doch eher schnell in der Mikrowelle?

Danke schonmal und wenn jemand verführerische Rezepte für Neulinge hat, darüber täte ich mich sehr freuen :)

LG Jww

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