Warum sind so viele der AFD gegenüber negativ eingestellt?

30 Antworten

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Die Mehrheit der Menschen setzt sich, gerade mit politischen Themen, gar nicht oder nur sehr wenig inhaltlich auseinander. Viel mehr wiederholen die meisten, was ihnen irgendwer vorsagt. Das trifft auf die meisten Themen bspw. ACTA, TTIP, amerikanische Präsidentschaftswahl genauso zu wie auch auf die AfD.

Die Journalisten (von denen die meisten ohnehin nur Redakteure sind), ihrerseits wollen Schlagzeilen verkaufen. Das geht am einfachsten, wenn man den Leuten "nach dem Mund" schreibt. Damit verstärkt sich dann eine gesellschaftliche Meinung, da augenscheinlich auch seriöse Medien die vermeintlichen Mißstände aufdecken.

Man darf aber bei all dem auch nicht vergessen, daß Kommentare im Internet nicht unbedingt als repräsentativ anzusehen sind. Zumal es immer nur die Unzufriedenen, Gegner, usw. sind, die sich lautstark aufregen.

Genau, die Medien und die dumme Masse sind schuld und die AFD macht alles richtig und ist auch überhaupt nicht rechts.

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Dass viele Schreiber recht jung und unerfahren sein mögen, kann sein, gerade auf solchen anonymen Plattformen wie dieser, wodurch natürlich viele Beleidigungen entstehen, aber falls du damit sagen möchtest, dass die AfD deiner Meinung nach sinnvoll, oder sogar eine gute Partei sein soll, komme ich nicht umhin mich zu fragen, ob du dich vielleicht selber leicht beeinflussen lässt oder aber doch recht konservativ bist, wodurch sich jegliche Diskussion für mich erübrigen würde, da ich aus Erfahrung sprechen kann, wenn ich sage, dass Menschen mit rechten Ansichtsweisen selbst mit sinnvollster Argumentation schwer bis gar nicht zu überzeugen sind, obwohl sie meistens selber keine Ahnung von den Tatsachen haben und mit irgendwelchen pseudo-professionellen Fragen und Argumenten daherkommen, bei denen man sich nur noch an den Kopf hauen kann vor lauter Fassungslosigkeit.

Wenn dem nicht so ist, freut mich das natürlich sehr. Und, natürlich hast du nicht ganz Unrecht was die AfD angeht, denn viele Parteien haben Grundsätze, die an sich nicht schlecht sind. Das macht die AfD trotzdem nicht zu einer guten Partei.

Und ich weiß ja nicht was du für Talkshows gesehen hast, aber besonders gute können das ja nicht gewesen sein, wenn dir aufgefallen ist,

dass der jeweilige AFD-Politiker (Petry, Storch oder Meuthen) die Diskussionen argumentativ jeweils ziehmlich deutlich "gewonnen" haben, weil sie ihre Meinung durch Fakten belegen können, und nicht wie die meisten anderen nur emotional argumentieren.

Und zu dem "Boateng-Skandal": so eine Frechheit wäre bei jedem Politiker stark aufgebauscht worden, nicht nur bei der AfD. Klar erwartet man sowas von denen eher, aber dass die, gelinde gesagt, so unintelligent sind und das auch noch wirklich sagen, dann sind sie echt selber schuld und schießen sich damit schön selber ins Abseits.

Eins kann ich dir sagen: auch wenn die AfD vielleicht nicht ganz so schlimm wie Donald Trump ist, die Stimmenmehrheit wird sie genauso wenig kriegen wie Donald Trump auch, dafür geben sich beide durch dumme Kommentare immer wieder Eigentore.

Du siehst meine politische Meinung hier klar vertreten, meiner Meinung nach ist Nationalsozialismus was für bildungsresistente inkompetente Evolutionsbremsen (entschuldigt den Ausdruck). Denn wer Angst hat, dass ihm Ausländer seinen Job wegnehmen etc. der ist nun mal nix anderes. Und traurigerweise muss ich sagen, dass in anderen Ländern, zB. Schweiz, Frankreich oder England solche Menschen langsam die Mehrheit werden - was es ihnen bringt, werden die dann schon sehn.

Ich selbst bin mit der polit. Lage auch nicht sehr zufrieden, aber die AfD ist meiner Meinung noch schlimmer.

Aber wieso nimmt man sich so viel Zeit um seine Meinung im Internet zu verbreiten, und kommt gleichzeitig nicht dazu, seine Meinung kritisch zu hinterfragen?Ist diese unkritische Einstellung so tief verwurzelt, dass sie sich nicht selbst hinterfragen, oder sind es in Wahrheit prof. Agenturen, die nur den Anschein machen, dass extrem viele so denken?

Dein Ernst? Wir leben in einem aufgeklärten Zeitalter, es gibt genug Menschen, die Meinungen hinterfragen - das ist auch der Grund warum so viele Menschen der AfD gegenüber so negativ eingestellt sind.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie deine Einstellung dazu nun wirklich ist, habe aber das Gefühl, dass du die AfD eindeutig favorisierst. Wenn dem nicht so ist, würde ich mich freuen, wenn du mich über deine Meinung aufklärst.

hoffe ich konnte dir meine Meinung darlegen und war dabei nicht zu offensiv, LG

Also außer den üblichen Unterstellungen habe ich aus diesem Text nicht wirklich viel ziehen können, tut mir leid. 

"wer Angst hat, dass ihm Ausländer seinen Job wegnehmen etc. der ist nun mal nix anderes."

Die AfD ist dafür, hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland aufzunehmen. Um den Ausländer geht es hier also offensichtlich gar nicht so pauschal wie du es hinstellen möchtest. Es geht um niedrig qualifizierte die hier ungehindert herkommen um von den Sozialkassen zu leben, und es geht um Flüchtlinge, von denen hier ein Großteil in absehbarer Zeit nicht arbeiten wird. Es geht hier also nicht um Ausländer, es geht um Geld. 

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@DerKleineRacker

genau. Arbeitskräfte aus dem Ausland aufnehmen, aber Flüchtlinge abschießen wollen.. alles klar. ich geb zu ich hab mich ungeschickt ausgedrückt, dennoch sieht man dass man mit menschen wie Ihnen über so was nicht diskutieren kann.

sorry, aber wenn man im Wahlprogramm schon liest "ein europa aus Vaterländern" oder "Schutz der deutschen grenzen", "Wehrpflicht einsetzen" etc., das sind selten von Frechheiten, die ich jetzt aber nicht alle auflisten werde, da ich eh aus Erfahrung weiß:

menschen wie Sie lassen sich auch nicht mit vernünftigen Argumenten überzeugen, sondern halten grundsätzlich an ihrer eingeengten ausländerfeindlichen und nationalsozialistischen nicht fest.

Die AfD ist dafür, hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland aufzunehmen. Um den Ausländer geht es hier also offensichtlich gar nicht so pauschal wie du es hinstellen möchtest. Es geht um niedrig qualifizierte die hier ungehindert herkommen um von den Sozialkassen zu leben, und es geht um Flüchtlinge, von denen hier ein Großteil in absehbarer Zeit nicht arbeiten wird. Es geht hier also nicht um Ausländer, es geht um Geld. 

hören Sie sich eigentlich selber zu oder haben sie überhaupt ne Ahnung vom Wahlprogramm der afd? 1. um geld geht es sowieso immer 2. hab ich das nicht so hinstellen wollen, es ist eine Tatsache, 3. war es nur ein Beispiel, denn nationalsozialismus ist nicht nur Rassismus.

ich frage mich manchmal echt was für eine schlechte Kindheit solche menschen hatten, oder ob sie einfach nur angst haben.

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@0neEyedOwl

Hallo,

zu einigen gefragten Punkten habe ich unter anderen Kommentaren schon ausführlich geantwortet, daher versuche ich mich ein wenig kurz zu fassen (auch weil ich heute schon viel zu lange hier schreibe ;-) ).


Zu der Frage, ob ich mich zu leicht beeinflussen lasse, schließe ich, dass Sie sich nicht beeinflussen lassen. Da Sie jetzt aber davon sprachen, dass die AfD Flüchtlinge abzuschießen lassen wollte, sehe ich, dass sie das entsprechende Petry-Interview nicht wirklich gesehen haben können, und stattdessen nur die Überschriften der Medien gelesen haben. Als Frau Storch "mit der Maus abgerutscht" ist, hat sie sich sicherlich keinen Gefallen getan, aber sie schrieb (ich habe es eben noch einmal gegooglet), dass auf Personen, die eine Grenze unrechtmäßig überqueren und sich dabei dem Grenzdienst widersetzen geschossen werden kann. Das ist für mich aber selbstverständlich, und ich würde auch erwarten, dass man in so einer Situation auf mich schießen würde. Wohlgemerkt rede ich hier nicht von Flüchtlingen, sondern von Menschen, die bereits zuvor viele Ländergrenzen überwunden haben, und ohne weiterhin als "Flüchtling" gelten zu können, eine weitere Grenze illegal passieren wollen.

Ich war eigentlich bisher nicht besonders konservativ. Ich sympatisiere auch mit Teilen der Linken, da ich Frau Wagenknecht sehr schätze, ausserdem habe ich früher schon grüne und Spd gewählt. In der "Flüchtlingsfrage", die für mich mit Abstand die wichtigste Frage der heutigen Zeit ist, stimme ich aber mit der AFD wesentlich mehr überein, als mit den anderen Parteien. Außnahme ist vielleicht noch Frau Wagenknecht, die die Lage auch realistisch einschätzt, allerdings ist die Partei die Linke bei dieser Frage intern zerstritten.



"...Erfahrung sprechen kann, wenn ich sage, dass Menschen mit rechten Ansichtsweisen selbst mit sinnvollster Argumentation schwer bis gar nicht zu überzeugen sind" - das sehe ich genauso bei den Links(extremisten).

Die Talkshows waren Hart aber Fair, Menschen bei Maischberger und andere des öffentlichen Rundfunks.

Die Aussage über Boateng wurde von dem betreffenden Politiker nur privat geäußert, daher ist es schon alleine unverschämt, dass die Journalisten darüber öffentlich berichten. Dennoch hat er aber klargestellt, dass es nicht auf Boateng persönlich bezogen war (da er ihn nicht kannte), sondern auf "Ausländer". Ich muss ihm Recht geben, dass er damit in gewisser Weise seinen Gegnern einen Spiegel vorhält, da bekannt ist, dass auch Unterstützer anderer Parteien kein Flüchtlingsheim neben ihrer Villa haben wollen.


"Nationalsozialismus was für bildungsresistente inkompetente Evolutionsbremsen". Ich bin der Meinung, dass diese "völkischen" Tugenden, die die AfD umsetzen möchte eher dazu beitragen würden, dass das, was die Deutschen ausmacht, überhaupt überleben und somit an der Evolution teilnehmen kann. Es ist bekannt, dass die Deutschen ein soziales System geschaffen haben, das abgegrenzt von der Außenwelt funktioniert hat, aber dass sie durch ihre geringe Reproduktion bei Wegfall der Grenzen einfach verschwinden würden.

Das ist sicherlich etwas vereinfacht ausgedrückt, und sie können (mit Recht) sagen, ich wäre ein Rassist. Aufgrund meines Biologie-Studiums bin ich mir allerdings hundertprozentig sicher, das "wir" Europäer, und mit uns unsere Kultur, von der Landkarte verschwinden werden, wenn ein fast unbegrenzter Zuzug weiterhin zugelassen wird.

Das Wort Rassist sehe ich in dem Zusammenhang übrigens nicht als negativ an, da es objektiv korrekt ist. Ich möchte, wie jedes andere Lebewesen, dafür sorgen, dass meine Gene, oder zumindest solche, die möglichst nahe mit mir verwandt sind, auch in Zukunft weiter bestehen.

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@BTyker99

Ich möchte, wie jedes andere Lebewesen, dafür sorgen, dass meine Gene,
oder zumindest solche, die möglichst nahe mit mir verwandt sind, auch in
Zukunft weiter bestehen.

......was ich "aus Ihrer Sicht" gut verstehen kann. ................

Das ist aber auch das Einzige, was  ich verstehe :-(

1
@BTyker99

1. verzichte ich auf den ganzen text zu antworten, das empfinde ich als Zeitverschwendung

2.

und sie können (mit Recht) sagen, ich wäre ein Rassist

wenigstens geben sie es zu, was ich nicht haben kann ist wenn jemand sagt: "ich bin zwar kein rassist aber Ausländer will ich hier nicht haben"

3.

Das Wort Rassist sehe ich in dem Zusammenhang übrigens nicht als negativ an, da es objektiv korrekt ist. Ich möchte, wie jedes andere Lebewesen, dafür sorgen, dass meine Gene, oder zumindest solche, die möglichst nahe mit mir verwandt sind, auch in Zukunft weiter bestehen.

sehe ich anders, es geht wenn überhaupt um die menschliche Rasse selber. Daher ist es im Grunde gleichgültig mit wem man sich paart (wenn es Ihnen wirklich darum gehen sollte, was ich aber stark bezweifle), wenn Sie keine "ausländischen Gene" in der Familie wollen dann heiraten Sie halt ne Deutsche.

und das mit dem Biologiestudium kaufe ich Ihnen nicht ab, ich bin in dem Fachgebiet selber sehr bewandert, und auch wenn ich das wohl schwierigste und höchste Schulsystems Deutschlands abgeschlossen habe, glaube ich nicht, dass Sie da wo Sie herkommen so viel weniger Bildung erlangt haben, dass sie denken, Ihre Gene würden sich nicht weiterentwickeln, wenn "Ausländer" im Land sind.

Wer in Biologie bis zur 7. Klasse aufgepasst hat, weiß dass in jedem falle ihre Gene in Ihren Nachkommen erhalten bleiben.

Über den AfD Mist will ich mich nicht weiter äußern, meine Meinung habe ich klargestellt. Btw. habe ich besseres zu tun als mir inhaltlose Interviews dieser Partei zu geben.

dazu kann ich nur noch sagen dass es wie brexit laufen würde: erst groß sozialistisch und populistisch tönen, aber am ende würden es eh alle wieder bereuen, denn selbst wenn einem das Wahlprogramm gefällt, versprechen geben und ausreden finden kann jeder, der erst ist eine andere Sache.

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@BTyker99

Ich wünschte, wir würden nur die in unser Land kommen lassen, die Flüchtling gemäß des Grundgesetzes ist.

Leute, die nur besser leben wollen, sollen denen, die wirklich Angst um ihr Leben haben müssen, nicht die Plätze wegnehmen.

 Und auch nicht die Qualität der Plätze herabsetzen.

Denn das wäre ungerecht - denen gegenüber, die in großer Not sind.

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Viele vertragen sich einfach nicht mit dem Parteiprogramm, allerdings haben die meisten verhemenden Gegner dies gar nicht erst genau gelesen - sie haben nur Teilauszüge (meist auch noch verfälscht) gelesen, die kommentiert sind. Und kommentierte Sachen nehmen immer den größten Einfluss auf unsere Meinung & unser Denken. Wenn der Kommentator seine Meinung gut darlegt, ob diese überhaupt richtig ist, spielt keine Rolle, dann wird das meist sofort geglaubt und auch nicht weiter nachrecherchiert..

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Die Leute in den Landesverbänden finde ich in Ordnung. Das sind Politiker, denen es am Herzen liegt, eine im positiven Sinn konservative, werteorienterte Politik zu machen, wobei sie sachlich m.E. völlig richtig liegen und damit vielen Bürgern aus der Seele sprechen. Die Diskrepanz zur AfD im Bundestag scheint mir aber beachtlich zu sein, jedenfalls was die Provokationen und den Stil betrifft. Irgendwie beißt sich da was, wenn ihr versteht was ich meine.

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