Warum sind Skeptiker und Atheisten heute oft genauso fanatisch in ihrer Überzeugungswut, wie Religionen?

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37 Antworten

haben heutzutage schon sektenähnliche/religionsähnliche Züge angenommen, warum ist das so?

Würdest Du erst mal belege vorlegen, das es so ist? Direkt nach Gründen fragen ist schon ziemlich seltsam?

-Sie haben ihre 'Gurus' wie James Randi & Richard Dawkins oder den Papst

Es gibt keinen Gott und Richard Dawkins ist sein Prophet! Nee, das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Es gibt ein par Persönlichkeiten in der Szene, die im TV auftreten oder Denkanstöße liefern, aber wenn es bei den skeptikern ein "Credo" gibt dann: "Denk selbst!".

-Ihr 'Wissen', dass Gott und ein Jenseits eben nicht existieren, ist auch nichts weiter als ein blinder - sehr fester Glaube.

Jetzt wirds langsam trollig. Welche der Jenseitsvisionen? Welche(r) von tauscenden von unterschiedlichen, sich ausschließenden Götterideen? Solange jemand keine Beweise für seine Hypothesen vorlegen kann sind diese abzulehnen. Das ist eine ganz normale, rationale Haltung. Mal abgesehen davon, das diese Ideen schon in sich oft nicht schlüssig sind. Der bis dato beste Kenntniss-Stand den wir haben (und das kann man Wissen nennen) ist: Es gibt keine Götter. Bei vorlegen überzeugender Belege für die Existenz eines bestimmten Gottes wäre ich bereit, meine Position zu überdenken, aber bisher gibt es die nicht.

Glaube ist, wenn man entgegen der besten Einschätzung der Wirklichkeit trotzdem an einer Idee festhält. Sich mit so Unsinn wie "Gegenbeweise sind nur die Versuchung des Teufels und damit Belege dafür!" immunisiert. Das kann man doch nun wirklich nicht den Skeptikern vorwerfen?

-Sie missionieren mit Eifer - Gerade im Internet

Vielleicht haben wir da unterschiedliche Vorstellungen von Missionieren? Hier hat noch nie jemand im billigen Anzug geklingelt, mit nem Faltblatt zu Darwin in der Hand und gesagt "Guten Tag, haben sie heute schon mal über Evolution nachgedacht". Was passiert - und was ich hier gerade mache - ist eine Gegenrede zu deinen dreist-uninformierten Unterstellungen zu schreiben. Hättest Du diesen Unsinn nicht geschrieben, hätte ich auch keine Antwort verfassen müssen.

Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: Ich diskutiere hier nicht, um Dich zu überzeugen. Den meisten von uns ist bewußt, daß streng Gläubige gegenüber rationalen und logischen Argumenten nicht offen sind. Den meisten ist bewußt, daß da "nichts zu machen" ist. Solche Gegenreden schreibt man, damit nicht irgend jemand der bisher noch keine eigene Meinung hat auf Deinen Unsinn reinfällt der schon in der Vorbedingung zu Frage den Leuten Unsinn als Tatsache unterschiebt.

Ich sehe das nicht als religiöse Bewegung. Ich sehe das als Reaktion darauf, daß Wahnsinnige ("Wahn" Duden: " irrige Annahme; falsche Vorstellung, die sich bei jemandem festgesetzt hat") mit den Regeln aus den Jahrtausende alten Mythen primitiver Hirtenvölker Politik machen und sich in die Gesetzgebung und mein Leben einmischen. Als Reaktion darauf, daß Spinner mir an einem PC (der ohne Naturwissenschaft nicht funktioniert) über das Internet (das von Naturwissenschaftlern erfunden wurde) erzählen, daß Naturwissenschaft falsch ist und nicht funktioniert. Diese Bigotterie ist es, die mich und andere so aufregt.

Glaubt doch was ihr wollt, aber laßt doch bitte andere Menschen damit in Ruhe!

Du bist ja gleich noch krasser als andrastor xD

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Was soll ein militanter Atheist denn genau sein?

"Im Namen der Nicht-Existenz Gottes muss ich dich jetzt töten"?

Ich kenne keinen Atheisten, der sich in die Luft gesprengt hat um die Gläubigen zu töten. Mir ist auch kein Atheist bekannt, der gegen andere Atheisten Krieg führt, weil sie auf die falsche Weise nicht an Gott glauben.

Wenn man eine Überzeugung hat, dann widerspricht man natürlicherweise denen, die diese Überzeugung in Frage stellen. Zwischen "Ich bin da anderer Meinung, weil ..." oder sogar der Steigerung "... wenn du das glaubst bist du beklopppt." und einer militanten herangehensweise liegen Welten.

Atheisten behaupten auch sehr selten 100% sicher zu wissen, dass gar kein Gott existieren kann. Atheisten prüfen die Logik in den Aussagen von Gläubigen. Oft ist es einfach zu beweisen, dass da irgendwo ein Fehler drin steckt. Wenn ein heiliges Buch sich selbst widerspricht, weil an verschiedenen Stellen unterschiedliche Aussagen zur gleichen Sache gemacht werden, dann ist etwas faul. Kein wissenschaftliches Buch würde bestand haben, in dem auf Seite 38 steht, dass A>B und auf Seite 185, dass das gleiche A kleiner als das gleiche B ist.

Die Bibel hat so viele Fehler, dass ich Zweifel an ihrem Wahrheitsgehalt habe. Es gibt auch andere Beweise, die zeigen, dass es nicht so sein kann wie es in der Bibel steht.

http://www.bibelzitate.de/wsidb.html

Aber egal welche Logik man anwendet - man kann nie 100% ausschließen, dass es nicht irgendeine Art von Gott geben könnte. Atheisten machen nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung auf und wenn die Waage so ausschlägt, dass die Wahrscheinlichkeit für die Nicht-Existenz gravierend größer ist, wäre es unsinnig an so einen Gott zu glauben.

Randi und Dawkins sind auch keine Gurus. Das sind Wissenschaftler, die diese logischen Lücken in den Religionen aufzeigen. Sehr oft mit falsifizierbaren Experimenten untermauert.

"Sie haben ihre 'Gurus' wie James Randi & Richard Dawkins"

Das sind keine Gurus, sondern Menschen, die sich mit falsifizierbaren Hypothesen mit Hilfe eines wohldefinierten Prozesses auseinandersetzen, der wissenschaftlichen Methode (methodischer Naturalismus). Durch diese Methode sind Ergebnisse von Experimenten für JEDEN nachvollziehbar, nicht nur für denjenigen, der gerade eine Eingebung hatte.

Ziel dieser Personen ist es, nicht falsifizierbare Hypothesen oder falsche Hypothesen zu identifizieren und darzustellen, warum in dem einem Fall einer Hypothese nicht vertraut werden sollte und in dem anderen Fall offensichtlich Verblendung vorliegt.

Menschen, die ihren Glauben vertreten haben so eine Methode nicht. Damit sind etwaige Aussagen "Aussagen der persönlichen Erfahrung" und höchstens für einen selber etwas wert. Und das will niemand einem ausreden. Sobald man aber Generalaussagen macht, sind diese auf den Prüfstand zu stellen. Und Glaubensaussagen halten diesen Prüfungen, die uns heute zur Verfügung stehen, nicht stand.

"Ihr Wissen, dass Gott und ein Jenseits eben nicht existieren, ist auch nichts weiter als ein blinder - sehr fester Glaube."

Sie behaupten nicht, dass es keinen Gott gibt. Sie sagen nur dass die Belege generell nicht ausreichen, die Belege nicht falsifizierbar sind oder die Belege Hirngespinste, also schlicht falsch sind.

Atheismus ist nur eine bestimmte Position zu der Aussage "Gott existiert", die nämlich abgelehnt wird. Im Gegenzug wird aber NICHT behauptet, "Gott existiert nicht".

"Sie missionieren mit Eifer - Gerade im Internet, indem sie ihren Glauben
als die einzige Wahrheit verkünden"

Es gibt kein "missionieren für den Atheismus" sondern ein "missionieren gegen falsche und nicht falsifizierbare Belege".

"...und überzeugen wollen, wo es nur
geht & andere herabwürdigen, die diesen Glauben nicht teilen."

Wenn jemand falsche Dinge sagt oder Dinge die nicht falsifizierbar sind UND diese öffentlich kundtut, muss man damit rechnen, dass diese Dinge von intelligenten Menschen zerlegt werden. Das ist nicht nur bei Glaubensfragen so, sondern überall. Unsinn bleibt Unsinn, egal wie emotional man bei dessen Proklamation ist.

Die Menschen können glauben, was sie wollen. Das ist Privatsache. Meistens ist es aber so, dass dann so rein lebensnahe Situationen wie Essenseinladungen zum Spießrutenlauf werden und der eine nur halal-Fleisch isst, der andere vegan. Der Sozialität halber trägt man dem meistens Rechnung. Aber wenn man nach Argumenten fragt, dann kommen da nur nicht falsifizierbare oder falsche Aussagen aufgrund eines inkonsistenten Weltbildes.

@oopexpert,

Sehr gut erklärt, und alles gesagt was wichtig ist, ich könnte das nicht besser. 

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Situationen wie Essenseinladungen zum Spießrutenlauf werden

Zum Glück gibt es auch Menschen, denen klar ist, dass sich die Welt nicht nur um sie dreht. Eine liebe Freundin von uns ist Vegetarierin, kommt aber im Leben nicht auf die Idee, zu fordern, dass man für sie extra Speisen zubereitet. Sie isst dann halt nur Beilagen oder bringt selbst etwas mit, das ihren Ansprüchen genügt. Sehr angenehm.

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-Sie haben ihre 'Gurus' wie James Randi & Richard Dawkins

Nein, denn auch denen wird nicht uneingeschränkt geglaubt, sie werden vielfach sogar aus den eigenen reihen kritisiert. Sie haben allerdings einige schlüssige Argumente und die sind es, die überzeugen.

-Ihr 'Wissen', dass Gott und ein Jenseits eben nicht existieren, ist auch nichts weiter als ein blinder - sehr fester Glaube.

Auch das stimmt nicht. Ich (sowie nahezu alle anderen Atheisten auch) behaupte nicht, mit Sicherheit zu wissen, dass es keinen Gott gibt. Ich sage nur, dass es ihn höchstwahrscheinlich nicht gibt, da nichts für seine Existenz spricht, die Annahme seiner Existenz aber zu vielen Widersprüchen führt.
Es wurde noch nie die Existenz eines Gottes nachgewiesen. Da man einen nicht nachweisbaren Gott nicht von einem nicht existenten Gott unterscheiden kann, ist es logisch anzunehmen, dass er nicht existiert.

-Sie missionieren mit Eifer - Gerade im Internet, indem sie ihren
Glauben als die einzige Wahrheit verkünden und überzeugen wollen, wo es nur geht & andere herabwürdigen, die diesen Glauben nicht teilen.

Auch das stimmt nicht. es geht nicht um Missionierung, denn Atheismus ist kein Glaube, sondern Unglaube. Atheisten verkünden eben nicht, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein, sie kritisieren lediglich unlogische religiöse Ansichten und argumentieren logisch für ein rationales Weltbild, jedenfalls die meisten von ihnen. Von Menschen, die sich mit ihrem Glauben identifizieren und die keinerlei Gegenargumente haben, wird sachliche Kritik häufig als Herabwürdigung oder persönlicher Angriff empfunden.

Diese Parallelen sind deutlich, aber warum ist diese ganze Bewegung so quasi-religiös geworden?


Oder sehe nur ich das so?

Das siehst nicht nur du so, diesem Fehlschlus sind schon mehr Menschen aufgesessen. Atheismus ist genau so eine Religion, wie ein leeres Glas ein Getränk ist, ein leerer Teller ein Gericht oder ein unbebauter Bauplatz ein Gebäude.
Atheismus bedeutet, nicht an einen Gott zu glauben.

"Da man einen nicht nachweisbaren Gott nicht von einem nicht existenten Gott unterscheiden kann, ist es logisch anzunehmen, dass er nicht existiert."

Dieser Aussage kann ich so nicht zustimmen, obwohl ich auch Atheist bin. Ich würde eventuell folgendes formulieren:

"Da man einen nicht nachweisbaren Gott nicht von einem nicht existenten Gott unterscheiden kann, ist es logisch, dass man sein Leben leben kann, als ob kein Gott existerte."

Es betont, dass man sein Lebensmodell erst dann umstellt, wenn "Gott" sich zeigt.

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@oopexpert

"anzunehmen, dass er nicht existiert" bedeutet ja nicht "wissen, dass er nicht existiert". Die Annahme gilt einfach nur bis zum Beweis des Gegenteils.

3
@oopexpert

Vernünftige Menschen gehen davon aus, dass Wesen, deren Existenz nicht nachweisbar ist, nicht existieren. Das funktioniert bei Einhörnern, Poltergeistern, Kobolden, Meerjungfrauen und vielen mehr. Nur bei Göttern soll dieses Prinzip nicht funktionieren? Das scheint mir eine willkürliche Ausnahme zu sein.

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@rztpll

Das nennt sich Ockhams Rasiermesser.

Wenn für eine Behauptung kein Beweis erbracht wird, so lautet die einfachste Erklärung, daß die Behauptung falsch ist.

Wenn die Existenz von etwas nicht nachgewiesen werden kann, so ist die einfachste Erklärung, daß es nicht existiert.

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@rlstevenson

Nein, das ist nicht das Argument.

Die Existenz von ETWAS muß bewiesen werden. Nicht-Existenz kann nicht bewiesen werden.

Solange die Existenz nicht bewiesen ist, darf man sie bezweifeln.

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@SchakKlusoh

@Schakklusoh: Die Annahme, dass ein Gott nicht existiert, gilt durchaus bis zum Beweis des Gegenteils. Alles andere ist Glaube, der sei auch den Gläubigen unbenommen, aber es muss erlaubt sein, anzunehmen, dass ein Gott nicht existiert. Auch wenn man es nicht absolut sicher, wissen kann.

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@rlstevenson

Die Annahme, dass ein Gott nicht existiert, gilt durchaus bis zum Beweis des Gegenteils.

Nein! Derjenige, der eine Behauptung aufstellt, trägt die Last des Beweises. Das ist die wissenschaftliche Methode.

Ansonsten liesse sich jede beliebige Annahme, Behauptung, Lüge und so weiter in die Welt setzen und mit "Beweise mir das Gegenteil" gültig machen.

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@SchakKlusoh

"Ich sage nur, dass es ihn höchstwahrscheinlich nicht gibt, da nichts für seine Existenz spricht, die Annahme seiner Existenz aber zu vielen Widersprüchen führt."

"Da man einen nicht nachweisbaren Gott nicht von einem nicht existenten Gott unterscheiden kann, ist es logisch, dass man sein Leben leben kann, als ob kein Gott existerte"


"Vernünftige Menschen gehen davon aus, dass Wesen, deren Existenz nicht nachweisbar ist, nicht existieren."


"Das nennt sich Ockhams Rasiermesser.Wenn für eine Behauptung kein Beweis erbracht wird, so lautet die einfachste Erklärung, daß die Behauptung falsch ist."


Die Annahme das es Außerirdische gibt ist aber durchaus Sinnvoll. Wir haben für Ihre Existenz keine Beweise und können sie mit unserer Physik wohl Nie beweisen (Wenn sie nicht gerade in unser nähe oder Galaxie leben), dennoch ist die Annahme Sinnvoll.

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@Ysosy

Die Annahme das es Außerirdische gibt ist aber durchaus Sinnvoll.

Sie lässt sich ja auch schlüssig begründen.

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@SchakKlusoh

"Beweise mir das Gegenteil"Das ist d

Das ist das Modell, mit und ein Großteil der Esoteriker und Verschwörungstheoretiker aber auch so politische Lügenbolde wie  Trump oder die AfD auf Tour sind.

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@SchakKlusoh

Nein! Derjenige, der eine Behauptung aufstellt, trägt die Last des Beweises.

Ganz genau! Aber: Es geht hier um die Existenzbehauptung, also die Behauptung das Gott existiert ist die Hypothese. Diese Hypothese zu verwerfen ist keine neue Behauptung. Wer also sagt, daß Gott existiert muß den Leuten die ihm das nicht abkaufen diese unbewiesene Idee / Hypothese belegen.

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Meiner Meinung nach sind Religionen lediglich ein Instrument die Menschen besser zu kontrolieren und zu gleich dienen sie den Gläubigen als einfachste Erklärung für sie unerklärbare Dinge . Ich GLAUBE nicht an einen Gott ,aber von der Hand zu weisen dass es "höhere Kräfte" gibt ist es nicht oder halt Gott ,aber wenn es ihn gibt hab ich noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen ;)

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@Icarius

Ich GLAUBE nicht an einen Gott ,aber von der Hand zu weisen dass es "höhere Kräfte" gibt ist es nicht oder halt Gott ,aber wenn es ihn gibt hab ich noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen ;)

Ich habe mir diesen Satz mehrmals durch gelesen und er ergibt keinen Sinn.

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militante Atheismus

Ich habe noch nicht erlebt, dass ein Atheist mit quasi militärischen Mitteln einen Anschlag auf Religiöse unternommen hätte.

Ihr 'Wissen', dass Gott und ein Jenseits eben nicht existieren, ist auch nichts weiter als ein blinder - sehr fester Glaube.

Leider nein. Das ist die reine Abwesenheit eines Glaubens jeglicher Art. Die Vertretung der Nichtexistenz eines Jenseits oder Gottes oder was auch immer rührt nicht daher, dass es angenommen wird, sondern dass es nicht angenommen wird oder kann, da keinerlei Fakten darauf hinweisen.

Das ist ein "himmelweiter" Unterschied.

-Sie haben ihre 'Gurus'

Vorredner gibts überall, selbst bei Kleintierzüchtern. Ist dadurch ein Kleintierzuchtverein eine Religion?

Sie missionieren mit Eifer

Ich würde es mal so umschreiben, sie wenden sich dagegen, dass man Leute mit Märchen verführt und ihnen das Leben diktieren will.

Jahrhunderte musste man sich gefallen lassen, dass man das Leben diktiert bekommt. Irgendwann ist halt mal Schluß.

Jahrhunderte musste man zuschauen, wie man im Namen egal welches Phantoms die Welt runterwirtschaftet und die Menschheit unterjocht (was man jedoch nur erkennt, wenn man sich mal außerhalb eines Glaubens stellt und kritisch hinschaut). Auch das soll mal ein Ende haben.

Das klappt jedoch nur, wenn man seine Stimme erhebt. Klappe halten hilft da halt nicht. Würde es helfen, würden Atheisten die Klappe halten.

andere herabwürdigen, die diesen Glauben nicht teilen.

Das kommt so rüber. Wenn Du einem Atheisten sagst, er liegt falsch, dann wird der Dich nach Fakten fragen, aufgrund welcher Du auf diesen Rückschluss kommst und wie Du diesen Faktisch begründen könntest.

Wenn Du einen Religiösen sagst, er liegt falsch, wird der beleidigt sein und Respekt einfordern für sein Ding, wenn nicht gleich mit der Nazikeule um sich hauen.

Zudem, auf Atheisten wird stets herumgehauen. Schlechte Menschen, wenig Moral weil nicht religiös, ungläubig, kommen in die Hölle, beleidigen die Religion.... irgendwann reichts halt mal.

Zudem, Atheisten haben keine Lobby. Die Religionen haben ihre Verbände, Kirchen und sonstiges Zeugs, welches gemeinsam mit vorgeblich turbogläubigen Politikern vortrefflichst vertreten sind, reichts halt auch mal langsam und man muss was dagegen tun.

Und jetzt bitte, religiöse Mitmenschen würdigen auch andere religiöse Mitmenschen herab. Falscher Glaube, nur mein Gott ist wahr, wie muss man drauf sein, um dem zu folgen..... etc.

An dem Tag, das verspreche ich Dir, an dem Religionen keinerlei Einfluss mehr haben, an dem Menschen andere nicht mehr aufgrund ihres Glaubens oder Nichtglaubens einschränken, beurteilen oder auch nur minimal in das Leben anderer eingreifen, ja nicht einmal mehr versuchen das zu tun, komplett und alle, keine Sonderstellungen mehr einnehmen oder Extrawürste gebraten bekommen, an dem Tag sind wir wieder Still.

Das liegt an der enormen Willenskraft so vieler Menschen. Sie wollen unbedingt, daß die Welt und das Dasein so ist, wie sie es gerne hätten, und auf gar keinen Fall so, wie es wirklich ist.

Es zumindest für möglich zu halten, daß alles ebenso auch völlig anders sein könnte, als man es gegenwärtig meint, würde da wohl das oftmals auch bis zur Unsinnigkeit hochgejubelte Recht auf Meinungsfreiheit sehr stark konterkarieren, insbesondere, wenn die "Freiheit" besonders hoch geschätzt wird, sich für unfehlbar zu halten.

Allerdings empfinde ich die Schwerpunkte um einiges anders und habe den Eindruck, daß sich vor allem in den Reihen religöser Menschen stark vermehrt soche Fanatiker befinden, wie ich es hier beschrieben habe.


Ja, empfinde ich ähnlich. Der große Unterschied - der wohl auch den Wahrnehmungsunterschied ausmacht - scheint der zu sein, daß die meisten Skeptiker wohl ihre Meinung ändern würden bei veränderter Beweislage, aber religiöse entgegen der Beweislage weiter glauben.

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Militanter Atheismus ?

Das kenn ich garnicht, hab ich auch noch nie selbst erfahren.

Ich selbst bin mal aus der evangelischen Kirche ausgetreten, habe mich vorher mit dem Pfarrer unterhalten über die tatsächliche Auswirkung seiner, eigentlich anerkennungswürdigen Predigt. Er hatte nichts dagegen, er bestätigte mir mein christliches Verhalten nach der Einhaltung der biblischen 10 Gebote. Er gab mir auch seine eigenen Erfahrungen bekannt, daß sich die meisten seiner "Gläubigen" außerhalb der Kirche ganz anders verhalten, als es wünschenswert wäre.

Ich erläuterte ihm meine selbstgebildete Einstellung zum Leben in unserer Gesellschaft und bekam von ihm sogar seine Anerkennung.

Frei von den Zwängen mancher überholungsbedürftigen Religionen, die sogar brutale Lebensweisen vorschreiben, bin ich lebensbejahender Atheist geworden und folge den Anweisungen meines eigens gebildeten "geistigen" Gottes zum Wohle meiner Umwelt.

Militante Wissensübertragung auf Andere verfolge ich nicht, da bin ich tolerant, belasse sie bei ihrem Glauben, wenn´s ihnen hilft und sie sich damit glücklich fühlen.

dfllothar grüßt euch als Atheist !
 




Die üblichen Vorurteile.
Nach meiner Erfahrung wird Atheismus relativ wenig missioniert, solange es nicht eine permanente Reizung durch Glaubenswütige gibt, die durch ihre Ideologie zur Weitergabe ihrer Parolen angehalten sind.

Hielten sie den Mund und glaubten im Stillen vor sich hin, gäbe es auch keine Auseinandersetzungen.

Eigentlich sind einfach nur Menschen die zum Fanatismus neigen fanatisch in dem was sie tun. Egal ob Religion oder Fussball. Viele Religiöse Menschen glauben einfach nur und reden nicht drüber, genau wie die meisten Atheisten einfach nur nicht glauben. Die die druchdrehen würden jede Überzeugung so radikal vertreten.

Na, die Wut ist nicht exclusiv an Religion gekoppelt. Das können ganz unterschiedliche Überzeugungssysteme sein. Denke z.B. an Kapitalismus vs. Kommunismus. Was haben sich da nicht die Leute die Köpfe eingeschlagen.

Gemeinsam scheint allen zu sein, dass man nicht ganz sicher sein kann das richtige Überzeugungssystem zu vertreten. So muss man möglichst viele dazu bekehren, um so die Richtigkeit des Sytems zu bestätigen.

Dieser (mögliche) so wahrgenommene Fanatismus bei Atheisten dürfte eine - evtl. sogar unbewusste - Reaktion des verstandgesteuerten, menschlichen EGOs sein, weil dieses EGO um seine irrige (illusionäre) Berechtigung - als (vermeintliches) wahres ICH -   auf ziemlich heftige oberflächliche Weise - evtl. sogar fanatisch - verzweifelt ankämpft. Nicht immer, aber es fällt auf.

Dieses bemerkt man auch in diesem Forum zuweilen, ohne diese Menschen alle "über einen Kamm scheren" zu wollen. Das liegt mir hier absolut fern !

Das einzig wahre ICH des Menschen bildet "nur" die Essenz der SEELE.

Für solche fanatischen "Religions-Kämpfer" habe ich keinerlei Verständnis ! 

Deswegen beziehe ich meine Erkenntnisse auch nicht primär aus subjektiv religiösen - tlw. biblischen - Überzeugungen und Aussagen, beziehe diese aber je nach Themengebiet sachlich mit ein.

Weder Skeptiker, noch Atheisten, noch Religionen sind per se fanatisch. Es sind immer einzelne Menschen die da glauben, sie hätten die Wahrheit für sich gepachtet und müssten, egal mit welchen Mitteln, die ganze Welt davon überzeugen.

Man sollte es mit dem "Alten Fritz" halten, "es soll jeder nach seiner Facon selig werden. Damit wäre allen Menschen gedient, Gläubige könnten glauben, Skeptiker könnten zweifeln und Atheisten würden eben nicht glauben.

Der Fanatismus hängt nicht von einer philosophischen, religiösen, oder auch sportlichen Orienterung ab. Er kann in allen Bewegungen, Gruppierungen usw. vorkommen.

Natürlich gibt es Bewegungen (und Varianten darin), die den Fanatismus fördern oder aber zur Mäßigung raten.

Also gibt es grob gesehen zwei Quellen des Fanatismus (wie auch den Dogmatismus): Die Individuelle (charakterliche) und die der Bewegung (der Lehre) innewohnende.

Die erste Quelle basiert auf der fehlenden Empathie und der Bereitschaft zum Lernen, zum Verstehen und Relativierung. Es ist eine Bequemlichkeit, begleitet vor der Angst vor dem Andersartigen. Sie ist durch die Illusion eines absoluten Wissens und der ewigen Wahrheit gekennzeichnet, die es beide nicht gibt.

Über die zweite Quelle (in der betreffenden Lehre liegende) will ich nicht schreiben. Nur so viel: Ob man eine moderate oder aber fanatische Variante einer Lehre wählt, hängt sehr stark vom eigenen Charakter ab.

Ich bin Atheist weil ich mir bei keiner Religion von irgendeinem "Gott" denn es wahrscheinlich nicht mal gibt irgendetwas vorschreiben lassen möchte und damit wenn ich mit jemanden über Religionen rede möchte ich natürlich mein gegenüber davon überzeugen das man sich nicht irgendwas von einer Religion vorschreiben lassen muss

Sie ist nicht quasi-religiös geworden. Aber in der heutigen Zeit der Aufklärung kommt der Atheist schlichtweg mehr in Bedrängnis für seinen Nichtglauben als der Gläube für seinen Glauben.

Lustigerweise kappt es sogar unter allen Weltreligionen recht gut, wenigstens in diesem einen Punkt gemeinsame Sache zu machen: Sich gegen den Nichtgläuben zu verbünden. Da spielt's dann plötzlich keine Rolle mehr, ob jemand Muslim, Christ oder Jude ist... Man weiss gemeinsam, dass der Atheist in die Hölle kommt... (in welche der drei Möglichen auch immer)

Der Nichtgläubige indoktriniert nicht, er muss sich einfach viel häufiger und intensiver für seinen Nichtglauben rechtfertigen. Ich selbst bin Atheist. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinem einzigen Menschen gesagt, er soll aufhören, an seinen Gott zu glauben. Ich belächle niemandem, wenn er an einen Gott glaubt. Ich habe grossen Respekt davor und akzeptiere diese gläubige Einstellung jederzeit. Auf der anderen Seite habe ich schon so oft zu hören bekommen, dass ich früher oder später dann schon noch zum Glauben finden werde, sonst wäre ich ja am Ende verloren... Den Atheisten in mir nimmt man gar nicht ernst...

Da ich von solchen Leuten genauso in Ruhe gelassen werden will (resp. von der Thematik, nicht von den Leuten selbst), muss ich mich umsomehr mit Nachdruck dagegen wehren, wenn ich wegen meinem Nichtglauben belächelt werde. Der durchschnittliche Atheist möchte nicht den Gläubigen vom Glauben wegbringen. Er möchte lediglich mit seinem Nichtglauben akzeptiert werden. Eine Gruppe Atheisten, die auf einen Gläubigen verbal eindreschen, gibt es im Vergleich zur gegenteiligen Situation eher weniger.

Ich behaupte mal, dass du das nur so siehst.

Keine Ahnung, wie es andere Atheisten handhaben.
Aber ich kann dir Brief und Siegel geben, dass ich nicht mit einem großem Plakat, auf dem atheistische Sprüche stehen, auf der Zeil rum laufe.

Ich belästige meine Mitmenschen auch nicht mit "es gibt keinen Gott! Hört auf diesen Schwachsinn zu glauben!!" - so wie es manch religiöse Mitmenschen gerne machen.

Mir sagen die, von dir erwähnten, Namen absolut nichts.

Ich glaube nicht an Gott, sehe mich aber nicht unter dem Label Atheist.

Das man nicht an etwas glaubt, wofür es keine Belege gibt, ist nicht mit einem religiösen Glauben vergleichbar. Wir glauben sicher alle nicht an eine dreiköpfige Katze auf dem Mars, aber niemand kommt auf die Idee, dafür ein Wort wie "Atheist" ("Cat-eist"?) zu erfinden. Und wir Cateisten haben alle unterschiedliche ethische Werte.

Was ich für mich sagen kann. Hier auf gutefrage sind sehr viele Religiöse, die missionieren und alle möglichen Fragen zum Anlass nehmen, letztlich für ihre Weltsicht zu werben. Oder Zeugen Jehovas, die in einer gewissen Lebensphase den Auftrag haben, Zeugnis abzulegen und hier ganze vorbereitete Absätze hineinkopieren. Oder Veganisten.

Denen geht es dann nicht um die Beantwortung der Frage, sondern die Beeinflussung von Menschen in ihrem Sinne.

Da werde ich manchmal wütend, ob des Missbrauchs von Fragen als Werbeplattform, der Widersprüchlichkeit vieler religiöser Aussagen und weil ich davon überzeugt bin und es selbst erlebt habe, dass Religionen diese Welt viel schlechter machen.

Ich muss aber sagen, es gibt tatsächlich einige wenige Leute, die hier mit Tunnelblick die religiösen Themen gezielt herauspicken, um sie zu zerlegen. Was mich vor allem daran stört, dass solche Menschen im Eifer des Gefechts nicht mehr alles lesen, nicht richtig nachdenken und dann an der Frage vorbei schreiben.

Das gilt aber für Religiöse wie Nicht-Religiöse sowie für Veganer, Fleisch-Verteidiger und diesen Typen, der ständig die Prostitution anpreist.

Warum sind Skeptiker und Atheisten heute oft genauso fanatisch in ihrer Überzeugungswut, wie religiöse Sekten? 

Das ist eine Behauptung. Ich sehe das nicht so. Sie müßten schon Beweise und Beispiele vorlegen.

Religion beruht auf glauben ohne zu wissen. Wissenschaft beruht auf nicht-glauben (Skeptizismus), aber zu wissen.

Wenn Wissenschaftler ihren Standpunkt verteidigen, ist das kein Fanatismus. Das ist das wissenschaftliche Prinzip. Eine Behauptung (siehe ihre Eingangsbehauptung) ist unwahr, bis sie bewiesen ist. Ein einziger Gegenbeweis, reicht, um sie unwahr zu machen.

James Randi und Richard Dawkins sind nicht wichtig. Sie sind nur zwei Leute von Tausenden, die Bücher schreiben und in den Medien auftreten.

Skeptiker und Atheisten WISSEN nicht, ob Gott, Götter, Engel und ein Jenseits existiert. Sie wissen nur, daß es den Religionen in etlichen tausend Jahren nicht gelungen ist auch nur einen einzigen Beweis für irgendeine ihrer Behauptungen vorzulegen.

Die einfachste Erklärung (Occams Rasiermesser) für das Unvermögen einen Beweis für eine Behauptung vorzulegen ist, daß die Behauptung falsch ist.


Ich würde noch weitergehen. Es gibt Atheisten, die sich wie Großinquisitoren aufführen. Man muss aber auch sehen, dass sich die Kirche in den vielen Jahrhunderten ihres Bestehens nicht überall beliebt gemacht hat. 

Die sehr eifrige Skeptikerbewegung und der beinahe schon militante
Atheismus haben heutzutage schon sektenähnliche/religionsähnliche Züge
angenommen, warum ist das so?

Ich sehe keine größeren atheistischen Bewegungen oder Gruppierungen auf dieser Welt , die sektenähnliche oder religiöse Züge angenommen haben.

Der Grund dafür ist das Atheisten oft sich selbst hinterfragen und die Werte die sie für sich als nützlich und gut erachten individuell für sich festlegen.

Religionen/Sekten sind strikt gegen Individualismus wenn es um ihre Werte und Ideen geht , weil es nämlich der Grundidee der Religionen und Sekten komplett wiedersprechen würde.

Daraus kann man ableiten , dass es für Atheisten erheblich schwieriger ist Gruppierungen aufgrund ihrer Werte und Ideen zu erschaffen da diese auch unter den Atheisten zu großen teilen stark varrieren , in Religionen/Sekten gibt es dieses Problem nicht.

In Religionen/Sekten ist die Grundvorraussetzung Mitglied zu sein sich mit den Werten und Ideen der Gruppe zu identifizieren, diese so wie es ihnen vorgeschrieben wird zu leben und sich den Obrigkeiten ihres Glauben unterzuordnen.

Zudem vermischen viele Menschen den Atheismus mit Glauben und Religion was aber komplett falsch ist , Atheismus ist die ablehnung von Glauben und Religion für einen selbst.

-Sie haben ihre 'Gurus' wie James Randi & Richard Dawkins oder den Papst

James Randi und Richard Dawkins als "Gurus" oder Papst ähnlich darzustellen ist eines der schlechtesten Gleichnisse die ich seit langem lesen musste.

Die beiden hir erwähnten Menschen sind maximal die medialen Gesichter des Atheismus , die am meisten Aufmerksarmkeit in den Medien haben weil sie sich eben oft in Talkshows oder Diskussionen zeigen und dort ihre Ideen vertreten.

Diese hir jedoch als Stellvertreter für alle Atheisten zu benennen ist schlicht lächerlich und so falsch wie es nur irgendwie geht.

Es gibt keine größeren atheistischen Gruppierungen und die beiden wurden auch von niemanden zum "Anführer" gewählt , sie vertreten bloß ihre persönlichen überzeugungen und Ideen in der Öffentlichkeit und haben keinem Atheisten irgendwas vorzuschreiben oder zu sagen.

Jeder darf die beiden nach herzenslust kritisieren und in frage stellen ohne vom Atheismus ausgeschlossen zu werden.

-Ihr 'Wissen', dass Gott und ein Jenseits eben nicht existieren, ist auch nichts weiter als ein blinder - sehr fester Glaube.

Ich schätze mal das kein Mensch der sich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat im Bezug auf das religiöse Jehnseits mit Wissen argumentieren wird.

Was man weiss ist das es seitdem man etwas dokumentieren kann keine übernatürlichen oder komplett unerklerlichen Dinge mehr geschehen sind wie z.b Jesus der ohne Hilfsmittel übers Wasser rennt ect.

Demnach kann man davon ausgehen , dass die Ereignisse die die Religionen so magisch und übernatürlichen machen nie so geschehen sind wie sie in den Schriften überliefert wurden.

Aus diesem Grund, dass in den Schriften der großen Weltreligionen gelogen wird, kann man den Warheitsgehalt der gesamten Schriften in Frage stellen und kommt an den Punkt , dass auch die Geschichten über das Jenseits bloß an den Haaren herbeigezogen sind.

Wenn man dann noch sieht wofür die Idee des Jenseits primär genutzt wird (den Menschen angst zu machen) , dann erkennt man dass es sich hirbei nur um ein Werkzeug handelt um Menschen an sich zu binden und ihnen leere Versprechungen zu machen.

Zudem gibt es X-Tausende von Religionen auf der Welt die alle ihr persönliches Jenseits haben , was die ganze Sache noch unglaubwürdiger macht.

Demnach kann man davon ausgehen , dass es kein Jenseits gibt was auf die beschreibung von religiösen Schriften zutrifft.

Es ist warscheinlicher das nach dem Leben der gleiche Zustand herrscht wie vor der Geburt und das wäre das Nichts.

Das hat nicht viel mit Glauben sondern eher mit Schlussfolgerungen zu tun.

An das Leben nach dem Tod zu glauben hat etwas mit Glauben zu tun.

-Sie missionieren mit Eifer - Gerade im Internet, indem sie ihren
Glauben als die einzige Wahrheit verkünden und überzeugen wollen, wo es
nur geht & andere herabwürdigen, die diesen Glauben nicht teilen.

Auch wieder falsch.

Atheisten missionieren nicht sondern setzen auf Vernumpft und Logik.

Dies ist in den modernen Zeiten sehr viel einleuchtender als es blinder Glaube ist , demnach werden immer mehr Menschen ungläubig und die Religionen verlieren stätig in gebildeten Gesellschaften an zulauf.

Diese Parallelen sind deutlich, aber warum ist diese ganze Bewegung so quasi-religiös geworden?

Nein , es gibt keine organisierte "Bewegung" und religiöse werden Atheisten auch nicht, da sie dann keine Atheisten mehr wären.

Oder sehe nur ich das so?

Keinen Plan ob nur Du das so siehst , was aber deutlich wird ist dass du von der Materie nicht allzuviel Ahnung hast und Worte gegen ihre eigentlich Definition verdrehst.

Ich sehe es aufjedenfall nicht so und ich habe auch sehr ausführlich beschrieben warum ich das so nicht sehe.

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