Warum sind Russen die geborenen Soldaten?

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11 Antworten

Ich denke, ja, es hat viel mit der Erziehung zu tun. Das aber nicht nur auf die militärische Erziehung.

Ich habe zu Zeiten der DDR auch mal russische Einheiten in Deutschland erlebt. Was die sowjetischen Soldaten in ihrem Wehrdienst erlebt haben war schon krass. Eine ganze Kompanie in einem Schlafsaal. Jeder hatte ein Bett und nur einen kleinen Nachttisch für seine persönlichen Sachen.

Ich will dir jetzt nicht erzählen wie die Russen sind, das weist du sicher besser als ich.

Aber das was ich von Russen, und auch anderen der ehemaligen Sowjetunion kenne ist das sie zu dem Land stehen in dem sie leben. Sie haben ein Interesse dran dem Land zu dienen.

Naja und es ist auch so das die Leute aus Russland, der Ukraine und anderen der ehemaligen SU ein ganz anderes Leben gewohnt sind. Der normal Deutsche ist verwöhnt. Wenn der keine Dusche hat macht er Probleme.

Die Geschichte ist ganz interessant.

Wir haben nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer in der Bundeswehr. Als damals die BW gehen sollte und die Luft in der Ukraine überwachen sollte habe ich mich gefragt? Was wird wohl passieren wenn in dem Überwachungsfahrzeug ein Russe und ein Ukrainer sitzen. Könnte spannend werden.

Es hat Bundeswehrsoldaten russischer Herkunft gegeben die in Afghanistan gewesen sind. Die haben teilweise in den selben Stellungen gelegen in denen schon ihre Väter gedient haben.

Es gibt zwei Gründe warum das die Ausbilder sagen. Der eine ist das die Russen das von ihren Vätern mitbekommen haben. Eigentlich auch ziemlich unbewusst.. Das andere ist das der Großteil der russischen Soldaten in der Natur wesentlich besser aufgehoben ist das der durchschnittliche Deutsche.

Ich denke aber das wenn Russland je wieder angegriffen wird es so endet wie bei Napoleon und Hitler. 

Матушка Россия

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1.) Russen haben eine tiefe Bindung zu Russland, sie würden ihr Land gegen alles verteidigen.

2.) Russen gelten ja im Allgemeinen als härter, zäher und stärker aber auch als nicht intelligent (Vorurteile die ich nicht teile aber Deutsche trinken auch nur Bier und sind dick (; ), was ja perfekte Voraussetzungen für einen Soldaten sind.

3.) Wie die russische Erziehung ist weiß ich nicht aber ich kann mir denken, dass die russische Gesellschaft viel Wert auf Disziplin und Gehorsam setzt und auch das Militär ein großer Bestandteil des russischen Lebens besitzt.

Ich muss aber dazu sagen, ich bin kein Russe und war noch nie in Russland. Das sind alles Spekulationen und ich kann auch komplett danebn liegen.

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Also, die geborenen Soldaten sind eigentlich die Deutschen ... - schau Dir die Kriege damals an! Und im Ausland wird dies im negativen Sinn gesagt, soll aber eigentlich ein Lob sein.

Für die Russen gilt, das es immer die mutigsten gewesen sind. Immer voll auf Angriff, selbst auf die Gefahr hin, in Kontern zu laufen :-))) also ohne Rücksicht auf Verluste.

Die Russen sind damals mit aller Gewalt in den Angriff gehetzt worden. Mit Aufpeitschern und schlimmen Strafen für Verweigerern und Deserteuren. Und die Russen waren, auch aus Angst, sehr gehorsam. Die geborenen Soldaten für einen "erfolgreichen" General. Oder für Stalin, für Hitler oder Bush.

Andererseits sind die Russen heute stolz auf Ihr Land und bereit, es bis zum äußersten zu verteidigen. Darum kann man sie bewundern. Und mit Putin haben sie einen Vater, der voll hinter bzw. vor ihnen steht und vor jeder Kritik in Schutz nimmt. Ihre Moral ist damit einwandfrei und gerecht.

Dazu kommt, das die Ausbildung dort ziemlich hart ist. Aber das war sie schon bei den Spartanern. Die Russen halten viel mehr aus, während unsere heute nur noch Weicheier sind. Und die Amerikaner heulen und jammern immer nach Mama (genau gesagt nach der Air Force mit ihren Bomben ...)

Die Russen sind sehr gute Soldaten. Ohne Zweifel!

Friedliche Grüße vom Klingonen (auch tapfere Kämpfer :-)))

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Ein geborener Soldat ist niemand. Aber ich kenne solche Aussagen und kann sie prinzipiell unterstreichen, denn auch ich hatte in meinen Jahren beim Militär meist gute Erfahrungen sammeln können.

Wie bereits erwähnt ist es zum einen die Einstellung zum damaligen Wehrdienst, russlandstämmige dienen in der Regel gern, sehen das als Abschnitt in ihrem Leben, den Mann durchlaufen haben sollte. Kommt zum einen aus dem Elternhaus und natürlich daher, dass man - gerade bei den Siegermächten des 2. WK (und Russland war eine davon) stolz sein konnte, Soldat zu sein ohne dass man gleich in die rechte Ecke gedrückt wurde, oder einem schon als Kind eingebläut wurde wie schrecklich doch jegliche Art von Gewalt sei.

Soldat sein ist also in vielen Ländern nichts verwerfliches, sondern ein ehrbarer Beruf, setzt man doch im Ernstfall unter Umständen sein Leben bereitwillig für sein Land und Volk ein, das einem diese Opferbereitschaft auch dementsprechend dankt.

Deutsche junge Männer sahen den Wehrdienst oft als Bestrafung, während sich junge Russlanddeutsche dort eher beweisen wollten und mit ihren Kameraden wetteiferten und dementsprechend gut dabei abschnitten.

Klar gab es aber auch aus deren Reihen Trinker, Schläger, Maulhelden oder Faulpelze - die gibt es eben immer und überall.

Hier wird viel auf die Strukturen/Gegebenheiten in Russland selbst Bezug genommen, welche meiner Meinung nach eher unwesentlich sind, da sie hierzulande die Jungs wenig tangiert.

Man darf aber nicht vergessen, dass viele als Kleinkinder hierher kamen, oder gar hier geboren sind. Der Soldatenberuf wird in den Familien eher geschätzt und auch die Mädels mögen ihre Jungs in Uniform sehr gern, weil es für sie aus ihrem Verständnis und ihrer Geschichte heraus einfach nichts verwerfliches daran gibt.

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Russland ist geprägt von autoritären Strukturen. Die Leibeigenschaft unter dem Zaren, der Stalinismus, die heutige Oligarchie sind Staatsformen die die Anpassungsbereitschaft an autoritäre Strukturen begünstigen.

Freiheitsliebe, kritisches Denken und Eigenständigkeit sind Eigenschaften die beim Militär eher weniger beliebt sind.

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Kommentar von 666Phoenix
27.10.2016, 08:39

Unsinniger Kommentar!

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Kommentar von JBEZorg
27.10.2016, 19:31

Im Vergleich zu Russland ist Deutschland viel autoritärer geprägt. Die Obrigkeitshörigkeit in Deutschland ist einfach bemerkenswert.

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Ich weiss nicht was die Ausbilder da im Kopf haben, aber sie sind Ausbilder bei einer Armee. Da erwarte ich keine Intelligenz-Bestien anzutreffen.

Russen sind Russen. Russen sind Menschen. Was ein "geborener Soldat" ist entzeht sich mener Kenntnis. Ich weiss aber, dass der Krieg in der Regel Überraschungen bringt in Sachen Bestimmung wer als Soldat taugt und er nicht unabhängig davon wie sie sich so im zivilen Leben oder bei der Ausbildung zum Soldaten gemacht haben.

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Es hat nichts mit "dumm gehalten", Leibeigenschaft oder Ersatz für Haft zu tun. Weiter unten schreibt sogar einer uns wurden in der US Army die Nachrichten frisiert. Also blöder geht's wirklich nicht. In die US Army kommt man nur freiwillig und nicht ohne Führungszeugnis und Sicherheitsüberprüfung. Ich nehme mal an in Russland ist es inzwischen auch so (seit Putin).

Aber sich zum Militär hingezogen zu fühlen hat schon was damit zu tun dass ein Mensch, der in einer disziplinierten Gesellschaft aufwächst das auch verinnerlicht und attraktiv findet, denn der Mensch ist das Produkt seiner Umgebung, weiß man. Bei mir war es jedenfalls so.

Wenn also, wie in D,  die jungen Leute zart und behütet aufwachsen dann kann man kaum erwarten dass sie sich freiwillig zum Wehrdienst melden, denn das ist ja etwas hartes. Und so ist es ja auch allgemein überall in den westlichen Ländern. Wehe uns und es gibt mal einen brutalen Feind (so wie den IS), dann ist es aus mit dem bequemen Leben. Dann rappelt es in der Kiste.

Im Übrigen ist das Militär auch nicht für jeden. Wie für jeden Beruf braucht man Eigenschaften die heute nur wenige haben: Team Fähigkeit, überdurchschnittliche technischen Kenntnisse und körperliche Fähigkeiten die verknüpft sein müssen mit einem gesunden Menschenverstand. Etwa so wie für die Polizei. Wer hat das heute noch?

Und junge Männer die diese Fähigkeiten haben gibt es wohl noch einige in Russland und deshalb ist die BW für die interessant. Welcome Russian Soldiers, you are the last of a dying breed.

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Also erstmal bin ich selber halbe Russin ;)
Ich muss sagen es hat nicht viel mit der Erziehung zu tun. Das sind Vorurteile :/
Aber ich würde sagen Russen sind sehr verbunden mit Russland und würden es um jeden Preis verteidigen.
Natürlich sind trotzdem alle unterschiedlich und nicht jeder wird Soldat.
:)

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Das muss man in entsprechender Relation sehen! Hat mit "Erziehung" absolut nichts zu tun, bestenfalls mit historischen Erfahrungen.

Die Frage müsste eigentlich lauten: 

warum sind viele (auch nicht alle!) Nicht-Russen zum Kämpfen zu blöde, können bloß kämpfen, wenn sie nur in hypermilitarisierten Pulks agieren können, schwer bewaffnet und bis zum Erbrechen elektronisch ausgerüstet sind?

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Die russischen Soldaten, genau so wie die amerikanischen, werden gezielt dumm gehalten. Sie erfahren nicht wirklich alles, was in der Welt passiert. Deshalb sind sie von der gerechten (ihrer) Sache überzeugt, und kämpfen dafür. In Amerika wie in Russland werden dafür sogar die für die Soldaten erreichbaren Nachrichten frisiert.

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Kommentar von OnkelSchorsch
26.10.2016, 16:09

Sowohl in der russischen wie in der amerikanischen und englischen Armee gibt es nach wie vor die Möglichkeit, unter Umständen Militärdienst statt Haftstrafe zu wählen. Viele Soldaten bei Amis, Tommis und Russen sind Straftäter, die zum Militär gingen, um nicht in den Knast zu müssen.

Ist schon eine großartige Elite.

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In Russland werden dir von Kind auf verschiedene Dinge eingetrichtert.

  • Denk nicht selbst, das können die Autoritäten besser.
  • Autoritäten haben immer Recht. Deshalb muss man ihnen gehorchen.
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