Warum sind Raubtiere gegenüber Beutetieren so stark und überlegen?

6 Antworten

Sind sie doch gar nicht.

Ein Raubtier kann nicht so lange laufen wie ein Beutetier. Je nach Größe kann ein Beutetier auch in einer Höhle verschwinden wo das Raubtier nicht hinterher kommt. Auch werden die Räuber oft genug ausgetrickst - noch nie National Geographics angesehen?

Deine ach so armen schutzlosen Beutetiere sind alles andere als das. Es gibt Hörner, Masse, Größe, Fight or Flight auch bei den Beutetieren.

In der Regel erwischt das Raubtier nur das Beutetier, das nicht ganz in Ordnung ist. Zu jung, krank, abgesondert, dumm oder leider einfach Pech hatte.

Du stellst die Raubtiere hier dar, als seien ihnen alle anderen schutzlos ausgeliefert, wäre das so gäbe es nur noch Raubtiere. Mensch ist schlau genug sich Waffen auszudenken.

Ich schätze du hast noch nie eine Zebramutter ihr Junges verteidigen sehen. Bei Weidetieren ist ihre Anzahl ihr Schutz.

Die Jäger fressen aber auch nur wenn sie schlau genug sind (waren), und auch nur 2 bis 3 mal die Woche und nicht jeden Tag, weil das kommt nicht vor. Auch müssen sich Jäger oftmals mit Aas zufrieden geben, weil nichts anderes übrig ist.

Du brauchst mit den "armen" Beutetiere kein Mitleid zu haben, sie sind nicht so arm dran, wie du das hier hin stellst.

Da muss ich dich korrigieren, Beutetiere haben durchaus Verteidigungs- oder Fluchtmöglichkeiten. Zebras hast du als Beispiel genannt. Sie sind schnell und leben in Herden (was bedeutet das es immer ein paar Tiere gibt die Wache halten), außerdem haben sie Streifen, was es schwer für Raubtiere macht sich ein Einzeltier rauszupicken. Die Natur hat die Tiere nicht so "gemacht", die einzelnen Raffinessen sind durch die Evolution entstanden. Tiere die besonders aufmerksam sind werden seltener gefressen und können sich daher vermehren und ihre Gene weitergeben...So werden die Tiere immer mehr "optimiert".

Anderes Beispiel das du nanntest: Kaninchen. Kaninchen haben einen guten Geruch- und Gehörsinn und können Feine oft schon von weitem erkennen. Dazu sind sie recht flink, und bestimmt hast du schon mal davon gehört dass sie mit ihren Hinterpfoten auf den Boden klopfen um Artgenossen vor Feinden zu warnen.

Des weiteren sind manche Tiere wirklich leichte Beute, Mäuse etwa, aber sie vermehren sich dafür sehr schnell, wodurch das Überleben ihrer Art gesichert ist.

Außerdem vermehren sich die Karnickel geradezu sprichwörtlich, was gewisse Verluste durch Jäger locker ausgleicht. Mäuse, Ratten und andere Tierarten halten das genau so.

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Sind sie gar nicht. Oft ist bei Raubtieren wie Löwen Tiger Gepard oder Wölfen nur einer  von zehn Jagdversuchen erfolgreich. in den meisten Fällen entkommt die Beute. Eisbären warten oft tagelang an einem Atemloch auf eine Robbe und öfter ist es dann noch nicht mal das richtige. Das Glück ist öfter auf der Seite der Beute. und ein Walross kann einen Eisbär schwer verletzen und sogar töten. Eisbären greifen sie zwar manchmal an und sie fliehen dann auch aber ein gesundes ausgewachsenes Walross können sie kaum erlegen. Zebras oder Giraffen können einen Löwen mit einem Fußtritt töten wenn sie ihn am Schädel erwischen und Große Schweine können einer Tiger mit ihren Hauern tödlich verletzen. Kaninchen haben feine Sinne und könne durchaus auch öfter entkommen außerdem vermehren sie sich eben wie die Karnickel und auch bei Mäusen liegt die Stärke vor allem in ihrer Fruchtbarkeit.  Jungtiere von Antilopen oder Rehen zb haben keinen Eigengeruch und sind gut getarnt. Ein Raubtier muss schon direkt über sie laufen um sie zu entdecken. Die meisten überleben. 

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