Warum sind psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft noch immer negativ belegt?

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11 Antworten

Liebe nadine120785,

ein wesentlicher Faktor dabei stellt eine mangelnde Aufklärung dar. Diejenigen Menschen, die wenig oder nichts über psychische Erkankungen und deren Krankheitsbilder wissen, halten immer noch an Mythen fest, die seit Jahrzehnten bestehen und nach wie vor durch fiktive Kinofilme oder Schlagzeilen in den Medien aufrecht erhalten werden oder zumindest dadurch bestätigt zu werden scheinen.

Die Stigmatisierung psychisch Kranker oder geistig Behinderter erfährt so eine Bestätigung und Fortsetzung. Die direkten Folgen tragen die Betroffenen, die häufig sozial abgegrenzt werden. Außerdem verhindern oder verzögern diese Vorurteile und Falschinformationen oftmals die Einleitung einer frühzeitigen Behanldung psychischer Krankheiten.

Viele Grüße

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Kommentar von WildpinkWitch
13.10.2010, 18:59

Daumen hoch. Es macht den Menschen Angst, was sie nicht verstehen können

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Hallo Nadine,

ist ist die Angst nach dem Unberechenbaren. Bei Menschen mit körperlichem Handicap weißt man, worauf man sich einstellt. Alles ist vorhersehbar. Bei psychisch kranken Menschen weiß man das nicht so wirklich. Bzw denken, die Menschen, dass sie es nicht wissen. Sie haben Angst, weil sie auch die Gedankengänge nicht nachvollziehen können. Weil sie mit einer Welt konfrontiert werden, von der sie nichts wissen wollen. Und vor der sie vielleicht Angst haben, dass wenn sie sich zuviel mit ihr beschäftigen, sie auch zu dieser Welt Zugang finden. Das soll nicht heißen, dass sie auch krank werden. Aber dass sie gewisse Dinge dann mit anderen Augen sehen, wenn sie sich auf Menchen mit psychischen Erkrankungen einlassen. In unserer Welt muss scheinbar alles funktionieren. Menschen mit körperlicher Behinderung haben sich ja oft gut unter Kontrolle. Können mit Hilfsmitteln fast "normal" funktionieren. Bei Menschen mit psychischen Krankheiten ist das nicht so einfach. Denen kann man keine Superprothese verpassen und sie funktionieren wieder. Sowas würde sich die Gesellschaft vielleicht wünschen. Ist aber nicht so. Wobei ich nicht sagen will, dass es für die Menschen selbst einfach ist, die zB mit einer Prothese durchs Leben gehen. Beobachte dich, es ist die Angst vor dem Ungewissen. Die Angst vor dem Unvorhersehbaren, vor der Willkür... Ich hoffe, damit konnte ich dir ein bisschen weiterhelfen. Viele Grüße von Michaela

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die gesellschaft meidet dieses thema und möchte damit so wenig wie möglich konfrontiert werden doch leidert ist es heute so das immer mehr menschen psychischkrank egal was für eine art werden.es gehört einfach nicht zu mgesellschaftlichen idialvorstellung der norm der statistik krank zu sein und wird deshalb wenn probleme in psychischer weise oder behinderungen undkörperliche einschränkung auftreten oft mals abneigung unverständnid oder sogar ausgeschlossenheit dem gegenüber gezeigt .doch ich denke wer betroffen ist dazu zählen auch die verwandten und freunde des betroffennen kranken sollte sich erkundiegen darüber lernen zu verstehen mit den erkrankten gespräche führen da die psychischen sachen sich halt doch immer individuell anderts auswirkenals die norm es beschreibt oder man sich drüber belesen kann die grund einstellung stimmt aber doch äußert sich das verschieden bei den personen die darunter leiden.es sind genauso menschen wie wir und solltes deswegen nicht benachteiligt oder bewertet werden und abgestoßen vermieden werden das tut denen nicht gut und unseren gemüt auch nicht wenn man negativ eingestellt ist .so wie ich das sehe ist es so das z.b andere erkrankungen wie rheumatiker herzleiden knochen krankheiten dafür gibt es auch kliniken um sich helfen zu lassen und medikamente und keiner sagt was es wird vonder gesellschaft angenommen und nicht in beurteilung gestellt zu den betroffenen aber sobald es heißt psychische erkrankungen autistische adhs oder oder und man muß inner psychatrie heißt es oh mein gott klappse irren anstalt nein ebend nicht es sind genauso personen wie ich und du  und diese lassen sich dort helfen weil die kliniken spezialisiert sind auf die krankheitbilder ebend abgestimmt nur die gesellschaft verschließt die augen und das macht mich krank weil es sind leute die genauso arbeit wie jeder andere haben oder familie eigenständig sind und und alle ürgendwie im grunderscheinungs bild gleich und mensch und wenn leute urteilen oder denken darüber nach  wie andere sind solltesn diese erst mal in erster lienie auf sich selber achten ob was nicht satimmt oder wo man was verändern kann und tolleranz hat man oder nicht

lg existens

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Körperliche "Behinderungen" sieht man. Autismus nicht. Menschen können niemals über jede erdenkliche Form menschlichen Andersseins informiert sein. Ist es bekannt, dass jemand Autist ist- liegt es meiner Meinung nach am Menschen selbst, wie er damit umgeht. Man muß Autismus nicht studieren oder zu Verstehen versuchen- es sollte ausreichend sein, dass das Anderssein dieses Menschen einen Namen hat- einen Grund. Man sollte aufhören, dessen Verhalten als seltsam abzutun, weil man es nicht versteht- weil es "anders" wirkt. Dieser Mensch verhällt sich nunmal normal für einen Autisten- aber nicht wie ein "Nichtautist". Ich teile meine Diagnose nicht jedem mit, ich wurde auch verhältnismäßig spät diagnostiziert. Aber Menschen verstehen Autismus nicht. Manche wissen nicht mal, was das ist. Andere haben ein Klischeebild in ihren Gedanken, durch Filme wie Rainman deken sie, alle Autisten wären inselbegabte- aber sonst geistig behinderte Menschen (Rainam war übrigens Savant mit Autismus) oder Autisten sind ALLE hochintelligent, oder alle insich gekehrte Menschen, die nicht sprechen und schaukelnd in der Ecke sitzen. Ich denke, das Problem ist ein Mangel an Toleranz. Menschen müssen einfach lernen zu verstehen, das nicht alle sind wie sie- wie ihr Umfeld oder die breite Masse. Man ist nicht gleich frigide und verklemmt, wenn man kein Interesse an einer beziehung hat, man muß nicht gleich einsam sein, wenn man gern allein ist, man muß nicht gleich respektlos sein, weil man keinen Blickkontakt halten kann, man muß nicht gleich desinteressiert sein an anderen Menschen, wenn man nicht über belangsoses wie das Wetter oder das Auto der Nachbarn reden kann oder man ist nicht dumm, nur weil man generationstypische TV-Formate nicht sieht, abnormal ist man auch nicht, weil man nicht alterstypische Interessen hat, man ist nicht arrogant, nur weil man Gesichter nicht erkennen kann oder man ist nicht gefühllos, wenn man an der Mimik nicht erkennt, wie es einem geht und gleichgültig ist man auch nicht, nur weil man das Spitzenschneiden nach einem Friseurtermin bei einem nicht wahrnimmt- doch Menschen denken das all zu oft- ohne es zu hinterfragen.

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Es ist ganz einfach ein Problem des Mitgefühls. Bei körperlichen Erkrankungen leiden andere Menschen meist richtig mit, sie können sich die Schmerzen vorstellen und mitempfinden. Psychische Erkrankungen liegen weit jenseits des Horizonts der meisten Menschen, das können die einfach nicht mitfühlen und verstehen.

Da kommt so mancher mangels Empathie zu der Überzeugung, der andere spielt seine Krankheit nur vor oder ist einfach faul. Klar, dass solche Leute, die immerhin die Mehrheit bilden, den psychisch Kranken schnell ausgrenzen und entsprechend mies behandeln.

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Die heutige Gesellschaft ist Leistungsgesellschaft.Man möchte im Beruf möglichst gute Leistungen bringen,aber auch sozial geachtet werden. Psychische Erkrankungen werden als Schwäche wahrgenommen.Daraus resultiert,dass kein Mensch mit einem "offensichtlich schwachen" Menschen zu tun haben möchte,weil es einen selbst in der Gesellschaft runterzieht. Man merkt es ja in der Schule,wo kein Schüler mit demjenigen zu tun haben möchte,der keine Freunde hat,weil es einen selbst schlecht macht.

Außerdem verstehen die meisten Menschen nicht,dass Depressionen oder Schizophrenie ebenso Krankheiten sind,wofür die Betroffenen praktisch nichts können.Sie werden durch ihre genetische Veranlagung und durch ihr soziales Umfeld krank oder haben seit der Geburt ein neurologisches Problem.

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Es ist ja gar nicht so lange her,da wurden Depressionen gar nicht als Krankheit gesehen (und das muss erstmal in den Köpfen ankommen) ,da sind körperliche Behinderungen eine ganz andere Sache.Vor allen fehlt "gesunden" Menschen auch der Vergleich,es ist eben ziemlich schwierig wenn ich selbst noch nie in der Situation war.

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es kommt auf die Umwelt an, man kann pech haben und trifft ignorante Menschen man kann glück haben und hat freunde die einen mit der Krankheit akzeptieren. Bei Autisten weiß ich es nicht aber schizophrene haben oft phasen in denen sie völlig normal wirken und wo man sich ganz normal mit ihnen Unterhalten kann. Anders wirds wenns akut wird, und man darf auch die negativsymptome nicht vergessen. Ich würde alles nicht so schwarz sehen die Menschheit ist halt nocht nicht soweit wird mit der zunehmenden Aufklärung aber bestimmt kommen.

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weil viele nicht fähig sind, die Person an sich vor sich wahrzunehmen geschweige sich, in die andersartgkeit des Anderen einzufühlen

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Dafür gibt es meines Erachtens nach nur eine Erklärung, nämlich Unverständnis. Was Menschen nicht kennen, verurteilen sie, bzw. begegnen dem mit einer gewissen Furcht.

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Wenn ich von mir ausgehe, liegt das daran, dass ich physische Erkankungen meistens direkt wahrnehmen kann bzw. irgendeine Analyse bekommen kann - bei psychischen Erkankungen ist das nicht unbedingt der Fall.

Ich hoffe die Antwort war verständlich ..

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