Warum sind Parteien für uns wichtig?

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9 Antworten

Hätten wir einen Sozialismus, denn wäre es kontraproduktiv x-erlei Parteien zu haben, denn so würde man dem Klassenfeind nur Plattformen und Tribünen verschaffen. Die Kraft der Arbeitenden würde so nur unnötig zudem zersplittert werden.

Im Kapitalismus liegt es auf der Hand, dass es etliche Parteien geben, muß ist doch eine solche heterogene Gesellschaft in mehrere Klassen und Schichten aufgespalten, so dass eine jede ihre entsprechende Partei ggf. mehre Schattierungen an artverwandten Parteien wünscht und deren Bedürfnisse dann mehr oder minder abdeckt.

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Kommentar von Immofachwirt
21.04.2016, 14:23

Ist das nicht eher Wunschdenken, dass die Arbeitenden alle einer Meinung sind?

Und wer ist bitte ist der Klassenfeind? Hätten wir einen Sozialismus, wie du das in deinem ersten Satz schreibst, gäbe es ja ohnehin keinen Klassenfeind mehr.

Die Frage wäre dann nur noch zu klären, wer die Arbeit organisiert und wer bestimmt, was passiert?

Hätten wir dann eine Autokratie, wo andere Meinungen sanktioniert werden?

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in erster Linie sind Parteien nicht für uns, sondern für sich selber wichtig. Für Parteien, wie zb bei uns, ist der Staat eher ein Selbstbedienungsladen, und die Parteistrukturen entsprechen eher der Rotte und dem Rudel, denn gemeinsam lassen sich besser die Pfründen und Machtpositionen ergattern und verteidigen als müsste es jeder für sich allein tun.
im GG heisst es, die Parteien nehmen an der politischen Willensbildung teil. Inzwischen ist es so, dass die etablierten Parteien die politische Willensbildung exklusiv vornehmen und vor allem als politische Dienstleister, die die Wunschlisten ihrer in- und ausländischen Lobby Punkt für Punkt abarbeiten, und wesentliche politische Entscheidungen überhaupt nicht mehr zur Debatte stellen, sondern lediglich nur noch in allgemeinen Phrasen der staunenden Öffentlichkeit verkündigen.

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Weil Bürgerinitiativen nur ein Thema diskutieren...

nämlich das Thema, weshalb sie gegründet wurden. In Parteien indessen wird über alle politschen Themenfelder gestritten und diskutiert.

In größeren Parteien natürlich über mehr Themen, als in kleinen Parteien. Das hat den Vorteil, dass mehrere unterschiedliche Aspekte bei der Meinungsbildung mit berücksichtigt, bzw. ausdiskutiert werden können.

Bei Bürgerinitiativen wird häufig nur darüber diskutiert wie weit eine Forderung gehen darf, nicht aber darüber, wie sich die Forderung in Einklang mit anderen berechtigten Interessen bringen läßt.

Daher bin ich ein Anhänger von Parteien, weil sie meißt nicht so einseitig sind, sondern so vielfältig wie unsere Gesellschaft auch.

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Jeder Mensch hat seine eigene Meinung, in der Demokratie ist das auch erwünscht, dennoch kann nicht jeder sich selber wählen, weil dann niemand eine Mehrheit bekommt. Parteien dienen dazu, für bestimmte politische Strömungen das Sprachrohr zu sein - teilen Menschen die Ansichten einer Partei, dann wählen sie diese. Somit wird (theoretisch) jede Meinung mit eingebunden, wenn auch nur allgemeiner und nicht so exakt (eigene Ansichten zu bestimmten Themen können ja durchaus von denen der Partei abweichen, auch bei Parteimitgliedern ist das so)

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Parteien sind Organisationen von Menschen mit gemeinsamen oder ähnlichem Gedankengut.

Wenn man sein persönliches Gedankengut politisch umgesetzt sehen möchte, dann wählt man die Partei, die den Vorstellungen nahe kommen. Diese Partei vertritt dann die Ansichten in der Politik.

Mehrere Parteien sind in einem Staat besonders gut, da sich die Parteien dann besonders mit der Umsetzung des Willens der Menschen beschäftigen. Wenn sie das nicht tun, oder gar etwas anderes als wie sie es vorher versprochen haben, werden diese Parteien nicht mehr gewählt.

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Weil jeder Mensch eine eigen Meinung und eine eigene Sicht der Dinge hat. Eine Partei gibt Dir die Möglichkeit, in gewisse Teilgebieten als Gruppe von Gleichgesinnten aufzutreten. Parteien liefern sich eine gesunde (resp. sie SOLLTEN das tun) Konkurrenz, um ein Land so gut wie möglich im Gleichgewicht zu halten.

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Das ist doch im Unterricht lang und breit behandelt worden.

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Weil wir sonst nicht in einer Demokratie leben würden

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Kommentar von voayager
21.04.2016, 13:59

sagen wir mal lieber, weil wir sonst keine bürgerliche Demokratie mehr hätten

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Damit wir das Gefühl bekommen, wir hätten eine Demokratie (freie Wahl) ;)

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Kommentar von joduck
21.04.2016, 14:03

Das haben wir.. Nur machen wir nichts draus. Nicht immer den Politikern die Schuld geben, wenn wir denen zu viel Freiraum lassen ;)

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