Warum sind Nichtveganer stolz darauf Fleisch zu konsumieren?

9 Antworten

Dass Fleischkonsum ungesund und krebserregend ist

und

Weshalb sind diese Leute stolz darauf, wie ihre Neandertalervorfahren Fleisch zu konsumieren?

usw.

Genau mit solchen Belehrungen machen sich Veganer unbeliebt. Sag du mir nicht, was ich essen darf!

Ich bin nicht "stolz" darauf Fleisch zu essen. Ich esse es einfach. Aber du bist offenbar stolz darauf, keines zu essen. Das ist der Unterschied: Es ist mir piepegal wenn du kein Fleisch essen willst. Dann lass es halt, mir egal. Dir ist es aber nicht piepegal, dass ich doch welches esse. Das ist ein Eindringen in meine Privatsphäre und wird durch demonstratives Weiteressen von Fleisch bestraft.

Wenn du möchtest, dass weniger Leute Fleisch essen, dann musst du Ersatzprodukte billiger (und mindestens so lecker) machen. Wird dir keiner Steine in den Weg legen.

Im Übrigen finde ich Ersatzprodukte ekelhaft. Lieber esse ich Linseneintopf (den esse ich nämlich gerne), als eine gezwungen nachgebaute Wurst. Also lass mal lieber die Ersatzprodukte. Koch lieber was leckeres aus Hülsenfrüchten.

"Lieber esse ich Linseneintopf als eine "gezwungen nachgebaute Wurst.." ;););)

Diese Aussage eines Antiveganers muss man sich als Veganer genüsslich auf der Zunge zergehen lassen...;)

Allein für diesen Gaumenkitzel kriegst du - ausnahmsweise - einen Daumen hoch von mir (aber auch nur dafür...;)

Zitat des bayrischen Comedians Fredl Fesl zum Thema "Wurst":

"Wurst !" Welch irreführende Bezeichnung. In der Verwesung begriffene Leichenteile und dann in deren Kotkanäle zurückgetopft !" 

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@MissPommeroy

...zurückgeStopft muss es heißen - kommt aber im Grunde aufs Gleiche raus...;)

Sorry: Hatte dir leider schon einen Daumen runter gegeben - dann eben ein Danke ! ;)

Du weisst, wie es gemeint ist...;)

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@MissPommeroy
Diese Aussage eines Antiveganers

Haltlose Unterstellung. Ich bin kein Antiveganer. Ich bin Anti-Anti-Fleischesser, weil ich nunmal selbst Fleischesser bin. Ihr Veganer könnt somit tun und lassen was ihr wollt (nur nicht mir ans Bein pinkeln, sonst fangt ihr paar). ;-)

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@MissPommeroy

Dieses Thema wurde auch in "Dänische Delikatessen" aufgegriffen (der Genosse Transposon hat ja bereits Menschenfleisch thematisiert):

Man könnte schon fast sagen, dass es sogar etwas Mythologisches hat: Ein Tier zu töten, und anschließend steckt man das Fleisch höhnisch in dessen eigenen Darm... Können Sie sich vielleicht irgendetwas Erniedrigenderes vorstellen, als in den eigenen Arsch gestopft zu werden?

... sprach der Metzger.

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@ArchEnema

Ich sag`s mal so:

Die Tatsache, dass es dich auch hier - wieder mal - auf Themen zu "Vegan" verschlagen hat, straft deine haltlose Unterstellung gegenüber Andersdenkenden auch hier Lügen...

Dass du es auch hier für notwendig erachtest, auch noch eine Beleidigung hinterherzuschleudern, macht dein sprichwörtliches Kraut nicht fetter...;)

Darauf erstmal ein saftig/blutiges Steak, oder ? ;)

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@MissPommeroy

Kunststück, schon die Überschrift war provozierend. Dass ich da draufklicke kannste mir nicht übel nehmen. Wie gesagt gebe ich gerne mal Kontra, wenn man mir ans Bein pinkeln will.

Welche Beleidigung habe ich wem hinterhergeschleudert?

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Ich lasse einen Hundequäler Hunde quälen und genauso lasse ich auch dich essen, was du möchtest - hart formuliert. Ich stelle es nur in Frage, weil ich die Doppelmoral dahinter nicht verstehe. Beispiel: Ich würde keinen Unterschied darin machen einen Menschenmuskel oder einen Kuhmuskel zu essen, bei dir wäre es bestimmt ein gewaltiger Unterschied, der das konsumieren von Fleischprodukten von Intelligenz des konsumierten Tieres abhängig macht. In deinem Fall fühlst du dich anscheinend belehrt und herabgesetzt. Tut mir leid, dass du solche Erfahrungen machen musstest.

PS: So wie jeder tierische Käse anders schmeckt, schmeckt auch jeder vegane Käse anders - da muss man rumprobieren oder sich durchtesten.

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@Transposon
bei dir wäre es bestimmt ein gewaltiger Unterschied, der das konsumieren von Fleischprodukten von Intelligenz des konsumierten Tieres abhängig macht

Täusch dich da mal nicht. Im Gegensatz zu dir bin ich kein Speziesist, der Pflanzen gegenüber Tieren als geringerwertig ansieht.

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@ArchEnema

Naja, wenn du so derart plötzlich deine Liebe zu Pflanzen entdeckt hast - und Salat und CO. schützen möchtest - solltest du alsbald vegan werden...

So kannst du den kleinen süßen Gemüseknollis direkt deine Liebe - und Ehrfurcht - beweisen...

Das wär mal ein - einigermaßen konsequentes - Statement eines Fleischliebhabers, dem das Leid der kleinen Grünlinge ans Herz geht... ! ;)

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@MissPommeroy

Komische Logik. Wenn ich vegan werde muss ich ja umso mehr "Salat" (Pflanzen) essen. Das ist nur dann unter dem Strich vorteilhaft, wenn Salat "weniger wert" ist als Fleisch. Und das ist halt die Definition von Speziesismus.

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Ich denke nicht, dass "Stolz" hier der passende Begriff ist...

Meines Erachtens ist Fleischkonsum eine der letzten "Bastionen", die den meisten Menschen noch eine gewisse Sicherheit, Vertrautheit und auch Geborgenheit gibt...

In einer Zeit, die immer unruhiger, gehetzter und schnelllebiger wird, versuchen halt Viele, daran festzuhalten...

"Man" ist es von kleinauf gewohnt, Fleisch zu essen:

Geliebte und vertraute Traditionen in der Familie, an kirchlichen und "weltlichen" Festen, Essen mit Freunden, Grillen usw. sind für die Mehrheit nunmal untrennbar mit Fleisch verbunden. 

Viele können - oder wollen - sich ein Leben ohne nicht vorstellen, auch kennen sie wohl keine Alternativen bzw. möchten sich gar nicht erst damit befassen...

Natürlich gibt es bestimmte Mechanismen, um den Fleischkonsum zu "verteidigen".

In den Büchern

 "Warum wir Hunde lieben, Schweine Essen und Kühe anziehen" von der Soziologieprofessorin Melanie Joy und

"Überleben unter Fleischessern" von Carol J. Adams

werden diese Mechanismen ausführlich und anschaulich beschrieben.

Empfehlenswert dazu ist auch die Seite von "Der Artgenosse"...

Hinzu kommt natürlich, dass die Tierprofitlobbys - inklusive der Schulmedizin und der Pharmaindustrie - seit jeher eine gewaltige Indoktrinierung auf die "Verbraucher" ausüben.... Die Tricks der Werbung tun ein Übriges dazu.

Ich sehe es demnach weniger als "Stolz", was du oben beschreibst, sondern viel eher als Verdrängungs- und Verteidigungsverhalten.

Lobbyisten und Antiveganer habe ich erst hier im Internet "kennengelernt" - und nicht zu knapp...

"Man" lernt aber, mit ihnen zu "leben"...;)

Ich habe Ersatzprodukte hinreichend probiert und keines davon schmeckt auch nur annähernd gleich zu Fleisch.

Ansonsten kann ich dir nur sagen, such dir doch eine andere Möglichkeit, für deinen Glauben zu missionieren. Hier ist es so ausgelutscht und nervt nur.

Dies ist auch kein Diskussionsforum und eine echte Antwort möchtest du nicht, nur eine, die dich bestätigt und andere überzeugt! Das ist gegen die Richtlinien.

Das sollten sich dann aber vor allem die Antiveganer hier zu Herzen nehmen - die "missionieren" und trollen nämlich am meisten hier ! ;)

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@MissPommeroy

Ach und du schreibst doch nur, weil meine Antwort jetzt "gegen" den TE-Veganer geht. Du kannst ja gar keine Aussage von einem Nicht-Veganer stehen lassen, egal wie korrekt sie ist.

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@Mirarmor

Nein -  ich schreibe nur, weil auch du regelmäßig nur allzu gerne "den" Veganern einen Glauben aufdrückst - aber angeblich nicht durchschaust, wenn antivegan eingestellte Trolle und Lobbyisten hier nur provozieren und hetzen wollen...

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@MissPommeroy

"aber angeblich nicht durchschaust, wenn antivegan eingestellte Trolle und Lobbyisten hier nur provozieren und hetzen wollen..."

Belege für deine Behauptung?

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@Mirarmor

Jede Menge - hier bei den Fragen zum Thema "V"...;);)

Guckst du aber bitte selbst...;)

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Bei dir ist es also der Punkt, dass du probiert, aber nichts gefunden hast? Beispiel: Ich kochte für meine sehr fleischkonsumierende Familie einst Schnitzel und ließ sie in dem Glauben es sei tierisch und erst nach dem Essen löste ich auf, es war rein pflanzlich. Niemand merkte einen Unterschied und ich denke es gibt auch niemanden, der einen schmecken könnte. Also vllt weiterprobieren oder selbstmachen? Falls dir das zuviel Aufwand ist, kann ich das verstehen, gar kein Problem.

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@Transposon

Dann hat deine Familie einen verkümmerten Geschmackssinn. Allein die Textur ist eine ganz andere als bei echtem Fleisch. Ich sag nicht, das es nicht schmecken kann (auch wenn es mir persönlich nicht schmeckt), aber wer diesen Unterschied nicht merkt, dem kann es natürlich egal sein was er ist. Aber gut, wer Schnitzel "kocht".. ;)

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@biddewas

Vielleicht - oder sehr wahrscheinlich - haben manche Familien/Menschen eher einen verkümmerten Sinn für Mitgefühl, Empathie und Liebe (vorwiegend gegenüber nichtmenschlichen Tieren)...

Das is(s)t zwar traurig, aber manchen dient es halt noch als Pseudokrücke - um nicht auch noch den liebgewonnenen und gewohnt/indoktrinierten Geschmack in die sprichwörtliche Tonne kloppen zu müssen...

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@biddewas
Textur ist eine ganz andere als bei echtem Fleisch

Eben nicht. Es gibt Verfahren, die die Textur verblüffend gut hinbekommen. Man hat dann ein schön faseriges Schnitzel. Ich kann dir z.B. Soja-Steaks von "vantastic foods" hierfür empfehlen. Meine Familie ist im Übrigen sehr penibel was Gemüsekonsum angeht, dort steht Fleischkonsum en mass an der Tagesordnung.

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Frage an Veganer und Vegetarier. Warum sind viele Menschen gegen Veganismus und wie geht ihr damit um ?

Ich erlebe gerade etwas komisches seit ich mich für eine fleischlose Ernährung entschieden habe. Es scheint so als ob viele Menschen nicht wirklich damit klar kommen, wenn sie erfahren das jemanden anders isst als sie selbst. Sie fühlen sich auch etwas angegriffen und manche neigen sogar einen  zu beleidigen oder zu veräppeln.

Ehrlich gesagt kann ich das nicht verstehen warum. Man lässt eigentlich nur tierischen Produkten aus dem Teller oder man verzichtet komplett darauf.

Wenn einer sagt er isst gerne Mac donalds da reagiert niemanden, aber sagt einer der isst kein Fleisch, Weltuntergang! Empörung!

Es ist nicht so das ich jetzt damit rumpralle, aber es gibt Situationen da wollen manche wissen, warum man etwas nicht isst und da sage ich es dann, kurz und bündig. Es entstehen Diskussionen und Aufklärungen über Mängeln usw. Ich bin gut darüber informiert was ich tue und brauche keine Aufklärung.

Gesundheitlich geht es mir blendend und ich mangle an nicht, schließlich mache ich das nicht seit heute.

Wie war es bei euch am Anfang und wie geht ihr mit Menschen um, die kein Verständnis für diesen Lebensstil aufweisen?

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Warum wird vegane Ernährung bei Kindern so verteufelt wo es doch gesund ist?

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Wieso ist der Konsum von Tierprodukten nicht illegal?

Das ist etwas, das ich nicht verstehe, denn andere Lebewesen leiden und sterben massenweise völlig unnötig. Es gibt Alternativen, der Mensch ist nicht mehr auf die Jagd angewiesen - schon lange nicht mehr. Der Mensch muss nicht mehr um das Überleben kämpfen.

Der Konsum von Tierprodukten ist egoistisch, unnötig und unmoralisch. Moral im Sinne der Logik, aber auch Religion - denn was für ein Gott würde es gut finden, Tiere völlig unnötig zu versklaven und zu töten? Kein guter Gott. Wenn er ein guter Gott wäre, würde er den Nutztieren ermöglichen keine Schmerzen zu fühlen - genau das Gegenteil ist aber der Fall. Außerdem ist es nicht logisch, Tierprodukte zu konsumieren weil wie gesagt es egoistisch, unnötig und unmoralisch ist.

Alle wichtigen Nährstoffe gibt es von Pflanzen, sie waren schon immer der Kern von allem. Selbst Vitamin B12, wo viele denken, das würde man nur durch die Nutztiere bekommen obwohl es nicht so ist und die Nutztiere erst überhaupt Vitamin B12 Tabletten konsumieren müssen verstehe ich nicht, wieso immernoch Fleisch konsumiert wird. Viel sinnvoller wäre es einfach ca 3x pro Woche Vitamin B12 Tabletten zu konsumieren - es gibt aber auch noch andere Alternativen dafür.

Außerdem ist es falsch, Geschmäcker über das Leben anderer Lebewesen, die leben wollen zu stellen. Allein, dass ich das erwähnen muss, weil es viele gibt, die das eben tun, macht mich traurig.

Ich bin fest überzeugt davon, dass der Mensch ein Herbivore ist, denn das Fleisch bleibt zwischen den Zähnen stecken und bei Raubtieren ist das nicht der Fall. Aber nehmen wir mal an, dass der Mensch ein Omnivore wäre, würde es immernoch nicht legimitieren Tierprodukte zu konsumieren, denn nur weil man etwas kann, heißt das nicht, dass man das tun muss.

Deshalb verstehe ich immernoch nicht, wieso der Konsum von Tierprodukten nicht bereits illegal ist. So viel wird geopfert nur um die Nutztiere zu füttern - so viel Soja, etc. wobei wir das eigentlich selber für uns verwenden könnten und die Erde würde uns danken.

Ich bin jetzt 17 und schon lange vegan, meine Familie nicht und mir geht das ziemlich auf die Nerven, wie sich das hier entwickelt mit der Welt.

Wieso ist es also nicht illegal? Wird da was unternommen?

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