Warum sind Muslime tolerant?

26 Antworten

Unter muslimischen Menschen gibt es genau wie bei Angehörigen anderer Religionen, oder nicht-religiösen Menschen, tolerante und intolerante Menschen. Toleranz kann man also nicht unbedingt an einer Religion festmachen.

Grundsätzlich finde ich ihre Religion, den Islam, aber nicht tolerant (ebenso, wie viele andere Religionen auch).

Das islamische Gottesbild Allah, auf dessem angeblichen Wort, dem Koran, ja der Islam beruht. scheint mir ein ziemlich intoleranter und selbstsüchtiger "Gesell" zu sein, der Menschen, die sich ihm nicht unterwerfen nicht leiden kann, und mit Strafen bedroht.

Da kann man natürlich auf den Gedanken kommen: " Wie der Herr, so's Gescherr ". 

Unter muslimischen Menschen gibt es genau wie bei Angehörigen anderer Religionen, oder nicht-religiösen Menschen, tolerante und intolerante Menschen.

An dem "genau" störe ich mich ein wenig. :-)) Klar gibt es unter den Muslimen tolerante Exemplare. Da Intoleranz im Islam aber quasi verordnet wird, kann Toleranz doch unmöglich GENAU wie in anderen Religionen verbreitet sein, oder?

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@DottorePsycho

Das Wort "genau" bezog sich nicht auf "ebenso viele", sonder damit meinte ich eher "ebenso wie auch". Ich hatte mir beim Verfassen des Textest aber auch überlegt, ob ich das Wort verwende oder nicht.

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Für einen kurzen Moment irritiert musste ich erst noch mal schnell für mich klären, was "Toleranz" bedeutet. Ich habs nochmal schnell für alle kopiert:

Toleranz, auch Duldsamkeit,[1] ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.[2] Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht.[3]

Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt.[4] Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, belegt,[5] ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“.[5]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz

Nachdem das geklärt ist, muss ich Deine Frage leider als unbeantwortbar oder gar "manipulativ mit unterstellendem Charakter" zurückweisen.

Zwar gibt es einzelne tolerante Muslime, doch lehrt der Islam keinerlei Toleranz. Insbesondere der mainstream-Sunniten-Islam dürfte das Wort kaum kennen. Halt STOPP, wenn es um ihre eigenen Interessen geht, dann fordern sie gerne Toleranz ein ... und Respekt, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit etc. .... und all so schöne Sachen, die wir uns im westlichen Europa, von dem sie leider ach so wenig halten, über Jahrhunderte erkämpft haben.

Umgekehrt sieht es leider sehr düster aus. Wer nicht so denkt und handelt, wie ein guter Muslim, der denkt und handelt falsch.

  • Wer den Islam verlässt, ist des Todes.
  • Wer sich nicht bedeckt, ist eine Schl**pe.
  • Wer kein Muslim ist, der ist ein kafir, was eine äusserst herabwürdigende Bezeichnung für eine Person ist, die kein Muslim ist (sog. Ungläubiger).
  • Eine Freundschaft mit einem Nicht-Muslim ist nicht erwünscht.
  • Wer Homosexualität lebt, ist ein Sünder (obwohl das nicht im Quran steht).

...... also eigentlich ließe sich diese Liste stundenlang fortsetzen.

Die Nicht-Toleranz ist zu guten Teilen im Quran begründet, der nunmal feste Regeln für den Alltag liefert. Leider aber neigen die meisten Muslime dazu, diese Regeln nicht nur für sich selbst zu wählen, sondern eben auch all die Menschen ins Unrecht zu setzen, die diese Regeln für sich nicht erwählt haben. Wer die Fragen, Antworten und Kommentare unserer ach so liebevollen muslimischen Mitbürger unter die Lupe nimmt, der kann feststellen, dass diese zu größten Teilen von Rechthaben gegeben sind, während sie gleichzeitig Andersdenkende ins Unrecht setzen.

Also, lieber Fragesteller, einer von uns beiden hat den Begriff "Toleranz" offenbar nicht so richtig verstanden. Sag Du mir bitte, wer von uns beiden das ist!

Ein Ex-Muslim

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

die sind NICHT tolerant, denn:

(Auszug aus einer Predigt der Kölner Abuabakr-Moschee) so ein Islam ist schlimm, sehr schlimm.

***.Hingabe zum Westen ist das Schlimmste was einem Moslem passieren kann

***.Der Koran ist Gotteswort,. ein Moslem der ein Wort, oder einen Buchstabe am Koran ändert, ist nicht mehr Moslem…

***.wer wirklich Gläubig ist, dem kann nichts besseres passieren zu töten oder getötet zu werden, damit er direkt in das Paradies kommt. so steht es im Koran, das ist göttliche Offenbarung

***.der Moslem muss die Welt nach dem Koran verändern

***.wenn ich westliche Freunde habe, verstößt das gegen den Koran

***.Moslems haben ihre eigenen Gesetze

***.die Moslems sollten die Ungläubigen meiden….

z.B.:

weil sie sich stark dafür einsetzen, dass Religionsfreiheit herrscht, und dass Religion ungestört ausgelebt werden darf.

Zumindest höre ich das öfter von Muslimen

Das klappt in manchen sog. islamischen Staaten noch nicht soo gut, aber je mehr Muslime sich öffentlich dafür einsetzen, umso mehr wird es wohl auch dort realisiert werden.

Zudem betonen sie immer wieder, dass Frauen viel mehr Rechte haben als Männer, und dass man mit allen Frauen respektvoll umgehen muss.

Auch das klappt noch nicht soo gut, aber es scheint so, als würden sie daran arbeiten.

Nun erkläre mir doch, lieber Jogi: WORAN erkennst Du, dass Muslime "am respektvollen Umgang mit Frauen arbeiten?"

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@ArbeitsFreude

ömm...ertappt !!...

sie sagen jedenfalls, dass Frauen respektvoll behandelt werden müssen..

Wenn ich abends an den Treffpunkten der Jugendlichen entlang schlendere...erlebe ich es allerdings völlig anders seitens der muslimischen, männlichen Jugendlichen...

hm..

möglicherweise sind sie gar keine "richtigen" Muslime...obwohl sie sich oft lautstark so bezeichnen ??

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Das wäre mir völlig neu, dass Muslime tolerant sind.

Ich will dir mein jüngstes Beispiel erzählen, dass ich erst vorgestern hatte:

Meine Physiotherapeutin klagte mir ihr Leid wegen eines syrischen 18-jährigen Flüchtlings, den sie zu behandeln hatte.

Er regte sich darüber auf, dass Frauen, u. a. auch sie, leicht bekleidet sind und fragte sie ernsthaft, wieso Frauen hier mit so knappen Kleidern rumlaufen.

Dann fragte er sie erbost, wieso wir Deutschen nicht 5 Mal am Tag beten würden.

Sie entgegnete ihm, weil wir hier in Deutschland sind und es in Deutschland so üblich ist. Die meisten Deutschen sind entweder Christen oder konfessionslos. Sie warf ihm vor, dass hätte er eben bei seiner Flucht bedenken müssen und fragte ihn, weshalb er dann nach Deutschland geflüchtet ist, wenn es ihm hier nicht gefällt.

Dann redete er sich raus, dass die Familie nach Deutschland geflohen ist, weil dort seine Schwester verheiratet wäre.

Vor einem Monat ging ich mit einem Sommerkleid mit tiefen Ausschnitt durch die Stadt. Da ging eine Muslima auf mich zu und sagte irgendetwas zu mir, ich konnte sie aber nicht verstehen....

Ein anderes Mal wollte eine andere Muslima mich dazu überreden, mich zu verhüllen, weil Allah sonst mit mir böse Dinge anstellen wird.

Sorry, aber da kann ich wirklich nicht sagen, dass Muslime tolerant sind. Wenn ich bedenke, dass in Saudi Arabien und anderen Ländern Christen verfolgt werden, wären sie sich in Deutschland erdreisten, sich in die Lebensweise der Einheimischen einzumischen, sind die Muslime alles andere als tolerant. Nur ihre ihr Glaube ist richtig und alle anderen haben diesen zu folgen, auch wenn sie in einem fremden Land leben und die Leute dort einen anderen Glauben bzw. überhaupt keinen haben.

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