Warum sind Moslems so streng religiös?

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12 Antworten

Ich habe da so meine Zweifel, ob Muslime wirklich so streng gläubig sind.

Zum einen liegt es in der Natur der Sache, dass man die Fundamentalisten immer am lautesten wahrnimmt. zum anderen geht es innerhalb der islamischen umma auch um "gut dastehen" vor den anderen, z.T. auch aus Angst vor Ächtung oder gar Übergriffigkeiten. Mit Recht, wenn man jetzt sieht, dass Erdogan seine Landsleute zur Diffarmierung aufruft und seine Groupies dem auch nachkommen.

Schönstes Beispiel ist das Kopftuch: Längst nicht jede Muslima, die es trägt, trägt es gerne. Wer es aber nicht trägt, muss damit rechnen, den Anfangsverdacht der Unzucht zu erwecken und sich somit die Ächtung seines Umfeldes zuzuziehen.

Alkohol ist auch ein schönes Thema. Ich habe schon tausende Muslime gesehen, die Alkohol getrunken haben, die meisten davon waren Sunniten, nach deren Quran-Auffassung  Alkohol ja verboten ist.

Unzucht insbesondere von jungen muslimischen Männern begangen - zumeist mit naiven Deutschen Mädchen, die sich haben benutzen lassen, während die muslimischen Schwestern zu Hause sitzen müssen. Das zeugt von Doppelmoral, nicht von Religiösität.

Könntest Du sie einzeln fragen und hätten sie das Gefühl, wirklich die Wahrheit sagen zu können, würden verdammt viele gar nicht so strenggläubig tun.

Bei dem Moslems steht nun mal die Religion an 1. Stelle. Das jetzige Leben, das wir leben, ist nicht zum Vergnügen da. Es ist eine Prüfung. Allah will sehen wer sie besteht. Das nächste Leben ist das was zählt. Die Jenigen die ins Paradies kommen, haben es geschafft und können ab dann ihre Ewigkeit ohne Furcht und Gedanken an Prüfungen verbringen.

Es gibt Moslems, bei denen das so ist, aber das sind nicht alle. Ich kenne alle Schattierungen, von sehr bis gar nicht religiös. Und oft spült auch die Heimatkultur eine Rolle. Wenn alle am Freitag in die Moschee gehen, wird man zum Außenseiter, wenn man es nicht tut. Wenn es nicht alle machen, besteht da kein Zugzwang

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und können ab dann ihre Ewigkeit ohne Furcht und Gedanken an Prüfungen verbringen.

und die Abkürzung ist, um in den Himmel zu kommen, zur Rechten Allahs sitzen zu dürfen und 72 Jungfrauen zu haben

möglichst viele Ungläubige (das sind alle, die nicht den 'rechten' (**) Glauben haben) umzubringen. Mit einem Bomben-Anschlag, mit dem Messer den Kopf abschneiden, oder schlicht nur erschiessen.

Das hat der Gläubige in Oregon gemacht. Er fand es schlecht, dass er mit Homos verkehrte, Alkohol trank, andere Regeln verletzte und nutzte die Abkürzung, indem er in dem Schwulenklub, wo er verkehrte soviele niedermachte, wie er konnte.

(den'rechten' (**) Glauben haben ist nicht so genau definiert. Da gibt es allerlei Überzeugungen. Salfisten, Sunniten, Schiiten, dann auch Völker wie Kurden usw. Seien wir hier froh, dass sie noch stark mit sich selbst beschäftigt sind.)

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@Wischkraft1

Du scheinst dich nicht gut auszukennen. Der Islam verurteilt das Töten aus religiösen Gründen. Im Koran steht ES GIBT KEINEN ZWANG IM GLAUBEN. Schade, wenn so verirrte Versager morden und das Islam nennen.

Das mit den Jungfrauen ist lange als Übersetzungsfehler widerlegt. Die bekommen im Paradis Trauben, keine Mädels

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Die Heimat spielt natürlich die größte Rolle. Wenn man jetzt Bosnien betrachtet, sind die Bosner eher locker was die Religion angeht. Sie kleiden sich freizügiger usw.
Albanien würde ich sagen ist bisschen strenger, aber auch nur ein bisschen. Türkei eher streng. Saudi Arabien ich glaub da müssen wir nicht viel reden. Die sind wie jeder weiß einer der strengsten bzw. die strengsten.
Ps.: wenn ich ein Land nenne, zb Albanien, meine ich nicht alle Albaner. Natürlich gibt es auch strenge Albaner, ich rede nur von der Mehrheit.

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Islam bedeutet anders als behauptet 

Unterwerfung

Muslime unterwerfen sich folglich den dogmatischen Religionsvorstellungen des Islam.

Der Islam hat dazu eine einfache Formel, entweder der Gläubige folgt dem Verlangten, oder der Gläubige landet in der Hölle.

Diese einfachen Regularien sind Garant für eine folgsame Glaubensgemeinschaft. 

Diejenigen die dem nicht folgen wollen, haben schon im Diesseits mit Unerfreulichkeiten zu rechnen. Auf Apostasie steht die Todesstrafe. 

und wie ist es im christentum?

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Nein, das sieht die Religion nicht vor, jedenfalls nicht der Koran.und was irgendwelche Wüstenopas vor mehr als tausend Jahren gedacht haben, wie man das wohl alles umsetzen soll (Ahadith) muss nicht interessieren. Viele folgen dem, ich halte das für falsch. Wenn der Koran allumfassend ist, müssen Menschen sich nicht anmaßen, ihn "verbessern" zu wollen

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@musso

Naja, Schariah, Sunnah und Hadithe tun aber genau das: Sie bringen Details ins Spiel, die im Quran überhaupt nicht stehen; sie sind eine reine ERfndung von Menschen - lange nach der Übersendung des Quran. Und die Todesstrafe auf Apostasie ist geltendes Recht im Islamischen Rechtssystem.

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@DottorePsycho

Ja, aber das ist dann nicht mehr der ursprüngliche Islam und sollte auch nicht so genannt werden

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@musso

Das ist aber das, wonach sich die Sunniten richten.

Mich als Alevit, der nur den Quran anerkennt, bezeichnen sie als kafir.

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