Warum sind Möbel-Verkäufer in großen Möbelhäusern oftmals so desinteressiert am Kunden?

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8 Antworten

Hallo Sallyvita,

sodale, jetzt habe ich mir alles durchgelesen (auch die Kommentare) und möchte auch noch meinen Senf dazu geben :-)

Erst einmal: Du hast deinen Text sehr schön geschrieben! Konnte man gut und flüssig lesen :-)

Ich habe auch diese Erfahrungen damals gemacht, als wir unsere Küche kaufen wollten.

Wir waren auch in einigen Möbelhäusern und bekamen nie so die Beratung (wenn überhaupt), wie wir es uns gewünscht hätten. Teilweise hatten wir den Eindruck, wenn wir doch einmal beraten wurden, dass die uns immer das Teuerste aufschwatzen wollten oder uns schnell "abwickeln" wollten, weil wir ja nicht sooo große Ansprüche an eine "groooße" Küche hatten, wo man viel Geld bezahlen müsste...

Wir wollten eben nur etwas Kleineres^^ Da halten es viele wahrscheinlich nicht für notwendig, jemanden zu beraten :-(

Na ja und im Küchenfachmarkt, wäre die Beratung schon gut, aber allgemein für unser Budget leider zu teuer :-(

Letztendlich haben wir sie uns bei IKEA gekauft, nachdem wir sie uns "selber" zusammengestellt hatten :-)

Hat auch alles "wunderbar" geklappt, bis auf die Tatsache, dass uns die Beratung bzgl. der "schmalen" Schrankplatte für einen 40er Geschirrspüler gefehlt hatte :-( Es gibt dafür nämlich "nur" so eine Metallplatte ... aber egal^^

Ach so, bzgl. deiner Frage: In den größeren Möbelhäusern sind die meisten Mitarbeiter ziemlich demotiviert, aus vielerlei Gründen: Geringes Gehalt, geringe Aufstiegschancen, geringe Provision / Zusatzauszahlungen etc. ... Ausnahmen gibt es aber immer und überall :-)

In kleineren Küchenfachgeschäften leben die Mitarbeiter vom Verkauf! Dort kämpfen sie "wirklich" ums Überleben und geben sich dementsprechend viel mehr Mühe.

Gruß Noidea333

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Oftmals gilt leider: Kleider machen Leute.

Das habe ich schon mehrfach (lohnend) ausprobiert.

Im 'Casual Look' kann man sich noch so interessieren, keinen kümmert es. Man kommt sich vor wie im Baumarkt. Verloren und auf sich allein gestellt.

Schmeißt man sich aber in Schale und geht im Anzug in so ein Geschäft, kommen aus allen Ecken die Berater angelaufen und versuchen einen von vorne bis hinten zu beraten. Da kann man noch so desinteressiert wirken, um den Service kommt man nicht herum.

Tasse Kaffee, Stück Kuchen, Sonderkonditionen, Expresslieferung, Gratis-Aufbau/-lieferung, usw..

Und zu allem Überfluss sind die Rabatte größer, wenn man nur andeutungsweise erwähnt, später noch ein Möbelstück kaufen zu wollen.

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Kommentar von Noidea333
14.04.2016, 14:32

Ja, da ist was Wahres dran :D

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Kommentar von Sallyvita
14.04.2016, 15:56

Mag sein, aber in unserem Fall kamen wir direkt aus einem Geschäfts-Meeting und waren beide sehr gut angezogen. Mein Mann im Anzug und ich ebenfalls im Buisinees-Dress mit Schickimicki-Täschchen. Wir sind also definitiv nicht im Jogger aufgeschlagen....

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So etwas müssten die Vorgesetzten ja auch sehen können. Einfach bei solchen Möbelhäusern nicht mehr kaufen und dann reguliert sich das von ganz alleine und es entsteht Platz für gute Möbelhäuser ;)

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Kommentar von Noidea333
14.04.2016, 10:59

Die meisten Leute gehen trotzdem weiterhin dort einkaufen. Das wird nichts helfen, wenn man als Alleiniger die Möbelhäuser boykottiert.

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man sollte,die Verkäufer nicht alle über ein "Kamm scheren" ein Möbelhaus ist kein Küchenstudio, das solltest du grundsätzlich auseinander halten, wenn man was direktes will, sollte man den "Mund aufmachen" auch der Verk. merkt was hinter einer Frage steckt !

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Servicewüste Deutschland:

immer noch und immer wieder gerne.

Die reinen Küchenhäuser liegen nicht nur im Preis, sondern auch in der Beratung vorne.

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Kommentar von Sallyvita
14.04.2016, 11:05

Ja, das Gefühl mit der Servicewüste kam bei uns auch auf. Aber das Küchenstudio dann war ein echter Lichtblick.

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Du hättest wahrscheinlich direkte Fragen stellen müssen. War es ein Sofortmarkt (Poco, Roller..)? Wir wurden in einem guten Möbelhaus 3 Stunden lang richtig gut und umfassend beraten und haben gekauft.

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Kommentar von Noidea333
14.04.2016, 11:03

Vielleicht kommt es auch auf den Wochentag an^^

Montag (nach dem Wochenende = müde)

Dienstag noch bisschen müde

Mittwoch = durchwachsen

Donnerstag = gegen Ende der Woche lässt die Leistung und Aufmerksamkeit nach

Freitag = schon fast Wochenende

Samstag = totales Chaos beim Kundenansturm^^

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Kommentar von Sallyvita
14.04.2016, 11:04

Nein, es war nicht in Sofortmärkten, sondern tatsächlich in tradierten großen Möbelhäusern, in denen wir eigentlich eine Beratung erwartet hätten, oder zumindest Interesse am Kunden.

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vielleicht ist die politik mancher häuser auch einfach, den kunden nicht zu bedrängen.. ich persönlich mag es nicht, wenn mir verkäufer auf schritt und tritt hinterherlaufen und nerven. wenn ich was wissen will, gehe ich aktiv auf die zu....

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Kommentar von Noidea333
14.04.2016, 11:01

Na ja, aber kurz fragen, ob man Hilfe bräuchte oder eine Beratung, könnte schon drin sein ;-) Und wenn man sogar auf den Verkäufer zu geht und er nur 3 Wörter rausbringt ... na ja^^

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Und jetzt?

Vielleicht hat der "Möbelverkäufer" keinen Spaß an seinem Beruf und ist daher desinteressiert an seinen Kunden...

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Kommentar von Sallyvita
14.04.2016, 10:54

Aber wie kann er so desinteressiert an seinem Gehalt sein? Geld ist zwar nicht alles, aber doch ganz nett, wenn man am Ende eines Monats seinen Verpflichtungen nachkommen kann.

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